Unser Innenhof

(Bauzeit: Oktober 1995 - Juli 1998)

Inhalt


Zeitlicher Ablauf

1995:

Einsame Bäume in einer Betonwüste

Spätherbst 1995:

Baubeginn ! Der Betonuntergrund wird mit Vorschlaghammer, Meißel und Brechstange geöffnet. Die Fundamente für die Balkenträger - Basis des späteren Pavillons - werden gegossen. Parallel dazu werden Balken abgelängt und mit dem Elektrohobel angefast. Das Balkengerippe des Pavillons wird aufgerichtet. Jede Ungenauigkeit wird uns später bei der Dachkonstruktion zu schaffen machen.

 

PROWO 1996:

Die Arbeiten am Pavillon werden unterbrochen. Zwei großflächige Entsiegelungen werden von etwa 35 Schülerinnen und Schülern mit Herr König und Herrn Meneghini vorgenommen. Auf der Westseite ca. 120 m² für das geplante Hochbeet, in der südöstlichen Ecke ca. 40 m² für den Teich. Am Ende der PROWO ist das Teichloch mit Folie ausgelegt und mit Wasser gefüllt. Vom Hochbeet steht ein Großteil der Palisade, und mit der Verfüllung mit Mutterboden ist begonnen worden.

Herbst und Winter 1996:

150 m³ Erde müssen mit der Schubkarre vom Fahrradplatz und vom außerhalb liegenden Parkplatz in den Innenhof gefahren werden. Das sind mehr als 2000 Schubkarren. Außerdem wird die Palisade fertiggestellt. In der ersten Dezemberwoche wird das Hochbeet bepflanzt. Die Entsiegelung der Pflanzzone um den Teich wird vorgenommen. Teich und Teichrand werden gestaltet. 10 t Kies müssen in den Innenhof befördert werden.

Frühjahr 1997:

Die Teichzone wird mit Mutterboden verfüllt. Wie beim Hochbeet wird auch hier eine dicke Schicht Rindenmulch aufgebracht, die uns später beim Kampf gegen Wildkräuter helfen soll. In den Osterferien wird die Teichzone bepflanzt.

   

Sommer und Herbst 1997:

Endlich wird der Pavillon weitergebaut. Die Dächer machen uns schwer zu schaffen. Mußten es ausgerechnet aneinander stoßende Sechsecke sein? Die Entsiegelung der Fläche zwischen den Foyertüren wird in Angriff genommen. Bruchsteine werden aus Uelversheim geholt, die Trockenmauer wird gebaut. Als besondere Attraktion planen wir einen solarstrombetriebenen Plätscherbrunnen.

Frühjahr und Sommer 1998:

Wieder muss Mutterboden gefahren werden. Bereits in den Osterferien kann das von der Trockenmauer umsäumte Beet bepflanzt werden. Die Dachrinnen am Pavillon müssen angebracht werden - ein Puzzle! Da uns die Bauabteilung der   Kreisverwaltung im Stich lässt, schneiden wir Betonplatten mit der Trennscheibe und schließen damit die entstandenen Löcher entlang der Palisade und der Trockenmauer. Zwischendurch müssen immer wieder Pflegearbeiten an den Beeten und   im Teich durchgeführt werden.

 

PROWO 1998:

Das Projekt Innenhof wird zu Ende geführt. Mit ca. 25 Teilnehmern wird die Solarzelle auf dem Schulhausdach installiert, der   Brunnen so gebaut, dass er immer genügend Wasser enthält (bei zwei Fässern und einer Pumpe ist das gar nicht so einfach),   die letzten Betonplatten werden geschnitten und eingepasst. Ein sehr geduldiges Team baut die Dachrinnen am Pavillon fertig.   Noch einmal werden 10 t Kies für die Randzone in den Innenhof gefahren. Teich, Teichzone und Hochbeete werden vorzeigefähig gepflegt. Die letzten Pflanzlöcher rund um den Pavillon werden ausgehoben, mit Mutterboden verfüllt und bepflanzt. Die dazu notwendigen Rankgitter werden angebracht. Der Hopfen wird diesen Herbst noch gepflanzt. Schließlich   werden noch weitere Bänke montiert, und die in der PROWO 1996 hergestellten Skulpturen werden aufgestellt.

Nach fast 3 Jahren endlich fertig !!

 


     

Sogar eine Entenfamilie lässt sich im Frühjahr 1999 kurzzeitig in unserem Teich nieder !!


Zusätzliche Informationen

Schuljahr 1994/95 Planung und Modellbau
Anfang Schuljahr 1995/96 Genehmigung durch Schulleitung und Schulträger
Spätherbst 1995 Beginn der Umbauarbeiten (zunächst 14-tägig an den schulfreien Samstagen)- Fundamente für Balkenträger des überdachten Aufenthaltsbereichs- Stellen des Balkengerippes- Beginn der Verbretterung und der ÜberdachungUnterbrechung wegen PROWO 1996
Juli 1996 (PROWO) Entsiegelung von ca. 150 Quadratmeter Betonplattenfläche- Errichtung eines Hochbeets- Aushub eines Teiches
Spätherbst 1996 Bepflanzung des mit ca. 150 Kubikmeter Erde aufgeschütteten Hochbeets
Frühjahr 1997 Fertigstellung des Teiches sowie der Teichrandzone
Osterferien 1997 Bepflanzung von Teich und Teichrandzone
April 1997 Weiterbau des überdachten Aufenthaltsbereichs,   Pflege   der Pflanzungen
Oktober 1997 Entsiegelung von ca. 30 Quadratmeter Betonplattenfläche   Bau einer einfassenden Trockenmauer mit Kalkbruchsteinen
Seit Januar 1998 Pause aufgrund der winterlichen Witterung

Teilnehmer:

Ca. 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 (Die Zahl ist nicht konstant, da es eine Reihe von Teilnehmern   gibt, die nur manchmal teilnehmen. Durch den Abgang von Schülern aus der Jahrgangsstufe 13 gibt es weitere Änderungen)

Gestalterische Zielsetzung:

Der Innenhof soll so umgestaltet werden, dass Belange des Umweltschutzes und der Renaturierung soweit als möglich umgesetzt werden. Gleichzeitig soll es ein für Schüler atraktiver Aufenthalts- und Erholungsbereich werden.

Wichtige Belohnungen:

Wir konnten mit dem Projekt bisher zwei Umweltpreise gewinnen:
- Umweltschutzpreis der Stadt Oppenheim 1996 (1000 DM)
- Umweltschutzpreis des Kreises Mainz-Bingen 1997 (500 DM)


Einnahmen

Preisgelder 2800,00 DM
Spenden von Schülern, Lehrern und Eltern 11152,62 DM
Von der Kreisverwaltung übernommen 14000,83 DM
Gesamtsumme 28411,60 DM

 


Kosten

Pavillons  
Summe Pavillons 8366,01 DM

 

Hochbeet  
Summe Hochbeet 12105 DM

 

Teich  
Summe Teich 1338,00 DM

 

Trockenmauerhochbeet  
Summe Trockenmauerhochbeet 899,95 DM

 

Sonstiges  
Summe Sonstiges 1838,55 DM

 

Einrichtung  
Summe Einrichtung 3792,00 DM
   
Gesamtsumme 28411 DM

 


Weitere Spenden

Wir erhielten überdies eine ganze Reihe von Sachspenden : Baumaterialien, seltene Pflanzen, Verpflegung und Erquickung der Baumannschaft, Zugang zu Werkstätten, technische und moralische Hilfe.

 


Mitwirkende :           

Björn Andres, Switbert Miczka, Susanne Arens, Oliver Möller, Rolf Bürkle, Sebastian Nuß, Andreas Dech, Martin Pfennig, Beate Fischer, Sander Pieterse, Dominic Gillot, Christian Quader, Thomas Glatzel, Andreas Rebold, Ulrike Guth, Peter Rech, Felix Hahn, Christoph Reisbach, Michael Hain, Sheila Remer, Regine Held, Sebastian Schaffrath, Jan Hoffmann, Tobias Schmuck, Gregor Hofmeyer, Jochen Schulz, Dirk Janz, Christian Stange, Christoph Kessel, Wolfgang Weber, Martin Lebduska, Astrid Zimmermann, Sebastian Meneghini, Steve Zimmermann

Prowo-Gruppe 1996 und Herr König
Prowo-Gruppe 1998

Bernd Meneghini (Projektleiter)


Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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