GAPP

USA-Austausch mit der Wilmot Union High School, Wisconsin
vom 27.09. bis 19.10.2002

 
 

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Nach langer Vorbereitung und mit großen Erwartungen flogen Ende September 22 Schüler des Gymnasiums zu St. Katharinen Oppenheim vom Flughafen Frankfurt nach Chicago O'Hare. Anlass des neunstündigen Fluges war der 5. Gapp-Austausch (German American Partnership Program) des Gymnasiums zu St. Katharinen mit der Wilmot Union High School in Wisconsin, USA.

  Frankfurt Flughafen
   
Wilmot Union High School  

Wir besuchten dort mit unseren amerikanischen Partnern den Unterricht und durften sogar unseren eigenen Stundenplan wählen. Die beliebtesten Fächer waren solche wie jewelry, driver's education und child development, die in Deutschland nicht angeboten werden und daher eine ganz neue Erfahrung für uns waren.

   
Wilmot Union High School   Wilmot Union High School
   
Capitol in Madison  

Auf dem Programm standen aber außer Schule auch noch einige Ausflüge. Unter anderem besichtigten wir das Capitol in Madison, der Hauptstadt Wisconsins, welches dem Capitol in Washington sehr ähnlich ist.

   
Vergnügungspark Great America   Brauereibesuch: The Miller Brewery
   

Andere Ziele waren Milwaukee, Lake Geneva, Great America und Gurnee Mills, eins der größten Einkaufszentren in den USA. Der Höhepunkt für die meisten von uns war der viertägige Aufenthalt in Chicago.

  Milwaukee
   
Vom Sears-Tower: Hancock-Tower und Lake Michigan  

Wir besuchten das Art Institute und hatten eine wunderschöne Aussicht vom Sears Tower auf die gesamte Stadt und den Lake Michigan. Wir lernten die Architektur der Stadt kennen und besuchten die Börse, an der Weizen, Mais und Soja gehandelt werden.

   

Während wir deutschen Schüler in Chicago waren, fand die Homecoming Week in der Wilmot Union High School statt, in der jeder Schultag unter einem anderen Motto stand, z.B. pyjama day. Der krönende Abschluss dieser Woche waren das Football-Spiel und der Homecoming Dance am Samstag.
Wir alle haben große Gastfreundschaft erfahren und viele neue Erfahrungen gemacht. Dafür möchte ich mich im Namen aller ganz herzlich bei den amerikanischen Gastfamilien bedanken. Ich denke, uns allen fiel der Abschied schwer, und wir freuen uns schon darauf, die Amerikaner nächstes Jahr im Juni in Oppenheim begrüßen zu dürfen.

Text: Christine Rech, MSS 11
Fotos: Birgit Gill-Habl

  Chicago Skyline
   

Hier einige Stimmungsberichte:

   

Leonie und Sina:
Unser drittes Wochenende war das beste. Es war Homecoming, so konnten wir freitags bei der Parade mitlaufen und anschließend auf das Football Game gehen. ...
Das schönste jedoch war der Samstagabend - der Ball. Mit unseren Dates waren wir schick essen und dann zusammen auf dem Ball. Es war richtig lustig und dieser Abend wird uns in schöner Erinnerung bleiben.

 

Julian Loh:
Hier ist alles genau so, wie ich es mir immer vorgestellt habe, die Landschaft, die Häuser, die Highways und auch die Autos, einfach cool!!! Das Highlight des Austausches war der von Dr. Görg organisierte Ausflug nach Chicago, eine unglaubliche Stadt, es ist zu viel, um es hier zu beschreiben!!!

   

Julian Becker:
Dinge, die mir zum Beispiel gut gefallen haben, waren die Lehrer; in Deutschland sind diese (häufig) viel zu distanziert, während sie hier nahezu kumpelhaft gegenüber den Schülern auftreten.
Auch mein Austauschpartner Callen hat wie die Faust aufs Auge gepasst: wir verstehen uns unheimlich gut, seine Familie ist sehr freundlich (besonders sein älterer Bruder, der mich sehr an meinen Bruder (24) erinnert; im Verhalten wie auch in der Ausdrucksweise). So sind auch unsere Interessen:
Wir beide spielen unheimlich gerne (leider auch beider viel zu viel) Videospiele (Callens "Grund" für das viele Spielen: "We are living far outside (Burlington). What else should I do?"

 

Simon Stöhr:
In Amerika und Deutschland gibt es einige Unterschiede bei den Gesetzen, was erlaubt oder verboten ist. Was ich besonders interessant finde, ist, dass amerikanische Jugendliche schon mit 16 Jahren Auto fahren dürfen, aber erst mit 21 Jahren in der Öffentlichkeit trinken und Bars und Diskotheken besuchen dürfen. Wogegen deutsche Jugendliche erst mit 18 Jahren ihre Führerscheinprüfung machen können, aber schon mit 16 Jahren rauchen, trinken und in Bars oder Diskotheken gehen dürfen.
Ich persönlich finde es wichtiger Auto fahren zu dürfen als zu rauchen und zu trinken, weil man so unabhängiger und flexibler ist und man auch einfach mal spontan Freunde besuchen kann, die etwas weiter entfernt wohnen. Ich finde, man sollte auch in Deutschland über den Führerschein mit 16 Jahren nachdenken.

   

Julia Alt:
Alle Amerikaner, auch die, die nicht an dem Austausch teilnahmen, waren sehr aufgeschlossen und nett zu mir. Ich glaube, ich habe hier auch außerhalb der Programms viele neue Freunde gefunden.
Das Programm war im großen und ganzen immer sehr interessant und spaßig und ich freue mich schon auf das, was wir mit den Amerikanern machen werden, wenn sie zu uns kommen!

 

Clemens Hess:
Die folgenden drei Wochen gehörten wahrscheinlich zu den eindruckreichsten meines Lebens. Ich hatte vollen Einblick in das typische amerikanische Leben, dabei war ich froh, dass ich eine sehr nette Gastfamilie hatte, mit der ich sehr schnell Freundschaft schloss. Unsere drei Wochen waren gefüllt mit Ausflügen in die Umgebung von Wilmot, wozu auch ein viertägiger Aufenthalt in Chicago zählte.

   

Jochen Beck:
Was mir am meisten hier in den USA. gefällt ist, die Gemeinschaft und die Gastfreundschaft der amerikanischen Jugendlichen und Erwachsenen: sie sind alle viel freundlicher als viele in Deutschland.
Die riesigen Shopping-Malls und Outlets haben mich sehr beeindruckt. Ebenso die Landschaft hier auf dem Lande Amerikas und damit verbunden die breiten Strassen.
Ich bin ein Autofanatiker und liebe Autos: die Autos in Amerika sind einfach nur der Hammer, riesig große Spritschluckerkisten mit fettem Sound, sie sehen genauso wie in den Hollywoodfilmen aus - eigentlich wie die ganzen Häuser und die ganze Umgebung hier.

 

Ina Schenk:
Der Empfang war sehr schön gestaltet (Blumen als Begrüßungsgeschenk).
Beim Potluck haben wir die Partner der anderen zum ersten mal gesehen und kennen gelernt.
Wir konnten mit Hilfe unserer eigenen Stundenpläne unseren Interessen nachgehen.
Durch die Zeit mit der Familie habe ich das typisch amerikanische Familienleben kennen und lieben gelernt.
Lazertag hat mir viel Spaß gemacht, da ich nie zuvor etwas in der Richtung gemacht habe und es spannend war, einmal mit Lazerpistolen zu schießen.

   

Denise Roth:
Am überraschendsten fand ich, dass sich das amerikanische Schulsystem wirklich so sehr vom deutschen unterscheidet. Zwar sind einige Regeln viel strenger, doch im Allgemeinen finde ich, dass die Schule von den Schülern sowie von einigen Lehrern nicht so ernst genommen wird. ...
Was ich jedoch sehr schön fand war, dass in "U.S. history" auch politische Diskussionen geführt wurden. Dies war besonders für deutsche Schüler interessant, da man Meinungen austauschen konnte und direkt die Gefühle der Amerikaner zu spüren bekam, speziell zum Thema Irak.
Sehr überrascht hat mich die Vorstellung der amerikanischen Schüler und die der Lehrer von Deutschland. Viele Lehrer dachten, dass wir keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und Promillegrenzen hätten. Als ich dieses berichtigt habe, waren sie davon immer noch nicht überzeugt.

 

Stefanie Frerk:
Der wohl am meisten prägende Eindruck war, dass hier alles "größer" ist. Amerikaner kaufen in großen Einkaufszentren ein, haben riesige Schulen und noch viel größere Supermärkte. Ebenfalls beeindruckend ist die Vielfalt der Produkte.
Während es bei uns vergleichsweise zwei Regale mit zum Beispiel Chips gibt, existieren hier mindestens vier. Auffallend freundlich wird man hier in jedem Restaurant bedient und hier ist es auch zum erstenmal passiert, dass ich in einem Fast Food Restaurant die Zutaten für meinen Hamburger bestimme durfte/musste.
Die riesigen "malls" mit ihren "outlet stores", auf die ich mich gleich am ersten Tag "draufgestürzt" habe, sind einfach umwerfend.
Ganz anders als in Deutschland habe ich hier die Schule empfunden, beinahe wie einen Traum. Die Schule scheint (und das ist nicht im negativen Sinn gemeint) leichter. In allen Kursen, an denen ich teilgenommen habe, konnte ich nach ca. zwei Tagen schon mitdenken.

   
  Halloween  
   

Andreas Knedelhans:
Amerikaner sind sehr liebevolle, nette Menschen. Sie wollen niemandem etwas Schlechtes und tun alles, damit es den Gästen gut geht. Sie kümmern sich sehr um ihre Gäste und sie wollen ihnen das Gefühl geben, dass sie sich wie zu Hause fühlen. Sie sind sehr stolz auf ihr Land und sie wollen uns die guten Seiten ihres Landes zeigen.

 

Christine Rech:
Das Homecoming Wochenende fand ich eine sehr gute Erfahrung. Es war ganz anders als alles, was ich aus Deutschland vorher gekannt habe. Es war nicht nur einfach der Dance, sondern das ganze Drumherum, was mir sehr gut gefallen hat.

   

Dana Wengert:
Generell hat mir alles sehr gut gefallen und ich habe sehr viele Eindrücke gesammelt und viele Erfahrungen gemacht.
Es war sehr interessant, seine Sprachkenntnisse in einem anderen Land zu testen und zu vertiefen und Neues über fremde Kulturen zu lernen. Auch fand ich, dass wir zu einer guten Gruppe zusammengewachsen sind, in der es nahezu keine Streitereien gab und in der man immer jemanden finden konnte, wenn man jemanden zum Zuhören brauchte, und in der man sehr viel Spaß haben konnte.

 

Eva Rosenkranz:
Chicago insgesamt war mit das Beste von dem ganzen Austausch, das Hotel war auch okay, die trolley tour sehr informativ, die Ausflüge alle total gut und interessant Homecoming war lustig, der Ball hat viel Spaß gemacht, da es einfach etwas total anderes ist im Gegensatz zu Deutschland, ebenso die Footballspiele.
Die Familien waren sehr gut ausgesucht und auch die Partner waren alle sehr nett und meist passend.

   
German - American Partnership Program 2002

I think, this Exchange-Program is very interesting because you can learn a lot about American life, American people and the American country.

On September 28th we arrived at the airport of Chicago and on the same day we went to a football-game in Madison, the capitol of Wisconsin.
Sport is very important in the United States. Everybody plays in a team, perhaps in a soccer team or in a volleyball team. But there are a lot of other activities at school.
But we also made a field-trip to Madison where we visited the State Capitol. There you can find the government of Wisconsin.
We went on another field-trip to Chicago where we stayed for four days. We visited the Sears Tower, which is the second highest tower in the world. It has 93 floors and you can look very far.
School in America is very different from school in Germany. On the one hand the teachers are not very strict and on the other hand the students do not listen very well to the teachers. But it is a lot of fun at school.

 

American students have the same schedule the whole week and they have eight hours every day. But their classes are very different from ours.
For example, they have computer graphics, food and family or child development. I think this is the funniest class. You get a doll and it cries like a real baby so you must feed it and clean it.
American students love playing "lasertac". It is a strange game but I like it, too. You get a laser gun and then you are divided into 3 or 4 groups. Then you must go into a very dark room and try to hit the others in their shoulder or their gun.
After these three weeks all exchange students were very sad because of their return back to Germany. But we all laughed again on the plane because Julian Becker's dad was our pilot. So we had a safe trip back to good old Germany.
Although the distance between America and Germany is very far, I think everybody is still in contact with his exchange partner. We write e-mails or phone them.
I think it is nice to know that you have a new friend in America !!!

  

Eva-Marie Keipke 11f


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