9 Wochen Frankreich - das prägt!



Im Mai 1999 gab es im Gymnasium zu St.Katharinen eine Neuigkeit, welche einige der neunten Klassen beschäftigte:

Eine neue Schule für einen Frankreichaustausch war gefunden worden! Das C.I.V. ( "Centre International de Valbonne" ) ! Dabei handelt es sich um eine internationale Schule, welche sowohl einsprachig erzogene Franzosen, als auch zweisprachige Schüler ( wie beispielsweise Engländer, Schotten, Italiener, Spanier und Russen) besuchen. Die Schule liegt in der Nähe von Nizza an der Côte d'Azur und ist nur etwa 20 Kilometer vom Meer entfernt.


Das begeisterte natürlich viele. Nach einiger Zeit stand kurz vor den Sommerferien für uns ( Tina Brauers, Daniela Schwarz, Christoph Stössel ) fest: "Wir versuchen es!". So kamen wir dann am 9. Oktober 1999 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel am Flughafen in Nizza an. Schon in der Gepäckhalle trafen wir auf unsere Gastfamilien. Nach einem Eingewöhnungswochenende war es am Montag, dem 11.10.1999 so weit - der erste Schultag. Sofort fiel uns das riesige Areal des C.I.V. und seine hohe Lehreranzahl ( 250 Lehrer - 2000 Schüler ) auf. Die Klassen, etwa gleich groß wie unsere, haben allerdings keine Klassensäle und wechseln daher, genau wie die Lehrer, jede Stunde den Saal.


Der erste Schultag ist uns sehr positiv in Erinnerung geblieben, obwohl wir gleich bis 18.00 Uhr Unterricht hatten, was erstens ungewohnt war und zweitens auch anstrengend, da wir am Anfang noch etwas mit der Sprache zu kämpfen hatten. Doch die Hilfe einiger netter Lehrer und besonders unserer Austauschfamilien halfen uns schnell darüber hinweg und so konnten wir bereits nach einer Weile fast problemlos auf französisch kommunizieren und diskutieren. Dazu beigetragen hat auch der zusätzliche Französischunterricht.

Heute sind wir sehr froh darüber an diesem Austausch teilgenommen zu haben, da wir viel gelernt haben. Trotzdem sind wir auch wieder froh hier in Deutschland zu sein, da es doch eine Umstellung war und uns ab und zu die doch etwas kalte schulische Atmosphäre und mangelnde Organisation des C.I.V. zu schaffen gemacht hat. Dies vergisst man aber ganz schnell, wenn wir uns an unseren Aufenthalt in dieser schönen Gegend erinnern. Mittlerweile ist auch der Rückaustausch mit unseren Austauschpartnern ( Marie Guillemin, Lauriane Crochemore, Jérémie Durero ) in vollem Gang. Wir haben alle den Eindruck, dass es ihnen hier sehr gut gefällt, was sie uns auch bestätigt haben. Da wir uns so gut verstehen, bedauern wir, dass sie uns nun schon wieder verlassen müssen. Für uns alle steht fest, dass der Kontakt zwischen uns und unseren Austauschpartnern nicht abbrechen wird. Natürlich möchten wir uns auch noch bei allen Lehrern bedanken, die sich während unsres Aufenthaltes um uns gekümmert haben: Mme Baumann, Mme Gay, Mme Puchelle, Mme Novellas, Mme Ndouma, Mme Frank-Niro, M. Charvet, M. Marty und Herrn Müller. Zum Abschluss wünschen wir, die "Vorreiter dieses Austauschs, uns noch, dass dieser Austausch weitergeführt wird.

Tina Brauers, Daniela Schwarz, Christoph Stössel

Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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