Mediation

Lehrerfortbildung 11.-13. April 2002

 
     

Mediation, darunter verstehen wir...

 
   
 

Die Mediatorinnen und Trainerinnen unseres Projekts:
Christa Burkhardt
und Beate Rösch-Kießl
vom
Imek-Institut
für Mediation und Kommunikation
Friedensallee 18
55218 Ingelheim am Rhein

Tel. 06132 - 7179943
e-mail: imek@t-online.de

   

Zu Anfang ein bisschen Theorie der Kommunikation:
Informationen kommen nicht immer so an, wie der Sender sie intendiert hat:
Was hört der Empfänger womöglich bei dem Satz "morgen ist Sperrmüll"? Warum reagiert er sauer? Ein Missverständnis? So aber können Konflikte entstehen.

 
   
 

Mediation ist Vertrauenssache, hier einige wichtige Voraussetzungen:
Der Mediator muss aktiv zuhören lernen, anschließend "spiegelt" er die Sichtweisen der Konfliktpartner, um mehr über ihre Motive und Gefühle herauszufinden.

   

Aktives Zuhören muss geübt werden.

 
   
 

Der Streit um die Orange - die Gruppe spielt den Mediator.
Gibt es einen Kompromiss, der beide Parteien zufriedenstellt und damit niemanden zum Verlierer stempelt?

   

Kaffeepause

 
 

Eine Übung zur Teamarbeit.
Wir versuchen gemeinsam, den Stab nach unten zu bewegen und dabei immer mit den Fingern in Kontakt mit dem Stab zu bleiben. Einfach?

Versucht es doch selbst!

   

Wir haben es geschafft -
aber nur mit leichter Hilfe von außen...

 
 

Konflikterhellung als erster Schritt zur Mediation in einem komplexen Beispiel aus der Schule.

   

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  • Was ist Mediation?  
       
    • Vermittlung durch unparteiische Dritte in Konfliktfällen
    • Vermittler (Mediatoren) müssen von den Konfliktparteien akzeptiert werden
    • Mediatoren helfen den Streitenden eine einvernehmliche Lösung zu finden
    • Ziel ist eine Einigung, die die Streitenden unterzeichnen und umsetzen
    Konzept der Mediation?  
       
    • Konflikte sind normal, aber ein ungelöster Konflikt ist gefährlich
    • häufig wollen Konfliktparteien ihre Konflikte lösen, wissen aber nicht wie
    • Betroffene können grundsätzlich stabilere Lösungen finden als Autoritäten von außen
    • die in der Mediation erlernten Verhandlungsfähigkeiten sind auch in Zukunft nützlich
    Rolle der Mediatoren  
       
    • sie sind allparteilich und neutral
    • sie bewerten nicht und nehmen alle Gefühle und Interessen ernst
    • sie helfen den Beteiligten, sich über ihre Gefühle und Interessen klar zu werden und sie verständlich zum Ausdruck zu bringen
    • sie gehen mit dem Gehörten vertraulich um
    • sie können von sich aus das Gespräch abbrechen, wenn keine vernünftige Lösung gefunden wird

    Quelle:   Die Informationen stammen aus dem Begleitheft:
    Einführendes Seminar zur Mediation
    Basistraining für Lehrerinnen und Lehrer.
    Christa Burkhardt, Beate Rösch-Kießl, Imek-Institut.

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    Text und Fotos:
    Birgit Gill-Habl


    Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an:
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