Frankfurt-Hannover-Posen-Krakau: Endstation!

 

Nach 16 Stunden Zugfahrt konnten wir unsere polnischen Austauschschüler endlich wieder sehen. Im Mai diesen Jahres hatten uns 34 Schüler des 13. Lyzeums besucht, und schon damals hatten wir uns durch gemeinsame Projektarbeit schnell angefreundet. Von polnischer Seite wurden während unseres Aufenthalts vom 5. bis 14. September folgende Projekte angeboten: "Auf den Spuren von Schindlers Liste", "Die schönsten Täler des Jura", "Sport", "Romanische, gotische, barocke Architektur", "Die Krakauer Atmosphäre" und "Umweltschutz Krakau".

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Nach unserer Stadtführung und anschließenden Stadtrallye am zweiten Tag, fanden wir uns in der lebendigen Krakauer Atmosphäre gut zurecht. Wir besichtigten die Wawelkathedrale und das ehemalige Judenviertel Kazimierz. Vor allem die Teilnehmer des Projekts "Auf den Spuren von Schindlers Liste" erhielten unter anderem durch die zusätzliche Besichtigung mehrerer Synagogen dort einen besonderen Einblick.
Mit gemischten Gefühlen erwarteten wir den Dienstag, an dem wir uns die Konzentrationslager in Auschwitz und Birkenau näher ansehen sollten. Letztendlich wurde die Führung von Stille begleitet, und jeder musste sich einzeln mit den erschreckenden Eindrücken auseinandersetzen.

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Natürlich bot der Austausch trotzdem auch weiterhin noch stimmungshebendere Programmpunkte wie beispielsweise das Wochenende mit individueller Freizeitgestaltung. Gruppen schlossen sich zusammen, um sich das Salzbergwerk in Wieliczka oder die nahegelegene Stadt Zakopane vorzunehmen. Die deutsch-polnische Gruppe wurde mit der Zeit immer mehr zu einem großen Team, was wir bei der Vorbereitung für unsere Projektpräsentation deutlich spürten.

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Die Tage und Abende wurden immer kürzer, und der Abschied fiel uns allen schwer. Noch mal schnell Adressen und Telefonnummern ausgetauscht, und freitags ging's dann über Warschau, Berlin und Frankfurt zurück in die Heimat.
Wir möchten uns abschließend bei allen bedanken, die dazu beitrugen, dass dieser unvergessliche Austausch für uns ermöglicht wurde, auch speziell bei Frau Jäger und Herrn Kottsieper, die uns die zehn Tage in Krakau begleiteten.

Simone Klein und Mariel Graßmann, MSS 11c

 



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Letzte Änderung: Sonntag, den 10. März 2002, 09:21 Uhr.