Der Elternbrief vom Dezember '99


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

das Kalenderjahr geht zu Ende und mit ihm noch viel größere Zeiteinheiten, deren Zahlenwerk manchen Zeitgenossen fasziniert, zum Rückblick, mit Hilfe der Historiker, veranlasst und zur Formulierung von Wünschen und Hoffnungen, aber auch Befürchtungen animiert. Schule und Pädagogik haben in den zurückliegenden Dezennien unseres 20. Jahrhunderts tiefgreifende Wandlungen erfahren, die Reformpädagogen, entgegen dem Trend zu totalitären Orientierungen in unserem Jahrhundert und der entsprechenden Vereinnahmung der Jugend - siehe die NS-Zeit -, vom "Jahrhundert des Kindes" haben sprechen lassen. An einen Pionier möchte ich erinnern, der mitten im Ersten Weltkrieg die Schrift "Wie man ein Kind lieben soll" veröffentlichte und der in der sogenannten Zwischenkriegszeit hervortrat mit einer wegweisenden Betrachtung zu dem Thema "Das Recht des Kindes auf Achtung" (1928). Es handelt sich um den polnischen Kinderarzt und Pädagogen Janusz Korczak, der nicht nur theoretisch auf der Höhe war, sondern sich nach dem Ersten Weltkrieg persönlich verwaister und verlassener Kinder annahm und in der finstersten Zeit unseres Jahrhunderts, während der deutschen Besatzung in Polen, ein Heim im jüdischen Ghetto von Warschau leitete. Für seine Schutzbefohlenen sorgte er "mit größter persönlicher Aufopferung". 30 Jahre nach seinem Opfertod in Treblinka ehrte ihn posthum der Börsenverein des deutschen Buchhandels mit dem Friedenspreis (1972). Das zu Ende gehende Jahrhundert wird in den meisten Rückblenden als Jahrhundert der (Welt-)Kriege und Katastrophen bezeichnet - das Tröstliche kommt zu kurz. Ich denke, dazu gehören jene Menschen unseres vergehenden Jahrhunderts, die, wie Korczak, Licht verbreitet haben und für unser kommendes auch als ein leitendes Gestirn angesehen werden dürfen. Ich wünsche allen Lesern unseres letzten Elternbriefes in diesem Jahr einen harmonischen Ausklang des Jahres und des Jahrhunderts und einen friedvollen Beginn des neuen. Beides verbinde unser gemeinsames Bemühen in Elternhaus und Schule um das Kind (s.o.), den Heranwachsenden in gegenseitiger Achtung und mit gegenseitiger Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen

gez. U. Jung


Stichwort: Fahrradabstellplätze

Im Rahmen der bereits seit zehn Jahren laufenden Schulsanierung, wurde nun auch die Situation auf dem Fahrradabstellplatz unserer Schule verbessert. Wo bisher ca. 130 Fahrräder in verrosteten, scharfkantigen Fahrradständern auf dem nur teilweise geteerten Gelände Platz hatten, können seit Beendigung der Bauarbeiten 250 Räder auf einem komplett mit Öko-Pflaster ausgelegten, vergrößerten Platz abgestellt werden. Die neuen Fahrradständer sind aus gebogenem Alurohr gefertigt, was den Vorteil bietet, dass sie keine scharfen Kanten mehr haben und außerdem rostfest sind. Leider konnte der seit langem vorhandene Wunsch der Schüler nach Überdachungen für die Fahrräder nicht erfüllt werden. Eigens um dieses doch noch zu verwirklichen, hat sich nach den Herbstferien ein Schülerarbeitskreis gebildet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein möglichst kostengünstiges Eigenhilfe-Konzept zu entwickeln. Der Schulträger hat sich bereit erklärt, unter Umständen die Materialkosten zu tragen. Eltern, die mit Rat und Tat das Projekt unterstützen wollen, sind willkommen und melden sich bitte beim Arbeitskreis.

Anna Kühne, MSS 12


Fußball WK II (September)

Nach zwei Jahren endlich wieder in Runde 2!
Am 29.09.1999 schaffte man es endlich wieder, sich mit Siegen über die Realschule Nierstein und die Hauptschule Oppenheim für die zweite Runde zu qualifizieren. Nachdem die Hauptschule gegen die Realschule 3:0 gewonnen hatte, spielten wir gegen die Hauptschule. Wir waren klar überlegen und gingen durch das Tor des Tages mit 1:0 in Führung, einen Volleyschuss von Raoul Schwark. Die Tore von Kim Ginkel und Konrad Burzynski brachten uns zum Endstand von 3:0. Nun traten wir gegen die Realschule an. Auch dieses Spiel hatten wir klar im Griff, nur ein Tor wollte in der ersten Halbzeit nicht fallen. Das 1:0 schoss dann Kai Rupprecht, und den Endstand von 2:0 wenig später erzielte Bastian Frey. Als Tabellenerster haben wir uns für die 2. Runde qualifiziert.

Tabelle:
1. Gymn. Oppenheim 5:0 Tore 6 Punkte
2. HS Oppenheim 3:3 Tore 3 Punkte
3. RS Nierstein 0:5 Tore 0 Punkte

Es spielten: Philipp Hoppe, Bastian Frey, Tom Dietz, Kai Rupprecht, Stefan Heinrich, Angelo Heidrich, Dirk Jubileum, Kim Ginkel, Raoul Schwark, Florian Trumm, Christian Schulze, Claudius Neuser, Konrad Burzynski, Hendrik Umsonst und Oliver Pembroke.

Bastian Frey, MSS 11


Fußball WK II (Oktober)

Am 20.10.1999 spielten wir gegen die Regionalschule Nieder-Olm. Nach dem guten Ergebnis von Ende September waren wir sehr zuversichtlich, auch ohne die drei Verletzten Tom Dietz, Philipp Hoppe und Claudius Neuser in die 2. Runde einzuziehen. Von Beginn an waren wir klar überlegen und führten zur Pause mit 3:0 durch Tore von Eric Lelaona, Oliver Pembroke und Raoul Schwark. Nach dem Seitenwechsel bauten wir die Führung durch 2 Tore von Kim Ginkel und ein weiteres von Eric Lelaona auf 6:0 aus. Die bis dahin souverän spielende Abwehr wurde offensiver und ließ zwei Gegentore zu. Den Endstand von 9:2 erreichten wir durch Tore von Florian Trumm, Kim Ginkel und Hendrik Umsonst. Es spielten: Christian Ott, Angelo Heidrich, Andreas Friedrich, Bastian Frey, Stefan Heinrich, Raoul Schwark (1 Tor), Kim Ginkel (3), Christian Schulze, Florian Trumm (1), Kai Rupprecht, Eric Lelaona (2), Oliver Pembroke (1), Konrad Burzynski und Hendrik Umsonst (1)

Bastian Frey, MSS 11


Schüler bei "Knoff-Hoff-Show"

Das Interesse von Jugendlichen an der chemischen Seite der Naturwissenschaften zu fördern, war das Ziel eines Wettbewerbs, den die Stadt Ludwigshafen unter Federführung der BASF in diesem Jahr ausgeschrieben hatte. Der Schüler René Matera aus der Jahrgangsstufe 11 wurde von den Juroren in die Gruppe der 10 besten Bewerber gewählt und durfte sein Experiment "springendes Gummibärchen" am 30. September 1999 im Pfalzbau in Ludwigshafen präsentieren. Die Schülerinnen Meltem Gülener, Antonia Seifert, Nina Trautmann und Kim Tremel (alle aus der Klasse 9c), die mit ihrem Experiment "Rosenentfaltung" ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen hatten, erhielten Eintrittskarten für die Knoff-Hoff-Show und konnten so nicht nur die 10 besten Schülerversuche, sondern auch Dr. Joachim Bublath und Babette Einstmann live beim Experimentieren erleben.

Rinne, OStR'


Physik-Wandertage (für Mittelstufenschüler)

Schon zum zweiten Mal bietet der Fachbereich Physik der Uni Mainz seine "Physik-Wandertage" an. Die Klasse 9c unter Leitung ihres Klassenlehrers Notbohm nutzte am 20. Oktober 1999 die Gelegenheit, an einer Experimentalvorlesung über das Phänomen Wellen teilzunehmen. Außerdem besuchte sie die Laborräume über Supraleitung und tiefe Temperaturen. Die anwesenden Assistenten bemühten sich redlich, über ihre derzeitigen Forschungen schülergemäß zu berichten.

Notbohm, OStR


Englischunterricht und Internet

Zum Abschluss seines vierjährigen Lehrauftrags "Fachdidaktik Englisch" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nahm StR V. Henn an dem fächerübergreifenden Projekt "Fachdidaktische Ausbildung für den Einsatz interaktiver Medien im Schulunterricht" teil. Unter Leitung des Instituts für Informatik befassten sich im Sommersemester 1999 die Fachdidaktik-Übungen in Englisch, Biologie und Kunst mit computergestütztem Unterricht (vom Internet bis zur Lernsoftware). An diesem Projekt war auch der Englischunterricht einer fünften und einer sechsten Klasse unserer Schule beteiligt. Die Ergebnisse dieses Modellprojekts konnten als online - Dokumentation im Internet bis 2002 eingesehen werden unter folgenden beiden Adressen:

http://www.informatik.uni-mainz.de/~cl/Schulprojekt.SS99.html
http://www.uni-mainz.de/~guenj000/fdidakt.html

Knollmann, OStR


Patenschaft für Bindu Kumari

Nach den Herbstferien beschäftigten sich Schüler der Jahrgangsstufe 7 im Religionsunterricht mit dem Thema "Teufelskreis der Armut" - und diskutierten, wie man ihn durchbrechen kann. Das brachte uns auf die Idee, eine Patenschaft zu übernehmen. Die Organisation "SOS-Kinderdorf" vermittelte uns ein indisches Mädchen im Alter von 11 Jahren, Bindu Kumari. Sie lebt in einer SOS-Kinderdorf-Familie mit acht "Geschwistern", denn ihre Eltern und Verwandten sind verstorben. Das Kinderdorf liegt in der Nähe von Vishakhapatnam im Südosten Indiens. Die Korrespondenzsprache in Indien ist Englisch, deshalb können wir auch Briefkontakt pflegen. Der Patenschaftsbeitrag beläuft sich auf 60 DM monatlich. Beteiligt sind über 30 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7b und 7d. Leider bleiben dennoch viele Kinder ohne Chance auf ein Zuhause und eine Schulausbildung.

Für die Klassen 7b und d: Verena Arnold, Rebecca Eichmann, Katharina Eller, Yvonne Weiler


Ehrungen

Für über 10-jährige Dienste in der Elternarbeit, die naturgemäß ein Engagement nicht nur am Gymnasium zu St. Katharinen umfasst hat, haben Minister Prof. Dr. Zöllner und die Vorsitzende des Landeselternbeirates Frau Dr. Heym in Gestalt einer Ehrenurkunde folgenden ehemaligen Mitgliedern des Schulelternbeirates gedankt:
Frau Ilse Kessel (1983 - 1999)
Frau Barbara Quader (1984 - 1999)
Frau Angelika Servatius (1984 - 1999)
Frau Angelika Arenz-Morch (1986 - 1999)
Frau Hilde von Seelen (1986 - 1999)
Herr Prof. Dr. Wilfred Bernhard (1987 - 1999)
Frau Quader, Frau Servatius und Frau von Seelen konnten die Urkunden bereits am 07.12.1999 im Rahmen einer Sitzung des neuen Schulelternbeirates vom Schulleiter überreicht werden. Den Jubilaren gegenüber wurde auch der besondere Dank der Schulgemeinschaft für die treuen Dienste am Gymnasium zu St. Katharinen zum Ausdruck gebracht.

U. Jung, OStD


Erster Platz für Schachspieler

Bei der Rheinhessischen Schachmeisterschaft am 4. und 5. November in Mainz belegte das Gymnasium zu St. Katharinen in der WK I den ersten Platz. Zur Siegermannschaft gehörten: Gregor Merkel, Christian Ludwig (beide MSS 12), Andreas Beck, Sebastian Mann (beide MSS 11) und Patrick Sieber (Kl. 10)

Marschall, OStR


Fifty-Fifty

Unser Energiesparen hat sich gelohnt!
Heizung: (Einsparung von Erdgas): Einsparung im Vergleich zum Bemessungszeitraum 1993-1996: 178,1 MWh = 178.100 kWh = 641.160.000 kJ Dies entspricht einer Einsparung von 8,8%. (Wetteränderung im Vergleich zum Bemessungszeitraum ist dabei durch eine Gradtagsbereinigung berücksichtigt.) Zum Vergleich: Mit dieser Energiemenge könnte unser Lehrschwimmbecken (150.000 l) etwa 10mal von 0 C auf 100 C erwärmt werden. Umweltschutzbeitrag: Die Verringerung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) betrug damit etwa 94 t. (Bei Erdgas entstehen 530 g CO2 pro erzeugter Kilowattstunde. Eine dreiköpfige Familie erzeugt jährlich bei Heizung mit Erdgas etwa 4,7 t Kohlendioxid.) Strom: Einsparung im Vergleich zum Bemessungszeitraum 1993-1996: 17 MWh = 17.000 kWh = 61.200.000 kJ Dies entspricht einer Einsparung von 11%. Zum Vergleich: Mit dieser Energiemenge könnte eine 100 W-Glühlampe fast 20 Jahre lang leuchten. Umweltschutzbeitrag: Die Verringerung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) lässt sich nur abschätzen, da unser Strom aus verschiedensten Kraftwerken (Kohle, Gas, Öl, Kernenergie, Wasser, Wind, Solar) stammt. Bei einem Steinkohlekraftwerk (z.B. Mz - Wi) bedeutete dies eine Reduzierung von etwa 14 t CO2. Bei einem Gaskraftwerk würde die Reduzierung ca. 8 t betragen. Wasser: Hierbei konnten wir leider keine nennenswerten Einsparungen erzielen. Finanzielle Ersparnis: Insgesamt ergab sich eine Ersparnis zum Vergleichszeitraum 1993-96 von 15.987,49 DM. Bei Anwendung der Regelung Fifty-Fifty erhält die Schule 7.993,75 DM. Damit sind wir Kreismeister im Landkreis Mainz - Bingen!

Meneghini, OStR


Fahrt nach Weimar vom 26. November bis 28. November 1999

Die Deutschleistungskurse und ein Grundkurs des Jahrgangs 13 wandelten an diesem verlängerten Wochenende auf den Spuren Goethes und Schillers in der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt. Erster Höhepunkt war die Besichtigung des Museums im Schloss und ein abendlicher Besuch im Nationaltheater (einstiger Tagungsort der verfassunggebenden Nationalversammlung von 1919). Einen Einblick in das Leben der bedeutenden Dichter Goethe und Schiller konnten wir in ihren Wohnhäusern gewinnen. Samstagabend fand eine beeindruckende Illumination entlang des Ufers der Ilm ("Ilmination") statt, die wir uns nicht entgehen lassen durften. Am Morgen unseres Abreisetages war es uns freigestellt, das Konzentrationslager Buchenwald oder die Fürstengruft (in der auch Goethes und Schillers Särge aufgebahrt sind) zu besichtigen. In unserer Freizeit haben wir gerne von den regionalen Spezialitäten des Weihnachtsmarktes gekostet. "Wo finden Sie auf einem engen Fleck noch so viel Gutes! ... Bleiben Sie bei uns ... Wählen Sie Weimar zu Ihrem Wohnsitz." Diese Aufforderung Goethes an Johann P. Eckermann nahmen wir jedoch nicht wörtlich und reisten, von den kulturellen Besonderheiten dieser Stadt beeindruckt, am Sonntagnachmittag zurück Richtung Oppenheim.

Christine Kempski, Jessika von Seelen MSS 13


Landeswettbewerb Mathematik

Am 04. November 1999 fand wie jedes Jahr die erste Runde des Landeswettbewerbs Mathematik für die 8. Klassen statt. Von unserer Schule stellten sich 26 Schülerinnen und Schüler den kniffligen und nicht alltäglichen Aufgaben des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz. Dabei konnten sie beachtliche Erfolge erzielen. So erreichten Nadine Nederkorn (Klasse 8c), Birgit Eisen (8d), Tina Leib (8d) und Caspar Kerkhoff (8c) hervorragende 3. Plätze. Stefan Hochgesand (8d) belegte sogar einen 2. Platz. Alle diese Schüler haben die Möglichkeit, im nächsten Jahr an der 2. Runde des Landeswettbewerbes Mathematik teilzunehmen. Den zahlreichen Teilnehmern vielen Dank für ihr Engagement und den Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch!

Hultsch, L.i.A.


Musical auf der Zielgeraden - aber mit Schlaglöchern

Nachdem Anfang des Schuljahres sowohl das Textbuch mit Dialogen und Song-Texten der AG Schreibwerkstatt als auch die Vertonung der Songs durch die AG Komposition für das Musical "Tilt" (Arbeitstitel) fertiggestellt war, sind die an der Inszenierung beteiligten AGs nunmehr auf dem beschwerlichen Weg der Umsetzung: das musikalische Arrangement wird von den "Komponisten" vervollständigt, die Orchester-Proben haben begonnen, die Tänze werden in gleich zwei Arbeitsgemeinschaften einstudiert und die "Schauspieler" sind wöchentlich 4 U-Stunden lang mit Textaneignung in Spiel- und Bewegungsimprovisationen befasst. Das Schüler-Interesse an "unserem" Musical ist ungebrochen groß, jedoch fehlt vielen letztlich der Mut (oder die Frechheit), sich spielend oder gar spielend und singend auf die Bühne zu stellen; äußerst schwierig erweist sich vor allem die Besetzung der männlichen Parts. Sollte sich hier bis zu den Weihnachtsferien nichts radikal geändert haben, dürfte der anvisierte Premiere-Termin im Februar (leider) gefährdet sein.

Grosz, OStR


Betriebspraktikum 2000

Das Betriebspraktikum der diesjährigen 11. Jahrgangsstufe steht kurz bevor. Am Mittwoch, 19.01.2000, werden die Schülerpraktikanten sich bei ihren Praktikumbetrieben melden und dann acht Tage lang, bis einschließlich Freitag, 28.01.2000, einen Einblick in die Berufswelt gewinnen. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Schüler ihre Praktikumplätze fristgerecht zum 30.11.1999 der Schule gemeldet. Es handelt sich beim diesjährigen Jahrgang um insgesamt 102 Praktikanten, die in einer Vielzahl von Branchen und in einem Umkreis von ca. 30 km um den Schulort ihren Betätigungen nachgehen werden. Am Donnerstag, 13.01.2000, findet in der ersten Unterrichtsstunde für die Jahrgangsstufe eine Abschlussinformation im Lesesaal statt, auf der Hinweise zum Jugendarbeitsschutz, zum Verhalten im Betrieb, zur Fahrtkostenerstattung und zur Anfertigung des Praktikumberichts gegeben werden. Sollte während des Praktikums ein Schüler erkranken, muss eine Krankmeldung bei Schule und Betrieb erfolgen. Falls in einem dringenden Fall eine Beurlaubung notwendig wird, ist diese bei der Schule zu beantragen und der Betrieb anschließend davon in Kenntnis zu setzen. Die Halbjahreszeugnisse werden von den Kursleitern in der ersten Kursleiterstunde zu Beginn des zweiten Halbjahres ausgeteilt. Die Abgabe der Praktikumberichte muss bis spätestens Freitag, 04.02.2000, bei den Kollegen erfolgen, die den Praktikanten im Betrieb besucht haben. Eine Liste mit Angaben, welcher Kollege welchen Schülerpraktikanten besucht, wird am ersten Schultag im neuen Jahr aushängen. Die Unterlagen für die Fahrtkostenerstattung sind ebenfalls bis zum 04.02.2000 bei Dr. Görg abzugeben. Ausblick: Aufgrund der Gegebenheiten in der reformierten Oberstufe wird das Betriebspraktikum auch in den kommenden Jahren in den letzten acht Werktagen des Januar liegen. Die Ankündigung des Praktikums wird jeweils zu Ende des Schuljahres in den 10. Klassen erfolgen, so dass für die Suche des Praktikumplatzes ein halbes Jahr zur Verfügung steht. Es wird von Seiten der Schüler, Eltern und Betriebe häufig eingewendet, dass die Praktikumdauer von acht Tagen zu kurz bemessen und auch die Positionierung des Praktikums Ende Januar unglücklich gewählt sei. Die durch Unterrichtsplanung, Leistungsmessung und andere außerunterrichtliche Aktivitäten vorgegebenen Rahmenbedingungen lassen hier leider keine Änderung zu. Es sei darauf verwiesen, dass interessierte Schüler längere Praktika auch während der Ferien absolvieren können. Nähere Informationen dazu sind bei Dr. Görg erhältlich.

Dr. Görg, StD


Arbeitskreis Konsens

Der Arbeitskreis Konsens, bestehend aus Lehrerinnen/Lehrern, Eltern und Schülerinnen/Schülern, trifft sich in regelmäßigen Abständen, um sich über pädagogische Ziele und Maßnahmen auszutauschen und gemeinsam ein Schulprofil zu erstellen. In den letzten zwei Sitzungen wurde das Thema "Mobbing unter Schülerinnen und Schülern" diskutiert. Mobbing-Verhalten ist vom normalen pubertären Verhalten von Schülerinnen und Schülern und deren Standortfindung innerhalb der Klasse abzugrenzen. Mobbing definiert sich durch ein zugrundeliegendes strategisches Verhalten Einzelner oder einer Gruppe, durch das ein Mitschüler oder eine Mitschülerin von der Klassengemeinschaft ausgegrenzt und deren Selbstbewusstsein verletzt oder sogar zerstört werden soll. Mobbing-Erfahrung kann verändertes Verhalten wie Leistungsverweigerung, Isolation, Suche nach Bestätigung in einer anderen Gruppe (Achtung: Suchtgefahr), Schulverweigerung bis hin zu Selbstmordabsichten hervorrufen. Wir diskutierten präventive Möglichkeiten und reaktive Maßnahmen. Der Arbeitskreis wird das Thema "mobbing" auf der nächsten Sitzung mit der Diskussion um eine "Anti-Mobbing-Konvention", die der Gesamtkonferenz vorgelegt werden soll, abrunden. Anschließend soll zum nächsten Thema: "Bewältigung von Konflikten zwischen Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler übergeleitet werden". Die nächste Sitzung ist für Dienstag, den 15. Februar 2000, 19.00 Uhr vorgesehen. Interessierte sind sehr willkommen.

Für den Schulelternbeirat: Iris Dilg

Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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Letzte Änderung: 14.11.2002