Der Elternbrief im September '99


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

wenn das Ferienwetter, das fast durchgehend schon gut war, im Spätsommer noch eine begeisternde Steigerung erfährt - für unsere Region auch hoffentlich wirtschaftlich besonders ertragreich - dann sollten wir dankbar sein über diese Arbeitsbedingungen! Einen Monat währt inzwischen das neue relativ kurze Schuljahr. Die ersten (Wahl-) Elternversammlungen haben bereits stattgefunden. Ebenso sind die "Amtsträger" in der Schülerschaft und die Verbindungslehrer gekürt. Allen Beauftragten im Eltern-, Schüler- und Kollegenkreis wünsche ich viel Erfolg bei der Arbeit im neuen Schuljahr und ggf. darüber hinaus, und ich danke allen für die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Letzteres möchte ich besonders betonen mit Blick auf die noch ausstehende Neuwahl des Schulelternbeirates für die Amtsjahre 1999/2000 und 2000/2001. Die administrativen Voraussetzungen für das neue Schuljahr sind dank intensiver Bemühungen von Ministerium und Bezirksregierung positiv zu sehen; wir sind mit sechs neuen Kolleginnen und Kollegen versorgt worden bei 4 Abgängen, wobei noch 2 Abgänge vergangener Schuljahre voll auszugleichen waren. Ferner ist es uns mit dem nötigen Nachdruck gelungen, eine Vertretung für einen vorübergehenden Krankheitsfall vom Dienstherrn bewilligt und vermittelt zu bekommen. Beim Studium des anliegenden gesamten Elternbriefes bitte ich auch um Lektüre des Terminkalenders; hier besonders um wohlwollende Aufnahme der Terminierung des 3. und 4. beweglichen Ferientages, die in Verlängerung der Weihnachtsferien auf Donnerstag/Freitag, 6./7. Januar 2000 mit Unterstützung des Schulausschusses festgelegt worden sind. Wenn ich eingangs von "relativ" kurzem Schuljahr gesprochen habe, dann trifft dies besonders für das 2. Halbjahr, und hier nochmals verschärft für die knappen sieben Wochen zwischen späten Osterferien und dem Beginn der Sommerferien (23.06.2000) zu. Von daher ist es sicher gerechtfertigt, den Freitag nach Christi Himmelfahrt als Arbeitstag zu halten und von einem beweglichen Ferientag direkt vor den Osterferien, wie anderwärts gehandhabt, abzusehen. Es versteht sich von selbst, dass im Falle von ernsthaften Kollisionen der Vorgaben verschiedener Schulen in den Familien von der Beurlaubungskompetenz der Schulleitung wohlwollend Gebrauch zu machen ist. Apropos Termine: was die Projektwoche betrifft, wird sicher die Gesamtkonferenz im Herbst das letzte Wort sprechen. Gestatten Sie mir, liebe Leser, zum Schluss zwei Engagements unserer Schule zu erwähnen, auf die wir großen Wert legen. Derzeit befindet sich zum zweiten Male eine Delegation unserer Schule bei unserer Partnerschule, dem Lyzeum Nr. 13, in Krakau, nachdem bereits zwei polnische Besuche in Oppenheim erfolgt sind. Dass gerade im September 1999 deutsche Schüler unserer Region in einer der Hauptstädte Polens zu Gast sind, 60 Jahre nach dem Angriff Hitler-Deutschlands auf den östlichen Nachbarn, ist, glaube ich, genauso wichtig wie die offizielle Begegnung der Staatsoberhäupter auf der Westerplatte bei Danzig, auf die der erste deutsche Angriff gerichtet war. Unsere Partnerschule hat im übrigen den vielsagenden Namen "Helden der Westerplatte" im Gedenken an die Opfer des 01.09.39 und der nachfolgenden Tage angenommen. Das zweite Engagement, das ich meine, hat die ganze Schulgemeinschaft ermöglicht bzw. aktiv getätigt aus Anlass unseres "letztjährigen" Schulfestes (Dienstag, 29.06.99). Ca. DM 6.500,-- wurden für die Direkthilfe im derzeitigen europäischen Problemgebiet Nr. 1, für die Menschen im Kosovo, gesammelt. Allen Spendern und Helfern bei diesem Engagement meinen Dank und Respekt. Stellvertretend für alle nenne ich die Namen der Kolleginnen Frau Hartrath-Orth und Frau Heilmann und des Kollegen Herrn Dr. Müller. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes Schuljahr, mit Lasten, Leistungen und Lob


gez. U. Jung


Personalia

Seit Beginn des neuen Schuljahres zählt unser Gym-nasium 1065 Schüler, 503 Jungen und 562 Mädchen; Ende Juni haben 60 Schülerinnen und Schüler als frischgebackene Abiturienten die Schule verlassen. Als neue Lehrkräfte begrüßen wir Herrn Denis Choquet, L.i.A., M/Ph, Frau Petra Gradl, L.i.A., D/Sk, Herrn Christian Hultsch, L.i.A., M/Ph, Frau Sigrid Jäger, L.i.A., D/BK, Frau Andrea Seipel, StR', L/E/evR, und Herrn Andreas Vaupel, L.i.A., als Vertretung für Herrn Schmidt Frau Regina Corell, L.i.A., M. und als englische Fremdsprachenassistentin Miss Samantha Skelton.


Millenium Sextaner

Für 150 Jahrtausend-Sextaner (73 Jungen und 77 Mädchen) begann der "Ernst des Lebens" traditionell in der vergnüglichen und entspannten Atmosphäre einer gelungenen Aufnahmefeier am 17. August 1999. Zu verdanken war das herzliche Willkommen dem Mitwirken zahlreicher Kollegen und Schüler, die ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten. Der Rahmen der Darbietungen spannte sich von Bach (Flötenkreis) und Mozart (Orchester) über Elgars "Pomp and Circumstances" (Bigband) bis hin zu aktuellen Tophits (Tanz der Klasse 10a und Schulband), von der «chanson française» (Klasse 7b) bis zum "English Sketch" (Klasse 7c). Das "Hexeneinmaleins" der Klassen 6a/b klang so überzeugend, dass mancher Sextaner wohl sogar ein Gruseln verspürte. Wer aber noch die herzlichen Begrüßungsreden von Herrn OStD Jung und der Tutoren im Ohr hatte, wusste, dass er trotz aller Zauberei am Gymnasium zu St. Katharinen wohl behütet sein würde. Nach fast zweistündigem Programm, durch das Herr StD Wörsdörfer moderierend geführt hatte, war die Spannung letztlich auf ihrem Höhepunkt angekommen, denn der große Moment der Klasseneinteilung, des gegenseiten Kennenlernens von Sextanern, Tutoren und Klassenlehrern stand ja noch bevor. Herr Choquet, Herr Gemmer, Herr Hultsch, Herr Klein und Herr Ziegler heißen die neuen Klassenlehrer, die dann die ersten drei von fast 2000 Schultagen bis zum Abitur 2008 mit ihren neuen Schülern, zunächst noch ohne Erteilung von Fachunterricht, sich gegenseitig kennenlernend verbringen konnten. Wir wünschen unseren neuen Sextaner nochmals einen guten Start, viel Erfolg und viel Spaß beim Lernen.

Wörsdörfer, StD


Schulfest 1999

Auch wenn das Schulfest, das das letzte Schuljahr abschloss, schon eine Weile her ist, sollten wir uns doch noch einmal an den großen Erfolg erinnern. Nicht nur das hohe Sammelergebnis - immerhin konnten ca. 6.500 DM an die Kroatien-Hilfe in Guntersblum überwiesen werden - sondern auch der Einsatz von Eltern, Schülern und Lehrern machte das Schulfest zu einer abgerundeten Veranstaltung. Uns allen ist es gelungen, zum Schluss des Schuljahres noch einmal Schwung zu zeigen. Die langen Schlangen vor den einzelnen Darbietungen machten es deutlich. So hatte z.B. die letztjährige Klasse 8e (Klassenleiterin Frau Gutacker) ihre Geisterbahn ununterbrochen im Einsatz oder der Kurs von Herrn Weigelt konnte den Andrang beim Schminken kaum bewältigen. Dies sind nur zwei Beispiele aus der Fülle der Darbietungen. Ende September wird Frau Stöber von der Kroatien-Hilfe die Schule besuchen, um über die Hilfsleistungen für die Kosovo-Albaner, die durch die Spende möglich waren, zu berichten.

Dr. U. Müller, OStR


Fahrt nach Straßburg

Zum zweiten Mal fuhr eine Klasse der Mittelstufe mit ihrem Französischlehrer nach Straßburg, als schwacher Ersatz für das Austauschprogramm mit einer französischen Partnerschule, nach der wir immer noch suchen. Hier der Bericht dreier Schüler:

Strasbourg 25.5.-27.5. 1999

Wir starteten unsere Klassenfahrt am 25.5. morgens um 8 Uhr am Oppenheimer Bahnhof. Nach zweimaligem Umsteigen kamen wir um 11 Uhr erschöpft an dem beeindruckenden Bahnhof in Straßburg an. Gegen 12 Uhr erreichten wir nach einer kurzen Busfahrt unsere Herberge in der Stadtmitte, das «Ciarus»: Centre international d'accueil et de rencontre unioniste de Strasbourg. Dort bezogen wir unsere Zimmer (3 Betten, Dusche und WC), und nach einer kleinen Pause ging es zu Fuß in die Stadt: Über die Place de la République, mit ihrem riesigen Friedensmal, zur Altstadt, ans Münster, wo wir uns die 330 Stufen zur Plattform hochschleppten. Oben angekommen, genossen wir in der glühenden Sonne die schöne Aussicht auf die Stadt. Danach setzten wir die Stadtbesichtigung fort (Place Kléber, Kirche St-Pierre-le-Jeune mit der Silbermannorgel ...). Wieder zurück im «Ciarus»machten wir Bekanntschaft mit dem Selbstbedienungsservice an der Essensausgabe: Der war zwar etwas kompliziert, doch das Essen schmeckte vorzüglich (Menu mit Vor- und Nachspeise). Am nächsten Tag schauten wir uns gemeinsam mit Frau Klöckner und Herrn V. Henn den am schönsten erhaltenen Teil der Altstadt an, La petite France. Wir liefen auf den (früher) 'bedeckten' Brücken, den Ponts couverts, über den Fluss l'Ill zum Barrage Vauban, dem enormen Wehr, das zur Verteidigung der Stadt errichtet worden war. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht auf die verschiedenen alten Gefängnistürme. Dann besichtigten wir das ganz neue und sehr modern gestaltete Museum der zeitgenössischen Kunst, das wir für die Mittagspause in der heißen Altstadt wieder verließen. Wir hatten also mal frei und zogen in kleinen Gruppen los. Anschließend fuhren wir wieder gemeinsam mit dem Bus an das Palais de l'Europe, um uns im Park der Orangerie, wo echte Störche brüteten ( das Wahrzeichen des Elsass ), bei einer recht feuchten Ruderbootstour abzukühlen. Den Tag beschlossen wir mit einer Bootsfahrt auf der Ill, bei der wir in der einbrechenden Dämmerung einen ganz neuen Blick auf die Altstadt gewannen und besonders schön die Architektur des Europaparlaments bewundern konnten. Den darauffolgenden Morgen begannen wir mit einem mehr oder weniger frühen Frühstück, bevor wir nochmals in das Stadtzentrum loszogen. An diesem Tag brach bei Herrn Henn das "Gruppenfotofieber" aus, was dazu führte, dass wir vor fast jeder Kirche eins machten. Dennoch kamen wir an Les Halles an, großen Einkaufspassagen, wo man gut und billig einkaufen kann. Wir erforschten diese in kleinen Gruppen und fanden u.a. heraus, dass das billigste Kilo Tomaten 9,95 Francs kostete und Frankreich erst am 30. Mai Muttertag feierte. Danach stärkten wir uns an einem von Herrn Henn gekauften "Guglhupf" und wanderten zum Münster. Dort besichtigten wir - endlich! - die weltberühmte astronomische Uhr und abschließend auch noch das private Museum "Tommi Ungerer". Wir erreichten den Zug um 18 Uhr und kamen trotz der Hitze gut gelaunt, aber müde gegen 21 Uhr am Oppenheimer Bahnhof an. Und am nächsten Tag war wieder Schule. Charlet Flauaus, Eva Heise, Robin Israel (jetzt 10a) Dieser dreitägige Aufenthalt kostete die Schüler/innen an Fahrt, Unterkunft, Halbpension und Eintrittsgeldern knapp 150 DM.

V. Henn, OStR


Landestitel aus Eifel geholt

Mit einem überzeugenden 4:2-Finalerfolg ist die Tennis-Schülermannschaft des Oppenheimer Gymnasiums zu St. Katharinen Rheinland-Pfalz-Meister geworden. Den Titel hatte sie sich bereits nach den vier Einzeln gegen das Team vom Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich gesichert. Mannschaftsführer Raoul Schwark (Dalheim) dominierte seinen Gegner und siegte klar mit 9:l. Felix Kessel (TC Rot-Weiß Nierstein/Oppenheim) bezwang seinen Kontrahenten mit 9:6. Den dritten Punkt holte Kessels Club-Kamerad Robert Guzik mit einem klaren 9:2. Mit seiner Aufholjagd im Tie-Break sicherte Patrick Sieber seiner Mannschaft vorzeitig den Titel. Damit war die Konzentration der Doppel, Felix Kessel und Martin Kramer sowie Julian Schäfer und Martin Borzner, offenbar weg, und sie überließen den Wittlichern noch zwei Ehrenpunkte. Zusammen mit ihrem Betreuer Dirk Ziegler nahmen sie Urkunden, Goldmedaillen und Tennisbälle entgegen. Vom Sponsor des Wettkampfs, dem Sparkassen- und Giro-verband Rheinland-Pfalz, gibt es in den nächsten Tagen noch neue Sweat-Shirts. Der Dank der Mannschaft gilt ihrer "guten Fee" Ilse Kessel, die sie durch alle vier Turniere bis zum Meistertitel begleitet hat.

Ziegler, OStR


Göteborgfahrt des EYP-Teams 18.9.-25.9.1999

Als erste rheinland-pfälzische Bewerbergruppe überhaupt erreichte das zehnköpfige Team (bestehend aus Charlotte Ballhaus, Jonas Dimter, Gregor Eckert, Jörg Gerbig, André Heizenröder, Dorothea Held, Tobias Huff, Sebastian Kassner, Johanna Servatius und Gruppenleiter Matthias Sobel) eine Einladung zur Nationalen Auswahlsitzung in Freiburg. Nachdem sie dort nominiert worden war, Deutschland bei der Internationalen Sitzung in Schweden als eine von zwei deutschen Delegationen zu repräsentieren, trat das EYP-Team am 18.09.99 seine Reise nach Göteborg an. In diesem Jahr veranstaltet das Europäische Jugendparlament mehrere Internationale Sitzungen in ganz Europa. Zur Sitzung in Göteborg werden Delegationen aus Spanien, Holland, Frankreich und Deutschland erwartet. Die Jugendlichen werden für die Dauer ihres Aufenthaltes in schwedischen Gastfamilien untergebracht. Verbindungssprache bleibt Englisch oder Französisch, ganz im Sinne der offiziellen Sprachregelung der Europäischen Union (welche vor allem den Deutschen immer wieder unangenehm aufstößt). Das Programm steht im Zeichen der Gemeinsamkeit: das Auskommen mit- und untereinander ist zentraler Bestandteil des EYP-Gedankens. Die Teilnehmer sollen ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, Aufgaben im Teamwork zu lösen und sich gegenseitig zu helfen, anstatt sich als Konkurrenten zu betrachten oder gegenseitig zu behindern. Zu diesem Zweck werden Arbeitsgruppen gebildet, die aus Mitgliedern aller Nationen bestehen; es gibt also beispielsweise kein Team mit mehr als einem Deutschen oder Franzosen, wobei hierbei zwangsweise diejenigen im Vorteil sind, die muttersprachlich Englisch oder Französisch beherrschen. Für sie gilt es, den anderen das Verständnis und Zusammenarbeiten zu erleichtern. Außerhalb der Sitzungszeiten stehen gemeinsame Unternehmungen auf dem Programm, etwa Ausflüge in Göteborg und Umgebung, Kinobesuche, Stadtbummel etc. Man soll sich untereinander kennenlernen und austauschen, Freundschaften schließen und hauptsächlich viel Spaß haben. Der bietet sich übrigens auch durchaus während der Tagung: vor allem die zu Beginn angesetzte Präsentation der Gruppen verspricht, äußerst interessant zu werden, da jede Gruppe im Voraus gebeten wurde, etwas Landestypisches vorzuführen. Während sich die Spanier noch elegant mit einem Flamenco aus der Affäre ziehen dürften, fiel unsere Wahl auf den Vortrag von J.W. Goethes "Erlkönig" mit verteilten Rollen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, aber trotzdem - es wird sicherlich ein filmreifer Auftritt! Der einwöchige Aufenthalt wird durch Zugaben und Spenden finanziert. An dieser Stelle sei herzlich dem Förderkreis des Gymnasiums, dem Land Rheinland-Pfalz und all denjenigen gedankt, die uns - gleich auf welche Weise - unterstützt und so den Erfolg unseres Teams überhaupt erst möglich gemacht haben!

Stellvertretend für das EYP-Team 99 Oppenheim -André Heizenröder


Was eigentlich ist TUBE?

Mit Beginn des laufenden Schuljahres beteiligt sich unsere Schule erstmals an einem von der Europäischen Union geförderten multilateralen Bildungsprojekt. Es handelt sich konkret um das Projekt TUBE (Technik und Bildung für Europa), an dem seit 1996 zahlreiche Institutionen aus Großbritannien, Frankreich Spanien und Deutschland teilnehmen. Das Projekt basiert vornehmlich auf zwei Säulen: einer kulturell-kommunikativen und einer technik-didaktischen. Einerseits soll also die allgemeine Kommunikation zwischen Partnerschulen verschiedener Länder gefördert werden, andererseits geht es um die Vorbereitung von Unterrichtsthemen mit zukunftsorientierten Technikinhalten. Die Partner unserer Schule sind das Collège La Taillette in Menucourt bei Paris und die Stanley High School in Southport bei Liverpool. Bei einem ersten Arbeitstreffen von Vertretern aller drei Schulen in Paris im Mai dieses Jahres wurde vereinbart, arbeitsteilig eine Wetterstation zu bauen. Während sich das Projekt in Großbritannien und Frankreich in den dort üblichen Technikuntericht integrieren lässt, wurde an unserer Schule eine freiwillige Arbeitsgruppe gebildet, die sich aus rund 20 Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 zusammensetzt. Aufgabe dieser Gruppe, die mit großer Begeisterung arbeitet, ist es, zunächst bis zum Schuljahresende das elektronische Modul eines Thermometers herzustellen. Gleichzeitig widmen sich die beiden anderen Schulen dem Bau des Gehäuses und des mechanischen Teils. Um alle drei Teile kompatibel zu gestalten, wird eine kontinuierliche Absprache erforderlich sein, die weitgehend über das Internet abgewickelt wird. Für die folgenden Phasen ist daran gedacht, eine komplette Wetterstation zu bauen und Klimavergleiche zwischen den drei Standorten anzustellen. Die erforderlichen Anschaffungen von Arbeitsmitteln werden über die Zuschüsse des Programms COMENIUS der EU ermöglicht. Neben den technikorientierten Zielen soll speziell die Schaffung eines wirkungsvollen Kommunikationsnetzes im Kleinen dazu dienen, Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern, persönliche Freundschaften zu fördern und vielleicht längerfristig Schulpartnerschaften mit gegenseitigen Besuchen aufzubauen. Diesbezügliche Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg sind außerordentlich ermutigend.

Stammer, StD


Bundesjugendspiele 1999

Am 7.09.99 fanden im Gymnasium zu St. Katharinen die Bundesjugendspiele statt. Morgens um 8.00 Uhr ging's los. Alle Schüler und Schülerinnen versammelten sich auf dem Sportplatz. Die fünften und sechsten Klassen boten eine humorvolle Einführung, und die Schulband sorgte für gute Unterhaltung. Jede Klasse bekam einen Riegenführer zugeteilt, der die Wettkampfkarten führte. Herr Püschel moderierte die Veranstaltung, hielt die Anfangsrede und teilte uns mit, welche Schüler die Schule im Sport erfolgreich vertreten hatten. Das Organisatorische hatte in diesem Jahr Herr Widmer übernommen. Einige Probleme waren zu lösen. Herr Widmer: "Bei der Einhaltung des Zeitplanes traten einige Probleme auf, wodurch lange Wartezeiten entstanden. Aber die Atmosphäre unter allen Teilnehmern hat mir sehr gut gefallen." Die verschiedenen Disziplinen der Bundesjugendspiele waren: Ballwurf (80g, 100g oder 200g), Kugelstoßen, Lang- und Kurzstreckenlauf, Weit- und Hochsprung und zum Abschluss der Staffellauf, an dem alle Klassenstufen teilgenommen haben. Am besten waren die Hochsprunganlagen von Interessierten besucht, für jeden hohen, erfolgreichen Sprung gab es einen riesigen Applaus. Die Sensation im Hochsprung bot der 14jährige Andreas Friedrich. Seine Leistungen: Im Hochsprung erreichte er 1,78m, womit er seine Körpergröße übersprungen hat. Aber auch in den anderen Disziplinen hat er sehr gut abgeschnitten: Er brauchte 12,4s auf 100m, und beim Kugelstoßen erreichte er mit einer 4kg-Kugel eine Weite von 11,90m. Und um so gute Leistungen erbringen zu können, trainiert der Rheinland-Pfalz-Meister gerade zweimal in der Woche. Einer der Höhepunkte des Tages war die 100m-Staffel der Lehrer, bei der sich jeder Schüler über die Renntechniken der Lehrer amüsierte. Außerdem hielt die Schulband mit ihrer Musik alle bei Laune. Um 15 Uhr endete der anstrengende Tag, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden! Die Bundesjugendspiele waren besser als die letzten. "Viele Schüler haben sich verbessert.", sagte Herr Widmer. Erfreulich zu hören. Schön war die gesamte Atmosphäre. Man sah viel Sport, hier jemanden schlafen, dort jemanden lachen, da jemanden von Leistungen berichten, mal entspannt, mal angestrengt. Der richtige Mix für eine solche Veranstaltung. Ebenfalls erfreulich zu hören war, dass es zwar kleine Schürfwunden, aber keine schwereren Verletzungen gab.

Homepage-AG


Krakau - Austausch

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine etwa dreißigköpfige Schülergruppe am Austausch mit dem 13. Lyzeum in Krakau teil. Nach dem Besuch der Polen in Oppenheim im April fuhren wir nun vom 08. bis 18. September nach Krakau. Tagsüber wurden wir durch Krakau und Umgebung geführt; abends war Krakaus Kneipenszene angesagt. Die Freundlichkeit der Gastfamilien ließ kein Heimweh aufkommen. Die Lunchpakete z.B. waren riesig, meist kaum zu schaffen; für die Heimreise gab es sogar halbe Hähnchen! Nächstes Jahr wird Kraków Kulturhauptstadt Europas sein. Überall sieht man Baustellen, Häuser und Sehenswürdigkeiten werden renoviert. Bleibt nur noch die Atmosphäre zu erwähnen, die Musik, die Studenten und die Vielfalt der Nationen, die uns allabendlich auf dem Rynek (Marktplatz) begegnete und uns zu Krakau - Liebhabern machte. Es lohnt sich also, nächstes Jahr mitzufahren!

Sabine Harnau, MSS 12


Der Schulelternbeirat

Am Tage des Schulfestes präsentierte sich der SEB zum ersten Mal mit einem eigenen Stand. Interessierte konnten sich umfassend über die Aktivitäten informieren, z.B. die Themen folgender Arbeitskreise:
- "AK Sucht" (Chancen und Grenzen der Suchtprävention)
- "AK Konsens in der Schule" ( Diskussion über unser Schulprofil)
- "Der Runde Tisch" (Schulbusproblematik in der Verbandsgemeinde)
- AG der Schulelternbeiräte der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen der Stadt Mainz und Umgebung (Erfahrungsaustausch)
- Unterschriften-Aktion zur Unterrichtsversorgung: von 850 verteilten Aufforderungen kamen 398 Unterschriften zurück! Für Ihre Teilnahme danke ich Ihnen recht herzlich, die Unterschriften wurden beim Ministerpräsidenten Herrn Beck abgegeben. Ebenfalls möchte ich mich für die Einsatzbereitschaft an unserem Stand bei den Mitgliedern des SEB bedanken, ganz besonders bei Frau Stauder, die für die hervorragende Darstellung die Leitung und Koordination übernommen hatte. Der Schulbuchbasar ist fast schon Tradition geworden. Hier wurde ich tatkräftig vom Stammkurs von Herrn Hofmann unterstützt. Auch hier möchte ich nochmals allen meinen Dank aussprechen. Für die Zukunft wäre zu überlegen, ob der Basar nicht in die Organisation des Schulfestes bzw. der Projektwoche integriert werden kann. Am 30.09.1999 wird um 19:30 Uhr in der Gym-nastikhalle ein neuer SEB gewählt. Für das Schuljahr 1999/2000 wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern und Eltern viel Erfolg!

Barbara Quader, Schulelternsprecherin


Förderkreis ermöglicht Kauf eines Schlagzeugs

Durch eine großzügige Spende des Förderkreises konnte der FB Musik ein qualitativ hochwertiges Pearl-Schlagzeug erwerben, welches das bisherige nach 30 Jahren ablöst. Darüberhinaus wurde der Kauf eines Bassverstärkers unterstützt. Beide Neuanschaffungen werden seit dem Ende des letzten Schuljahres sowohl im Unterricht als auch bei Veranstaltungen des FB Musik und der Schulband eingesetzt.

Klein, OStR


PREISAUSSCHREIBEN - Das Jahr 2000 - PREISAUSSCHREIBEN

"Hoffnungen, Befürchtungen, Ängste, Spleens, PR-Gag, ewiges Thema der Menschheit..." Die Ergebnisse sollen in ausgewählter Form das nächste Jahrbuch "füllen". Wer kann mitmachen? Einzelne, Gruppen, Klassen, Kurse Was kann eingesandt werden? Aufsätze, Zeichnungen, Collagen, Fotos, Sammlung von Wandsprüchen, Witze, Tagebücher, Reportagen, Gedichte, Karikaturen, Erzählungen, Satiren, Interviews, Briefe, Phantasien; Träume, Sciencefiction, Comics, Theaterszenen, Lieder... Was ist dabei zu beachten? Da unter Umständen die eingereichte Arbeit im Jahrbuch veröffentlicht wird, muss darauf geachtet werden, dass das Format "jahrbuchkompatibel" ist oder gemacht werden kann. Was gibt es zu gewinnen? Lasst euch überraschen! Sachpreise, Geldpreise, Events (z.B. ein Tag bei...) Die Preise werden nach Schulstufen und Alter gestaffelt. Die Anzahl ist abhängig vom "Eingang" an Preisen. Wer entscheidet über die Preisträger? Eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern von Schülern, Eltern, Lehrern und einem Vorsitzenden, der evtl. von außerhalb der Schule kommt. (Presse, Förderkreis o.ä.) Wann ist Einsendeschluss? Dienstag, 15. Februar 2000

Berkes, StD


Musical "TILT"

Der Text der 3 Akte ist fertiggestellt, Songs und Tänze stehen kurz vor dem Abschluss, die Proben beginnen nach den Herbstferien. Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben, eine Rolle zu übernehmen, melden sich bei Hrn. Grosz oder bei Hrn. Kemp. Die Aufführungstermine: 10., 11. und 12. Februar 2000 in der Sporthalle des Gymnasiums.

Klein, OstR

Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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