Der Elternbrief im Juni '99


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

ein relativ kurzes Schuljahr geht in wenigen Tagen zu Ende; "kurz" war vor allem das zweite Halbjahr, das in Folge der gedrängten Termine und Verpflichtungen allen am Schulgeschäft Beteiligten einiges abverlangt hat. So finden in diesen Tagen, vor der mündlichen Reifeprüfung und dem Notenschluss für die nachrückenden Jahrgänge, noch Klassenfahrten statt ("Abschlussfahrten" der Sekundarstufe I), die ähnlich wie die Studienfahrten der Oberstufe gründlich vorzubereiten waren und "erarbeitet" werden mussten von Kollegen und Schülern durch ein komprimiertes Lernprogramm zuvor. Den engagierten Kollegen, Sprechern der Klassen und Klassenelternschaften, allen Schülerinnen und Schülern möchte ich an dieser Stelle herzlich danken für ihren Einsatz, ihre Hilfe und Unterstützung bei Planung und Durchführung aller Fahrtprojekte. Rückblickend möchte ich hervorheben die sehr gute Zusammenarbeit von Elternhaus, verantwortlichen Kollegen und der Schulleitung bei Bewältigung der Skifreizeiten, besonders der ersten, die selbst zwar nicht gefährdet war in puncto Sicherheit, aber in der Zeit der großen Lawinengefahr in Teilen der Alpen stattfand. Das Schuljahresende ist generell die Zeit der Bilanzierung der vorangegangenen Arbeit, des einzelnen Schülers, der Klassengemeinschaft, der Arbeitsgemeinschaften, der Fachbereiche, der Zusammenarbeit in den Gremien, zwischen den Gremien. Ich möchte heute die Sacharbeit der Gremien hervorheben, hier besonders des Schulelternbeirates unter der Federführung von Frau Quader, dessen Amtszeit nach zwei Jahren zu Ende geht. Wie aus den laufenden Berichten des Schulelternbeirates im Elternbrief hervorgeht, sind die Zusammenkünfte und Themenschwerpunkte zahlreich gewesen. Dem Schulelternbeirat und nicht zuletzt auch dem Schulausschuss ist zu danken für die positive Beschlussfassung der jüngeren Zeit im Zusammenwirken mit der Gesamtkonferenz in folgenden Angelegenheiten: Fortführung des Schulversuchs über die vorgezogene 2. Fremdsprache (siehe letzten Elternbrief vom März), Neuredigierung der Hausordnung, Regelung der Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes (vgl. entsprechenden Text in diesem Elternbrief), Teilnahme von Schulausschuss-Mitgliedern an Konferenzen u.a. Alle Gremien haben sich auch zu dem bekannt, was am Ende dieses Schuljahres steht, nämlich der Feier eines Schulfestes. Zu ihm möchte ich abschließend herzlich einladen alle Eltern und Schüler und Freunde des Gymnasiums zu St. Katharinen, auch und gerade die Schülerinnen und Schüler, die von unserer Schule Abschied nehmen, nicht nur die Abiturienten, sondern auch diejenigen, die nach den Ferien eine andere Schule besuchen oder nach den Schuljahren 10 und 12 eine berufliche Ausbildung hoffnungsvoll beginnen. Erst recht sind eingeladen die Schülerinnen und Schüler, die das Jahresziel bedauerlicherweise nicht erreichen und denen ich wünsche, dass sie mit elterlicher und schulischer Hilfe die Enttäuschung gut meistern. Zur Resignation besteht - angesichts eines Festes - noch weniger Anlass! Mit den besten Wünschen für eine erholsame Ferienzeit und freundlichen Empfehlungen

Mit den besten Empfehlungen


gez. U. Jung


Personalia

Zur Ernennung zum Oberstudienrat gratulierte das Kollegium im Mai: Frau Astrid Frisch, Frau Ute Krautkremer und Herrn Dieter Schacht.


Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes

Der Schulelternbeirat, der Schulausschuss und die Gesamtkonferenz unserer Schule haben folgender Regelung, die sich auf das Schulgesetz § 1a (5) bzw. § 35 (6) Nr. 4 und die Schulordnung § 9 bezieht, zugestimmt: Maßgebend sind zunächst die von der Schulordnung festgelegten Grundsätze. Es geht um Unterricht und schulische Veranstaltungen des eigenen Kindes. Die ordnungsgemäße Erteilung von Unterricht muss gesichert bleiben mit Blick auf die Zahl der teilnehmenden Eltern und die Frequenz der Unterrichtsbesuche. Eltern und Lehrer stimmen sich spätestens 3 Tage vor geplantem Besuch ab. Überprüfungen von Lehrkräften im Ganzen und auch schriftliche und mündliche Leistungsfeststellungen bei den Schülern sind von Unterrichtsbesuchen auszunehmen. Über personenbezogene Daten, die ihrer Bedeutung nach einer vertraulichen Behandlung bedürfen, ist Verschwiegenheit zu wahren. Die Grundsätze ergänzend muss im Einzelnen auf Folgendes geachtet werden: es sollten nicht mehr als zwei Eltern gleichzeitig an einer Unterrichtsstunde teilnehmen. Im Rahmen einer nachfolgenden Sprechstunde sollte ein Gespräch stattfinden zwischen Eltern und Lehrer, der Schulleiter ist im Einzelfall um Vermittlung der unterschiedlichen Perspektiven und ggf. auch Standpunkte bemüht. Der Schulleiter überwacht die Einhaltung der vorstehenden Regelungen.

U. Jung, OStD


gez. U. Jung


27. Januar - Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz

27. Januar 1945 - Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Truppen der Sowjetunion 27. Januar 1999 - 54 Jahre danach sind wir, der Grundkurs Deutsch mit unserem Lehrer, StD Kemp, in Mainz. Anlässlich des Gedenktages zum Andenken an diese Befreiung hat der Rheinland-Pfälzische Landtag uns eingeladen, zusammen mit dem Landtag, mit Schülern, Abgeordneten und Ministern und mit Frau Inge Deutschkron ein Theaterstück im Kleinen Haus anzusehen: Die Schultheatergruppe des Kant-Gymnasiums aus Boppard spielte "Ab heute heißt du Sara...". Das Stück erzählt das Leben in der Illegalität im Berlin der Hitler-Zeit, das authentische Leben von Inge Deutschkron, wie sie es in ihrem Buch "Ich trug den gelben Stern" niedergeschrieben hat. Noch tief beeindruckt von der intensiven Darstellung fanden wir uns nachmittags wieder im Probenraum des Theaters zusammen: Ein Generationengespräch war geplant - mit Schülern, den Theaterakteuren, Inge Deutschkron und Prof. Moshe Zimmermann, einem Historiker aus Israel. Die Landtagsabgeordneten waren auch eingeladen - wir dachten, zum Zuhören und Lernen. Aber da die Diskussion anfangs etwas stockte, bemächtigten die Politiker sich des Wortes, wie das bei Politikern halt so ist! Doch wir konnten trotzdem etwas mit nach Hause nehmen. Die Fragen der Schüler, die schließlich doch auftauchten, wurden sehr ausführlich beantwortet. Es zeigte sich, dass Frau Deutschkron öfters eher auf Seiten der Schüler und ihrer Ansichten zu finden war, als auf der "offiziellen" politischen Linie der Abgeordneten und des Herrn Ministerpräsidenten oder Landtagspräsidenten. Besonders die Frage, was mit dem Gedenken nach dem Tod der letzten Zeitzeugen sei, wurde sehr nachdenklich gestellt, ob Gedenken dann noch möglich sei, und wenn ja, in welcher Form, ob Bücher, Filme, Dokumente oder eben auch solche Theateraufführungen dann diese wichtige Aufgabe erfüllen könnten? An diesem 27. Januar 1999 in Mainz wurde uns erneut bewusst, dass Hitler schon lange vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges mit der Demütigung der jüdischen Bevölkerung Deutschlands begonnen hatte. Und es ist stillschweigend hingenommen worden, wie Inge Deutschkron immer wieder an eindringlichen Beispielen aus ihrem Leben - über das Buch und Theaterstück hinaus - deutlich machen konnte. So etwas darf nie mehr passieren, man muss den Anfängen wehren, darf nicht erst wach werden, wenn Widerstand nicht mehr möglich ist. Und es darf nicht geschehen, dass niemand etwas weiß, wie damals tatsächlich wegen Krieg und anderer Sorgen von den im Osten geheimgehaltenen Dingen manch einer kaum etwas Genaues wusste. Darin waren zum Schluss des bemerkenswerten Tages alle einig, dass Erinnerung nicht erzwungen werden kann, man aber auch nicht und nichts verdrängen darf. Der Nationalsozialismus muss als abschreckendes Beispiel in Erinnerung bleiben, vieles muss dazu überhaupt noch erforscht werden, um zu verhindern, dass in Zukunft Ähnliches sich wiederholen kann.

Christiane Bantel, Melanie Schindel


Schwänke aus der Schulzeit

Ehemalige besuchen Oppenheimer Gymnasium / Blick in Abi-Arbeiten

Von
Alexander Sonneck
OPPENHEIM - Das Gymnasium zu St. Katharinen hatte gerufen und etwa 150 Ehemalige waren der Einladung gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Direktor Ulrich Jung die Mitglieder der Abiturjahrgänge 1969, 1974, 1979, 1984 und 1989 im Innenhof des Altbaus. Die vom Gymnasium in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis organisierte Veranstaltung fand in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Direktor Jung ging auf die Veränderungen im Laufe der letzten 30 Jahre ein, und stellte einige aktuelle Projekte - wie die Partnerschaft mit einem Krakauer Lyceum, sportliche Erfolge der derzeitigen Schüler und auch der Entsendung einer Schülergruppe in einen Wettbewerb um die Teilnahme am europäischen Jugendparlament - vor. Besonders begrüßte er Peter Schäfer, der dem Abiturjahrgang 1949 angehört, und der die Anwesenden in einem kurzen Grußwort mit einigen Anekdoten aus seiner Schulzeit zum Schmunzeln brachte. Als die Aufforderung an die Vertreter der anderen Jahrgänge ging, spontan ein Grußwort zu formulieren, kamen noch weitere lustige Geschichten aus der Schulzeit ans Licht. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Johanna und Constantin Servatius. Nachdem Vorsitzender Prof. Dr. Heinrichs die Arbeit des Förderkreises vorgestellt hatte, wurde zu einem Umtrunk ins Foyer der Schule gebeten. Außerdem hatten die Ehemaligen Gelegenheit, ihre Abiturarbeiten einzusehen, beziehungsweise auf Wunsch, auch mit nach Hause zu nehmen. Sie konnten sich in Führungen durch die verschiedenen Fachbereiche ein Bild vom heutigen Unterricht machen. Viele zogen ein positives Fazit und waren froh, dass sie an diesem Tag noch einmal "in die Schule gehen" durften.

Aus: Allgemeine Zeitung "Landskrone" vom 5.6.99


Modellprojekt Erdkunde

Landes- und bundesweite Beachtung findet das "Oppenheimer Modell - Computereinsatz im Erdkundeunterricht". Im Rahmen eines Lehrauftrages am Geographischen Institut der Universität Mainz gibt OStR Reif die am Gymnasium Oppenheim gemachten Erfahrungen beim Computereinsatz im Erdkundeunterricht an Lehramtsstudenten weiter. Am 23.4.99 referierte Erdkunde-Fachbereichsleiter OStR Püschel zum "Gothaer Forum" auf Einladung des Klett-Perthes-Verlages über die Erfahrungen beim Computereinsatz im Erdkundeunterricht am Oppenheimer Gymnasium. Als Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen der Benutzertagung am 23.5.99 in Mainz zum Thema "Interaktive Medien und Internet - Chance für einen besseren Unterricht" unter Mitwirkung von Prof. Dr. Heinz Mandl, Staatssekretär Harald Glahn und Herrn Drabe, dem Geschäftsführer der bundesweiten Aktion "Schulen ans Netz", stattfand, konnte OStR Püschel über die in Oppenheim gesammelten Erfahrungen berichten.

U. Jung, OStD


Projekt Afrika - Online

Von Mitte Februar 1999 bis Anfang 2000 durchquert die Africa-Crew, Kirsten Hildebrandt, Journalistin, und ihr Mann Dirk Grote, Ingenieur, mit einem Geländefahrzeug den afrikanischen Kontinent. Von dieser Reise wird die Crew Bilder, ein Reisetagebuch und andere Materialien auf der Seite Afric@life veröffentlichen. Unterstützt wird sie dabei von einer Reihe von Fachleuten und Institutionen. Der Erdkunde-Leistungskurs 12 des Gymnasiums zu St. Katharinen Oppenheim unter der Leitung von OStR Lothar Püschel begleitet das Reporterteam auf seiner einjährigen "Afrika-Tour" quer durch den afrikanischen Kontinent und liefert zu den einzelnen Staaten die Geodaten und ausführliche Länderinformationen. Über ein Handy und ein Notebook steht die Africa-Crew in ständigem Kontakt mit den Leistungskurslern aus Oppenheim. veröffentlicht. Auf Vermittlung von OStR Püschel besuchte im April das Team im Senegal auch das Ehepaar Wucherer, ehemals Lehrer am Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim.

Püschel OStR


Join Multimedia 99

Erstmals nimmt ein Team vom Oppenheimer Gymnasium am bundesweiten Schülerwettbewerb «Join Multimedia» der Siemens AG teil. Im Rahmen des Wettbewerbs soll das Team, das aus 4 bis 8 Schülern besteht, eine Multimediapräsentation zu einem selbst zu wählenden Thema erstellen. Dazu steht jeder Schule eine spezielle Software zur Verfügung. Ausgehend von eigenen unterrichtlichen Erfahrungen, den vulkanischen Erscheinungen in der Eifel und Urlaubserfahrungen am Vesuv, entschied sich das Team der Klasse 8e unter der Leitung von OStR Püschel für das Thema "Vulkane". Die Schüler Kai Herrbruck, Sebastian Höhr, Roman Mathes, Christian Schmitt, Sebastian Schneider, Jörg Dehmel und Johannes Ballhaus hoffen nun, dass ihre Mühe mit einem der vorderen Plätze belohnt wird.

Püschel OStR


Schullandheim Miltenberg

Im Rahmen des Projektes OUFO (Offene Unterrichtsformen) wurde im letzten Jahr in zwei 6. Klassen fächerübergreifend die Fahrt zum Schullandheim Miltenberg vorbereitet und durchgeführt. Beteiligt waren die Fächer Deutsch (Erstellen eines Prospektes zu Miltenberg und Sagen zum "Toutonenstein"), Englisch (ein Cityguide von Miltenberg), Kunst (Erstellen von Comics zu den Sagen), Biologie (Durchführung einer Wald - Rallye) und Erdkunde (Wegbeschreibung nach Miltenberg und ein Besuch im Steinbruch).

Püschel OStR


Eine Klasse geht Online

Seit dem 1. Februar 1999 haben im Rahmen des Projektes "Vernetzung einer Klasse" alle Schüler, Eltern und Lehrer der Klasse 5c am Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim per E-Mail die Möglichkeit miteinander zu kommunizieren. Ziel dieses Projektes unter Leitung von OStR Lothar Püschel und der Klassenleiterin OStR‘ Rita Kunz-Henrich ist das zusätzliche Angebot der Kommunikation zwischen Eltern und Schule per E-Mail und in einem weiteren Schritt im nächsten Schuljahr Einbindung der Online-Kommunikation (E-Mail und Internet) in den Fachunterricht. Das Projekt ist bundesweit einmalig und wird außer von der Niederlassung der Deutschen Telekom in Mainz, die alle Beteiligten mit einem Online-Anschluß und einer Gebührengutschrift versorgte, auch vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz unterstützt.

Püschel OStR


Elisabethen-Schule Ludwigshöhe

Wir stellen uns vor! Wir, das sind 31 Schüler, 2 Lehrkräfte und 7 pädagogische Fachkräfte aus der Elisabethen-Schule Ludwigshöhe, die 1971 den Schulbetrieb aufgenommen hat. Aufgrund der rückgehenden Schülerzahlen in den 80er Jahren, wird unsere Schule seit 1986 als Außenstelle der Schule für Geistigbehinderte Sprendlingen geführt. Unsere Schule besuchen Kinder und Jugendliche, deren Lernverhalten und allgemeiner Entwicklungsstand wesentlich hinter den am Lebensalter orientierten Erwartungen liegen. Wir alle lernen, singen, turnen, spielen, werken, malen, musizieren, kochen und feiern in unserer Schule, einer Schule für Geistigbehinderte. Unsere schulischen Angebote sind also sehr vielfältig. Die räumliche Enge soll durch einen Umbau verbessert werden, der seit den Osterferien diesen Jahres in vollem Gange ist. 31 Schüler - gerade mal eine Klassenstärke am Gymnasium. Bei uns sind das 4 Klassen, die in Unter-, Mittel-, Ober- und Werkstufe eingeteilt sind. Die Schulbesuchszeit umfaßt 12 Jahre. Unsere Schule ist eine Ganztagesschule. Gemeinsames Frühstück und Mittagessen sind für unsere Schüler sehr wichtige Unterrichtsinhalte. Darin unterscheiden wir uns bestimmt von anderen Schulen. Es gibt bei uns aber auch Fächer, die Schüler anderer Schulen ebenfalls kennen: Sport, Musik, Kunst, Religion, Schreiben, Lesen und ebenso Rechnen. Mit großer Begeisterung arbeiten unsere Schüler auch am Computer. Warum stellen wir uns im Elternbrief des Gymnasiums zu St. Katharinen vor? Wir möchten gemeinsam mit einigen Schülern des Gymnasiums ab kommendem Schuljahr eine Arbeitsgemeinschaft gründen. Ein sehr wichtiges Ziel innerhalb unseres pädagogischen Auftrages ist es, die geistig behinderten Schüler zur Selbstverwirklichung in sozialer Integration zu führen. Das schließt das Orientieren in sozialen Bezügen ein und das Mitwirken bei deren Gestaltung. Es bedeutet auch, unseren Schonraum Schule zu verlassen und auf andere zuzugehen, mit anderen gemeinsam zu planen, zu lernen, zu arbeiten und fröhlich zu sein. Lockere Kontakte zum Gymnasium zu St. Katharinen gibt es schon seit einigen Jahren. Diese möchten wir nun gerne neu knüpfen, mit Inhalt füllen und intensivieren. Erste Gespräche wurden schon mit Direktor Jung und Fachleitern geführt und fanden eine positive Resonanz. Es ist daran gedacht, nach den Sommerferien gemeinsames Lernen, Lachen und Aktiv-sein in einer Arbeitsgemeinschaft zu probieren. Einige Schüler der Elisabethen-Schule werden sich regelmäßig mit einigen Schülern des Gymnasiums treffen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir hoffen nun, dass es im kommenden Schuljahr möglich sein wird, solch eine schulartübergreifende Arbeitsgemeinschaft zu realisieren. Die Schüler und Lehrer in Ludwigshöhe freuen sich schon darauf!!! Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

G. Adorf , S. Keuser, Elisabethen-Schule


Arbeitskreis Konsens

Verantwortungsbewußte Elternmitwirkung will auch eine aktive Mitgestaltung des Schulprofils, des Schulklimas ausdrücken. Wenn wir Eltern uns im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen Schule als Lern- und Lebensraum wünschen, dann müssen wir auch das pädagogische Grundkonzept als Fundament der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mitgestalten und mitverantworten. Schule und Elternhaus haben einen gemeinsamen Erziehungsauftrag. Probleme entstehen bei seiner Verwirklichung, weil es sich bei den Eltern und Lehrern nicht um homogene Gruppen handelt. In den Elternhäusern der Kinder und in unserer Schule werden höchst unterschiedliche Wertvorstellungen vermittelt und gelebt. Dennoch muss ein Konsens im Wertepluralismus gesucht werden. Deshalb ist die kontinuierliche Diskussion mit Lehrern, Eltern und Schülern über pädagogische Handlungen und Zielvorstellungen besonders wichtig. Unser Ziel ist es, zwischen Lehrern, Eltern und Schülern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, offene Gespräche über Erziehung möglich zu machen und eine Annäherung der Wertvorstellungen zu ermöglichen. Den Arbeitskreis Konsens bilden Lehrer, Schülervertreter und Elternvertreter unserer Schule. Er trifft sich seit Juli 1998 im Abstand von 6-8 Wochen. Der Kreis der Teilnehmenden ist offen, der Vorsitz rotiert.

Heidrun Stauder, Schulelternbeirat


Der Schulelternbeirat

Am 12.05.1999 wurden alle Klassen- und KurselternsprecherInnen zu einer Elterninformationsveranstaltung eingeladen. Als Referenten konnten wir Frau Almeroth vom Psychosozialen Beratungszentrum Oppenheim und Herrn Rothenberg vom Jugendhaus Oppenheim begrüßen. Im Rahmen ihrer Präventionsarbeit stellten sie uns einige Projekte, wie Suchtvorbeugung, Gewaltprävention, Bewältigung von Problemen pubertierender Kinder, vor. Um unsere Elternarbeit an der Schule zu intensivieren, können wir auf die bestehenden Konzepte zurückgreifen. Zur Gestaltung themenbezogener Elternabende stehen uns diese Institutionen mit Rat und Tat zur Seite. Es fand ein reger Informationsaustausch statt. Leider wurde diese Veranstaltung nur von wenigen Elternvertretern wahrgenommen.

Barbara Quader, Schulelternsprecherin


Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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