Der Elternbrief vom März '99


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

das späte Erscheinen des 2. Elternbriefs im laufenden Schuljahr wird durch die Fülle von aufgestauten Einzelnachrichten, die wir Ihnen im folgenden bieten werden, sicher ausgeglichen. Als erstes verdient im Grußwort des schulleiters eine Würdigung die Tatsache, dass der frühere Schülerversuch über die vorgezogene 2. Fremdsprache Französisch mit Billigung des Ministeriums und aller Gremien an der Schule - Gesamtkonferenz, Schulelternbeirat, Schulausschuss - eine Fortsetzung an unserer Schule erfährt. Jedes Schuljahr kann eine Klasse mit der vorgezogenen 2. Fremdsprache Französisch an unserer Schule eingerichtet werden. Neben den Gremien haben der Fachbereich Französisch und der Koordinator für den Schulversuch an unserer Schule, Herr Kollege StD Stammer, besonderen Dank verdient, für den jahrelangen intensiven Einsatz zur Förderung des Schulversuchs und seine mögliche, jetzt Wirklichkeit werdende Fortschreibung. In den Zusammenhang passt auch die Nachricht, dass ab dem kommenden Schuljahr in der Oberstufe (ab Jahrgangsstufe 11) eine weitere moderne Fremdspache, nämlich das Spanische, am Katharinengymnasium gelernt werden kann. Vielfachem Wunsch von eltern- und Schülerseite entsprechend war in jüngerer Zeit besonders der Schulausschuss um eine behutsame Revision der Hausordnung bemüht. Kernstück der Änderung ist die Regelung, dass die Schülerinnen und Schüler vor dem Unterrichtsbeginn sich unabhängig von der Witterung bis 7.45 h im Schulgebäude aufhalten dürfen, und zwar im Foyer und wiederum in den schon vor Jahren als solchen benutzen Aufenthaltsräumen 13 und 14 (Erdgeschoss). Die großzügige Regelung gilt bis auf Widerruf, da besonders die Räume 13 und 14 einer schonenden Behandlung bedürfen und die Schülervertretung neben den aufsichtsführenden Lehrern mit einstehen muß für die Sauberhaltung der Räumlichkeiten. Den Schülergremien - der Schülervertretung im engeren Sinne und der Klassensprecherversammlung - und der betreuenden Kollegin und den betreuenden Kollegen gebührt Dank für ihren gemeinsamen Einsatz im Allgemeinen und im Besonderen für das im Januar bewerkstelligte und sehr erfolgreiche Seminar im Schullandheim des Landkreises Mainz-Bingen, in Miltenberg/Main. Bevor der Elternbrief veröffentlicht ist, sollen endlich zwei zusätzliche Klassenraum-Container errichtet sein, die uns in die Lage versetzen werden, der Oberstufe die lange versprochene Cafeteria zuzubilligen ( im alten Pavillion, genannt P1). Es ist mir ein dringendes Bedürfnis, bereits hier, einleitend, auf den Untersuchungsbericht der staatlichen Kontrolle über den einwandfreien Zustand des Schwimmbades hinzuweisen, der sich gehalten hat trotz der sehr starken Frequentierung, dank vor allem der Bemühungen der Kreisverwaltung und der schulischen Beauftragten, der Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Sport und des Hausmeisters. Liebe Eltern, spätestens aus Anlass des Elternsprechtages sollten Sie es bemerkt haben: der Förderkreis unserer Schule hat einen neuen Vorstand, jung und dynamisch, der Sie mit einem Faltblatt bereits angesprochen hat und dem ich als Schulleiter herzlich wünschen möchte, dass er mit fortgesetzter Werbearbeit auch bei Ihnen Gehör finde. Allen Lesern des neuen Elternbriefes ein Dankeschön für ihr Interesse und ihre Aufmerksamkeit.

Mit den besten Empfehlungen


gez. U. Jung


Unterrichtsbeginn

Aus gegebenem Anlass möchten wir nochmals die aus Richtung Mainz und Worms kommenden Schülerin-nen und Schüler eindringlichst bitten, den sogenannten "früheren Zug" zu benutzen, damit sie pünktlich in der Schule sind.

Heilmann StD‘


Hinweis auf Busverspätungen

Ab sofort werden die ORN-Busse aus Richtung Dalheim, Harxheim und Schwabsburg wegen der Straßenbauarbeiten auf der B 420 in Nierstein morgens mit Verspätung am Gymnasium eintreffen. Im Moment ist leider keine Abhilfe möglich.

Heilmann StD‘


Schülerbeförderung

Ende Februar führte die Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim eine Expertenanhörung zum Thema Schülerbeförderung durch. Für unser Gymnasium war Frau StD‘ Heilmann an-wesend. Die ganze Palette der Aspekte und Probleme wurde dabei erörtert. Insbesondere ging es um Verspä-tungen, Überfüllung, Fahrpläne und das Verhalten von Schülern in Bussen und im Bereich von Haltestellen u.v.a. Unter den von den Schulelternvertretern übereinstim-mend empfohlenen Verbesserungs-vorschlägen ist insbesondere die ausreichende Anzahl von Sitzplätzen in den Bussen zu nennen. Die Vertreter des Kreises wiesen in diesem Zusammenhang auf den Kosten-faktor hin. Schülerbeförderung ORN: Bei Beschwerden über Busorganisation wenden Sie sich bitte an die ORN: Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH, Erthalstr. 1, 55118 Mainz, Tel.: 06131-6393-0, Fax: 06131-639363. Neben Frau StD‘ Heilmann steht nun auch Frau Christine Pfeffer, Mitglied des Schulelternbeirats, als Ansprechpartnerin bei Fragen und Problemen der Schülerbeförderung für die Eltern unseres Gymnasiums zur Verfügung. Ihre Anschrift: Ringstr. 7 55278 Dexheim Tel.: 06133-5600

Heilmann StD‘


Bibliothek und Ausleihe

Die Bibliothek ist montags bis freitags von 8.00 h bis 13.00 h geöffnet. Die Ausleihzeiten: a) MSS-Bibliothek Dienstag, 1. Pause Donnerstag, 2. Pause b) Schmökerbibliothek: Montag, 2. Pause Freitag, 1. Pause Der Lesesaal ist montags bis freitags von 8.00 h bis 16.00 h geöffnet. Während der großen Pausen bleiben Bibliothek und Lesesaal geschlossen.

Heilmann StD‘


Strasbourg - Fahrt der Klasse 8c

Am Mittwoch, dem 3. Juni 98 um 8.00 Uhr morgens starteten wir unsere Strasbourg-Tour am Oppenheimer Bahnhof. Nach Umsteigen in Mannheim und Karls-ruhe stiegen wir schon in Kehl aus. Von dort aus gelangten wir in einem recht kurzen, aber bei 33° C doch ziemlich anstrengendem Fußmarsch über die Europabrücke zur Auberge de jeunesse Parc du Rhin. Hier sollten wir in den nächsten vier Tagen bestens versorgt werden: mit gut ausgestatteten Zimmern, tollem Essen, Billard, Disco und vielem anderen, was für eine Jugendherberge alles andere als selbst-ver-ständlich ist. Gleich darauf folgte der erste und letzte Marsch in die Innenstadt. Unsere Ziele waren natürlich in erster Linie die Hauptattraktionen. Das Münster, die gewaltige Kathedrale der Stadt, wurde gleich am ersten Tag bestiegen. Die weit über 300 abgenutzten Stufen lohnten sich für den Blick über die Stadt. Die Altstadt, la Petite France, besichtigten wir sogar mehrfach: zu Fuß, mit einem der bateaux-mouches , den gläsernen Booten, die auch für Paris bekannt sind, und innerhalb einer Altstadtführung. Während dieser erfuhren wir auch Näheres über die Geschichte von Stadt und Kathedrale inklusive der Astronomischen Uhr. Auch eine Besichtigung des Europaparlaments, leider nur von außen, stand auf dem Plan. Einige entschieden sich zusätzlich für einen Besuch des Tomi Ungerer-Zentrums, einer offiziellen, aber noch nicht als Museum anerkannten Ausstellung von Werken Tomi Ungerers. Die Comic-Verfilmung seiner bekann-ten "Drei Räuber" sahen wir uns - selbstverständlich auf Französisch - an. Außer Besichtigungen sollte aber auch das franzö-sische Gespräch im Vordergrund stehen. Tatsächlich wurden zumindest die Verkaufsgespräche überwie-gend auf Französisch geführt - trotz des in Strasbourg recht großen Anteils an Bürgern, die des Deutschen einigermaßen mächtig sind. Neben den normalen Verkaufsgesprächen gab es noch einige angeregte Handelsgespräche mit den vielen geduldigen schwar-zen Straßenverkäufern. Diese verdienen ihren Lebens-unterhalt, indem sie Gürtel, Hüte, Feuerzeuge, Scherz-artikel und dergleichen verkaufen. Am Tag der Abreise sahen wir uns schließlich noch einen großen Einkaufskomplex, Les Halles, an, in dem man, was recht ungewöhnlich ist, jede erdenkliche Art von Läden findet. Wie in der großzügigen Freizeit der Tage zuvor geschah dies in kleinen Gruppen. Mittags fuhren wir von Strasbourg Hbf ab und kamen nach-mittags pünktlich und wohlbehalten - nur zum Teil etwas übermüdet - zu Hause an.

Markus Hagenhoff Emanuel Bretzer 8c


Schulausbildung für Leticia

Sie heißt Leticia, ist 16 Jahre alt, hat noch 5 Ge-schwister und lebt in Uganda. Ihr Berufswunsch ist, Aidswaisen in ihrem Land zu helfen, von denen es ca. 1 Million gibt. Das hört sich bis jetzt relativ normal an, doch ihre Mutter hat, wie viele andere in Afrika, kein Geld, um ihren Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Da die Probleme in Uganda, bedingt durch Seuchen und Bürgerkriege, ständig größer werden, sind viele Menschen auf die Hilfe von außen ange-wiesen. Aus diesen Gründen gibt es Projekte wie die Stipendien-hilfe von "Kindernothilfe". Diese vermittelt afrikanische Kinder an Pateneltern aus Deutschland, die ihnen eine Schulausbildung und ärztliche Versorgung für die gesamte Familie gewährleisten. Wir, 30 katholische Schüler der Klassenstufe 9, unterstützen schon seit der 6. Klasse solch eine Patenschaft mit 60 DM im Monat. Besonders freuen wir uns über den daraus ent-standenen Briefkontakt zu Leticia, durch den wir auch mehr über ihr Land erfahren.

Kathrin Klingler, Julia Tetzlaff, Felice Frey, Klassenstufe 9


Wieder erfolgreiche Teilnahme bei "Jugend forscht"

Im diesjährigen Wettbewerb "Jugend forscht unter dem Motto "Tierisch neugierig" war unser Gymnasium wieder erfolgreich vertreten. Am Regionalwettbewerb in Mainz haben Sabina Rigo und Saskia Heep im Fachgebiet Geo- und Raumwissen-schaften mit folgenden Themen teilgenommen: Sabrina Rigo: "Probleme der Wassergewinnung des Was-serwerkes Guntersblum - Uferfiltrat eine Lösung?" (2. Platz, Sonderpreis Umwelttechnik und Sonderpreis des Landrates); Saskia Heep: "Eine neue Form des Einkaufens? Der Fort Malakoff-Park und die Akzeptanz in der Bevöl-kerung" (3.Platz). Den Schülerinnen gebührt Anerkennung und der Dank der Schule für ihr Engagement.

Reif OStR


Sozialkundliches Projekt in MSS 11

Probleme gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften standen im Zentrum eines sozialkundlichen Unter-richtsprojektes in Klasse 11. Neben historischen Fra-gestellungen (Homosexualität in anderen Kultur-kreisen zu anderen Zeiten / Homosexualität im Dritten Reich) beschäftigten sich die SchülerInnen mit den rechtlichen Grundlagen, der Haltung der Kirchen und den Positionen der politischen Parteien. Eine von der Klasse erarbeitete Umfrage brachte neben inhaltlichen Erkenntnissen eine Einführung in die Grundlagen-methoden der empirischen Sozialforschung. Eine In-formationsveranstaltung mit dem Forum "SchwuBiLe" schloss das vierwöchige Projekt ab.

Lerch StD‘


Auf dem Weg zum Europäischen Jugendparlament

Eine Schülergruppe der 12. Jahrgangsstufe erreichte die Qualifikation zur Teilnahme am Europäischen Jugendparlament. Nur 10 deutsche Schulen kamen in die Endausscheidung zum „European Youth Par-liament“ - darunter unser Gymnasium als einzige rheinland-pfälzische Schule. Teilnahmebedingung war die Erarbeitung einer Resolution in englischer oder französischer Sprache auf der Grundlage eines vorgegebenen europa-politischen Themas. In vielen Wochen intensiver Arbeit erstellten unsere Schüler in ihrer Freizeit eine dreiseitige Resolution in fran-zösischer Sprache, die die Jury positiv bewertete. Im Juni geht es nun in die nächste Runde, in der die besten deutschen Schulen ermittelt werden.

Lerch StD‘


SV-Seminar

Das diesjährige SV-Seminar fand im Januar statt und hatte sich ein besonders schwieriges Thema gesetzt, nämlich: wie lässt sich die Mitwirkung der Schüle-rinnen und Schüler an ihren Vertretungsorganen stär-ken. Die SV des Gymnasiums zu St. Katharinen hat seit Jahren eine Satzung, nach der sie bisher verfahren hat. In einigen Punkten aber entspricht die Satzung nicht mehr der Wirklichkeit. Darum setzten sich vor allem die Oberstufenvertreter mit einem Entwurf für eine neue Satzung auseinander. Die Arbeit war sehr intensiv und von hohem Niveau. Sogar noch in den Abendstunden arbeiteten die Schülervertreter intensiv an einer neuen Satzung. Aus diesen Bemühun-gen heraus bildete sich eine Arbeitsgruppe, die den festgelegten Entwurf nun redaktionell erarbeiten will.

Dr. Müller OStR


Lesung mit Autor Wulf Kirsten am 17.03.1999

In der schon bewährten Veranstaltungsserie "Musik und Poesie in der Stadt" können wir, unterstützt von unserem Förderkreis, kurzfristig eine weitere Ver-anstaltung ansagen. Am Mittwoch, den 17.03.1999, 19.30 h, wird mit Wulf Kirsten ein namhafter Autor im Hugenottenkeller Gillot, Dalberger Str.1, Oppenheim, zu Gast sein. Aus der Meißener Gegend stammend, seit Jahren wohnhaft in Weimar, ist Wulf Kirsten seit seiner Ehrung durch den Elisabeth-Langässer-Preis der Stadt Alzey (1994) auch unserer Region verbunden. W. Kirsten ist vor allem hervorgetreten als Lyriker und auf diesem Felde, besonders in den Anfängen, wie-derum mit natur-lyrischen Texten. Letztere sind alles andere als eine Verklärung ländlichen Lebens, eher ein beredter Nachruf auf die ländliche Welt, der gerade in Rheinhessen auf Interesse stoßen dürfte. Poetische Auskunft darf man schließlich nicht nur über Landschaft und Geschichte der Heimat des Autors er-warten, sondern auch über die gemeinsame Geschichte, für die der Name "Weimar" in vielfacher Hinsicht steht. Herzliche Einladung an Schüler, Eltern und Lehrer, zumal Wulf Kirsten auch bereit ist, mit dem Publikum nicht nur über die gelesenen Texte zu sprechen, son-dern auch über die drängenden Fragen der gefährdeten politischen und kulturellen Einheit. (Eintrittspreise: Schüler 3,- DM, Erwachsene 6,- DM)

U. Jung, OStD


Alfred Grosser diskutiert mit Schülern

Aus Anlass des 50jährigen Inkrafttretens des Grund-gesetzes in diesem Jahr wird die Schule am 10. Mai hochkarätigen Besuch begrüßen können. In Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender 3SAT ist es gelungen, Professor Alfred Grosser für eine Dis-kussion mit einer Gruppe von Schülern der 12. Jahr-gangsstufe zu gewinnen. Auditorium wird die gesamte Jahrgangsstufe 12 sein. Der international bekannte Professor für Politikwis-senschaft und Publizist Alfred Grosser ist in Frankfurt am Main geboren, seine Familie emigrierte 1933 nach Frankreich, wo Grosser auch heute noch lebt. Er ist durch zahlreiche Buchveröffentlichungen international bekannt geworden und - nicht zuletzt auch wegen seines persönlichen Werdegangs - einer der profun-desten Kenner deutscher Geschichte und Politik. Er ist häufiger und gefragter Gast bei politischen Diskussio-nen in Presse, Rundfunk und Fernsehen. Über die Veranstaltung wird auf 3SAT am selben Abend in der Sendung "Kulturzeit" berichtet, Grosser wird hier auch vom Sender interviewt werden.

Berkes StD


Jahrbuch 1999

Auch in diesem Jahr soll am 25. Juni, zur Abiturienten-entlassungsfeier wieder unser Jahrbuch in der nun seit einigen Jahren bewährten Form erscheinen. Neben den festen Blöcken Klassenfotos, Jahres-chronik, Berichte aus dem Schulalltag, soll der thematische Schwerpunkt sich auf das Datum 23. Mai konzentrieren. An diesem Tag wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 50 Jahre alt. In verschiedenen Beiträgen wird aus diesem Anlass das Verhältnis von Jugendlichen zur Politik unter verschiedenen Aspekten aufgearbeitet. Darüberhinaus soll ein Blick auf unsere Arbeits-gemeinschaften geworfen werden. Gerade in den letzten Jahren ist in diesem Bereich unserer Schule neben dem Unterricht ein zweites "Standbein" erwachsen. Wer für das Jahrbuch noch einen Artikel oder einen Beitrag schreiben möchte, ist dazu herzlich eingeladen und wird gebeten, sich mit dem Unterzeichner in Verbindung zu setzen.

Berkes StD


Szerdecnie witamy! Willkommen Krakau!

Was bundesweit seit geraumer Zeit beklagt wird, muss mit einiger Verzögerung, aber nicht ohne Bedauern nunmehr auch am Gymnasium zu St. Katharinen konstatiert werden: die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu europäischen Partnerschaften nimmt ab. Die Gründe - so vielfältig wie unterschiedlich sie auch sein mögen - forcieren jenes eklatante (Miss)-Verhältnis: je größer die europäische Öffnung, umso geringer der Drang nach "neuer Nähe", eine Tendenz, die auch bereits bestehende Kontakte gefährdet. Konkret: Der 1997 und 1998 mit Besuch und Gegen-besuch und begeisterten Reaktionen auf beiden Seiten durchgeführte Schüleraustausch zwischen Krakau und Oppenheim wird trotz vielversprechendem, ja gerade-zu euphorischem Start bereits jetzt unter erschwerten Bedingungen fortgeführt. Da nicht ausreichend viele Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe - für die der Austausch ursprünglich eingerichtet wurde - bereit waren, die Schulpartnerschaft mit dem Lyzeum Nr. 13 in Krakau fortzuführen, wird der Austausch nunmehr zusätzlich für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse geöffnet. Die positive Resonanz zeigt, dass diese Entscheidung richtig war. In der Hoffnung, dass diese Maßnahme den Fortbestand der sowohl historisch als auch politisch wichtigen Partnerschaft garantiert, erwarten wir den Besuch von 32 polnischen Schülerinnen und Schüler in Begleitung dreier Lehrerinnen. Vom 14.4. bis 21.4. werden die polnischen Gäste in den deutschen Familien betreut; der gemeinsame Unterricht, sportliche Aktivitäten, Exkursionen und ein Projekttag zur Entwicklung einer gemeinsamen Internet-Homepage bzw. einer inter-aktiven CD-ROM zur Präsentation der beiden Schulen und ihrer Partnerschaft stehen auf dem Programm der Begegnung. Im September werden die Oppenheimer Gastgeber für 9 Tage zum Gegenbesuch nach Krakau reisen und möglicherweise die gleiche Feststellung machen wie eine der letzten Teilnehmerinnen: "Ich hätte nie gedacht, dass wir uns im Denken und Fühlen so nahe sind, und ich hätte nie geglaubt, dass ich mich so schnell heimisch fühlen kann."

Grosz OStR


Musik liegt in der Luft

Was gut werden will, braucht viel Zeit, viel Geduld und beharrliches Engagement. Was besser werden will, braucht darüber hinaus nicht nur gebündelte Kreativität, sondern auch noch den Mut zur Selb-ständigkeit, zur Eigenständigkeit. Unter dem Motto "Macht euern Kram doch selber!" sind eine über-wältigende Anzahl von Schülerinnen und Schülern (mehr Schülerinnen!) in 10 AG´s - vom Schreiben und Komponieren, übers Schauspielern und Tanzen bis hin zu den technisch-kreativen Notwendigkeiten - dabei, ein eigenes Musical mit dem Arbeitstitel TILT zu entwickeln. Während die körperaktiven Arbeits-gemeinschaften sich mit Grundübungen, Warm-ups und Improvisationen und andere sich mit Entwürfen, Vorstellungen und handwerklichen Versuchen bei Laune hielten, entstanden in der Schreibwerkstatt Dia-loge und Song-Texte für das Textbuch, auf das alle warten mußten. Nur die "Komponisten" hatten zwi-schendurch immer mal Gelegenheit sich an einem der fertigen Songs zu versuchen und so ein musikalisches Konzept zu entwickeln, das jetzt in die Phase der kon-kreten Umsetzung gehen wird. Um was es gehen wird im Musical? Nun, um das, was im Mittelpunkt aller Jugendlichen steht: Liebe und Hass, Frust und Freund-schaft, Eltern und Lehrer, Geschwister und andere Unmöglichkeiten, Träume und Alpträume, Ängste und Visionen - kurzum: das Leben eben. Mehr wird nicht verraten! Der Text des 1. Aktes steht seit paar Tagen, die "Örtlichkeit" des Geschehens auch, der 2. und 3. Akt sind "in der Mache", jetzt muss es losgehen, damit es im Spätherbst des Jahres für den "eigenen Kram" heißen kann: Licht aus! Spot on! Musik! - TILT!

Grosz OStR


Ehemaligen-Treffen am 29.05.1999

Am Samstag, dem 29. Mai 1999, findet unser diesjähriges Ehemaligen-Treffen statt. Es werden die „runden" Jahrgänge 1969 / 1974 / 1979 / 1984 / 1989 erwartet. Selbstverständlich wird es individuelle Einladungen in Bälde geben auf der Basis der Nachforschungen unseres Sekretariats und der tatkräftigen Unterstützung des Förderkreises. Es wäre aber zudem gut, wenn dieser Elternbrief schon mithelfen könnte, die Kunde vom Ehemaligen-Treffen zu verbreiten, und die Jahrgangs-mitglieder untereinander rege Kontakte knüpften. Für die Weitergabe der Nachricht allen Übermittlern ein Dankesehr.

U, Jung, OStD


Veränderungen in der gymnasialen Oberstufe ab Schuljahr 1999/2000

1. Einführungs- und Qualifikationsphase im Kurssystem Der Unterricht in der MSS wird im Kurssystem vom Halbjahr 11/1 bis zum Ende der Jahrgangsstufe 13 im März erteilt. Die Einführungsphase umfaßt 11/1 und 11/2, die Qualifikationsphase 11/2, 12/1, 12/2 und 13; das Halbjahr 11/2 hat eine doppelte Funktion. Eine Fächerumwahl ist spätestens in der 10. Woche von 11/1 möglich. 2. Zeugnis und Versetzung In 11/1 und in der 13 ist jeweils nur eine Kursarbeit je Fach vorgesehen. Die Zeugnisnote für 11/1 ergibt sich aus der Kursarbeit und den anderen Leistungsnach-weisen im Verhältnis 1 zu 2. Die Jahreszeugnisnoten für 11, die sich aus den Zeugnisnoten 11/1 und 11/2 im Verhältnis 1 zu 2 ergeben, entscheiden über die Versetzung in die Jahrgangsstufe 12. Diese Versetzung heißt künftig „Zulassung zum Eintritt in die Jahr-gangsstufe 12". 3. Auslandsaufenthalt in Jahrgangsstufe 11 Bei Schülern, die sich in der Jahrgangsstufe 11 (11/1 und 11/2) im Ausland aufhalten und dann die Jahr-gangsstufe 12 der MSS besuchen, entscheidet die Kurslehrerkonferenz nach 10 Wochen in 12/1, ob sie erfolgreich mitarbeiten und in 12/1 verbleiben können; ist das der Fall, werden ihre Kursergebnisse von 12/2 zusätzlich als Ersatz für die fehlenden Kursergebnisse von 11/2 gewertet, d.h. für die Gesamtqualifikation doppelt gewichtet. 4. Religionslehre In Religionslehre müssen drei der fünf Kurse aus 11/1 bis 13 in der eigenen Konfession belegt werden (bisher vier der sechs Kurse aus 11/1 bis 13/2). Weitere Informationen über Einbringverpflichtung und „Besondere Lernleistung" folgen im nächsten Eltern-brief. Die Abstufungsregelung bleibt unverändert. Da die entsprechenden Verordnungen und Ver-waltungsvorschriften nach dem aktuellen Kenntnis-stand nicht vor den Sommerferien veröffentlicht werden, müssen die oben angeführten Informationen als vorläufig bezeichnet werden.

Müller StD, MSS-Leiter


Der Elternbeirat

Mitglieder des Schulelternbeirats nehmen an ver-schiedenen Arbeitskreisen teil. So zum Beispiel am „Arbeitskreis sucht", bei dem es um Möglichkeiten der Suchtvorbeugung im Austausch mit den Schulen in der Verbandsgemeinde, dem Jugendhaus und der Sucht-beratungsstelle in Oppenheim geht. In diesem Zusam-menhang möchte ich Sie schon vorab informieren, dass am 11. Mai 1999 eine Informationsveranstaltung mit dem Thema „Durchführung von themenbezogenen Elternabenden" für alle Klassen- und Kurseltern-sprecherInnen durchgeführt wird. Einladungen werden Sie rechtzeitig bekommen. Ein weiterer Arbeitskreis nennt sich „Runder Tisch" in der Verbandsgemeinde, der sich mit der Schulbus-problematik beschäftigt. Dazu werden Fragen, Anre-gungen, Meinungen gern entgegen genommen. In der „Arbeitsgemeinschaft der Schulelternbeiräte der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen von Mainz und Umgebung" ist die Unterrichtsversorgung der Schulen mit Lehrkräften ein Zentralthema. In Zusam-menarbeit mit dem LEB fordern die Schuleltern-beiräte von den Politikern, dem Bildungssektor höhere Priorität beizumessen und für eine optimale Unter-richtsversorgung mehr LehrerInnen einzustellen. Der Forderung schließe ich mich an

Barbara Quader, Schulelternsprecherin


Information über Förderkreis

Bereits am kommenden Wochenende, nämlich dem 21.3.1999, haben Sie Gelegenheit sich eingehender über die Aktivitäten des Förderkreises zu informieren. Wir haben einen Stand anläßlich des Ostermarktes im Weinkontor Keßler in der Friedrich-Ebert-Straße 14 in Oppenheim. Dort wird unter anderem in der Zeit von 15.00 - 16. 00 Uhr die Schulband unserer Schule unter Leitung von Herrn Alpermann ihr Können zu Gehör bringen. Neben zahlreichen kulinarischen Leckereien wird es wunderbare italienische Weine und Grappe zum Probieren geben. Wir bitten Sie liebe Eltern, von diesem Angebot zahlreich Gebrauch zu machen. Herzlichen Dank!

Der Vorstand des Förderkreises


Förderkreis goes Rock!

Der Förderkreis beteiligt sich am Ostermarkt in Oppen-heim und lädt am Sonntag 21.3.1999, zwischen 13.00 und 14.00 Uhr herzlich ein in das Weinkontor Keßler, Friedrich-Ebert-Straße 14, Oppenheim. Als besondere Attraktion wird an diesem Tag um 15.00 Uhr die Schulband des Katharinengymnasiums mit aktuellen Hits aus Rock und Pop auftreten.

Alpermann Pfr.


Förderkreis des Gymnasiums zu Sankt Katharinen

Wir (die Schule, die Schulleitung, das Kollegium) möchten auf die Arbeit des Förderkreises unseres Gymnasiums aufmerksam machen. Der Förderkreis hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schule in den Belangen zu unterstützen, für die in den öffentlichen Haushalten zu geringe oder keine finan-ziellen Mittel vorhanden sind. Damit kommt die Arbeit des Förderkreises in erster Linie unseren Schülern zugute. Aktuell unterstützt der Förderkreis die Arbeit im Rahmen des europäischen Jugendparlamentes, die Arbeit der SV, die Aufführung des Schulmusicals, Dichter- und Autorenlesungen. Durch die Unter-stützung und Organisation von Veranstaltungen möchte der Förderkreis unsere Schule in der Öffent-lichkeit besser bekannt machen, die Schule positiv repräsentieren und den guten Ruf festigen. In diesem Jahr wird es noch Musikveranstaltungen mit Schüle-rinnen/Schülern und Ehemaligen gemeinsam geben. Die Schulband wird im Rahmen des Ostermarktes und des Katharinenmarktes auftreten, eine Beteiligung am Weihnachtsmarkt ist geplant. Der Förderkreis wird hierüber regelmäßig berichten, direkt im Rahmen von Elterninformationen und in der Tagespresse. Damit der Förderkreis dies alles erreichen kann, benötigt er Ihre Hilfe! Diesem Elternbrief liegt ein Informationsblatt des Förderkreises bei, welches auch eine Beitrittserklärung beinhaltet. Mit nur 36 DM im Jahr unterstützen Sie über den Förderkreis die Aktivitäten um die Schule und Ihre Kinder. Unsere Bitte an Sie: Wenn Sie es noch nicht sind, werden Sie Mitglied im Förderkreis!

Förderkreis, Schulleitung und Kollegium
Redaktion: Knollmann


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Ehemaligen-Treffen am 29.05.1999 Jahrgänge 1969 / 1974 / 1979 / 1984 / 1989
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Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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