Der Elternbrief zum Schuljahresende im Juli 2006


Inhalt



 
Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

seit Freitag findet die Projektwoche statt. Die Themenvielfalt reicht von sportlichen Projekten bis hin zu zu interessanten wissenschaftlichen Themen, die so im regulären Unterricht nicht behandelt werden können. Am Donnerstag, 13.07.06, präsentieren Ihnen Ihre Kinder die Ergebnisse der Projektwoche. Außerdem werden wir die Prämierung der besten Praktikumsberichte sowie noch seit Freitag findet die Projektwoche statt. Die Themenvielfalt reicht von sportlichen Projekten bis hin weitere Ehrungen an diesem Tage vornehmen. Dazu lade ich Sie ganz herzlich ein. Wir beginnen um 14.00 Uhr.

Zur Zeit lesen Sie viel in der Zeitung über den Schulentwicklungsplan und die Veränderung der Schullandschaft. Auch wir diskutieren seit einem halben Jahr mit dem Schulelternbeirat und der Schülervertretung, wie unsere Schule sich weiter entwickeln kann.
Der gesellschaftliche Wandel erfordert, dass auch Schule sich auf diesen Wandel einstellt. Das Kollegium hat sich in der Gesamtkonferenz am 28. Juni 2006 mit sehr großer Mehrheit (77%) dafür entschieden, den Schülerinnen und Schülern, die dies wünschen, ein Ganztagsangebot zu unterbreiten. Der Schulelternbeirat und die Schülervertretung haben ebenfalls unserem Konzept für ein Ganztagsangebot einstimmig zugestimmt.
Allerdings können wir das nicht allein entscheiden. Wir brauchen auch die Zustimmung des Landkreises, da er als Schulträger die Kosten z.B. für einen Mensabau übernehmen müsste. Erst dann können wir einen Antrag an das zuständige Ministerium stellen, das seinerseits diesem Antrag zustimmen muss. Wir sind also noch auf einem weiten Wege.

In ein paar Tagen beginnen die Sommerferien und ich denke, wir alle haben sie verdient. Doch zuvor am letzten Schultag gibt es Zeugnisse. Noch ein Wort zu den Zensuren. Kein Kind freut sich über schlechte Noten, auch Ihr Kind nicht. Nehmen Sie Ihrem Kind die Angst, mit schlechten Noten nach Hause zu kommen. Erinnern Sie sich vielleicht einmal an Ihre Schulzeit zurück. Zeigen Sie Verständnis und versuchen Sie, Ihrem Kind Hilfe anzubieten. Freuen Sie sich mit ihm, dass wieder ein Jahr geschafft ist, und wenn nicht, helfen Sie ihm, die Enttäuschung über den Misserfolg zu verkraften. Bei weiterem Beratungsbedarf sind am Freitag, 14.7.06, von 9.00 - 16.00 Uhr Schulpsychologen des schulpsychologischen Beratungszentrums Mainz unter der Nummer 06131/611113 erreichbar.

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrte Eltern, und Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, erholsame Ferien, einen entspannenden Urlaub, und vor allem schönes Wetter. Wir sehen uns hoffentlich alle gesund wieder zu Beginn des neuen Schuljahres.

Bis dahin, Ihr

gez. W. Schulz, OStD
Schulleiter Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim

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Verabschiedungen in den Ruhestand

Zum Schuljahresende werden drei Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Es sind Oberstudienrat Ulrich Weigelt, Oberstudienrat Erich Henn und Oberstudienrat Edgar Heucher.

Herr Weigelt studierte in Mainz Bildende Kunst. Nach dem 1. Staatsexamen 1974 absolvierte er sein Referendariat am Studienseminar Mainz. Anschließend trat er eine Stelle am Gutenberg-Gymnasium in Mainz an. Seit 1983 unterrichtete er an unserer Schule und stand im Wechsel dem Fachbereich Bildende Kunst vor.

Herr Henn war bereits als Schüler an unserer Schule. Er legte sein Abitur noch im alten Gebäude in der Wormser Straße, dem heutigen Weinbaumuseum ab. Er beendete sein Studium der Fächer Deutsch und Geschichte in Mainz 1970 mit dem 1. Staatsexamen. Nach dem Referendariat in Bad Kreuznach wurde er bereits ein Jahr später, nämlich am 1. September 1971, dem Gymnasium Oppenheim zugewiesen. Seitdem war er u. a. Vorsitzender der Schulgruppe des Philologenverbandes, Vorsitzender des Personalrates und Vorsitzender der Fachkonferenz Deutsch.

Herr Heucher legte sein Abitur am Neusprachlichen Gymnasium in Mayen in der Eifel ab. Das 1. Staatsexamen bestand er 1967 in Freiburg in den Fächern Deutsch und Geschichte. Das 2. Staatsexamen hat er dann in Rottweil/Württemberg abgelegt. Seinen Dienst hier in Oppenheim hat er dann 1969 angetreten. Während seiner Oppenheimer Zeit war er u.a. Leiter der Schülerbücherei, Vertrauenslehrer, Fachbereichsleiter für Geschichte, Mitglied des Schulausschusses, Mitglied im Vorstand des Fördervereins.

Schulleitung und Kollegium verabschiedeten die drei Kollegen im Rahmen eines Kollegiumsfestes in der vergangenen Woche.
Eine ausführliche Würdigung der drei Kollegen wird im nächsten Jahrbuch erscheinen.

Wir danken Herrn Henn, Herrn Heucher und Herrn Weigelt für die effiziente Gestaltung des Unterrichts, die engagierte Erziehungsarbeit sowie die kreative Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in Bildender Kunst, durch Theateraufführungen sowie in Literaturarbeitskreisen. Den Pensionären wünschen wir für die Zukunft alles Gute und dass sie noch lange in Gesundheit im Kreise ihrer Familien den wohlverdienten Ruhestand genießen können.

W. Schulz, OStD
F. Berkes, StD

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Förderkreis


Sehr geehrte Eltern,

der Förderkreis dankt im Namen der Schulgemeinschaft allen Eltern recht herzlich, die durch ihr Mitwirken oder eine Spende zum Gelingen der Projektwoche, die einen weiteren Höhepunkt im Schuljahresverlauf kennzeichnet, beigetragen haben.

Durch die Unterstützung vielfältiger Projekte in dieser Woche hat auch Ihr Kind einen persönlichen Nutzen und hoffentlich viel Freude am gewählten Projekt.

Die Spender erhalten eine Spendenbescheinigung des Förderkreises.

Vielen Dank!

für den Förderkreis, gez. Heidi Schenk
1. Kassiererin

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Spende der Firma Merck

Ein Hochstromnetzgerät im Wert von ca. 1000 € hat die Firma Merck in Darmstadt dem Fachbereich Physik geschenkt. Ein solches Gerät war notwendig, da im abgelaufenen Schuljahr 2005/2006 zwei Geräte irreparabel funktionsuntüchtig geworden waren. Wie Fachbereichsleiter OStR Meneghini mitteilte, waren dadurch viele Versuche nur eingeschränkt möglich.

Der Fachbereich und die Schulleitung danken insbesondere Frau Dr. Jansen, Mitglied des Schulelternbeirats, für die schnelle und unbürokratische Hilfe.

DANKE!

W.Schulz für die gesamte Schulgemeinschaft

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Quo vadis Deutschland?

Am vergangenen Donnerstag fand im Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim die zwölfte und letzte Veranstaltung der Vortragsreihe "Quo vadis Deutschland?" statt. Helga Lerch, die Regionale Fachberaterin Sozialkunde, hatte in den vergangenen Monaten immer wieder verschiedene Gastredner eingeladen, um der Oberstufe Themen aus Wirtschaft und Politik darzubringen.

Der Vortrag des Referenten Fred B. Irwin, ein gebürtiger New Yorker, appellierte an uns Deutsche, unser eigenes Land in einem positiveren Licht zu sehen. Unter dem Titel "Deutschland durch die Brille der USA" stellte er uns zunächst die wirtschaftliche Situation Deutschlands aus ausländischer Sicht dar, um uns in einer anschließenden Diskussionsrunde zu eigenem Engagement zu ermutigen. Seiner Meinung nach liegt das Problem der Deutschen in ihrer mangelnden Risikobereitschaft. Zum Vergleich legen 80 % aller amerikanischen Haushalte ihr Geld in Aktien an, während sich in Deutschland gerade einmal 5 % der Bevölkerung an die Börse trauen. Das Hauptproblem der deutschen Wirtschaft sah Irwin auch in der Abwanderung deutscher Firmen, der somit steigenden Arbeitslosigkeit und dem fallenden Wirtschaftswachstum.

Auf die Frage eines Schülers, wie deutsche Unternehmen davon abgehalten werden könnten, ihre Standorte ins Ausland zu verlegen, antwortete er, die politischen Gegebenheiten müssten zunächst grundlegend geändert werden. Dem gehe allerdings zwangsläufig ein Mentalitätsumschwung in der Wählerschaft voraus. Diesen notwendigen Sinneswandel fasste er unter dem englischen Begriff "emotional turn-around" zusammen. Deutsche Politiker halten an dem Status Quo fest, weil auch ihre Wähler vor großartigen Veränderungen zurückschrecken. Aber wie soll ein neues System erstellt werden, ohne von bestehenden, veralteten Formen abzulassen?

Einen weiteren wichtigen Punkt sah Irwin in der Umsetzung moderner Visionen. Deutschland habe die innovativeren Ideen, Amerika hingegen die Möglichkeiten, diese umzusetzen. Gezeigt habe sich dies unter anderem dadurch, dass in den letzten zehn Jahren 70 % aller Nobelpreisträger aus den USA kamen, eine Vielzahl davon jedoch gebürtige Deutsche gewesen sind.

Eine wesentliche Chance, forschenden jungen Menschen bei der Verwirklichung ihrer Projekte zu helfen, liege in der Verbesserung der Universitäten. Würden die künftig in großen Teilen Deutschlands anstehenden Studiengebühren ausschließlich für die Universitäten selbst verwendet, sehe Irwin darin eine große Chance, innovative Ideen umzusetzen und somit die Wirtschaft anzukurbeln. Irwin betonte immer wieder, wir sollten uns in Wirtschaft und Politik engagieren, sollten Neues wagen und Risiken eingehen. Den größten Fehler der Deutschen sieht er als Ausländer in unserer "ewigen Schwarzmalerei". So schlecht, wie unsere Wirtschaft in den inländischen Medien dargestellt würde, sei sie bei weitem nicht. Im Gegenteil schaffen wir Deutschen uns durch unseren Pessimismus ein negatives Image im Ausland, das so gar nicht gerechtfertigt ist. In Amerika gelte Deutschland weiterhin als beliebter Investitionsstandort mit durchaus funktionierendem Wirtschaftsystem.

Von den zahlreichen Quo vadis-Vorträgen war dies der erste, der Deutschland positiv darstellte. Interessanterweise aber auch der erste, der von einem Ausländer gehalten wurde. Vielleicht sollten wir einen Teil der amerikanischen Mentalität übernehmen, zumindest in der Hinsicht, dass Amerikaner zu ihrem Land stehen, statt es verbal mit Füßen zu treten, wie wir dies oft zu tun pflegen. Der anschließende tosende Applaus hat allen gezeigt, wie gut es tut das eigene Land einmal aus einer anderen, neutralen, aber auch weitaus positiveren Sicht dargelegt zu bekommen.

Carina Rühl, MSS11e


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Projektwoche - Dokumentationstag

Sehr geehrte Eltern,

zum Dokumentationstag unserer diesjährige Projektwoche am Donnerstag, den 13. Juli 2006, von 14.00 bis 16.00 Uhr, möchten wir Sie herzlich einladen.
Alle Projekte präsentieren in ihren Arbeitsräumen oder durch Sonderveranstaltungen ihre Ergebnisse. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns das Schuljahr mit Ihrem Besuch abschließen würden.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir wünschen Ihren viele Anregungen und gute Unterhaltung.

Ihr ProWo-Team

prowologo

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Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an:
schule@gym-oppenheim.de


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Letzte Änderung: Mittwoch, den 20. Juni 2007, 13:04 Uhr.