Der Elternbrief - Juni 2004


Inhalt


 
Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

Seit unserem letzten Brief sind schon wieder Wochen, Monate vergangen. Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu.
Wir dürfen gleichwohl von ihm - außer guten Noten und glatten Versetzungen - noch etwas erwarten. Nach bewährtem Dauerwechsel zwischen Schulfest und Projekttagen rüsten sich Schüler und Lehrer für interessante Projekte am Schuljahresende in der bewährten organisatorischen Regie von Schülervertretung und Verbindungslehrern. Sport, Musik, Theater bilden einen gewissen Schwerpunkt, ein Gegengewicht markieren naturwissenschaftlich orientierte Versuchs- bzw. Experimentreihen, die aber auch Distanz halten zum normalen Unterricht. Erfreulich in diesem Zusammenhang ist die Mitwirkung von außerschulischen Fachleuten, die der rührige Vorstand des Schulelternbeirates bzw. der uns verbundene Sponsor aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie vermittelt. Ich möchte nicht versäumen, für die Übungen in "Sozialkompetenz" (z. B. Mediation) vorab den Planern und Mitwirkenden zu danken. Der historisch-geographische Komplex darf in Oppenheim selbstverständlich nicht fehlen, genauso wenig wie die anspruchsvollen Alternativen Philosophie und Geschichte für ältere Schülersemester.
Wenn ich vom Schuljahr sprach, das uns noch etwas bereithält, dann dürfen die musikalischen Veranstaltungen außerhalb des Hauses, aber mit Kräften des Hauses - Bläserklassen und Chormitglieder, die die Schulgemeinschaft unserer Schule stellt in Zusammenwirken mit dem Gutenberg Gymnasium Mainz -, nicht vergessen werden (vgl. Extra-Anzeigen in diesem Elternbrief).
Ein ganz besonderes Extra-"Anliegen" muss ich Ihnen im Rahmen dieses Grußwortes des Schulleiters ebenfalls ansagen. Unsere große neue Sporthalle wird zwar noch nicht vollendet sein zum Ende des Schuljahres, aber wir sind aufgerufen, einem ganz wesentlichen ergänzenden Teil zum Durchbruch der endgültigen Realisierung zu verhelfen: nämlich dem Projekt einer zusätzlichen Kletterwand in der Halle, das wir, vor allem aus erlebnispädagogischer Sicht, unbedingt bejahen müssen. Auch wenn dafür "getrommelt" und gesammelt werden muss - da der Schulträger die zusätzlichen 14.000 Euro an Kosten nicht aufbringen kann! Bei den ehemaligen Schülern (Fest am 19.06.) haben wir begonnen zu sammeln, wir hoffen, bei Ihnen auch Gehör und aktive Hilfe erwarten zu dürfen. Vergleichen Sie bitte die zusätzlichen Informationen in diesem Elternbrief.
Was bleibt noch zu erwähnen? Zwei Personalnachrichten. Der Unterzeichnete scheidet mit dem 31.07.2004 aus dem aktiven Schuldienst aus. Er tut es mit Wehmut, da es eine gute Zeit war, zumindest aus seiner Sicht. Ich wünschte mir, auch die Schulgemeinschaft könnte es so sehen. Ihr danke ich von Herzen in allen Gliederungen für das mir entgegengebrachte Wohlwollen und Vertrauen, Schülern, Eltern, Kollegium, leitenden Mitarbeitern und Stellvertretern. Der Dienstherr hat diesmal gut vorgesorgt. Der Nachfolger steht bereit zur Übernahme am 01.08.2004. Es ist Herr Studiendirektor Wolfgang Schulz, bisheriger stellvertretender Schulleiter des Schlossgymnasiums in Mainz. Von hier aus bereits ein Willkommen "dem Neuen". Ich bin sicher, "der Neue" und die Schulgemeinschaft des Gymnasiums zu St. Katharinen werden gut konvenieren, zusammenkommen', und miteinander auskommen.

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich und dankbar

Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

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Projekt Kletterwand

Die Schulleitung, der Schulelternbeirat und der Fachbereich Sport möchten gerne mit dem ersten Bauabschnitt in unserer neuen Turnhalle eine Kletterwand errichtet sehen. Die Kletterwand soll den Sportunterricht bereichern, Einsatz finden im Bereich "Kids stark machen" / Suchtprävention und im Bereich Abenteuer- und Erlebnispädagogik.
Zur Realisierung dieses Wunsches benötigen wir Ihre Hilfe! Der Schulträger hat für die notwendige statische Unterkonstruktion gesorgt, die Kosten für die Kletterwand (1. Abschnitt) von 14.000 müssen jedoch von der Schulgemeinschaft und über Sponsorengelder erbracht werden.
Fast 50 % des Betrages konnten in den letzten zehn Tagen schon gesammelt werden. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung wollen wir den noch fehlenden Betrag zusammentragen. Deshalb heute der gemeinsame Aufruf im Anhang zu diesem Elternbrief.

L. Püschel, StD

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Versailles - harmonische Zusammenarbeit

Versailles - harmonische Zusammenarbeit Vom 4.5.2004 bis 9.5.2004 fuhren wir mit der Orchester-AG unter der Leitung von Frau Hartrath-Orth und Herrn Hartrath (NPG Kirchheimbolanden) nach Versailles, zu unserer Partnerschule, dem Collège Jean-Philippe Rameau.
Wir waren in Gastfamilien untergebracht und unternahmen tagsüber Ausflüge in das Schloss von Versailles und nach Paris. Wir stiegen die ca. 600 Stufen auf den Eiffelturm hinauf und hatten oben eine wunderschöne Aussicht über die Hauptstadt Frankreichs.

Versailles 2004

Das Konzert an diesem Abend gefiel allen Zuhörern sehr gut, und die Beteiligten waren stolz auf die harmonische Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Franzosen.
Am Freitag besichtigten wir in verschiedenen Gruppen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Paris und bummelten über die Champs-Elysées. Den letzten Tag verbrachten wir in den Gastfamilien mit unterschiedlichem Programm.
Nach einer schönen und ereignisreichen Woche mussten wir uns am Sonntag von den netten Familien verabschieden. Gegen Abend erreichten wir ein wenig müde Kirchheimbolanden und Oppenheim.
Ganz herzlich möchten wir uns bei Frau Hartrath-Orth und den begleitenden Lehrern für diesen gelungenen Austausch bedanken und hoffen, dass er auch in den nächsten Jahren stattfinden kann.

Lea Bloth und Natalie Knapp, 8d

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Nach zwei langen Jahren endlich wieder
Krakauer SchülerInnen zu Gast in Oppenheim


Der seit 1997 bestehende Schüleraustausch des Gymnasiums zu St. Katharinen mit dem 13. Lyzeum in Krakau musste, bedingt durch die polnische Schulreform, ein Jahr pausieren. Am Montag vor Pfingsten jedoch traf, rechtzeitig zum EU-Beitritt Polens, endlich wieder eine Gruppe junger unternehmungslustiger Krakauerinnen und Krakauer in Oppenheim ein.

Im Foyer

Nach einem kurzen Empfang durch den Schulleiter, Herrn Jung, machten sich die 24 polnischen SchülerInnen zusammen mit 24 Oppenheimer 10-Klässlern für drei Tage auf den Weg ins schöne Mittelrheintal in ein Selbstversorgerhaus der Jugendherberge auf der Loreley. Klausurtage fernab von Familien und Schule durchzuführen, ist eine Neuerung im Austauschprogramm der beiden Partnerschulen. Die beiden leitenden Lehrerinnen Frau Madej und Frau Jäger erhoffen sich dadurch ein konzentrierteres Arbeiten und ein stärkeres Zusammenwachsen der Gruppe.
So standen neben gemeinsamen Küchendiensten auch viele Kennenlern- und Vertrauensspiele, Gesprächsrunden und, dem Aufenthaltsort entsprechend, eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Mittelrheintal auf dem Programm.
Die 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Region bietet sich aufgrund ihrer großartigen und vielfältigen Landschaft und Geschichte als Arbeitsthema für einen projektorientierten Schüleraustausch geradezu an. Unterstützt durch Materialien des Landesmedienzentrums Koblenz, deren Texte Frau Madej ins Polnische übersetzte, konnten sich die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über Geologie, Burgen, Mythen, Handel und Verkehr usw. in Kleingruppen erarbeiten. Comics zur Loreley wurden gezeichnet, Gesteinsproben gesammelt, Burgen besichtigt, und der Besuch eines Weinlehrpfads stand auf dem Programm.

Loreley 2004

Am Donnerstag unternahm die Gruppe schließlich bei anhaltend schönem Wetter eine Rheinschifffahrt, bei der man wie selbstverständlich in deutsch-polnischen Kleingruppen zusammensaß, und kehrte abends erschöpft und voller neuer Eindrücke nach Oppenheim zurück.
Eine von Schülerinnen gestaltete Rallye durch Oppenheim und ein von den Oppenheimer Gastgebern geführter Stadtrundgang durch Mainz am Freitag ergänzten das offizielle Programm des diesjährigen Austausches. Das Pfingstwochenende stand dann ganz im Zeichen des Familienlebens der Oppenheimer Gastgeber.
Nach einer Woche Zusammensein schienen anfangs gemeinsam formulierte Ziele erreicht: Man hat neue Freunde gefunden, Vorurteile abgebaut, die Heimat des anderen kennen gelernt und vor allem viel Freude zusammen gehabt.

Sigrid Jäger, StR'

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Turmfalken und Fledermäuse

Für den Rheinland Pfalz-Tag, der am 15. Mai 2004 in Oppenheim und Nierstein stattfand, haben das Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht und einige Schülergruppen unserer Schule zusammengearbeitet. So wurden die Hinweisschilder zum Fledermauskeller im Kunstunterricht von Herrn Weigelt erstellt, ein Nistkasten für Turmfalken von Schülern unter der Anleitung von Frau Kleudgen gebaut und ein Informationsblatt über den Turmfalken von Schülerinnen und Schülern der Klassen 6e von Herrn Reif und 12e von Frau Rinne zusammengestellt.
Die Motivation, sich überhaupt mit dem Turmfalken zu beschäftigen, wurde durch aktuelle Filmaufnahmen aus dem Nistkasten am Giebel des Landesamtes gesteigert. Eiablage und Brutgeschäft des dortigen Turmfalkenpaares konnten so gut verfolgt werden. Inzwischen hängt der selbst gebaute Nistkasten an unserer alten Turnhalle - man darf gespannt sein, wer im nächsten Frühjahr dort einziehen wird.

Jungfalke

In der vergangenen Woche hatten unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, die vier Jungfalken vom Landesamt aus nächster Nähe zu betrachten, als Herr Schuch vom NABU Rheinland-Pfalz sie beringte. Einen Turmfalken selbst in die Hand nehmen zu können, war ein gelungener Abschluss der Kooperation zwischen Landesamt und Schule.

Marion Rinne, OStR

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Fahrt niemals unter Drogeneinfluss!

Im Rahmen des Halbjahresthemas "Moral und Gewissen" (katholische Religion; Herr Hörl) sahen wir einen Film über Autobahnraser und erarbeiteten in diesem Zusammenhang, dass im Straßenverkehr Normen wie Nächstenliebe und Rücksichtnahme sowie die angeborene Tötungshemmung missachtet werden. Außerdem werden Instinkte in uns wach, z.B. das Räuber-Beute-Verhalten, die durch Alkohol und Drogen noch verstärkt werden.
Warum dies gerade bei jungen Fahrern auftritt, welche Auswirkungen Drogen auf uns haben und welche Folgen dieses Verhalten haben kann, wollten wir nun herausfinden und baten die Oppenheimer Polizei um einen Vortrag zu diesem Thema. Auf Wunsch der Schüler sprach die Schülerin Yvonne Lerch deshalb mit ihrem Nachbarn, Herrn Werner, der Polizist in Wörrstadt und Mitbeauftragter der Sondergruppe für Prävention im Straßenverkehr ist. Einige Zeit später durften wir einen Vortrag von Herrn Wollscheid (Oppenheim) und Herrn Werner (Wörrstadt) verfolgen.
Zu Beginn sahen wir einen Kurzfilm, in dem die klassischen Unfallrisiken gezeigt werden; so z.B. Drogen und Alkohol am Steuer, Gefühlseinfluss und Ablenkung. Wir besprachen die Wirkweise verschiedener Drogen. So führt z.B. Cannabis zu veränderter Sinnes-, Raum- und Zeitwahrnehmung und gestörter Bewegungskoordination. Zu beachten ist, dass eine Kombination von Drogen und Alkohol nicht vorhersehbare Folgen haben kann. Erschreckend in diesem Zusammenhang ist, dass bis zu 100.000 Autofahrer regelmäßig unter Drogeneinfluss stehen, dazu gehören auch diverse Medikamente und Alkohol, und dadurch ihr eigenes und das Leben anderer gefährden.
Wir erfuhren, welche finanziellen Belastungen auf einen zukommen, wenn man beim Autofahren unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss erwischt wird, und wie sich dies auch auf das private Leben auswirken kann. Grundsätzlich muss man mit ca. 4.000 Gesamtkosten rechnen, und durch eventuelles Fahrverbot und Führerscheinentzug kommt es zum Verlust der Mobilität und in manchen Fällen sogar zum Verlust des Arbeitsplatzes.
Gegen Ende des Vortrags wurden uns noch recht abschreckende Bilder von Unfällen gezeigt und eine Statistik, an der besonders auffiel, dass vor allem männliche Autofahrer im Alter von 18 bis 25 Jahren zu den Unfallverursachern gehören und dass bei tödlichen Unfällen im Straßenverkehr Frauen zumeist als Beifahrer sterben. Dies hängt mit unterschiedlichen Fahrtypen zusammen, die wir am Schluss noch analysierten. So sind z.B. die Raser wesentlich stärker unfallgefährdet als der ruhige Autofahrer. Der Vortrag der beiden Polizisten war sehr detailreich. Besonders einprägsam war die Beschreibung der Wirkungsweise von Drogen, wir erfuhren, wie sie sich auf unser Fahrverhalten auswirken. Ich persönlich fand die Charakterisierung der Fahrertypen etwas zu klischeehaft, doch kann sie uns zum Nachdenken über den eigenen Fahrstil bringen.
Am Ende möchte ich noch einen Appell aussprechen: "Fahrt niemals unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss! Denn so gefährdet ihr unnötig euer Leben und das Leben anderer! Wenn ihr merkt, dass der Fahrer Alkohol getrunken oder Drogen genommen hat, steigt nicht ein! Haltet ihn eher vom Fahren ab! Ruft notfalls eure Eltern an, damit sie euch abholen! Denn sonst seid ihr oder eure Freunde vielleicht die nächsten in der Statistik der tödlich verlaufenen Autounfälle!!!"
Herr Wollscheid und Herr Werner sind gerne bereit, Vorträge vor anderen Gruppen zu halten, besonders in der Zielgruppe junger Autofahrer.
Solltet ihr in einem Fach einmal die Möglichkeit haben, sie einzuladen, zögert nicht! Ihr Vortrag ist sehr interessant und informativ.

Nadine Nederkorn, MSS 12a
Melanie Becker, MSS 12c


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Comenius-Medaille 2004
an Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim

Gemeinsam mit dem Westermann Schulbuchverlag und der Firma Multimedia Consulting Düsseldorf konnte Herr StD Lothar Püschel am 24.6.04 in Berlin die Comenius Medaille 2004 für die Multimedia CD-ROM "Brennpunkt Erde: Nutzung und Konflikte" aus der Reihe "Geographie entdecken" für das Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim entgegennehmen.

Comenius-Medaille

Das Oppenheimer Gymnasium ist schulischer Projektpartner im Rahmen des BMBF-Projektes "Entwicklung von Neuen Medien im Bereich Erdkunde".
Im Rahmen dieses Projektes wurde die ausgezeichnete CD-ROM am Gymnasium Oppenheim getestet und inhaltlich weiterentwickelt. Diese Evaluation hatte wesentlichen Einfluss auf die Qualität des prämierten Produktes.
Die Comenius-Auszeichnung ist der älteste deutsche und europäische Bildungsmedienpreis für didaktisch herausragende Multimediaprodukte und wurde erstmals auch an eine Schule vergeben.

L. Püschel, StD

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Vorlesewettbewerb Französisch

Aus der Klasse 8b kommt in diesem Jahr die Siegerin des Vorlesewettbewerbs Französisch: Barbara Piechalska. Barbara wird unsere Schule im Herbst in Mainz im Kreiswettbewerb vertreten. Den zweiten Platz erreichten gemeinsam Sabrina Heinrich (8c) und Jill Mutacate (7a), den dritten Platz Julia Fichtner aus der Klasse 8c.
Die diesjährige Jury bildeten Frau Banerjee, Frau Murray und Herr Knollmann.

Heike Krämer, StR'

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Gespräch der 8. Klassen mit den Anonymen Alkoholikern

Am 22. und dem 23.06. kamen sieben Referenten der Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker in alle 8. Klassen.
Organisiert wurde diese Veranstaltung, wie auch schon im Jahr zuvor, von Herrn Hörl für den katholischen Religionsunterricht im Zusammenhang der Unter-richtsthemen "Drogen" und "Alkohol".
2003 und 2004 war das fast zweistündige Gespräch mit den Schülern der 8. Klassen auf so großes Interesse gestoßen, dass ein alljährlicher Besuch erstrebenswert geworden ist. Die Anonymen Alkoholiker erzählten von ihrem Weg in den Alkoholismus, erklärten, wie es schleichend zur Abhängigkeit kam und wie schwer es war, sich die Sucht einzugestehen. Weiterhin berichteten sie über die Hilfe und Unterstützung, die sie bei den mehrmaligen Treffen der Gruppe erfahren haben. Durch die Unterhaltung mit anderen Ab-hängigen konnten sie sich das Verlangen nach Alkohol von der Seele reden und schafften es so, mit dem Trinken aufzuhören. Ebenso sprach man über die Gefährdung der Kinder alkoholabhängiger Eltern und von der Selbsthilfegruppe für betroffene Familien-angehörige.
Viele Schüler haben die teilweise sehr tragischen Schicksalsbeschreibungen bewegt und zum Nach-denken angeregt. Alle 8. Klassen fanden die Aktion lehrreich und hoffen, dass es auch nächstes Jahr wieder zu einem Besuch an unserer Schule kommt.

Katrin Buhl, 8c

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Zur erfolgreichen festen Einrichtung geworden

Zum neunten Mal fand am 19. Juni dieses Jahres das von OStD Jung seinerzeit ins Leben gerufene Ehemaligentreffen statt. In diesem Jahr waren die Abiturjahrgänge 1994, 1989, 1984, 1979, 1974, 1964, und 1954 eingeladen.
Rund 200 Ehemalige trafen sich zur Feierstunde, die diesmal wegen der unsicheren Witterung im Foyer stattfand. Sogar neun Mitglieder des Abiturjahrgangs 1954 waren anwesend.
Am Beginn der von OStR Klein und seiner Bläserklasse 5b musikalisch umrahmten Feierstunde begrüßte OStD Jung als Hausherr die Gäste, zu denen auch einige ehemalige Kollegen gehörten. Die Kollegen Hofmann und E. Henn waren diesmal in Doppelfunktion, nämlich auch als Abiturienten des Jahrgangs 1964 anwesend.
Für das Kollegium erläuterte StD Wucherer den Gästen den Wandel der bildungspolitischen Landschaft der vergangenen 50 Jahre.
Vertreter der einzelnen Jahrgänge sprachen Nachdenkliches, Anekdotisches und auch Philosophisches zum Anlass.
Die Einsicht in die Abiturarbeiten rief bei den Betroffenen wieder - je nach Temperament und Note - Kopfschütteln oder Schmunzeln hervor.
Führungen durch die Fachbereiche schlossen sich an, bevor Umtrunk und Gespräche unter dem Motto "Weißt Du noch?" die Veranstaltung ausklingen ließen.

Folker Berkes, StD

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Letzte Änderung: Montag, den 25. Juli 2005, 17:32 Uhr.