Der Elternbrief - September 2003


 

       Inhalt

 


 

 
Sehr geehrte Eltern,
liebeSchülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

zum Schuljahresanfang einen herzlichen Gruß allen Leserinnen und Lesern. Nach den heißen Sommerferien und der Fortdauer des Sonnenwetters mag heuer der Anfang des Schuljahres etwas schwerer gefallen sein, gleichwohl dürfte man nach drei Wochen wieder gut in Schwung gekommen sein ...
Zunächst darf ich danken für die Kooperation bei der Erhebung des Kopiergeldes allen Eltern und dem Mittler, unserem Schulelternbeirat.
Ein sehr rühriger Schulelternbeirat wird im nächsten Monat Abschied nehmen nach zweijähriger Amtszeit. Ohne dem Rechenschaftsbericht dieses Schulelternbeirates vorgreifen zu wollen, darf ich an dieser Stelle und im Auftrag der Schulgemeinschaft schon einmal vielmals "Dankeschön" sagen für alle Dienste, die über sehr viele (auch zusätzliche) Sitzungen und Dienstleistungen, auch in Form des Engagements in Arbeitskreisen, erbracht worden sind. Sehr deutliche Akzente sind gesetzt worden in den zurückliegenden Jahren in der Unterstützung der Schule bei der Erarbeitung eines Qualitätsprogramms bzw. der Schärfung des Schulprofils, bei der Intensivierung der Elternarbeit im Allgemeinen, bei der Anstrengung, das "Party-Wesen" unserer Oberstufe in geregeltere Bahnen zu lenken mit Hilfe des "Schülervereins", bei dem erfolgreichen Versuch, den Arbeitskreisen noch die Fachkompetenz auswärtiger Stellen zuzuführen (Jugendhaus / evangelisches Dekanat / Kreisverwaltung Mainz-Bingen / unabhängige Referenten), bei mehreren nicht einfach gelagerten Vermittlungen gegenüber den unterschiedlichsten Konfliktparteien.
Ich muss mich namentlich bei vier Repräsentanten der Elternarbeit unserer Schule bedanken: Zu allererst bei der Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Frau Pfeffer, die in allen o. g. Anliegen federführend in Erscheinung getreten ist, unermüdlich für eine optimale Wahrnehmung des Mandats eintretend, über drei Amtsperioden hinweg, zwei gestaltend als Vorsitzende. Was die Sicherung der Kontinuität, ständiger kritischer Aufmerksamkeit über Jahre hinweg, anlangt, bin ich zu ebensolchem großen Dank auch Frau Stauder gegenüber verpflichtet. Sie war, wenn ich richtig gerechnet habe, sogar über 8 Jahre hin aktiv, wie Frau Pfeffer auch eine führende Kraft bei der Einrichtung des Arbeitskreises "Konsens in der Schule". Wesentliche Impulse zu dessen Formierung und Programmatik hat Frau Dilg über lange Jahre hinweg, auch als Vorsitzende und souveräne Moderatorin, gegeben. Schließlich darf ich neben dem Dreigestirn der Damen einen langjährigen männlichen Garanten gleichermaßen wohlwollender und kritischer Begleitung der schulischen Arbeit nicht vergessen, Herrn Rupprecht, der in der Elternarbeit über viele Jahre, übrigens nicht nur im Gymnasium zu St. Katharinen, treue Dienste getan hat, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Schulelternbeirates. Dank den Genannten und allen Damen und Herren des Gremiums, besonders denen, die nicht mehr kandidieren oder sich zurückziehen möchten.
Selbstverständlich waren und sind wir auf viele weitere Helfer aus der Elternschaft angewiesen. Allen Klassen-Elternsprecherinnen und -sprechern und Vertretungen möchte ich meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen für die zurückliegende Amtszeit, und ich möchte der Hoffnung Ausdruck geben, dass wir über das neue Schuljahr hinaus immer wieder auf aktive Elternvertreterinnen und -vertreter bauen können.
Auch wenn das Grußwort lang und länger wird, ich bin noch nicht am Ende mit dem Danken. Erstmals war im vergangenen Schuljahr eine reine Mädchenbesetzung Mandatsträger in der Schülervertretung. Die jungen Damen haben ihre Sache sehr gut gemacht - der organisatorische Rahmen und die Inhalte waren bei ihnen in besten Händen. Besonders danke ich der Schülersprecherin Simone Klein und ihrer Stellvertreterin Stephanie Pühler und der Oberstufensprecherin Mariel Graßmann - letztere hat uns auch bei der Erarbeitung des Qualitätsprogramms in besonderer Weise unterstützt.
Allen neuen Mandatsträgerinnen und -trägern, die in diesen Tagen bestellt werden, sowohl auf Seiten der Schülerschaft wie der Elternschaft, möchte ich eine glückliche Hand bei ihrer Arbeit wünschen.
Zum Schluss ist es mir ein besonderes Anliegen, einen langjährigen verdienstvollen Mitarbeiter auch im Forum des Elternbriefes mit großem Dank zu verabschieden. Es ist Herr Kollege Dirk Ziegler, der nach rund 30 Jahren Engagement am Gymnasium zu St. Katharinen aus dem Dienst ausgeschieden ist. Viele Eltern werden es wissen, dass wir Herrn Ziegler vor allem die Einführung und Erfolgsgeschichte der "Skifreizeit" zu verdanken haben. Er bleibt als Ratgeber und, im laufenden Schuljahr, auch als aktiver Helfer uns dankenswerterweise verbunden.
Mit ihm hat Herr Kollege Eiband uns bedauerlicherweise verlassen. Für ihn ist zu uns gekommen, zumindest in partieller Nachfolge, Frau Martina Scharf aus Wiesbaden mit den Fächern Chemie und Mathematik, und zudem haben wir nach einem Jahr Wartezeit für Frau Lüttgen Frau Kollegin Martina Gölz begrüßen können, die neben dem Fach Musik das Fach Geographie unterrichtet. Schließlich verstärkt uns in den neuen Sprachen unter Einschluss des Spanischen ab diesem Schuljahr Frau Nicole Murray, die wir zudem als ehemalige Schülerin begrüßen dürfen. Allen Damen ein herzliches Willkommen und alles Gute an unserer Schule. Mit Erfolgswünschen für unsere Schülerinnen und Schüler und die ganze Familie, aber auch mit guten Wünschen für alle Kolleginnen und Kollegen darf ich mich dem geneigten Leser am Ende des Geleitwortes empfehlen.
Herzlich Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

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    Statistisches zum laufenden Schuljahr

     

    Wir haben uns dem Standardwert "1100 Schüler" wiederum sehr stark angenähert zum neuen Schuljahr; genau genommen sind es 1097 Schülerinnen und Schüler, die seit 01.09.2003 unsere Schule besuchen, 578 Mädchen, 519 Jungen.
    In der Sekundarstufe I haben wir 808 Schülerinnen und Schüler in 30 Klassenverbänden, in der Mainzer Studienstufe (MSS), der Sekundarstufe II, sind 19 Stammkurse zu verzeichnen mit 290 Schülerinnen und Schülern. Besonders hervorgehoben werden darf auch im Rahmen der statistischen Daten der Umstand, dass wir in diesem Jahr sechs 5. Klassen mit insgesamt 176 Schülerinnen und Schülern aufnehmen konnten.
    77 Lehrerinnen und Lehrer, davon 5 Referendare, sind darum bemüht, unseren knapp 1100 Schülern weiterzuhelfen und sie zum Erfolg in ihrer Schullaufbahn bzw. zum gewünschten Ergebnis des laufenden Schuljahres zu führen.
    Was natürlich nicht verschwiegen werden darf, was auch schon Gegenstand zum Teil lebhafter Erörterungen in den ersten Elternversammlungen war, ist der bedauerliche Umstand, dass wir mit Unterrichtskürzungen leben müssen, die derzeit noch besonders die 7. Klassen betreffen, wo nur in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse 7b Biologie gegeben werden kann. Wir sind nicht erst seit den ersten fernmündlichen Protesten von Eltern bei der ADD (Allgemeine Dienstleistungsdirektion) darum bemüht, zum 01.02.2004 zu einer Entlastung der Situation zu kommen mit einer durchgehenden Beschulung sämtlicher 7. Klassen. Ebenso bedauerlich ist, dass wir in vier von fünf 8. Klassen den Chemieunterricht nicht erteilen können. Massiv ist auch der Sportunterricht betroffen, wo wir durchgehend in den Jahrgangsstufen 5 - 8 das normalerweise dreistündige Sportkontingent in den meisten Klassen auf jeweils zwei Stunden reduzieren mussten. Nicht verschwiegen werden soll ferner, dass auch die Bildende Kunst von Kürzungen betroffen ist, hier vornehmlich in der 9. Jahrgangsstufe. Letztere ist neben der 7. auch betroffen, was die Reduzierung des evangelischen Religionsunterrichtes betrifft: nur eine Stunde in mehreren Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 9.
    Zu dem Kapitel der Kürzungen bzw. des Unterrichtsausfalls darf ich aber abschließend noch einmal darauf hinweisen, dass für das laufende Schuljahr und auch im Blick auf kompensatorische Dienste im kommenden Schuljahr das letzte Wort noch nicht gesprochen worden ist seitens der ADD in Neustadt.

    U. Jung, OStD, Schulleiter

     
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    Zwischenbericht über das Schicksal einer ehemaligen Klasse…

     

    Auch über das Schicksal der ehemaligen Klasse 9b ist naturgemäß auf den zurückliegenden Klassenelternversammlungen der 10. Klassen gesprochen worden. Die alte 9b ist aufgeteilt worden auf die Klassen 10a (6 Schülerinnen und Schüler), Klasse 10c (5 Schülerinnen und Schüler), Klasse 10d (2 Schüler), Klasse 10e (10 Schülerinnen und Schüler).
    Sämtliche beteiligten aufnehmenden Schülerinnen und Schüler und aufnehmende Kolleginnen und Kollegen sind unter Mitwirkung selbstverständlich der Aufgenommenen um Integration bemüht. Die ersten Ergebnisse darf man sicher als zufriedenstellend bezeichnen. Was die Bewältigung von eventuellen Defiziten betrifft, war man bereits bemüht, durch Sondertermine nachzubessern, was mehrere Fächer angeht (FR, MA, PH). Was den Französischunterricht in 10a und 10c betrifft, konnte für die in letzterer Klasse aufgenommenen Schülerinnen und Schüler bis jetzt bereits ein vierstündiger Unterricht ermöglicht werden.
    Was die aus der alten 9b in die 10a übergewechselten Schülerinnen und Schüler betrifft, so erhalten diese ab der 40. Kalenderwoche ebenfalls das gleiche Kontingent an Französischstunden ermöglicht. Dies gilt bis zum Zeitpunkt der vollen fachlichen Integrierung.

    U. Jung, OStD, Schulleiter

     

     
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    Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft


     

    Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim, den 17.Juni 2003, 12.25 Uhr: Ein gewöhnlicher Donnerstagvormittag, sollte man meinen, dennoch ist irgendetwas anders als sonst. Da huscht ein Mädchen mit quietschgelbem Rock und pink-blau geblümtem Top über den Gang, neben ihr ein anderes, das mit ihrem Ballkleid sofort ins Auge sticht, und plötzlich wimmelt es überall von verrückten Kleidern und Hüten.
    Um 14.00 Uhr war es dann endlich soweit: Das diesjährige Schulfest wurde offiziell eröffnet, und vielleicht können sich einige unter Ihnen noch an die Worte unserer Schülersprecherin Simone Klein erinnern: "Hallo liebe Eltern, liebe Schüler und liebe Gäste... ich freue mich sehr, sie auf unserer Reise durch die Zeit begrüßen zu dürfen..."
    Eingeleitet wurde der Nachmittag unter anderem mit einer sehr außergewöhnlichen Modenschau der Klasse 9c unter der Leitung von Herrn Henn, und auch das Orchester von Frau Hartrath-Orth sorgte für das Gelingen dieses Nachmittags. Natürlich gab es noch viele andere Highlights, wie zum Beispiel eine Mini-Playbackshow, die von der Klasse 5a aufgeführt wurde, oder das Theater der 6d und 6e. Für das leibliche Wohl sorgte die Jahrgangsstufe 12; egal ob Cocktail auf Hawaii oder Kaffee aus "The Roaring 20th" (zu deutsch "Die Wilden Zwanziger"), hier musste keiner Hunger oder Durst leiden.
    Gegen 18.00 Uhr neigte sich dann das Schulfest langsam dem Ende zu. Aber keine Angst, das nächste Schulfest kommt bestimmt.
    Übrigens werden von den Einnahmen des Schulfestes, wie die Klassensprecherversammlung beschlossen hat, 2000 Euro an das Kinderheim "Tiquipaya Wasi" in Bolivien gespendet.

    Stefanie Pühler, SV

     
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    Lesung von Kathrin Schmidt

     

    Am Mittwoch, den 17.9.2003, finden wir, die Stammkurse Französisch und Deutsch von Herrn Knollmann und Herrn Grosz, uns pünktlich zur 4. Stunde im Lesesaal ein, um einer Autorenlesung zu lauschen.
    Zu Gast ist Kathrin Schmidt, die als "große neue Begabung der deutschen Gegenwartsliteratur" bezeichnet wird. Sie wurde 1958 in Gotha geboren, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin.

    Kathrin Schmidt

    Für ihre Gedichte erhielt sie den Leonce-und-Lena-Preis 1993, den Lyrikpreis der Stadt Meran sowie den Förderpreis zum Hans Erich Nossack-Preis des Bundesverbandes der deutschen Industrie 1997 und den Förderpreis zum Christine Lavant-Preis.
    Heute möchte sie uns etwas aus ihrem neuen Roman "Koenigs Kinder" vorlesen. Nach der Begrüßung durch Herrn Jung, beginnt sie die ersten Seiten zu lesen und stellt uns darin die Hauptcharaktere des Buches vor.
    Es handelt von einem Ostberliner Viertel, das durch das Verschwinden eines kleinen Mädchens in Unruhe versetzt wird. Zwar taucht die kleine Janina nach wenigen Tagen wieder auf, doch die Hauptfiguren können nun nicht mehr davon ablassen, sich mit ihrer Kindheit und Jugend zu beschäftigen. Unsere Fragen zum Verständnis der Handlung und der Zusammenhänge beantwortet Kathrin Schmidt anschließend im Gespräch.
    Für den zweiten Teil der Autorenlesung bitten wir den Gast, uns einige Gedichte vorzulesen. Die Gedichte sind, wie die Autorin sagt, Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend. Was sie uns davon vorliest, geht insbesondere auf die Grenzproblematik zu DDR-Zeiten ein. Als wir sie nach den Gründen fragen, die sie bewogen haben, die Gedichte zu schreiben, sagt sie, man könne sich der Zukunft nicht widmen, wenn man die Vergangenheit nicht verarbeitet habe. Bei ihr geschehe das wohl durch das Schreiben von Gedichten. Manche zeigen sich erstaunt über ihre Bilder und äußern sich zu ihrer Aussagekraft.
    Wir hören einige weitere Gedichte, und zum Schluss weist Herr Grosz darauf hin, dass in nächster Zeit wohl noch einiges von und über Kathrin Schmidt zu hören sein werde. Mit diesen Worten verabschiedet er sich - auch in unserem Namen - von der Autorin, und einige verlassen den Lesesaal mit dem Gedanken, doch mal wieder ein gutes Buch zu lesen.

    Erika Mastel, MSS 13b

     

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    Zivildienst in Bolivien

     

    Spätestens nachdem sie das Abiturzeugnis stolz in den Händen halten, spüren Abiturienten und Abiturientinnen, dass sie nun ein völlig neuer Lebensabschnitt erwartet. Den Mädchen stehen sofort nahezu alle Türen offen, doch für die Jungs heißt es erst einmal: "Bund" oder doch lieber "Zivi"? Als sich Andreas Walter vor etwa zwei Jahren diese Frage stellte, fiel ihm ein handelsüblicher Studienführer in die Hände, welcher ihn auf einen sogenannten "Anderen Dienst im Ausland" aufmerksam machte.
    "Ein sozial schwächeres Land als Deutschland", das war sein selbstformuliertes Ziel. Schließlich fiel die Entscheidung für das Entwicklungsland Bolivien, in dem er ab Juni 2002 ein Jahr lang die Kids im Straßenkinderheim "Tiquipaya Wasi" betreute. Nach seiner Rückkehr ließ er es sich nicht nehmen, von seinen einzigartigen Erfahrungen in Cochabamba auch in unserem Gymnasium zu berichten. Während des eineinhalbstündigen Diavortrag gelang es ihm, neben seiner Arbeit auch die Strukturen des Landes und dessen Geschichte mit großer Fachkenntnis, aber auch mit sympathisch-spontanen humoristischen Kommentaren, Lehrern, Eltern und Schülern, näher zu bringen.
    Sicherlich war es für den ehemaligen Abiturienten nicht einfach, aus dem zivilisierten Deutschland in ein Entwicklungsland zu gehen, in dem es Tausende Straßenkids gibt, die einem mit Schuhputzlappen hinterherlaufen, um sich mit dem bisschen Geld die Drogenkarriere aufrecht erhalten zu können, in ein Land, in dem es nicht immer dann warmes Wasser zum Duschen gibt, sobald man den Hahn aufdreht, in ein Land, in dem nicht jeden Abend und Mittag etwas anderes Leckeres zum Essen auf dem Tisch steht. Ein Land schließlich, in dem man wohl vergeblich auf ein Wirtschaftswunder wartet, so wie es einst Deutschland in harten Zeiten erleben durfte.
    Doch was ist schon eine warme Dusche und warmes Essen gegen ein armes Straßenkind, welches plötzlich in dem Kinderheim "Tiquipaya Wasi" seinen Platz findet, wieder Mut zum Leben packt und gesellschaftliche Werte mehr und mehr annimmt und versteht. Vor allem das Fußballspielen stand bei den Jungs im Heim hoch im Kurs, und hier wurde auch Andreas täglich eingespannt. "Fußball ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Lernens, dort konnte ich den Jungs soziale Verhaltensweisen vermitteln", reflektierte Andreas eines der Erfolgerlebnisse während seiner Erzieherarbeit. Sichtlich beeindruckt war er auch von einem Mathegenie in seiner Gruppe, dessen Fähigkeiten auf der Straße schnell durch Drogen hätten vernichtet werden können.
    "Tiquipaya Wasi" lebt ausschließlich von deutschen Spenden, von denen beispielsweise Gehälter, Verpflegung oder Materialkosten für die Werkstätten finanziert werden, in denen die Jungs ihre Ausbildung zum Schreiner oder Mechaniker machen können. Die Bedingung dafür, dass ein Kind in dem Heim aufgenommen wird, ist einzig und allein sein Wille, sein Leben völlig neu aufzuarbeiten. Sobald dies der Fall ist, so bewerkstelligen die Erzieher alles Menschenmögliche, um die Kids auf den richtigen Weg zu bringen, indem sie sie ein Leben lang finanziell unterstützen.

    Konto Warendorf
    Hilfe für verlassene Kinder
    BLZ 4 12 62 501
    Konto NR. 361 117 22 00
    Volksbank Warendorf

    Simone Klein, MSS 13c

     

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    Die SV zieht Bilanz

     

    Mit Wehmut blickten wir dem immer näher rückenden 25. September entgegen, denn an diesem Tag endete mit der Neuwahl der Schülervertretung ein sehr arbeitsreiches, aber dennoch - oder gar deswegen - sehr wertvolles Jahr. Deswegen zog in den letzten Tagen jeder von unserem alten Team noch einmal ganz persönlich Bilanz über unsere Funktion als Schülervertretung.
    Wahrscheinlich würde es keinem von uns gelingen, alle Erfahrungen, die wir machen durften, mit ein paar Worten niederzuschreiben. Doch es gab einige Aktionen, die kennzeichnend für das abwechslungsreiche, intensive Arbeiten in der SV stehen.
    Sicherlich sind hierbei an erster Stelle unser jährlich stattfindendes KSV-Seminar und das Schulfest zu erwähnen, deren Organisation ausschließlich in unseren Händen lag.
    Unser Seminar fand dieses mal in Zwingenberg statt, das Motto lautete "Kommunikation". Wir teilten die Klassensprecher der Unter-, Mittel- und Oberstufe in die jeweiligen Workshops ein, in denen sie lernten, wie man sich am besten vor einer Gruppe präsentiert und wie ausschlaggebend die Körpersprache sein kann. Besonders stolz machte uns das Engagement der Referentin Christine Rosch, welche unter anderem die Lehrer in Erfurt nach dem Schulmassaker psychologisch betreute. Sie war sehr beeindruckt von der Dynamik ihrer Gruppe und unserem Engagement als SV und referierte daher auch weitaus unter ihrem normalen Budget.
    Ähnlich wie bei unserem KSV-Seminar dauerte auch die Vorbereitungszeit für das Schulfest einige Wochen. Auf einer unserer SV-Sitzungen überlegten wir uns, das Schulfest unter das Motto "Reise durch die Zeit" zu setzen. Unser Vorschlag erhielt auf der Klassensprecherversammlung (KSV) seine Zustimmung und schließlich gelang es allen Klassen, eine riesige Zeitmaschine aus unserer Schule zu bauen.
    Einen neuen Impuls gaben wir mit unseren "Internationalen Wochen", die erstmals an unserem Gymnasium stattfanden. Mit China und Italien setzten wir lange Zeit unsere Schwerpunkte auf fremde Nationen, die wir den Schülern näher bringen wollten. Neben einem Pizzatag und chinesischen Glückskeksen, entwickelten wir ein Quiz, bei dem Fragen zu den Ländern gestellt wurden. Und natürlich konnten die glücklichen Sieger später auch ein passendes Geschenk abstauben.
    Des weiteren steuerten wir unsere Ideen zum Qualitätsprogramm unserer Schule bei, welches in Feinarbeit ausgearbeitet wurde. Doch nicht nur dies war ein redaktioneller Bestandteil unser Arbeit, denn wir bemühten uns auch, die Aktionen der SV in Zeitungsartikeln noch mehr an die Öffentlichkeit zu bringen. Zudem lag es uns sehr am Herzen, wieder ein starkes Schülerzeitungs-Team auf die Beine zu stellen, was uns mit Herrn Wetzels Hilfe auch gelang. Das wiederentdeckte Interesse der Schüler an der redaktionellen Arbeit, machte uns sehr stolz und wir hoffen, dass es auch in Zukunft anhalten wird.
    Sehr wichtig war uns auch, dass das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schülerschaft stetig wächst. Aus diesem Grund bemühten wir uns um eine einwandfreie Integration der neuen Sextaner an unserer Schule. Am Sextanernachmittag schlossen sich die Kinder klassenübergreifend in verschieden Workshops zusammen, in denen sie sich besser kennen lernen konnten. Außerdem machten wir bei einem Unterstufenturnier die sportlichste fünfte und sechste Klasse ausfindig. Hierbei bekamen wir große Unterstützung seitens des Sportkollegiums, wobei Frau Frisch besonders hervorzuheben ist.
    Doch auch für die anderen Stufen gab es einiges Ver- lockende, beispielsweise die Tee- und Grillpartys für die zehnten Klassen, eine Cocktailparty für die Mittelstufe, unsere glorreiche Valentinstag- und Adventsaktion. Außerdem gelang es uns, ein Cafeteria-Komitee innerhalb des jetzigen Zwölferjahrgangs zu bilden, welches dafür zuständig ist, dass alle Hygienevorschriften eingehalten werden.
    Zudem passten wir unsere Arbeit natürlich auch aktuellen, politischen Themen an. So starteten wir während der Wochen des Irak-Krieges eine große Friedensaktion. Alle Schüler konnten sich im SV- Raum versammeln, wo dann ein riesiges Plakat mit der Aufschrift "Wir geben uns die Hände für den Frieden" mit Handabdrücken gestaltet wurde. Das Plakat fand an der Außenfassade der Schule seinen Platz, so dass jeder die mehrheitliche Haltung zum Kriegeszug des amerikanischen Präsidenten sehen konnte.
    Rückblickend sehen wir wie schon erwähnt mit Wehmut auf das letzte Jahr zurück, auch wenn es viel Arbeit bedeutete und viel Zeit in Anspruch nahm. Deswegen sind wir sehr dankbar, dass unsere drei Verbindungslehrer Herr Choquet, Frau Greve und Herr Vaupel uns immer eine große Hilfe waren und wir viel von ihrer Erfahrung profitieren konnten. Ohne ihren Rat hätten sicherlich viele Dinge nicht so erfolgreich und reibungslos über die Bühne gehen können.
    Einen gesonderten Dank möchten wir ebenso an Herrn Jung und Herrn Rosenkranz richten, die unserer Arbeit nie im Wege standen, sodass wir eine sehr angenehme Zusammenarbeit erlebten.

    Für die SV 2002/2003, Simone Klein

     
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    "Zukunft von morgen mit Abi von gestern ?" (3)

     

    Am 16. Oktober wird die Oberstufenreihe "Zukunft von morgen mit Abi von gestern?" für alle SchülerInnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 fortgesetzt.
    Nachdem bereits in der Auftaktveranstaltung im letzten Schuljahr ehemalige SchülerInnen unseres Gymnasiums über ihren Weg in Ausbildung, Studium und Beruf berichtet hatten, stand in der zweiten Folge die Frage "Gerüstet für die Zukunft?" - Erwartungen der Wirtschaft - im Mittelpunkt.
    Zur nunmehr dritten Folge konnten die Hauptgeschäftsführer von IHK, Herr Patzke, und Handwerkskammer, Herr Tartter, gewonnen werden. "Abitur und Lehre - der richtige Weg?", lautet die Frage, über die OberstufenschülerInnen mit den Referenten diskutieren werden.

    Helga Lerch, StD'

     
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    USA-Austausch 2004

     

    Der im Rahmen des German American Partnership Program stattfindende Austausch mit der Wilmot Union High School im südlichen Wisconsin geht im kommenden Jahr in seine sechste Runde. Erneut wird rund 20 Schülern unserer Schule die Möglichkeit geboten, die Zeit vom 7. bis zum 29. Oktober 2004 in einer amerikanischen Gastfamilie zu verbringen und am Unterricht der Partnerschule teilzunehmen.
    Das Programm wird dadurch abgerundet, dass im Juni 2005 jeder Teilnehmer seinen amerikanischen Gastgeber für drei Wochen bei sich zu Hause aufnimmt. Für das Programm in den USA fallen Unkosten in Höhe ca. 880 Euro an, die außer Taschengeld alle Ausgaben enthalten.
    Familien, die gerne am Programm teilnehmen möchten, können sich am 1. Oktober um 19:30 Uhr im Lesesaal über den Ablauf und die Bedingungen des Austauschs informieren. Zur Teilnahme bewerben sich Schüler, die in diesem Schuljahr die Klassen 9 bis 11 besuchen und ein ordentliches Leistungsbild vorweisen.
    Die Bewerbungsunterlagen liegen am Informationsabend aus. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bis zum Februar 2004. Ab März 2004 beginnen die Vorbereitungssitzungen, die an jedem zweiten Samstag im Monat stattfinden.

    Dr. Görg, StD

     
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    Betriebspraktikum 2004 der MSS/11

     

    Das diesjährige Betriebspraktikum der MSS/11 findet statt vom 19. bis zum 30. Januar 2004. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11, die sich noch nicht um einen Praktikumsplatz bemüht haben, werden gebeten, sich umgehend nach einem geeigneten Platz umzusehen und die Unterlagen bei mir einzureichen. Letzter Abgabetermin ist der 28. November diesen Jahres. Wer trotz intensiver Bemühungen noch keinen Platz vorweisen kann, sollte in den nächsten Tagen Kontakt mit mir aufnehmen, damit wir gemeinsam eine Strategie entwickeln.

    Dr. Görg, StD

     
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    Berufseignungstest der 10. Klassen

     

    In diesem Schuljahr nehmen erstmals alle Schüler der 10. Klassen an einem Berufseignungstest teil. Die Teilnahme am Test, die auf dem freien Markt mit ca. 45 Euro berechnet wird, ist für unsere Schüler kostenlos, da die Allianzversicherung sich dankenswerterweise als Sponsor angeboten hat. Innerhalb von drei Wochen erfolgt eine wissenschaftliche Auswertung, die jedem Teilnehmer über seine Neigungen und Eignungen Auskunft gibt. Darüber hinaus mündet die Auswertung in drei konkrete Berufsvorschläge, die an Hand des Eignungsbildes erstellt werden. Der Test bildet somit eine gute Grundlage für die eigene Berufswahlfindung. Das Betriebspraktikum, das sich in Jahrgangstufe 11 anschließt, eignet sich sodann, die im Test vorgeschlagenen Berufsbilder kennen zu lernen und zu prüfen, inwieweit sie den persönlichen Vorstellungen von einer späteren Berufstätigkeit entsprechen. Der Eignungstest findet statt am Freitag, dem 7. November, in den Klassensälen der jeweiligen Klassen. Der Test erstreckt sich über die ersten vier Schulstunden.

    Dr. Görg, StD

     
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    Konfliktlösung durch Mediation

     

    Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
    wir möchten Sie und Euch darauf aufmerksam machen, dass in den vergangenen beiden Jahren knapp 20 Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums zu St. Katharinen eine zweiteilige Ausbildung zum Mediator bzw. zur Mediatorin absolviert haben. Seit dieser Zeit gibt es an unserer Schule die Möglichkeit, über eine Mediation Streitigkeiten beizulegen und Konflikte zu lösen. Je zwei Mediatoren helfen zerstrittenen Schülerinnen und Schülern dabei, selbst eine einvernehmliche Lösung für ihr Problem zu finden.
    Mediatoren sind neutral bzw. allparteilich; sie bewerten nicht, verurteilen nicht, wollen keinen Schuldigen ermitteln und verhängen keine Strafen. Sie helfen den Beteiligten vielmehr, sich über ihre Gefühle und Interessen klar zu werden und diese für den Anderen verständlich zum Ausdruck zu bringen.
    Die Teilnahme an einer Mediation ist freiwillig. Das Ziel ist eine Einigung, die beide Konfliktparteien unterzeichnen und umsetzen können. Das, was in einer Mediation zur Sprache kommt, wird von allen Beteiligten streng vertraulich behandelt.
    Wer eine Mediation in Anspruch nehmen möchte, kann sich über einen Lehrer oder aber direkt an Frau Greve oder an Frau Kunz-Henrich wenden, die in diesem Schuljahr die Termine koordinieren.
    Im ersten Schulhalbjahr wird jeden Dienstag in der 2. Stunde eine Mediation von Frau Gill-Habl und Frau Kunz-Henrich angeboten und jeden Freitag in der 2. Stunde von Herrn Choquet und Frau Greve.
    Im zweiten Schulhalbjahr wird jeden Dienstag in der 4. Stunde eine Mediation von Frau Gradl und Frau Krämer angeboten und jeden Donnerstag in der 4. Stunde von Frau Hartrath-Orth und Herrn Vaupel.
    Als "Springer"-Team stehen Frau Frisch und Herr Reif zur Verfügung.
    Für das nächste Schuljahr ist geplant, Schülerinnen und Schüler zu Mediatoren auszubilden. Außerdem soll der Raum P3 (Pavillon) als fester Mediationsraum eingerichtet werden.

    Mit herzlichen Grüßen,
    das Team der Mediatoren

     
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    Orchesterproben

     

    Das Schulorchester probt in diesem Jahr jeden Mittwoch von 13.10 -14.30 Uhr. Alle Schülerinnen und Schüler, die ein Orchesterinstrument spielen, sind herzlich zu den Proben eingeladen.
    Im Januar findet unsere dreitägige Orchesterfreizeit in Trippstadt bei Kaiserslautern statt. Hier proben wir mit dem Orchester des Nordpfalzgymnasiums von Kirchheimbolanden gemeinsam für unsere Konzerte mit dem Collège Rameau / Versailles.

    Gerda Hartrath-Orth, OStR'

     
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    Junior Bigband

     

    Wir laden alle Bläser der ehemaligen Bläserklasse und auch alle anderen Bläser, die Lust haben, bei uns mitzuspielen, zu unserer Bigband-AG ein.
    Wir proben jeden Montag von 13.10 - 14.00 Uhr.

    Gerda Hartrath-Orth und Gernot Klein

     
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    Letzte Änderung: Samstag, den 04. Oktober 2003, 22:29 Uhr.