Der Elternbrief Juli 2003


 

       Inhalt

 


 

 
Sehr geehrte Eltern,
liebeSchülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

wo der letzte Elternbrief aus dem Frühjahr endete, kann der neue, der letzte aus dem Schuljahr 2002/2003, wieder ansetzen - beim Bemühen der Schulgemeinschaft um das sogenannte Qualitätsprogramm, das bis zum Ende des Schuljahres nach dem Willen der Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend von der Gesamtkonferenz zu verabschieden war.
Auf komprimierten zehn Seiten sollten Grundorientierung, Soll-Ist-Analyse, Grundzüge und Details geplanter Schwerpunkte einschließlich Vorstellungen zur Fortbildung und sogenannten Evaluation (Bewertung) zu Papier gebracht werden. Der geneigte Leser ist eingeladen, als Muster das einleitende Kapitel I. "Grundorientierung" auf den nachfolgenden Seiten dieses Elternbriefes nachzulesen. Alle Darlegungen verbinden einmal die Impulse aus PISA und dem ministeriellen Schreiben aus dem letzten Herbst und zum anderen die Ansätze aus unserer Schule, die durchaus "Eigengewächse" genannt werden können und zum Teil unabhängig von PISA schon vorher in Entwicklung waren. Zu Letzteren gehören der mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunkt und die auf diesem Feld zu entwickelnden methodischen Fertigkeiten auch fächerübergreifender und projektbezogener Qualität. Das Moment des Miteinander kommt in der Aufarbeitung der Kommunikation als tragendem Element von Schule in den verschiedensten Ausformungen zu einer detaillierten Darstellung.
Zu Ersterem, dem PISA-Komplex, gehören zweifellos Maßnahmen zur Steigerung der Lese-kompetenz und zur Sicherstellung paralleler Leistungserhebungen auf allen Klassenstufen der Sekundarstufe I. Naturgemäß wird wiederholt der Unterricht aufgerufen als Kernstück von Schule mit dem verpflichtenden Element, für Kohärenz (Zusammenhang und stetige Weiterentwicklung) zu sorgen zwischen den Stufen (6 nach 7 / 8 nach 9) und stets bei den Schülervoraussetzungen anzuknüpfen.
In einem 18 Anlagen umfassenden Anhang werden von Kollegen, Schülern, Eltern die weiteren Profilansätze (neben dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt), die Berufsorientierung unserer Schule, der präventive Ansatz heutiger Pädagogik, die Gremienarbeit und die Charakteristika reformerischer Bemühungen in den einzelnen Stufen dargelegt. Das Ganze schließt mit einem Leistungsnachweis und mit programmatischen Wünschen der Gestalter der Partnerschaften.
Zum vorläufigen Schluss darf ich mich bei besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Elternschaft, Schülerschaft und Kollegium bedanken, die namentlich im Zusammenhang mit dem Abdruck des ersten Teils des eigentlichen Qualitätsprogramms auf den folgenden Seiten genannt werden.
Weitere Verlautbarungen im Grußwort treten naturgemäß diesmal zurück. Aber wichtig ist unser besonderes Qualitätsprogramm der Bläserklasse hervorzuheben, das mit Ende des Schuljahres seinen ersten Durchgang (Klasse 5 und 6) abschließt. Den Lehrern und "Kapellmeistern", Klein und Hartrath-Orth, meinen herzlichen Dank und meine Anerkennung für diese geduldige und erfolgreiche Aufbauarbeit. Vergleichen Sie bitte auch hierzu eine Konzertankündigung zum 11.07.2003 im Weingut Weyell (Dexheim) im weiteren Fortgang dieses Elternbriefes.
Besondere pädagogische Erfolge gibt es aus Wettbewerben zu vermelden. Die Tischtennis-Crew Jungen der Altersgruppe IV ist Landessieger in Wittlich geworden. Allen Schülern und der Betreuerin Anja Jizba und Herrn Kollegen Widmer herzlichen Dank für diese Leistung.Die sogenannte F+-Klasse 7a hat einen 1. Preis im bundesweiten Sprachenwettbewerb Französisch errungen mit einer Filmproduktion. Französischlehrerin und Klassenleiterin (Frau Greve / Frau Frisch) herzlichen Dank und Anerkennung.
Es gibt noch eine Steigerung: Der Abiturient Frank Riedel und die Schülerin der 12. Jahrgangsstufe Simone Wahl sind beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erste Sieger auf der obersten Ebene des Bundesentscheids geworden. Bewunderung und herzliche Gratulation!Zwei Dinge ganz unterschiedlicher, aber mir gleichermaßen sehr wichtiger Art möchte ich am Ende aufrufen. Da ist zunächst der Partnerschaftsbesuch unserer Freunde aus Wilmot/Wisconsin, USA, den abermals Herr Kollege Dr. Görg, in der Partnerschaftsarbeit seit 1995 aktiv und diesmal unterstützt von Frau Marschall und Frau Gill-Habl, vorbildlich vorbereitet und betreut hat. Ein herzliches Dankeschön dem erfolgreichen Team.
Schließlich möchte ich danken der Firma Merck, Darmstadt, namentlich in der Repräsentanz von Frau Dr. Jansen, für die großzügige Erweiterung unserer Fachbibliotheken Biologie und Chemie "by sponsoring". Mittlerin ist die Fachbereichsleiterin Biologie, Frau Kollegin Rinne, der ich ganz herzlich danken möchte für ihren Einsatz. Die Kooperation mit der Weltfirma Merck ist im übrigen auch ein Teil unseres Qualitätsprogrammteils "mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt".
Ganz zum Schluss wünsche ich allen Leserinnen und Lesern schöne und erholsame Ferien mit einem Rundum-Dank an alle Gruppen, Gremien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das in 2002/03 Geleistete und Geschaffene.

In diesem Sinne einen herzlichen Gruß, Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

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    Grundorientierung (Qualitätsprogramm)

     

    Wie im einleitenden Grußwort angesagt, finden Sie im Folgenden als Muster unserer Bemühungen um das Qualitätsprogramm das einleitende Kapitel I. "Grundorientierung der Schule".

    I. Grundorientierung der Schule
    Unser Programm orientiert sich am Auftrag der Schule, nämlich dem Recht des Schülers auf "Förderung seiner Anlagen und Erweiterung seiner Fähigkeiten" in vollem Umfange zu genügen und ihn in die Lage zu versetzen, seine (staatsbürgerlichen) Rechte wahrzunehmen und seine (gesellschaftlichen) Pflichten zu bejahen.
    Grundlage für alle Beteiligten, Schüler, Eltern und Lehrer, sind die das Schulwesen betreffenden gesetzlichen Regelungen.
    Im Einzelnen bekennt sich die Schulgemeinschaft der Schule zu folgenden pädagogischen Zielsetzungen:

    • Erziehung zur Selbstbestimmung und eigenem, begründetem Urteil in einer zunehmend kom-plizierter werdenden Welt
    • Erziehung zur Achtung der Überzeugung anderer und zur Toleranz gegenüber anderen Völkern, Kulturen einschließlich gesellschaftlicher Minder-heiten
    • Erziehung zu Bejahung von Leistung und zu entsprechender Leistungs- und Wettbewerbsbereitschaft
    • Erziehung zu sozialem Engagement
    • Herstellung und Stärkung einer pädagogischen Atmosphäre in allen Belangen
      Grundlage einer erfolgreichen Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule ist die Kooperation mit den Eltern.

    Zeitgemäße Formen der Konsensbildung und Konfliktbewältigung werden von uns ausdrücklich bejaht und bereits seit längerem praktiziert.
    Die von internationalen Vergleichserhebungen ausgehenden Impulse (TIMSS / PISA) für das deutsche Schulwesen schlagen sich inhaltlich für unsere konkrete Arbeit in der Verstärkung der Grundlagenarbeit auf den fraglichen Feldern nieder.
    Die unterrichtliche und erzieherische Praxis unserer Schule soll die mehrfache Funktion des Gymnasiums von heute widerspiegeln:
    • Das Gymnasium in der tradierten Sicht ist Bildungsanstalt und auf Wissenschaft vorbe-reitende Wissensschule.
    • Das Gymnasium ist Gemeinschafts- und Erziehungsschule, die durch zusätzliche Erziehungsleistungen und präventive Arbeit gesellschaftliche Defizite kompensieren hilft.
    • Das Gymnasium hat nicht zuletzt den Auftrag, die Schüler statt Konsums von Sekundärerfahrungen mittels Medien zu einem aktiven Leben geistiger und körperlicher Betätigung zu erziehen.

    Das Qualitätsprogramm im engeren Sinne (10-seitiger Kerntext) wurde außer von den Mitarbeitern der Schulleitung (Herrn Rosenkranz, Herrn Stammer) von folgenden Damen und Herren des Kollegiums erarbeitet: Choquet, Krämer, Kunz-Henrich, Reif, Vaupel. Von Elternseite wurde die Arbeitsgruppe unterstützt von Frau Pfeffer und Frau Dilg. Von Seiten der SV wirkte Mariel Graßmann mit.
    Im Qualitätsprogramm im weiteren Sinne - dem sog. Anhang mit den o. e. Schwerpunkten - haben neben den oben Genannten ferner mitgewirkt: Mitglieder der erweiterten Schulleitung, die Stufenleiter Wörsdörfer, Wucherer, Stammer, W. Müller, der Schullaufbahnberater Dr. Görg, der Medienbeauftragte Püschel und als Endredakteur Herr Berkes und zudem die Damen Hartrath-Orth und Jäger und Herr Klein.
    Ganz zum Schluss möchte ich mich besonders und ausdrücklich bei meinem Stellvertreter, Herrn Kollegen Rosenkranz, bedanken für sein grundlegendes redaktionelles und koordinierendes Engagement in Sachen Qualitätsprogramm.

    U. Jung, OStD

     
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    Rheinmarathon im Kanu

     

    Am 11. Mai 2003 fand wie jedes Jahr der Rheinmarathon von Frankenthal nach Guntersblum statt. Organisiert hatten ihn die Wassersportfreunde Guntersblum, ein Kanuverein, in dem auch Herr Eckert Mitglied ist. So kam es dann auch, dass zum ersten Mal die Kanu AG unserer Schule daran teilnahm.
    Bereits um 8 Uhr war Abfahrt in Frankenthal, und das an einem Sonntag! Leider fand am selben Tag in Mainz der Gutenberg Marathon statt, sodass nicht alle Mitglieder der Kanu-AG teilnehmen konnten.
    Trotzdem hat es allen Spaß gemacht, das Wetter war gut, und auf halber Strecke gab es auch eine kleine Pause. Am Guntersblumer Bootshaus angekommen, erwartete die nach 41 Kilometern noch erstaunlich munteren Kanuten dann ein herzlicher Empfang.
    Sobald die Letzten angekommen waren und sich mit Steaks und Würstchen gestärkt hatten, fand die feierliche Preisverleihung statt. Die ältesten Teilnehmer waren 74 und 82 Jahre alt, die Jüngsten gerade einmal 6. Die Siegerpokale wurden dann auch nicht nach der Schnelligkeit vergeben, sondern nach der Teilnehmerzahl der einzelnen Vereine.
    Wir landeten mit 11 Teilnehmern immerhin auf dem sechsten Platz, und jeder bekam eine kleine Medaille. An dem Marathon teilzunehmen, ist jeder eingeladen, der Lust und Zeit hat.
    Vielleicht wird es nächstes Jahr sogar der erste Platz?

    Daniela Lange, 10d

     

     
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    Jugend trainiert für Olympia


    Die Jungen WK IV sind Landesmeister !

     

    Alles begann am 20. Februar 2003 mit dem Regionalentscheid in Mainz-Drais, wo in der WK IV eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft gestartet war.
    Die Mädchenmannschaft errang bei ihrem ersten Auftritt einen zufriedenstellenden 3. Platz. Es spielten Elisa Strauch (6e), Larissa Bayer (5a), Judith Weiß (5a), Rebecca Schäfer (5c) und Selina Knospe (5d).
    Die Jungenmannschaft setzte noch einen drauf und gewann mit 4 Siegen die Regionalmeisterschaft. Die Begegnungen gegen den Vorjahressieger, das Heinrich-Heine-Gymnasium (5:1), das Hohenfels-Gymnasium Zweibrücken (5:0) und das Stefan-George-Gymnasium Bingen (5:0) wurden klar gewonnen. Im entscheidenden Spiel gegen die Kooperative Gesamtschule Bad-Bergzabern sah es anfangs nicht so berauschend aus und die Jungs lagen schnell mit 4:2 Punkten hinten. Am Schluss hieß es allerdings 5:4 für unsere Mannschaft und der Erfolg der beiden Mannschaften wurde ausgiebig gefeiert.
    Am 29.April 2003 machte sich die Jungenmannschaft, begleitet von Hr. Widmer, Anja Jizba, der Mädchenmannschaft und weiteren Teilnehmern der Tischtennis-AG mit dem Partybus auf zur Landesmeisterschaft nach Trier. Die Spieler Nils Hilgenfeld (7e), Timo Riske (7b), Konrad Raatz (5c), Christian Ruppert (5c) und Marc Diemer (5d) waren sehr optimistisch, einen guten Rang zu erzielen, denn sie hatten sich durch das Training in den Vereinen und der Tischtennis-AG gut vorbereitet. Im ersten Spiel gegen das MVG Trier setzte sich die Mannschaft mit einem klaren 5:0 Sieg durch.
    Im Finale gegen das Wiedtal-Gymnasium Neustadt war es um einiges schwerer, und die Jungs mussten zeigen, was sie konnten. Nach einer 4:2 Führung stand es kurz vor Schluss 4:4 und die Nummer 1, Nils Hilgenfeld, hatte den Sieg in der Hand. Durch die Unterstützung der Mannschaftskameraden, Betreuer und der Fans konnte er im letzten und entscheidenden Satz mit 12:10 Bällen gewinnen.
    Der Jubel war groß, denn mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft hatte keiner wirklich gerechnet. Das Team gewann ein Tischtennis-Set für die Schul-AG und wurde des öfteren geehrt. Von dem Sponsor des Wettkampfes "Jugend trainiert für Olympia", der Sparkasse, wurde die Mannschaft mit Sweatshirts ausgestattet. Noch einmal auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die Mannschaftsspieler des WK IV, die unsere Schule super vertreten hat.

    Anja Jizba, 9c

     
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    Die Bundesjugendspiele 2003

     

    Bei sommerlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel eröffnete Sportlehrer und Organisator Lothar Püschel am 25.06.2003 die diesjährigen Bundesjugendspiele mit dem Einzug der 5. Klassen. Mit je einem Luftballon in der Hand und in der Begleitung ihrer Tutoren formierten sie sich halbkreisförmig an der Westseite des Sportplatzes. Die Landesmeister im Tischtennis (Jungen WK IV) wurden dann mit viel Applaus begrüßt und von der Schulleitung für ihre hervorragende Leistung geehrt.

    Luftballons

    Anschließend standen die Sextaner für die Ehrengäste Spalier, Ulrike Holzner, Silbermedaillengewinnerin im Zweier-Bob bei den Olympischen Winterspielen 2003 in Salt Lake City, und Norbert König, Sportmoderator beim ZDF, und ließen beim Einzug ihre Luftballons steigen. Auf der Bühne vor der Schule führte Norbert König dann ein Interview mit der Sportlerin, in dem sie ihre Karriere und den Reiz an dieser für Frauen noch relativ jungen Sportart schilderte. Der Besuch dieser zwei prominenten Gäste diente zur Motivation der Schüler im Sport allgemein und in den folgenden Wettkämpfen.

    Interview

    Lothar Püschel, Ulrike Holzner und Norbert König kündigten dann gemeinsam den Lauf der schnellsten Schülerinnen und Schüler der Schule an.
    Die 100m-Sprinter wurden mit großer Begeisterung von allen Teilnehmern angefeuert. Sebastian Strub (9c) siegte überlegen in herausragenden 11,9 sec. vor Mathias Benz (11a), Jan Becker (11b), Julian Pals (9a), Robert Guzik (11c). Die Mädchen waren durch Birgit Eisen (11c) vertreten, die die Strecke in 13, 4 sec. absolvierte.
    Nach diesem Höhepunkt wünschte der Schulleiter Ulrich Jung allen Teilnehmern viel Erfolg, und die Bundesjugendspiele konnten beginnen.

    Start 50m-Lauf Die Wettkampfstätten wurden von Lehrern und Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe betreut, die einen zügigen Ablauf gewährten.

    Ballwurf

    Die Unterstufe schloss ihre Wettkämpfe mit den Klassenstaffeln (10 x 50m) ab. Hier siegten bei den 5. Klassen die 5c in 1:25 min. und bei den 6. Klassen die 6c in 1:21 min. Im Anschluss daran folgten noch die Mittel- und Langstreckenläufe. Bei den 800m- und 1000m-Läufen erzielten die Sportlerinnen und Sportler trotz der Mittagshitze gute Leistungen.Der Schülersanitätsdienst war auch präsent und hatte zeitweise viel zu tun, da die hohen Temperaturen den Kreislauf strapazierten.

    Birgit Eisen, MSS 11c

     

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    Was ist Physik?

     

    Unter dieses Motto hatte Prof. Dr. Friedrich vom Institut für Kernphysik der Universität Mainz seinen Experimentalvortrag gestellt, den er am Nachmittag des 8. Mai dieses Jahres vor Schülerinnen und Schülern der Physikkurse der Jahrgangsstufe 11 und Interessenten aus den 10. Klassen im Physik-Hörsaal unserer Schule hielt. Im Rahmen des vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend geförderten Projektes "Brücken schlagen - Wissenschaft in die Schulen" können hier Fachlehrer der Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik und Erdkunde Wissenschaftler zu Vorträgen einladen.
    In seiner "Vorlesung" stellte Prof. Friedrich den Schülerinnen und Schülern die Objekte (von den Galaxien zu den Quarks) und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen vor, zeigte die physikalischen Methoden auf, ihre Eigenschaften zu erfassen, und entwickelte so eine Übersicht über die großen Teildisziplinen der Physik von der Mechanik bis hin zur Kernphysik. Mit älteren Definitionen des Faches komme man heute kaum zurecht, für den heutigen Fachmann sei Physik "die Wissenschaft quantifizierbarer Beobachtungen"!
    Diese These untermauerte er sogleich beispielhaft an vielen physikalischen Größen, ihren definierten Einheiten und ihren Messvorschriften. Eine herausragende Rolle wies er dem Drehimpuls zu, der unsere Erde "in den Angeln hält", dem wir das sichere Fahren auf jeglichem Zweirad verdanken und der die Hauptrolle bei der Kernspintomographie spielt.Ein speziell präpariertes Rad, dessen Felge vollständig mit Blei ausgefüllt war und das in eine schnelle Rotation versetzt wurde, ließ jeden Schüler die Kräfte erleben und bestaunen, die beim Drehimpuls wirken.
    Der Vortrag schloss mit einigen Einblicken in die Moderne Physik. Heisenbergs Unschärferelationen fanden hierbei besondere Beachtung.
    Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Prof. Dr. Friedrich und hoffen auf weitere anregende und über das schulische Maß hinausgehende Veranstaltungen dieser Art.

    Manfred Notbohm, OStR

     

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    Fachbereiche Biologie und Chemie

     

    Wir freuen uns, dass wir Dank einer großzügigen Spende der Firma MERCK folgende Bücher für unsere Bibliothek anschaffen konnten:

     
     
      Römpp, H. RÖMPP Lexikon Chemie, 6 Bde.  
      Campbell, N. A. Biologie  
      Schmidt, R. F. Physiologie des Menschen  
      Brookes, M. Drosophila  
      Flindt, R. Biologie in Zahlen  
      Kremer, B. P. Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie  
     

    Außerdem können interessierte Schülerinnen und Schüler künftig in folgenden Büchern stöbern, die teilweise als Sonderausgaben zum Jahr der Chemie erschienen sind. Auch diese wurden von der Firma MERCK gespendet.

      Schwedt, G. Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen  
      Schwedt, G. Experimente mit Supermarktprodukten  
      Emsley, J. Sonne, Sex und Schokolade  
      Kreißl, F.R., Krätz, O. Feuer und Flamme, Schall und Rauch  
      Koolman, J., Moeller, H. Kaffee, Käse, Karies  

    Rinne, OstR'

     

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    Informationen zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt

     

    Im nächsten Schuljahr geht es los: Die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse im 7. Schuljahr wird eingerichtet.
    Nach Vorschlag durch die Fachlehrer für Mathematik, Physik und Biologie, nach Rücksprache mit den Klassenlehrern und in engem Kontakt mit den Eltern konnten 30 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6b, 6c, 6d und 6e zur neuen Klasse 7b zusammengefasst werden.Ein besonderes Interesse an der Mathematik und den Naturwissenschaften wurde bei den Ausgewählten ebenso vorausgesetzt wie überzeugende Lernbereitschaft und Leistungen im mathematisch - naturwissenschaftlichen Bereich.
    Die Kinder dieser Klasse sollen die Möglichkeit erhalten, sich auf dem Gebiet ihres Interesses auch besonders zu engagieren. Wir möchten verstärkt Schülerexperimente durchführen und naturwissenschaftliche Fragestellungen altersgemäß bearbeiten.
    In allen 7. Klassen (außer in der F+-Klasse) wird eine Zusatzstunde im Bereich Mathematik eingerichtet. Diese Stunde wird nachmittags 14-tägig als Doppelstunde erteilt. Hier wird die Mathematik in naturwissenschaftlichen Anwendungsbezügen behandelt.
    In der Orientierungsstufe wollen wir das seit 2 Jahren bewährte Konzept beibehalten. Im aufgestockten Unterricht des Faches Physik / Chemie stehen Schülerexperimente (z.B. an Projekttagen), Methodenkompetenz im naturwissenschaftlichen Bereich und die Auswertung mithilfe des Computers im Vordergrund.

    Rosenkranz, StD

     
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    Abwechslungsreich, informativ und interessant -

    "Schüler lesen Zeitung" brachte Schwung in den Klassenraum

     

    OPPENHEIM- In der Zeit vom 24.3. bis 16.5. konnten die Schüler aus mehreren Schulen durch das Projekt "Schüler lesen Zeitung" Erfahrungen im Umgang mit der Zeitung sammeln.
    Mit dem Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim und elf weiteren Schulen wurde erstmals das Projekt "Schüler lesen Zeitung" der Allgemeinen Zeitung durchgeführt. Die Sponsoren "Boehringer" Ingelheim, "Eckes" Nieder-Olm und "Barmer Ersatzkasse" Mainz ermöglichten, dass 26 Schulklassen im Landkreis täglich eine aktuelle Zeitung erhielten.
    Im Verlauf von sechs Projektwochen erfuhren wir durch das selbstständige Recherchieren und Schreiben für die AZ viel Wissenswertes über die Arbeit in der Redaktion. Der Artikel "Besuchern standen die Haare zu Berge" war einer der vielen von uns geschrieben Beiträge, die in der Zeitung veröffentlicht wurden.
    Der Besuch eines Redakteurs und die anschauliche Information über seinen Beruf weckte in einigen von uns mit Sicherheit Interesse für den Journalismus und das regelmäßige Lesen der Zeitung. Durch mehr oder weniger lange Gruppenarbeit innerhalb des Projektes entwickelte sich bei den meisten Schülern mit der Zeit eine gewisse Routine im Schreiben von Zeitungsartikeln.
    "Schüler lesen Zeitung" brachte eine gelungene Abwechslung in den grauen Schulalltag, und zur Belohnung für die gute Arbeit, die wir geleistet haben, wurde jedem von uns am Ende des Projektes eine Urkunde überreicht.

    Judith Pessara und Sabrina Diel, 9b

     
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    Erster Bundessieger beim Wettbewerb Fremdsprachen

     

    Mit ihrem Beitrag "Voyage au Moyen Âge" erreichte die Klasse 7a auf Landesebene einen ersten Platz beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Am 11. Juni 2003 fuhren die 21 Jungen und Mädchen mit ihrer Französisch- und ihrer Klassenlehrerin sowie den beiden "Kameramännern" nach St. Goarshausen, um dort am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium die Urkunde und einen Scheck über 100 entgegenzunehmen.
    Von Dezember 2002 bis zum 15. Januar 2003 hatten sich die Schülerinnen und Schüler dieser F+-Klasse im Französisch-Unterricht mit ihrem Wettbewerbsbeitrag beschäftigt: Sie dachten sich eine Geschichte und die dazu passenden Figuren aus und schrieben - auf Französisch - ein Drehbuch, das dann im Januar verfilmt wurde. In dem Video geht es um drei Kinder, die mit einer Zeitmaschine zu den Dinosauriern fliegen wollen, infolge einer technischen Panne aber im Mittelalter landen. Dort werden sie in die Intrigen einer Zauberin verwickelt, die vorhat, den König mit Hilfe eines Schwarzen Ritters zu entmachten. Die drei Zeitreisenden lernen nicht nur den königlichen Hof kennen, sondern auch Bauern und Marktleute und verblüffen die mittelalterliche Gesellschaft mit Textmarkern und Wunderkerzen, mit Handys und Schlaghosen, mit Euro und BSE. Die Geschichte hat natürlich ein gutes Ende, allerdings hinterlassen die Kinder der mittelalterlichen (Märchen-)Welt ein Schlafmittel namens "Dormose" - mit bekannten Folgen.
    Die Außenaufnahmen wurden zumeist auf der Landskron-Ruine und in der Nähe des Turnackers gedreht. Aufgenommen und geschnitten wurde das Video von zwei Zehntklässlern: Torben Emmerling (10b) und Johannes Laub (10d).
    Hatte sich für die Teilnahme am Fremdsprachenwettbewerb zunächst nur ein Teil der Lerngruppe interessiert, entwickelte sich das Ganze schnell zu einem Projekt der gesamten Klasse 7a, an dem nicht nur die Französischlehrerin, sondern auch die Klassenlehrerin Frau Frisch beteiligt war. Das Textbuch wurde so erweitert und umgeschrieben, dass schließlich alle 21 Kinder eine Sprechrolle hatten. Die Videoaufnahmen fanden in der Regel nachmittags und am frühen Abend statt. Sie erforderten von allen Beteiligten viel Einsatz und Geduld, brachten aber auch eine Menge Spaß mit sich - leider sind die out-takes verloren gegangen - und bescherten der Klasse ein einmaliges Gruppenerlebnis.
    Das Video wird auf dem Schulfest am 17. Juli zu sehen sein.

    Mechthild Greve, StR'

     
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    Vorlesewettbewerb Französisch

     

    Aus der Klasse 7a kommt auch der Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs Französisch: Markus LEMKE. Markus wird unsere Schule in der nächsten Runde, d.h. zunächst auf Kreisebene - vertreten. Den zweiten Platz erreichte Helena Maria BOCK, ebenfalls 7a. Auf den dritten Platz kam Julia ALLEBRAND aus der Klasse 8c.
    Die Jury bestand in diesem Jahr aus Frau Banerjee, Frau Clemens-Schütz und Herrn Knollmann.

    Mechthild Greve, StR'

     
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    German American Partnership Program

     

    Der Austausch mit der Wilmot High School in Wisconsin fand in diesem Schuljahr zum fünften Mal statt. Unsere Schule und 15 deutsche Gastfamilien nahmen die jungen Amerikaner freundlich auf und boten Ihnen ein Programm, das dem Jubiläumsjahr angemessen war. Wer Näheres darüber erfahren möchte, kann dies über die URL:

    http://schuelerpraktika.bildung-rp.de/SchuelerPraktika/WILMOT.htm
        (nicht mehr zu erreichen)

    tun.
    Für Interessenten am Amerika-Austausch findet am 1. Oktober um 19:30 Uhr im Lesesaal ein Informationsabend statt, der die Rahmenbedingungen des Austauschs 2004/2005 vorstellt. Dazu sind Schüler der Klassen 9-11 und ihre Eltern herzlich eingeladen.

    Dr. Görg, StD

     
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    Besuch unserer amerikanischen Partnerschule

     

    Der freudig erwartete Gegenbesuch unserer Austauschpartner der Wilmot High School in Wisconsin fand in der Zeit vom 17.06. bis 08.07.2003 statt. Lange Zeit war der Besuch wegen des Irakkriegs ungewiss, doch der Überzeugungskraft und dem Enthusiasmus von Frau Julie Haack, Leiterin der amerikanischen Delegation, ist es zu verdanken, dass schließlich 15 amerikanische Schüler in Begleitung von zwei Lehrerehepaaren von Ihren Gastfamilien herzlich in die Arme geschlossen werden konnten. Die im Herbst begonnenen Freundschaften wurden wieder aufgenommen. Ein umfangreiches Programm forderte auch den deutschen Teilnehmern, die "ja ganz nebenbei" ihr Schulpensum erledigen mussten, allerhand Kraft ab.
    Auf dem
Rhein Der Begrüßungsabend, an dem die Familien von ihren Gästen sehr viel Informatives aus ihrer Heimat erfuhren und auch musisch-kulturell gut unterhalten wurden, war erst der Auftakt zu vielen gemeinsamen Unternehmungen sowohl in der Gruppe als auch in den jeweiligen Familien. Die Bläserklasse unter Leitung von Frau Hartrath-Orth hielt als Überraschung bereits am ersten Schulvormittag ein Ständchen bereit. Die Aktivitäten der Gruppe waren sehr abwechslungsreich, z. B.: Oppenheimer Stadtrallye, Picknick am Strandbad, Stadtrundgang Mainz mit Besuch des Gutenberg-Museums, Stadtrundgang Frankfurt mit Besuch des Englischen Theaters, Kanu-Tour auf dem Rhein bis Mainz, Projekt "Stomping" mit Frau Hartrath-Orth, Tagesfahrt nach Trier und Luxemburg, Tagesfahrt Mittelrhein bis Koblenz einschließlich Besichtigung der Marksburg, Besuch des ZDF in Mainz, Erkundung der unterirdischen Keller und Gänge in Oppenheim.
    Lehrergruppe Vier Tage lang unternahmen die amerikanischen Gäste eine große Tour im Alleingang (Schwarzwald, Schweiz Bad Ragaz, Innsbruck, München) und lernten reizvolle Landschaften und Städte auch im angrenzenden europäischen Ausland kennen.
    Zum Abschied fand auf der Niersteiner Fockenberghütte ein fröhlicher Grillabend statt, an dem unsere Gäste nicht nur die Spezialitäten eines deutschen Barbecues genossen, sondern auch zum Andenken ein T-Shirt mit Gruppenfoto und eine Foto-CD vom gesamten Austausch erhielten.
    Abschiedsfest mit T-Shirts Erst am Flughafen in Frankfurt fiel das Abschiednehmen schwer. Es gab einige Versprechen, den Kontakt beizubehalten mit Aussicht auf gegenseitige Besuche in den nächsten Jahren. Good bye / see you!

    Frau Schenk und Frau Gill-Habl

     
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    Erster Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" (1)

     

    Simone Wahl (MSS 12) und Frank Riedel (Abitur 2003) haben beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Kategorie "Duo" (Klavier, Saxophon) den ersten Preis gewonnen.

    http://www.deutscher-musikrat.de/jumu/

    Zu dieser außergewöhnlichen Leistung gratulieren wir den beiden sehr herzlich.

    Gerda Hartrath-Orth, OStR'

     
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    Erster Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" (2)

     

    Simone, du wirst verstehen, dass mancher neugierig ist, zu erfahren, wie man einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewinnt, wie ihr vor Kurzem in Jena. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, zusammen zu musizieren?

    Es fing alles beim Jugendförderwettbewerb des PCK (Peter-Cornelius-Konservatorium) in Mainz im Herbst 2002 an, an dem wir beide teilnahmen und dadurch in die "Gruppe der 12" kamen. Das bedeutete eine weitere Unterrichtsstunde und das Zusammenspiel im Kammermusikensemble für uns. So kam es, dass ich mit Frank, der Abiturient unserer Schule ist, zusammen spielte. Als "Jugend musiziert" näher rückte, fassten wir den Entschluss, zusammen teilzunehmen, Frank mit dem Saxophon solistisch und ich als Klavierbegleitung.

    Wie ist der Wettbewerb abgelaufen?

    Er beginnt jedes Jahr im Februar mit der Regionalrunde. Die Bestplatzierten aus dieser Runde dürfen im März im Landeswettbewerb teilnehmen, wo wieder die besten zur Bundesrunde weitergeschickt werden.

    Welche Stücke habt ihr gespielt?

    Ein romantisches Stück von Jules-Auguste Demersseman "Fantaisie" und zwei moderne: zum einen der 1. Satz aus einer Sonate von Edison Denisov und zum anderen das Divertimento von Roger Boutry.

    Wie bist du zur Musik gekommen und welche Erfolge hast du schon errungen?

    Ich habe mit 10 Jahren mit Klavier angefangen, zuerst an der Jugendmusikschule der Verbandsgemeinde, seit 3 Jahren im PCK. Letztes Jahr habe ich schon einmal mit Klavier solo bei "Jugend musiziert" teilgenommen und auf Bundesebene einen 3. Preis bekommen.

    Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich dir durch den Sieg und wie sieht deine musikalische Zukunft aus? Möchtest du dein Hobby zum Beruf machen?

    An der Bundesrunde alleine nehmen etwa 1800 Jugendliche teil, deshalb ist es schwer, eine weitere Auswahl zu treffen. Es gibt in der Tat Anschlussmaßnahmen wie z.B. das Bundesjugendorchester, das Bundesjugendblasorchester etc. Diese Möglichkeiten kommen für eine Pianistin ja leider nicht in Frage.
    Ich sehe für mich keine Zukunft in einer musikalischen Karriere, möchte es aber auf jeden Fall als Hobby beibehalten. Frank dagegen wird Musik mit Schwerpunkt Saxophon studieren.

    Welche Bedeutung hat die Musik für dich persönlich?

    Sie bedeutet eine Abwechslung vom Alltag und ein bisschen auch die Flucht vor Konfrontationen. Außerdem ist die Musik für mich eine Möglichkeit, mich selbst zu verwirklichen, also etwas zum Ausdruck zu bringen. Am liebsten spiele ich mit anderen zusammen, da es sehr viel Spaß macht, ein Werk zusammen zu erarbeiten.

    Vielen Dank für das Gespräch.

    Das Gespräch führte:
    Birgit Eisen, MSS 11c

     
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    Ehemaligentreffen 2003

     

    Etwa 120 Ehemalige der Abitur-Jahrgänge 1953, 1963, 1973, 1978, 1983, 1988, und 1993 waren der Einladung der Schule gefolgt und hatten sich am Vormittag des 14. Juni bei schönstem Sommerwetter im Innenhof versammelt.
    Nach dem einleitenden Stück der Bläsergruppe, die unter der Leitung von Frau Hartrath-Orth für die musikalische Umrahmung sorgte, begrüßte der Schulleiter, Herr Jung, die Gäste, Simone Klein und Professor Heinrichs hießen sie im Namen der SV und des Förderkreises willkommen.
    Die Festansprache, die im Jahrbuch nachzulesen sein wird, hielt Herr Henn, Stammkursleiter einiger der Anwesenden. Die Situation unseres Gymnasiums damals und heute bildete ihren Gegenstand, selbstverständlich erstreckte sie sich auch über die Orientierung von "Schule" allgemein im gegenwärtigen Umfeld, über ihre Herausforderung nach PISA, daneben über den Wert solcher Treffen ehemaliger Schüler. Einige Jahrgangssprecher griffen seine Gedanken auf, berichteten und kommentierten aus der Perspektive ihres Jahrgangs.
    An den Hauptteil der Veranstaltung schlossen sich die Ausgabe der Abiturarbeiten an, die Besichtigung der Fachräume und, vor und während des Umtrunks, zahlreiche eher individuelle Gespräche, zwischen Erinnerung, Fachsimpeln, Bewertung der Vergangenheit und Vorausschau auf die kommenden Jahre, Gespräche, die in einigen Fällen am Abend in Kurs- oder Jahrgangstreffen außerhalb der Schule einen würdigen Abschluss fanden.

    Henn, OStR, Knollmann, OStR

     

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    5d und 6e unschlagbar bei Unterstufenturnier

     

    Alle fünften und sechsten Klassen mussten am Donnerstag, den 3. Juli, so einiges über sich ergehen lassen. Ihre sportlichen Qualitäten wurden gleich vier Mal aufs Genaueste getestet. Jeder musste sein Können in Fußball, Basketball, Hockey und beim Orientierungslauf unter Beweis stellen. Das Testergebnis fiel absolut positiv aus, da das Unterstufenturnier von sportlichem Einsatz und zugleich großer Fairness seitens der Kids geprägt wurde.
    Mit großem Ehrgeiz stellten sich die Klassenmannschaften auf den Platz, um den Parallelklassen keine Chance zu lassen. Der Orientierungslauf war die einzige Disziplin, bei dem auf die Einzelnen geschaut wurde, die die Punkte für ihre Klasse einheimsen sollten. Mit einem Grundriss der Schule bewaffnet, rannten die Läufer durch das Gebäude, um die auf der Karte markierten Ziele ausfindig zu machen. In den Spielpausen ging es für jeden schnurstracks zum Getränke- und Würstchen-Stand der SV in der großen Halle, wo wir automatisch immer auf dem Laufenden gehalten wurde: "Wir haben gerade 2:1 gegen die 5d gewonnen!", sprudelte es begeistert aus den Kindern raus.
    Bei der Siegerehrung am Mittag kürte Sportlehrerin Astrid Frisch gemeinsam mit Schulleiter Ulrich Jung die strahlenden Sieger auf dem Siegerpodest. Bei den fünften Klassen konnte der 5d von Klassenlehrerin Frau Rolff in der Gesamtwertung der erste Platz nicht streitig gemacht werden. In jeder Disziplin hatten sie eine Platzierung unter den besten drei. Nur im Orientierungslauf machte die 5e das Rennen und beim Fußball kickte sich die 5c nach vorn. Beim Anblick der Gesamtwertung der sechsten Klassen konnte sich Klassenlehrer Herr Widmer über die Leistungen seiner 6e freuen. Wie schon im letzten Jahr ist seine Klasse die sportlichste des Jahrgangs. Nur bei Hockey gelang es der 6b, die Siegerklasse zu schlagen. Bei den Ehrungen gab es nicht nur Urkunden von der SV, sondern auch allerhand Preise. Verschiedene Spielbälle, die im Klassenverband genutzt werden können, Tischtennisschläger und, und, und.
    Die Organisation dieses sportlichen Ereignisses lag in den Händen der Sportlehrer. Besonderes Engagement zeigte Frau Frisch, die zugleich auch die Kontaktperson zur Schülervertretung war, die ebenfalls zum Organisationsteam gehörte. Die Tutoren der Sextaner kümmerten sich um die Aufsicht an den einzelnen Stationen und griffen den Klassenlehrern bei der Beaufsichtigung unter die Arme.

    Simone Klein, SV

     

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    Betriebspraktikum Januar 2004 für Jahrgangsstufe 11

     

    Schüler der 10. Klassen, die bisher keine Zeit gefunden haben, sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz zu befassen, sind gut beraten, wenn sie die Sommerferien nutzen, um sich zu orientieren und nach einem Platz Ausschau zu halten. Die Chance, einen Platz zu bekommen, der den eigenen Vorstellungen entspricht, nimmt ab, je näher der Beginn des Praktikums rückt.
    Bevor man auf die Suche geht, sollte man möglichst genau wissen, welche Ziele man mit dem Praktikum verbindet. Bei der eigentlichen Suche helfen:

    • persönliche Beziehungen (Eltern, Verwandte, Nachbarn, usw.)
    • Liste der Praktikanten aus den Vorjahren
    • Gelbe Seiten
    • Anzeigen in Zeitungen
    • die Kammern und Verbände wie Industrie- und Handelskammer oder Anwaltskammer.
    Das Vorstellungsgespräch bei einem in Frage kommenden Betrieb sollte genutzt werden, um in Erfahrung zu bringen, welche Vorstellungen der Betrieb vom Einsatz eines Praktikanten hat. Dabei erkennt man, ob es Spielräume für eigenverantwortliche Aufgaben gibt oder ob man sich auf ein Praktikum einstellen muss, bei dem man seinem Betreuer nur über die Schulter schauen kann. Wer mit Letzterem nicht zufrieden ist, kann sich entsprechend umorientieren und so Enttäuschungen vermeiden.
    Wenn die persönlichen Bemühungen nicht zum Erfolg führen, sucht mich rechtzeitig auf, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.

    Dr. Görg, StD

     

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    Halt! - keine Gewalt! - Selbstbehauptungskurs für Jungen

     

    Halt! - keine Gewalt!Selbstbehauptungskurs für Jungen "Selbstbehauptung für Jungen?" Haben die das überhaupt nötig? - Ist ihnen Mut und Stärke nicht schon automatisch in die Wiege gelegt? - Weit gefehlt. Kaum ein Junge ist immer Held und weiß sich in jeder Situation richtig zu wehren.
    Diplompädagoge Georg Rothenberg vom Jugendhaus in Oppenheim hat sich dieser Problematik angenommen. Selbstbehauptung ist nicht das gleiche wie Selbstverteidigung, es geht nicht darum, irgendwelche Kampftechniken zu erlernen, sondern darum, Strategien zu entwickeln, um in Konfliktsituationen standhalten zu können.
    Jungen tragen Konflikte eher körperlich aus. Deshalb spielen auch die körperlichen Voraussetzungen bei Machtkämpfen und aggressivem Verhalten eine große Rolle. Von Vorbildern und "Helden" sind sinnvolle Lösungen nur selten zu lernen. Oft scheinen die entstehende Gewalt und die Ursachen für Konflikte für die Jungen selbst nicht veränderbar zu sein. Ihr Zugang zum eigenen Gefühls-, Verhaltens- und Wertesystem ist kaum sichtbar. Die Jungen suchen die eigene Rolle und eine realistische Einordnung von sich selbst.
    Wer anderen schwach erscheint wird entsprechend behandelt. - Wer ihnen stark erscheint, handelt entsprechend.
    Bei diesem Selbstbehauptungskurs geht es darum, das Selbstwertgefühl der Jungen zu fördern und zu einem kooperativen Verhalten anzuleiten.
    In erlebnispädagogischen Übungen und spannenden Herausforderungen lernen die Jungen ihre Stärken und Schwächen kennen. Sie lernen mit ihren Schwächen umgehen und ihre Stärken einsetzen. Sie erfahren ein realistisches Bild von sich selbst, beginnen zu sehen, welche Chancen sie haben und welche Grenzen ihnen gesetzt sind.
    Sie lernen sich wirkungsvoll zur Wehr zu setzen. Mit Rollenspielen und ritualisierten Kämpfen, bei Entspannungsübungen und Phantasiereisen, in Gesprächsrunden und kooperativen Übungen wird herausgearbeitet, wo Jungen im Alltag Gewalt begegnet und welche Möglichkeiten sie haben, in solchen Situationen zu bestehen.
    Diese Kurse werden vom Diplompädagogen Georg Rothenberg gestaltet, sie umfassen in der Regel 6 Stunden und finden an zwei Tagen statt. Die Termine werden nach Vereinbarung festgelegt. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Jungen begrenzt. Die Unkosten von 350 müssen von den Eltern der Gruppe übernommen werden.
    Wenn in der Klasse Ihres Kindes Interesse an einem solchen Kurs besteht, wenden Sie sich bitte an Georg Rothenberg vom Jugendhaus Oppenheim, Herrn Reif, den Suchtpräventionslehrer, oder die Schulelternsprecherin, Christine Pfeffer.

    Arbeitskreis Prävention
    Christine Pfeffer

     

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    Schulbuchbasar

     

    Auch in diesem Jahr wird der Schulbuchbasar vom Schulelternbeirat organisiert und veranstaltet.
    Termin ist der 17. Juli 2003, während des Schulfestes.
    Die zu verkaufenden Bücher können an diesem Tag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr abgegeben werden. Jedem Buch muss ein Briefumschlag beigelegt sein, auf dem Folgendes vermerkt ist:

    Name des Schülers
    derzeitige Klasse
    Buchtitel
    Preis


    Es sollten möglichst glatte Geldbeträge verlangt werden.
    Der Verkauf der gebrauchten Bücher beginnt um 14.30 Uhr und endet um16.30 Uhr.Wir bitten darum, ausreichend Wechselgeld mitzubringen.
    Anschließend können die Schüler die Geldumschläge ihrer verkauften Bücher und die nicht verkauften Bücher bis 17.30 Uhr in dem jeweiligen Raum abholen.
    Wer das zeitlich nicht schafft, erhält die Umschläge am nächsten Tag durch den Klassenlehrer.Die Klassenräume, in denen der Verkauf stattfindet, werden ausgehängt.

    Christine Pfeffer,
    Schulelternsprecherin

     

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    Schulfest: Wir laden Sie ein zu einer Reise durch die Zeit ...

     

    In diesem Jahr wird das Schulfest unter dem Motto "Reise durch die Zeit" stehen.Begeben Sie sich mit uns auf eine Entdeckungsreise durch die Zeitgeschichte und lernen Sie alte und neue Welten kennen. Lassen Sie sich verzaubern von den Schülern, die diesen Tag durch ihr Mitwirken und ihre Kreativität zu einem Tag der besonderen Art machen.
    Ob Sie sich nun für das Zeitalter der Antike interessieren oder doch eher für Zukunft und Science-Fiction, am Donnerstag, dem 17. Juli, ist für jeden Geschmack etwas dabei.
    Angefangen bei antiken Sportarten und Spielen, hin über mittelalterliches Theater, die Goldenen 20er, Jugendkultur und Lebensgefühl der 70er und über die heutige Zeit, hin bis in die Zukunft. Seien Sie gespannt darauf, was Ihnen die Schüler alles bieten, um diesen Tag zu einem interessanten und unvergesslichen zu machen!
    Das Schulfest ist von 14.00 -18.00 Uhr angesetzt, und anders als in den vergangenen Jahren, wird es zu Beginn eine offizielle Eröffnung geben, die musikalisch von der Big-Band unter Leitung von Frau Hartrath-Orth begleitet wird. Aber auch für das Auge wird etwas dabei sein; die Klasse von Herrn Henn wird uns mit einer Modenschau auf das bevorstehende Schulfest einstimmen.
    Alle Schüler bis zur 10. Klasse werden die Mittagspause, d.h. von 13.00-14.00 Uhr in der Schule verbringen. Für Essen wird gesorgt.
    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit uns auf diese spannende Reise durch die Zeit begeben, und vielleicht werden bei dem ein oder anderen längst vergessene Erinnerungen wieder wach.

    Stefanie Pühler, SV

     

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    N a c h t r a g

     
    Vortrag über Afghanistan

     

    Am 3.6.03 fand für die Sozialkunde Leistungskurse 11 und 12 ein Vortrag von Dr. Reinhard Erös über Afghanistan statt, organisiert und finanziert von der Konrad-Adenauer-Stiftung.
    Der Arzt Dr. Reinhard Erös widmet einen großen Teil seines Lebens ganz der Hilfe in Afghanistan, besonders in der Bildung und im medizinischen Bereich. Während des Krieges zwischen Russland und Afghanistan begann Dr. Reinhard Erös mit seiner Frau, mit Hilfe von Spenden Schulen und Krankenhäuser im Land zu errichten.
    In dem sehr authentischen und hochinteressanten Vortrag berichtete er von den Ursprüngen des Terrorismus, von Geschichte und Kultur in Afghanistan und den aktuellen Problemen des Landes. Zum Abschluss schenkte Dr. Erös der Schulbibliothek sein Buch "Tee mit dem Teufel".

    Andreas Knedelhans, MSS 11

     

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    Betriebserkundung der Firma "Ditsch"

     

    Am 14.05.2003 unternahm der Sozialkundegrundkurs 11 unter der Leitung von Frau Lerch eine Betriebserkundung nach Mainz-Hechtsheim, wo die Firma "Ditsch" ihren Hauptsitz hat.
    Wir wurden vom Geschäftsleiter Herrn Rosch freundlich empfangen, der uns im Konferenzsaal über die Firma Ditsch informierte. Wir erfuhren interessante Fakten über den Betrieb, der als kleiner Familienbetrieb anfing und heute allein in Mainz 12 Filialen zählt und dessen Handelsgeschäfte jährlich ein Wachstum aufweisen.
    Danach führte uns der Geschäftsleiter durch die Fabrikhallen, wo er uns die Herstellung von Brezeln, Laugenbrötchen und -stangen und ihre Verpackung genau erklärte.Zum Ausklang bekamen wir einige Verköstigungen zur Stärkung geschenkt und konnten Herrn Rosch nochmals einige Fragen stellen.
    Führung und Gespräch waren sehr informativ und lehrreich und der Tag eine tolle Erfahrung für unseren Kurs.

    Dana Wengert, MSS 11e

     

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    Letzte Änderung: Montag, den 25. Juli 2005, 16:19 Uhr.