Der Elternbrief März/April 2003


 

       Inhalt

 


 

 
Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

ein Vierteljahr des Kalenders ist schon wieder vorbei, damit fast Dreiviertel der Wegstrecke des Schuljahres.
Es ist ein wichtiges Quartal, auf das wir zurückblicken. Fast 90 Mitglieder der Jahrgangsstufe 13 werden am 28. bzw. 29. März 2003 nach gut 12½ Schuljahren, nach 8½ Jahren am Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim, Abschied genommen haben als frisch gebackene Abiturienten. Ihnen gelten auch an dieser Stelle unsere Glückwünsche für einen guten, erfolgreichen weiteren Lebensweg, dessen nächste Etappe durch Studium und Ausbildung bestimmt sein werden. Anerkennung und Dank gebühren den Eltern und Lehrerinnen und Lehrern für Erziehung, Bildung und Betreuung in entscheidenden Jahren.
Wenn die Reifeprüflinge nach bestandenem Abitur mit Ehren entlassen sind, ist es angezeigt, dass man dem jüngsten Nachwuchs sein Augenmerk zuwendet. Der jüngste Nachwuchs sind die neuen Sextaner zum kommenden Schuljahr, die wir für Oppenheim gewinnen konnten. Es sind stolze 173 Neuanmeldungen mit einem überwältigenden Anteil zum Gymnasium hin empfohlener Mädchen und Jungen. Das Erfreulichste an dem Ergebnis ist, dass unser gesamtes Einzugsgebiet Schülerinnen und Schüler "stellt" für den Schulstandort Oppenheim. Besonders musste uns gelegen sein an Neuanmeldungen aus dem Norden und Nordwesten, wo sich zwischenzeitlich die mit uns konkurrierenden Mainzer Stadtschulen bemerkbar gemacht hatten. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass wir Richtung Westen, Undenheim und Umgebung, Schüler an die ländliche Konkurrenz, Nieder-Olm, abgegeben haben.
Wesentliche Hilfen auf dem Weg zum Erfolg waren die in neuen Arrangements stattgehabten Informationsveranstaltungen im Herbst letzten Jahres und Form und Terminierung des Tages der offenen Tür am 01.02.2003. Letzterer war speziell ausgerichtet auf die Grundschul-Elternschaft unserer Umgebung und die "jungen Leute" der 4. Klassen. Allen Helfern, die mit ihren Rückmeldungen und der Mitwirkung am Tag der offenen Tür auch aus der Elternschaft kamen, sei hier und heute nochmals herzlich gedankt.
Unterdessen musste - bei aller sonstigen Beanspruchung - auch mit der Realisierung des vom Ministerium verfügten Qualitätsprogramms begonnen werden, das sich jede Schule nach vorgegebenen Kriterien für die kommenden Jahre erarbeiten bzw. geben muss. Der Hintergrund sind die internationalen Vergleichsstudien, zuletzt PISA, die mit Aussagen beispielsweise zu Leseförderung und mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkten direkt "pariert" werden sollen. Eine Arbeitsgruppe, der auch Eltern- und Schülervertreter angehören, wird im Verein mit weiteren Fachleuten aus dem Kollegium um die Erarbeitung und Formulierung bemüht sein. Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme, die neben der Bestätigung und Fortsetzung valider, positiver Leistungen unserer Schule auch Defizite und Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen hat. Entscheidend ist dabei weniger der Bericht an das Ministerium bzw. die Aufsichtsbehörde, sondern vielmehr die Umsetzung des der Gesamtkonferenz vorzulegenden Programms, das zweifellos mit dem Plazet der Gesamtkonferenz den Charakter einer Selbstverpflichtung annehmen wird.
Zum Schluss bleibt mir nur die Bitte um Aufnahme des gesamten Elternbriefes, die Dankes-pflicht gegenüber unserem treuen Chefredakteur, Herrn OStR Joachim Knollmann, und die Übermittlung guter Wünsche für die Osterferienzeit und für eine möglichst erfolgreiche Zeit danach für Schüler, Eltern, Kollegium, Freunde unserer Schule.

Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

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    Anmeldungen im Einzelnen

     

    Die im Grußwort angesprochenen Anmeldungen zum neuen Schuljahr stellen sich im Einzelnen folgendermaßen dar:
    Für die so genannte F+-Klasse, die Klasse mit vorgezogener 2. Fremdsprache Französisch ab der 6. Klasse, sind 32 Kinder angemeldet. Für die Bläserklasse, die zum dritten Mal eingerichtet werden kann, sind 31 Kinder eingeschrieben. Für die vier Klassen des normalen Zuges sind 110 Mädchen und Jungen zu erwarten.

    U. Jung, OStD

     
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    Auszeichnung für engagierte Schüler

     

    Der Arbeitskreis Konsens hat jenen Schülerinnen und Schülern eine Auszeichnung verliehen, die sich in besonderer Weise für die Durchführung eines Gedenkgottesdienstes im Zusammenhang mit den Ereignissen in Erfurt eingesetzt haben. Ihr Engagement wurde als wichtiges Zeichen der Zusammengehörigkeit und der Solidarität mit den Betroffenen empfunden.
    Der Wortlaut der Urkunde:

    Der Arbeitskreis "Konsens" möchte Menschen auszeichnen, die sich in besonderer Weise für die Schulgemeinschaft eingesetzt haben.
    Die diesjährige Anerkennung geht an folgende Schülerinnen und Schüler:

      Marvin Dere
    Elisabeth Fitting
    Eva Heise
    Christoph Stössel
    Daniel Thomaser
     

    Vor dem Hintergrund der Amoktat in Erfurt gestalteten sie unter dem Motto "Gib dem Hass keine Chance!" einen Gottesdienst, in dem Schüler, Lehrer und Eltern ihrer Trauer, Verunsicherung und ihren Ängsten Ausdruck geben konnten. Sie setzten damit gleichzeitig ein nachdrückliches Zeichen der Hoffnung und des Willens, in fortlaufendem Bemühen eine Schule ohne Gewalt und Aggression zu schaffen.

    Schulleitung: Schulelternbeirat: Arbeitskreis "Konsens":
    U.Jung, OStD C. Pfeffer H.Reif, OStR
     

     
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    Planspiel Börse 2002

     

    Wie auch in den vergangenen Jahren hat sich das Gymnasium Oppenheim am "Planspiel Börse" beteiligt.
    Mit insgesamt neun Spielgruppen war das Engagement der 33 SchülerInnen der Arbeitsgemeinschaft "Börsenspiel" besonders groß. Über fast vier Monate wurde das Marktgeschehen beobachtet, um die richtigen Entscheidungen zur Vermehrung des fiktiven Startkapitals von Euro 50.000 zu treffen.
    Alle Spielgruppen haben eine Platzierung erreicht und Urkunden erhalten. Schulbeste mit Platz 14 - bei über 130 teilnehmenden Gruppen im Einzugsgebiet der Sparkasse Mainz - wurde die Gruppe: Bastian Schwarz (9c), Daniel Kulla (9c), Johannes Weise (9c), Jan Schäffer (9c) und Daniel Schallus (9d). Die anderen Schulgruppen errangen die Plätze 19, 22, 25, 35, 39, 45, 47 und 62.

    Helga Lerch, StD'

     
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    Politik live

     

    Einen ungewöhnlichen Weg beschritt der Leistungskurs Sozialkunde der Jahrgangsstufe 12. Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland" galt es die Bedeutung des verfassungsmäßigen Rechts der "Vertrauensfrage" zu klären.
    Dabei stieß man auf den 16. November 2001 - jenen Tag, an dem Bundeskanzler Schröder die Vertrauensfrage gekoppelt mit einer Sachfrage an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gerichtet hatte. Die Einmaligkeit der Verbindung von Vertrauensfrage und der Frage des Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan ermunterte die SchülerInnen tiefer in die Materie einzusteigen.
    Aus dem Lager der SPD-Fraktion gab es eine Abgeordnete, die Schröder die Gefolgschaft verweigert und noch einen Tag vor der entscheidenden Abstimmung die SPD-Fraktion verlassen hatte. Wer war diese Frau, und was waren ihre Motive? Nachdem man über die Bundestagsverwaltung Name und Adresse ausfindig gemacht hatte, schrieb man an Christa Lörcher aus Villingen und lud sie kurzerhand in den Unterricht ein. Doch zuvor galt es noch Wissenslücken zu schließen.
    Die Bundestagsdrucksache 14/7296, die am 16.11.2001 den Abgeordneten zur Abstimmung vorgelegen hatte, und der entsprechende stenographische Bericht wurden durchgearbeitet und beleuchtet. Wieder gab es viele offene Fragen - dieses Mal hinsichtlich der Bewertung des Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan. Wie sah die Praxis dieses Einsatzes aus? Vermittelten deutsche Medien einen umfassenden Einblick? Gerade von einem Aufenthalt in Kabul zurückgekehrt, wurde Major Henger, deutsches Mitglied der internationalen Schutztruppe ISAF, in den Unterricht eingeladen.
    Beide Besuche - derjenige der Ex-Abgeordneten Lörcher und jener von Major Henger - gekoppelt mit einer Portion Neugier und Wissensdurst auf Seiten von Lehrerin und SchülerInnen vermittelten einen Einblick in politische Zusammenhänge und versetzten schließlich alle Beteiligten in die Lage, politisch fundierte Positionen zu beziehen. Dies galt sowohl für die Frage der praktischen Umsetzung von Art. 38 GG (Gewissensfreiheit des Abgeordneten) und den Umgang mit dem verfassungsmäßígen Recht der Vertrauensfrage als auch für die Beurteilung der Arbeit des deutschen Camps in Kabul. Politik live - lohnende Arbeit in kleinen Schritten, die lange nachwirkt.

    Helga Lerch, StD'

     

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    Das politische Berlin -

    Fachexkursion des Leistungskurses Sozialkunde, MSS 12

     

    Vier Tage Intensivkurs hatte sich der Leistungskurs Sozialkunde der Jahrgangsstufe 12 im Februar verordnet.
    Neben einem ganzen Tag im Deutschen Bundestag, an dem man an einer Plenarsitzung teilnehmen und Gespräche mit Mitgliedern aller im Bundestag vertretenen Fraktionen führen konnte, war auch eine Führung durch das neue Regierungsviertel um den Reichstag Teil des Programms. Wo finden Ausschusssitzungen statt, wo tagen die Fraktionen, wie sieht ein Abgeordnetenbüro aus? Vor Ort konnte man diese Fragen klären.
    In den folgenden Tagen fanden Besuche bei der Bundesgeschäftsstelle der CDU und im Willy-Brandt-Haus statt. Live dabei war man bei einer Sitzung der Bundespressekonferenz.
    Eine politisch-historische Stadtrundfahrt sowie ein beeindruckender Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen rundeten das Programm ab.

    Helga Lerch, StD'

     

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    Modellversuch "Demokratie lernen und leben"

     

    Das Gymnasium zu St. Katharinen wurde zum 1. Februar 2003 mit zwei weiteren Gymnasien in Rheinland-Pfalz für die Teilnahme am Bund-Länder-Modellversuch "Demokratie leben und lernen" ausgesucht. Der Modellversuch wird in elf Bundesländern durchgeführt und von der Bundesregierung unterstützt. In Rheinland-Pfalz liegt der Schwerpunkt auf zwei Fragestellungen, nämlich
    1. Wie lässt sich die Teilhabe an Entscheidungsprozessen in der Schule für Schülerinnen und Schüler stärken? - und
    2. Wie können Schülerinnen und Schüler an Entscheidungsprozessen außerhalb der Schule, die sie betreffen, beteiligt werden?
    Im Augenblick steht die Entwicklung von Maßnahmen und Methoden im Vordergrund, damit man an eine Bearbeitung der zwei Problemfelder herangehen kann. Bei allen Schritten sind die Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt einbezogen. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen von Frau Gradl, Dr. Müller und Herrn Vaupel.

    Dr. U. Müller, OStR

     

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    Hilfe in schwierigen Lebenslagen - Telefonseelsorge

     

    Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichtes der 10. Klasse bei Herrn Hörl haben wir uns mit dem Thema Suizid und mit den Möglichkeiten der Hilfe für in Lebenskrisen geratene Menschen beschäftigt. In diesem Zusammenhang spielt die Telefonseelsorge eine große Rolle. Grund genug für uns, den persönlichen Kontakt zu einem Referenten der Telefonseelsorge zu suchen. Am 27.2.2003 kam der Diplom-Psychologe und evangelische Pfarrer, Herr Kappesser, von der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden auf Initiative der Schülerinnen und Schüler zu uns in den Unterricht und berichtete über die Arbeit der Telefonseelsorger und ging dabei insbesondere auf unsere Fragen ein.
    Bei der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden arbeiten 75 ehrenamtliche und 6 hauptamtliche Mitarbeiter. Drei davon in Mainz und drei in Wiesbaden, die alle von der Kirchensteuer bezahlt werden. Die Telefonseelsorge wird von der katholischen und der evangelischen Kirche gemeinsam getragen.
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Telefonseelsorge arbeiten, werden sorgfältig ausgewählt und gut auf ihre Aufgabe vorbereitet. Durch kontinuierliche Weiterbildung und regelmäßige Supervision finden sie institutionelle Unterstützung bei ihrer psychisch belastenden Arbeit.
    Nach Information von Pfarrer Kappesser erhält die Telefonseelsorge 25.000 Anrufe pro Jahr, etwa 12.000 davon sind Scherzanrufe oder "Aufleger". Dies ist ein zunehmendes Problem für die Telefonseelsorger, weil sie zunächst herausfinden müssen, ob es sich um einen Menschen handelt, der sich in einer bedrohlichen Situation befindet, oder ob es sich lediglich um einen Scherzanruf handelt. Das Verhalten von "Scherzanrufern" ist an dieser Stelle besonders perfide, denn sie tragen am Ende dazu bei, dass Menschen, die dringend Hilfe benötigen, die Telefonseelsorger nicht erreichen können!
    Generell sind unter den Anrufern wesentlich mehr Frauen als Männer. Das liegt daran, dass Frauen eher über ihre Probleme sprechen können. Thematisch geht es in erster Linie um Beziehungsprobleme - und damit verbunden - um das große Thema Einsamkeit.
    Auch psychisch gestörte Menschen oder Menschen mit Phobien rufen bei der Telefonseelsorge an. Das Thema Suizid wird nur von 0,5% bis 0,7% der Anrufer direkt angesprochen, insbesondere von Menschen, die in ihrer Selbstliebe gestört sind und mit der Androhung eines Selbstmordes auf sich aufmerksam machen wollen. Dennoch spielt die Suizid-Frage unterschwellig bei einer Vielzahl von Anrufern eine große Rolle. Es handelt sich hierbei, so Herr Kappesser, um Menschen, die an einem Punkt angelangt sind, an dem ihnen ihr Leben sinnlos erscheint.
    Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Oft bietet dann zunächst die Telefonseelsorge die einzige kompetente Hilfe. Und jeder, der diese Hilfe in Anspruch nimmt, kann davon ausgehen, dass er anonym bleibt. Gut zu wissen: Die Telefonseelsorge ist für alle, die Hilfe brauchen, rund um die Uhr kostenlos (leider von Telefonzellen nicht immer kostenfrei) unter folgender Nummer erreichbar:

    0800/111 0 -111 oder -222
    Wir Schüler hörten ein interessantes Referat, das in der Kürze einer Einzelstunde leider nur einen Teil der aufgekommenen Fragen klären konnte.

    Clara Nickels, 10c

     
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      Logo: Schüler lesen Zeitung

    An dem Projekt "Schüler lesen Zeitung!" der Allgemeinen Zeitung Mainz und der Sponsoren-Firmen Eckes (Nieder-Olm), Böhringer (Ingelheim) und Barmer Ersatzkasse (Mainz) beteiligen sich vom 19. März bis zum 21. Mai 2003 die Klassen 8a, 9b, 9e und 10a mit ihren Klassen- und DeutschlehrerInnen.

    Kemp, StD

     
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    Die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse

     

    Im Rahmen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts unserer Schule wird im kommenden Schuljahr in der 7. Jahrgangsstufe erstmals eine mathematisch-naturwissenschaftlich orientierte Klasse eingerichtet.
    Hier werden diejenigen Schülerinnen und Schüler zusammengefasst, die in der Klassenstufe 5 und 6 ein besonderes Interesse an der Mathematik und den Naturwissenschaften gezeigt haben und deren Lernbereitschaft und Leistungen in diesem Bereich ebenfalls überzeugen. Die Fachlehrer für Mathematik, Biologie und Physik / Chemie der 6. Klassen haben ca. 35 Kinder ausgewählt; die Eltern werden angeschrieben und können der Auswahl zustimmen. Am Montag, den 05.05.2003, findet um 19.30 Uhr ein Informationsabend über unseren mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt im Allgemeinen und über die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse im Besonderen statt. Hier können auch alle weiteren Fragen angesprochen werden.
    Danach wird die neue Klasse mit knapp 30 Kindern zusammengestellt.
    Die Wahl der 2. Fremdsprache ist übrigens völlig unabhängig von der Aufnahme in die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse.
    Die Kinder dieser Klasse sollen die Möglichkeit erhalten, sich auf dem Gebiet ihres Interesses auch besonders zu engagieren. Wir möchten verstärkt Schülerexperimente durchführen und naturwissenschaftliche Fragestellungen altersgemäß bearbeiten. Wir denken, dass die Kinder dieser Klasse am Ende der Jahrgangsstufe 10 erweiterte Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangt haben werden.

    Rosenkranz, StD

     
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    Frühjahrskonzert

     

    "Der gesamte Orchesterklang hat sich immens weiterentwickelt, und wir freuen uns über die Ergänzung durch die anderen beiden Schulorchester", resümiert Gerda Hartrath-Orth, Musiklehrerin am Oppenheimer Gymnasium zu St. Katharinen den mittlerweile siebten Austausch mit dem Schulorchester des Nordpfalzgymnasiums Kirchheimbolanden. Bereits zum vierten Mal nimmt auch die Orchestergemeinschaft des Collège Jean-Philippe Rameau aus Versailles am Austausch teil und bereichert die musikalische Zusammenarbeit grenzüberschreitend.
    Über mangelndes Interesse konnten sich die verantwortlichen Lehrkörper auch in diesem Jahr nicht beklagen. "80 französische Schüler wollten am Austausch teilnehmen, aber wir konnten leider nur 45 aufnehmen", berichtet Musiklehrerin Hartrath-Orth, die gemeinsam mit ihrem Mann Georg Hartrath, der Lehrer am Nordpfalzgymnasium in Kirchheimbolanden ist, den Austausch von deutscher Seite her plant.
    Die Leitung im französischen Nachbarland lag in den Händen von Beatrix Syrieyx, Christophe Junivart und François Marzelle. "Der Austausch funktioniert sehr gut und ist eindeutig eine Bereicherung. Ich danke den Eltern und den Musikerziehern, die dies erst ermöglichten, und natürlich auch den engagierten jungen Leuten für die musikalische Gestaltung", bedankt sich Schulleiter Ulrich Jung.
    Erstmals hatte Musiklehrerin Hartrath-Orth eine Arbeitsgemeinschaft "Französisch für Orchestermitglieder" angeboten und so die Schüler auf die verbale und musikalische Verständigung während des Austauschs auch sprachlich vorbereitet.
    Präsentiert wurden die Ergebnisse der deutsch-französischen Kooperation an diesem Wochenende auf einem Frühlingskonzert in der katholischen Kirche in Oppenheim.
    Mit Stücken wie dem "Slawischen Tanz" von A. Dvorak, der "Habanera" aus der Carmen-Suite von Georges Bizet, "Auf dem Persischen Markt" von A. W. Kételbey oder der Ouvertüre zu "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach zauberten die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 multikulturelles Flair in die altehrwürdigen Hallen der Kirche.
    Unter Spannung wurden auch die Auftritte der Oppenheimer Schüler Simone Wahl, Jahrgangsstufe 12 am Klavier, und Frank Riedel, Jahrgangsstufe 13 am Altsaxophon, mit dem Stück "Fantaisie sur un thème original" von J. Demerssemen und von Helena Bock aus der Klasse 7a am Tenorhorn mit der "Suite in F-Dur" von H. Purcell erwartet.
    Für diese Schüler steht in der kommenden Woche die Teilnahme am landesweiten "Jugend musiziert"-Wettbewerb an. "Für sie ist das Konzert in der Kirche quasi eine Generalprobe", erläutert Hartrath-Orth. Ein weiterer Programmpunkt war das "Duo für zwei Violinen" aus der Zauberflöte von W. A. Mozart, das die Schüler Justus Krämer, Klasse 5b, und Benedikt Pietsch, Klasse 7d, dem Auditorium darboten.

    Pia Schellhammer, MSS 12

     
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    Jugend musiziert

     

    Frank Riedel (Altsaxophon, MSS 13) und Simone Wahl (Klavier, MSS 12) haben beim Wettbewerb "Jugend musiziert" auf Landesebene den 1. Preis gewonnen. Sie vertreten Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb.
    Helena Bock (7a) gewann mit ihrer Klavierpartnerin ebenfalls den 1. Preis. Sie spielt Tenorhorn. In ihrer Altersklasse kann sie leider noch nicht zum Bundeswettbewerb zugelassen werden.
    In der Klasse Duo belegte Simone Wahl mit ihrer Partnerin einen 2. Platz.

    Wir gratulieren unseren drei erfolgreichen Schülern sehr herzlich!

    Gerda Hartrath-Orth, OStR'

     
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    Ehemaligentreffen, am Samstag, den 14.06.2003

     

    Vor Versendung der individuellen Einladungen darf ich bereits von hier aus auch unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Jubiläumsjahrgänge 1993 / 1988 / 1983 / 1978 / 1973 / 1963 / 1953 zu unserem diesjährigen Ehemaligentreffen am Samstag, den 14.06.2003, einladen.
    Das Treffen beginnt mit der Begrüßungsfeier im Innenhof um 10.00 Uhr. Danach können die Abiturarbeiten eingesehen und auch entgegengenommen werden. Führungen werden sich daran anschließen.

    U. Jung, OStD

     

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    "Aktion Tagwerk" - wir machen mit

     

    Die Schülerhilfsorganisation Human Help Network (HHN) ruft auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Ruanda zu helfen. Am 15. Juli sollen im ganzen Land Aktionen laufen, deren finanzieller Ertrag bestimmten ausgewählten Projekten in Ruanda zugute kommen soll. Die Initiatoren haben dem Vorhaben das Motto "Aktion Tagwerk" gegeben. Damit wollen sie einerseits daran erinnern, dass der Schulbesuch für ruandische Schülerinnen und Schüler mit Kosten und Mühen verbunden ist. Andererseits sollen Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz selbst spüren, wie schwierig es sein kann, finanzielle Mittel bereit zu stellen.
    Alle Beteiligten über 14 Jahre sind aufgefordert, sich für diesen Tag einen Job zu suchen und den dafür erhaltenen Arbeitslohn zu spenden. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler sollen im Klassenverband eine Aktion anbieten, mit der sie Geld einwerben können.
    Die Gesamtkonferenz hat am 20.3. beschlossen, dass sich unsere Schule an der Aktion beteiligt. Deshalb möchten wir alle Eltern bitten, das Anliegen zu unterstützen, sei es, indem sie Aktionen einzelner Klassen durch finanzielle Beteiligung fördern oder indem sie Schülerinnen und Schülern einen Job geben oder vermitteln und den Arbeitslohn HHN spenden. Zum Ablauf im einzelnen mehr im nächsten Elternbrief.
    Am Nachmittag des 15. Juli soll in altbewährter Tradition unser Schulfest stattfinden, dessen Ertrag auch HHN für Ruanda zufließen soll.

    Dr. U. Müller, OStR

     

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    Naschen für die Dritte Welt - Bei uns wird "fair" gehandelt

     

    Uns, den Schülern des Religionskurses MSS 12 unter Leitung von Herrn Hörl, kam spontan beim Probieren des Fairetta Schokoriegels (aus "fairem Handel") folgende Idee:
    Wieso könnte eigentlich unser Hausmeister, Herr Trinkl, nicht diesen Riegel in sein Sortiment aufnehmen und damit eine gute Sache unterstützen? Nach einigen Vorschlägen und Überlegungen unsererseits schien dieses Vorhaben nur auf seine Verwirklichung zu warten.

    fairetta

    Für uns stand sofort fest: Dieses Schokoladenprodukt schmeckt sehr gut, es ist nachweislich ohne Haselnüsse, was besonders Allergikern entgegenkommt, und komplett ohne Gentechnik hergestellt worden. Außerdem verwendet man keine weiteren chemischen Zusatzstoffe wie beispielsweise Soja. Das Konzept des "fairen Handels" besteht darin, dass die Kakaoanbauer in den Ländern der Dritten Welt feste, marktunabhängige und ihrer Arbeit angemessene Löhne erhalten. Der "faire Handel" wird auch von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Europäischen Union unterstützt. Nach solchen Überlegungen beschlossen wir zu handeln. Nach Gesprächen mit Herrn Jung und Herrn Trinkl, die beide nichts gegen dieses Projekt einzuwenden hatten, war der Weg frei.
    Wir begannen nun damit, eine Art Werbekampagne mit Plakaten und Mundpropaganda ins Rollen zu bringen. Wir übernahmen auch die Absprachen mit dem Dritte Welt-Laden in Nierstein bezüglich des bestmöglichen angestrebten Verkaufspreises. Seit dem 10.3.2003 wird nun Fairetta beim Laden des Hausmeisters zu einem Preis von € 0,65 verkauft, und es zeigt sich, dass der Riegel sich trotz der starken Konkurrenz nicht zu verstecken braucht.

    i. A. Daniel Lopez-Ruiz, Bastian Fleischer, MSS 12

     

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    Personalia

     

    Wir begrüßen unsere neuen Referendarinnen und Referendare: Frau Heike Christiansen (EK/SP), Frau Kerstin Jäger (DE/EN), Frau Gudula Kirschsiefen (MA/BK), Herrn Frank Knibernig (BI/SK) und Herrn Hannes Pahlke (PH/GE). Als neue "Kollegin auf Zeit" heißen wir auch Frau Schmutz willkommen, die im Fach Latein unterrichtet.

    Verwaltung

     

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    Abiturienten 2003

     

    Zum Abschied grüßen wir auch 88 erfolgreiche Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2003 und gratulieren recht herzlich zum Reifezeugnis:
    Eva Ackermann, Kristin Baumann, Britta Baumgärtner, Patricia Beck, Thomas Becker, Bernard Benzner, Tina Brauers, Jasmin Braun, Benjamin Breitenstein, Emanuel Bretzer, Anne Buchheit, Judith Bürger, Iris Burkhardt, Michael Clopotar-Mirica, Tobias Dausch, Marvin Dere, Jens Dilg, Lena Dimter, Christina Eckert, Andreas Finger, Elisabeth Fitting, Charlet Flauaus, Felice Frey, Verena Gauer, Torben Gerlach, Timo Gimbel, Kim Ginkel, Wanda Guckes, Katharina Heinig, Eva Heise, Susanne Henning, Jessica Hentschel, Sarah Hessel, Janine Hille, Leona Hoffmann, Robin Israel, Stefan Jackenkroll, Claudia Jockisch, Dirk Jubileum, Stephanie Kadel, Tanja Kessel, Anita Kisiala, Birthe Klementowski, Kathrin Klingler, Tobias Knichel, Martin Kramer, Richard Künneken, Florian Lechner, Stefan Lohr, Raphael Malzer, Marianne Mathäs, Heike Merz, Sandra Michaelis, Oliver Möller, Jaqueline Müllers, Marina Muno, Christian Muth, Jessica Nolden, Maike Obermann, Jessica Oswald, Christian Ott, Christine Peter, Christoph Pinke, Eva Putz, Frank Riedel, Tobias Rosenkranz, André Runge, Michael Sattler, Denise Schach, Margarete Schätzler, Sonja-Alice Schöllner, Christian Schulze, Daniela Schwarz, Patrick Sieber, Christina Stauß, Carina Stöhr, Christoph Stössel, Simone Straus, Sarah Strub, Julia Tetzlaff, Melanie Theis, Sarah Thiel, Daniel Thomaser, Lydia Tome, Alexandra Urbach, Kerstin Völkner, Gustav Waschatko und Bastian Wörsdörfer. Alles Gute!

    Die Schulgemeinschaft

     

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    Letzte Änderung: Mittwoch, den 16. Juli 2003, 16:04 Uhr.