Der Elternbrief vom September 2002


 

Inhalt

 


 

 
Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

ich darf Sie, Euch, nochmals herzlich begrüßen zum neuen Schuljahr und gute Wünsche übermitteln zu einem erfolgreichen 2002/2003.

Mit dem Beginn eines neuen Schuljahres sind in der Regel Wahlen verbunden von Elternvertretern vornehmlich in den Klassen 5, aber auch dem Zweijahresrhythmus folgend in den Klassen 7 und 9 und in der Jahrgangsstufe 11 -aber auch Wahlen von Schülervertretern.

Den ausscheidenden Mandatsträgem unter unseren Eltern möchte ich danken für die im vergangenen Jahr bzw. die in den beiden vergangenen Jahren geleistete Arbeit als Elternsprecher und Vertreter. Wir haben einige Aufgaben und Probleme zu lösen gehabt. Mit großem Engagement und viel Geduld beiderseits ist es in aller Regel gelungen, auch schwierige Situationen zu meistern, sowohl in der Orientierungsstufen- wie auch in der Mittelstufenarbeit. Begrüßen möchte ich ausdrücklich die Mitwirkung des Schulelternbeirates in Konfliktlagen und seine stete Bereitschaft, im Zusammenwirken mit der Schulleitung die Elternarbeit zu intensivieren; so wie es auch für das vor uns liegende Schuljahr geplant ist.

Der Schulleiter hatte bereits im vergangenen Jahr Veranlassung, der Schülervertretung besonderes Lob zu zollen. Es scheint mir, dass das gute Beispiel der letztjährigen Beauftragten (Schuljahr 2000/01) die nachfolgenden Vertreter des Schuljahres 2001/02 beflügelt hat, noch mehr "Gas zu geben", sich noch mehr ins Zeug zu legen. Die Belobigung vor der Klassensprecherversammlung dieser Tage hat besonders die pädagogische Ader unserer (erwachsenen) Schüler gewürdigt, die sich u. a. darin ausgewirkt hat, dass man sich mehrfach mit der Orientierungsstufe besonders intensiv befasst hat, zuletzt mit einem lebendigen Turnier für die Unterstufe. Die Arbeit im Ganzen, die guten Ideen, ihre Realisierung (Gedenkgottesdienst zu Erfurt / Sammlung für die Flutopfer in Sachsen), der Umgang mit Schülern und Lehrern (und der Schulleitung), waren vorbildlich, dass ich dem geneigten Leser alle verantwortlichen Namen einmal nennen möchte: Es waren aktiv als Schülersprecher Christoph Stössel, in seiner Vertretung Elisabeth Fitting, als Oberstufensprecherinnen Sarah Strub und Leona Hoffmann, als Mittelstufensprecherin Lena Kassner, als Orientierungsstufensprecher Phillip Ballhaus, als Kassenwart Gustav Waschatko, als Protokollant Dirk Jubileum. Dank und Anerkennung nochmals an dieser Stelle für die hervorragende Arbeit!

Da wir zunächst noch einmal zurückblicken, dürfen im Zusammenhang des Dankes selbstverständlich nicht die Kollegen fehlen, die wir am 1. Juli verabschiedet haben. Es sind dies zunächst Herr Volker Henn, der uns auf eigenen Wunsch Richtung Mainz (Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss) verlassen hat nach über zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Neuphilologe, und Herr Dieter Schacht, der als zweiter stellvertretender Schulleiter ans Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach gewechselt ist. Die Schulgemeinschaft verdankt Herrn Schacht besondere Förderung und Beratung auf dem Gebiet verwaltungstechnischer und pädagogischer Nutzung des Computers. Die Reputation unserer Schule auf dem EDV-Sektor ist ganz wesentlich auch das Werk unseres ehemaligen Kollegen Schacht. Frau Lüttgen, die uns wegen Erreichens der Ruhestandsgrenze verlassen hat, konnten wir gar nicht ihrem Dienst in den zurückliegenden 20 Jahren entsprechend gebührend verabschieden. Sie war vor der Pensionierung schwer erkrankt, befindet sich aber gottlob auf dem Wege der Besserung.
Allen drei ehemaligen Mitarbeitern unseren herzlichen Dank für die geleistete Arbeit auch im Rahmen dieses Elternbriefes.

Den Herren, die ihnen nachgefolgt sind bzw. ihnen nachfolgen als Lehrer des Gymnasiums zu St. Katharinen, darf ich ein herzliches Willkommen entbieten: den Herren Studiendirektoren Herbert Tokarski und Joachim Wucherer und Herrn Studienrat z. A. Dirk Wetzel. Herr Wucherer kehrt nach achtjähriger Tätigkeit als Berater im Senegal und in Mali an seine alte Schule zurück. Wenige Tage nach seiner Rückkehr erhalten wir Besuch von senegalesischen Schülern - ein Beleg seiner segensreichen Vermittlungsarbeit. Herr Tokarski ist an unserer Schule im Sport tätig und gleichzeitig zweiter Stellvertreter der Leitung des Studienseminars für Gymnasien in Mainz. Herr Wetzel hat seine erste Stelle als Deutsch- und Geschichtslehrer an unserer Schule angetreten nach erfolgreicher Ausbildung im Studienseminar Kaiserslautern.

Verehrte Leser, in einem Punkt darf ich nochmals - in positivem Kontrastprogramm - auf meinen letzten "Elternbrief Im alten Schuljahr zurückgreifen: der Klage über die seinerzeitige Verschleppung des Sporthallenprojekts folgt heute die Erleichterung, dass mit den Vorarbeiten zum Hallenbau (der Versetzung der Hochwasserschutzmauer) in Bälde zu rechnen ist. Dem lieben Gott und dem Herrn Landrat sei Dank!

Vielmals grüßend, für die Länge des eröffnenden Grußwortes des ersten Elternbriefs im neuen Schuljahr 2002/2003 mich entschuldigend, verbleibe ich

Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

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    Elternarbeit - Arbeitskreise

     

    Im Zuge der Bemühungen von Schulelternbeirat, Arbeitskreisen mit maßgeblicher Beteiligung unserer Eltern und der Schulleitung um Fortsetzung und Intensivierung der Elternarbeit dürfen wir für die Zeit rund um die Herbstferien zwei Abende ansagen:

    - Am Dienstag, den 24.09.2002, 19.30 Uhr, findet im Lesesaal unserer Schule und benachbarten Räumen (in Workshop-Form) eine "Einführung in die Elternarbeit" statt mit Ausblicken auf die Handhabung von Elternversammlungen. Nach einleitenden Kurzreferaten werden Arbeitsgruppen gebildet.
    Adressaten sind neben den Elternsprechern unserer neuen 5. Klassen alle neu gewählten Elternsprecher (Klassen 7 / 9 / 11). Aber auch Mandatsträger aus den Klassen 6 / 8 / 10 und weitere Interessierte, auch ohne Mandat, sind herzlich willkommen.

    - Am Mittwoch, den 30.10.2002, 18.00 Uhr, findet ebenfalls im Lesesaal das nächste Treffen des seit vier Jahren bestehenden Arbeitskreises "Konsens in der Schule - Verständigung über wesentliche Werte und Erfordernisse schulischer Erziehung und Bildung heute" statt. Herzliche Einladung bereits auf diesem Wege an alle interessierten Eltern, Schüler und Kollegen.

    Bisherige Teilleistungen des Arbeitskreises waren die von der Gesamtkonferenz gebilligte und begrüßte "Anti-Mobbing-Konvention" und zuletzt eine kritische Aussprache über die Einrichtung der sogenannten "Bier-Zeitung" ("journalistischer" Abschied des jeweiligen Abitur-Jahrgangs).

    Christine Pfeffer (Vorsitzende des SEB)
    Iris Dilg (leitende Mitarbeiterin des AK Konsens)
    Ulrich Jung, OStD (Schulleiter)

     
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    "Zukunft von morgen mit Abi von gestern?"

     

    - so lautet die neue Oberstufenreihe, deren Auftaktveranstaltung für Ende Oktober geplant ist. In einer schriftlichen Abstimmung wurde den SchülerInnen der Oberstufe erstmals die Möglichkeit eröffnet, sich aus einem Vorschlagskatalog, der von den SchülerInnen des Leistungskurses Sozialkunde der 12. Jahrgangsstufe erarbeitet worden war, für das Thema ihrer Wahl zu entscheiden. Das Themenfeld Schule, Ausbildung, Studium und Beruf war dabei der "Renner" und wurde von ca. 70% der SchülerInnen eindeutig favorisiert - gefolgt von sozialen und internationalen Themenwünschen.
    In der AG "Oberstufenreihe" wurde in den ersten Wochen des neuen Schuljahres ein vorläufiger Verlaufsplan erarbeitet. Die Auftaktveranstaltung greift auf die Erfahrungen ehemaliger SchülerInnen zurück, die ihren Weg in Hochschule und Berufsakademie beendet haben. Um eine abwechslungsreichen Ablauf zu erzielen, wird auf ein breites Fächerangebot Wert gelegt. Die zweite Veranstaltung sucht einen Perspektivwechsel. Hier sollen Referenten aus der Wirtschaft zu Wort kommen. Ziel soll sein, unseren SchülerInnen näher zu bringen, welchen Vorstellungen große Betriebe bei der Einstellung folgen, welche Qualifikationen verlangt werden, wie man sich auf die Einstellung vorbereiten kann.
    Die weiteren Veranstaltungen greifen aktuelle schulpolitische Aspekte auf (Ganztagsschule, PISA etc.). Die Schlussveranstaltung stellt eine Klammer zur Auftaktveranstaltung dar, indem wieder ehemalige SchülerInnen - dieses Mal aus anderen Berufsfeldern - ihre Erfahrungen kundtun.
    Die neue Oberstufenreihe will einen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten, indem sie unseren SchülerInnen Anstöße und Hilfestellung anbietet.

    Lerch, StD'

     
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    Polenaustausch 2002

     

    Nachdem wir im Mai eine tolle Zeit in Krakau verbracht und dabei unsere Austauschpartner kennengelernt hatten, konnten wir sie nun am Dienstag, den 10. September, in Empfang nehmen. Anscheinend haben die meisten von ihnen die 20-stündige Busfahrt zur ausgiebigen Erholung genutzt und waren gleich danach furchtbar unternehmungslustig. Meist treffen wir uns in größeren Gruppen, was einerseits sehr lustig sein kann, aber auch die Gefahr birgt, dass jede Gruppe sich in ihrer Sprache amüsiert.
    Aus diesem Grunde werden zum zweiten Mal Begegnungsprojekttage durchgeführt, wegen der Sprachschwierigkeiten hauptsächlich non-verbale Aktionen wie z.B. Kanufahren, Tanzen, Theater und Musizieren.
    Zwischendurch muss der Unterricht weiterlaufen, obwohl es schwerfällt, die Hausaufgaben zu erledigen. Die Polen sind zum Teil mit im Unterricht gewesen. Außerdem haben sie Oppenheim mit einer Stadtrallye erkundet, und heute unternehmen sie einen ganztägigen Ausflug nach Frankfurt.
    Am Wochenende werden sie ganz unserem Ideenreichtum ausgesetzt sein, wenn wir ihnen die nähere Umgebung zeigen: von Baggersee bis Heidelberg, von Miramar bis Holidaypark, von Dom bis Disco.
    Die zweite Woche beginnt wieder mit Projekttagen und schon naht der Abschiedsabend am Dienstag.
    Wir empfehlen den nachfolgenden Klassen ganz dringend an diesem Austauschprogramm teilzunehmen. Auch wenn der Schlaf etwas zu kurz kommt, lohnen sich die Begegnungen, Erfahrungen und natürlich die Freundschaften.

    Nina Orth, Imke Krämer, Leonie Grassmann,
    Karina Hofmann, Michelle Schach, Antje Kielmann,
    Miriam Althaus, Alessandra Rädecke, 10a

     
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    Senegalaustausch, 2.Teil, 9.9.02- 22.9.02

     

    "Da sind sie!" Endlich nach 1 stündiger Verpätung kamen sie am Frankfurter Flughafen an. 13 Senegalesinnen, 2 Senegalesen und 2 Lehrer des Lycée Notre-Dame, der afrikanischen Austauschschule in Dakar.
    Den ersten Tag verbrachten wir vor allem mit Ausruhen und Schlafen, um für die nächsten zwei Wochen gerüstet zu sein. Dienstag Morgen fing es dann richtig an. Bei der offiziellen Begrüßung im Lesesaal wurden die Gastgeschenke überreicht. Um ein Stück afrikanische Lebensart aufzugreifen - und auch ein bisschen wegen des schlechten Wetters - verschoben wir die Stadtführung durch Oppenheim auf den nächsten Tag.
    Wir hatten bei der Programmerstellung einen möglichst breiten Überblick über Landschaft, Lebensart und Geschichte zu vermitteln versucht. "C'est la sixième église que nous avons visitée maintenant!" Die sechste Kirche in drei Tagen stand in Oberwesel, einer kleinen Stadt am Rhein, die wir per Ausflugsdampfer erreichten. Neben Stadtführungen in Mainz und Heidelberg stand auch eine Weinprobe im Guntersblumer Schloßgut Schmitt an.
    Außer einem Besuch im Hambacher Schloß und einem gemeinsamen Grillabend mit den Eltern werden wir noch eine Woche lang einige Zeit miteinander verbringen. Sicher ist aber jetzt schon, dass der zweite Teil des Austausches ebenso ein voller Erfolg wird.

    Charlet Flauaus, MSS 13

     

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    Warten auf Schließfächer

     

    Die Aufstellung der heiß ersehnten Schließfächer verzögert sich leider auf unbestimmte Zeit.
    Die Montage der Spinde konnte leider nicht wie vorgesehen in den Sommerferien vorgenommen werden, da der Schulträger sich eingeschaltet hat und zuvor die rechtlichen Aspekte der Verträge prüfen möchte.
    Wir hoffen, dass nun ein Aufstellungstermin in den Weihnachtsferien zustande kommen kann.

    Dr. Görg, StD

     

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    Zweite Bläserklasse

     

    Auch in diesem Jahr konnten wir wieder eine Bläserklasse einrichten: 13 Mädchen und 16 Jungen meldeten sich für die Klasse 5b an.
    Der Förderkreis unserer Schule übernahm dankenswerterweise erneut die Finanzierung von 6 Flöten, 6 Klarinetten, 2 Saxophonen, 6 Trompeten, 2 Hörnern, 3 Posaunen, 3 Euphonien und 1 Tuba. Die Schüler sind noch in der "Ausprobierphase", d.h. sie lernen alle Instrumente kennen und blasen. In den nächsten Tagen wird ihnen "ihr" Instrument zugeteilt.
    Wir danken dem Förderkreis unserer Schule ganz besonders, dass wir eine zweite Bläserklasse einrichten konnten!

    G. Hartrath-Orth, OStR', G. Klein, OStR

     

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    Aus der Arbeit des Schulelternbeirates

     

    Das neue Schuljahr ist schon in vollem Gange, und wir stehen fast schon wieder vor den Herbstferien. Das ist auch die Zeit für uns Mitglieder des Schulelternbeirates, Bilanz zu ziehen.
    Was haben wir im letzten Schuljahr bewegt und wo können wir noch Schwerpunkte setzen? Ein wichtiger Bestandteil sind die Arbeitskreise, die uns auf einer breiteren Ebene mit Schülern und Lehrern zusammen führen. Dass Schüler, Lehrer und Eltern an unserer Schule ein immer größer werdendes Gemeinschaftsgefühl entwickeln, wurde nach den schrecklichen Ereignissen in Erfurt ganz deutlich. Ein von der Schülervertretung initiierter Gottesdienst wurde wie selbstverständlich von allen drei Gruppen gemeinsam gestaltet und getragen. Aus dem Arbeitskreis "Konsens" ergeben sich viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Neben den Gesprächen über das Niveau der Bierzeitung mit Schülern der 13. Klasse, die das Redaktionsteam bilden, hatten Frau Dilg und Frau Pfeffer als Mitglieder des Schulelternbeirates auch die Möglichkeit, im Rahmen eines SV-Seminars den Schülervertretern der 5. und 6. Klassen die Anti-Mobbing-Konvention zu erläutern.
    Am Wahlabend der Elternsprecher der neuen 5. Klassen am 9. September konnten der Schulleiter Herr Jung, Frau Dilg und Frau Pfeffer die "neuen Eltern" begrüßen, sie über die Arbeit des Arbeitskreises "Konsens" und den Schulelternbeirat informieren. Wir hoffen, dass wir einige Eltern zur Mitarbeit ermuntern konnten, und freuen uns über jedes neue Mitglied, das durch seine Mitarbeit unsere Arbeitskreise bereichert.
    Am 24. September findet für die Elternsprecher und ihre Vertreter ein Informationsabend über die Gestaltung der Elternarbeit statt. Wir hoffen auf einen interessanten Abend und würden uns freuen, möglichst viele Elternsprecher begrüßen zu können.
    Wir wünschen den Eltern und Kindern, für die ein neuer Abschnitt an unserer Schule begonnen hat, einen erfolgreichen Start und stehen als Schulelternbeirat jederzeit gerne für sie bereit.

    Für den Schulelternbeirat
    Christine Pfeffer

     
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    SV

     

    Nach den spannenden Wahlen der letzten Woche steht seit Freitag, dem 13. 09., unsere neue SV fest. Zum ersten Mal wurde die SV (Schülervertretung) von der gesamten Schülerschaft und nicht wie in den Jahren zuvor stellvertretend für alle Schüler von den jeweiligen Klassensprechern gewählt. Damit ging unsere Amtsperiode zu Ende, in der wir viel Spaß hatten und viele neue Erfahrungen sammeln durften.
    Neben den altbewährten Aktionen, wie z.B. Pizzatag, Teeparty, Valentinstagaktion, Unterstufennachmittag, versuchten wir durch die Adventskalenderaktion oder auch die Eistee- Party mit der Band R.U.S.T. das Spektrum der Aktionen zu erweitern und neue Ideen einfließen zu lassen. Das KSV-Seminar zu Beginn des Jahres erfreute sich im letzten Schuljahr besonders großen Zuspruchs. Das ließ zwar die Kosten erheblich ansteigen, zeigt jedoch auf jeden Fall, dass ihm auch weiterhin ein hoher Stellenwert zugesprochen werden sollte. Denn es bietet die Gelegenheit, sich untereinander besser kennen zu lernen und so auch die Interessen der anderen Jahrgangsstufen zu erfahren. Eine solche gemeinsame Fahrt ist für die Arbeit der SV hilfreich und wichtig.
    Eine weitere große "Aktion" in diesem Jahr war die Planung und Durchführung der Projektwoche, hierbei unterstützten uns unsere Verbindungslehrer, eine Gruppe freiwilliger Lehrer und einige Schüler. Dank ihrer Arbeit verlief die Projektwoche trotz einiger Anfangsschwierigkeiten doch noch zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Am Präsentationstag stellten dann alle Projektgruppen ihre Ergebnisse vor, und so konnte man z.B. zahlreiche Tänze, Theater- und Musikstücke und Kunstwerken bewundern, sich ein Tattoo aufmalen lassen oder Näheres über die Kontakte mit unseren ausländischen Austauschpartnern in Polen, im Senegal und mit Valbonne zu erfahren.
    Nach diesem kurzen Resümee bleibt uns an dieser Stelle nur noch einmal der Dank an alle, die uns während unserer Amtszeit immer wieder tatkräftig unterstützt haben, vor allem den Verbindungslehrern und der Schulleitung für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
    Auch dem Förderkreis möchten wir herzlich für den erhöhten Zuschuss für das KSV-Seminar danken, durch den wir die oben genannten erhöhten Kosten ausgleichen konnten. Wir wünschen unserer neuen SV alles Gute und viel Freude bei ihrer Arbeit!

    Für die SV:
    Dirk Jubileum und Elisabeth Fitting

     
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    Hochwasser Spendenaktion

     

    Zu Beginn des neuen Schuljahres startete die "Hochwasser-Spendenaktion". Hierbei konnte jede Klasse individuell spenden. Manche plünderten ihre Klassenkasse und spendeten bis zu 100 Euro. Außerdem wurde in einer KSV (Klassensprecherversammlung) beschlossen, dass zusätzlich noch 500 Euro aus der SV-Kasse gespendet werden. Nachdem am 12. September alle Spenden eingegangen waren, belief sich der gesamte Spendenbetrag auf über 2000 Euro!
    Nach reichlicher Überlegung, wem wir denn das Geld spenden sollten, kamen wir zu folgendem Entschluss: Um die Verwaltungskosten zu vermeiden und direkt zu helfen, haben wir Kontakt zum Gymnasium St. Augustin in Grimma aufgenommen, welches durch die Flutkatastrophe Schäden in Höhe von ca. 7,9 Mio. Euro erlitt.

    Für die ehemalige SV
    Christoph Stössel

     
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    Neue Besetzung der SV-Ämter

     

    WählerInnen      
    insgesamt: 1010 von 1031
    Oberstufe: 279 von 289
    Mittelstufe: 466 von 471
    Orientierungsstufe: 265 von 271
           
    Schülersprecherin: Simone Klein, 12c 668 Stimmen  
    stellv. Schülersprecherin: Stefanie Pühler, 12b 841 Stimmen  
    Kassenwart: Eva Hornig , 12c 541 Stimmen  
    Schriftführerin: Katrin Friedrich, 12b 636 Stimmen  
    Oberstufensprecherin: Mariel Graßmann, 12b 231 Stimmen  
    Mittelstufensprecherin: Jenny Jertzn, 10b 166 Stimmen  
    Orientierungsstufensprecherin: Elisabeth Kerkhof, 12b 198 Stimmen  
           
    VerbindungslehrerInnen: Herr Choquet 815 Stimmen  
      Herr Vaupel 617 Stimmen  
      Frau Greve 290 Stimmen  

    Für die SV:
    Dirk Jubileum und Elisabeth Fitting

     

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    Großer Theatererfolg

     

    Das Theaterstück "Kitty" nach dem Tagebuch der Anne Frank, mit dem die Theatergruppe "Jetzt" des Oppenheimer Gymnasiums unter der Leitung von Peter Grosz bereits auf der EXPO2000 erfolgreich war, wird Rheinland-Pfalz beim 18. Schultheater der Länder vertreten. Eine unabhängige Jury der Bundesarbeitsgemeinschaft Darstellendes Spiel hat für das Bundestreffen, das unter dem Thema "ÜberSetzen" steht, das Oppenheimer Erfolgsstück ausgewählt, weil es im besonderen Maße "fremdes" Nachdenken ins eigene Erleben übersetzt und so Anne Frank lebendig werden lässt, inmitten von heutigen 14-15Jährigen.
    Vom 22. bis 28. September werden die Spielerinnen in Cottbus ihr Stück zum 14. Mal zeigen und Gelegenheit haben, die anderen 15 Inszenierungen aus Deutschland zu sehen. Neben der Begegnung mit 300 Jugendlichen, die der gleichen Leidenschaft folgen, werden sie in 18 Werkstätten unter der Leitung versierter Theaterpädagogen ihr spielerisches Potenzial erweitern können und nebenbei auch noch eine Stadt kennen lernen, die mit ihrer Zweisprachigkeit eine Besonderheit darstellt in der deutschen Sprachlandschaft. Doch bis es soweit ist, stehen noch harte Proben an.
    Dass die Theatergruppe überhaupt der Einladung folgen kann, ist der Kooperation mit anderen Schulen zu verdanken: Das Gymnasium Nieder-Olm hilft gleich mit zwei Lichttechnikern aus, und das Gutenberg-Gymnasium Mainz stellt eine Spielerin frei.
    Mit den besten Wünschen des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend im Gepäck und vor Ort unterstützt von vier Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft für das darstellende Spiel Rheinland-Pfalz, sollte es den acht Spielerinnen gelingen, auch die letzte "Kitty"-Vorstellung erfolgreich zu gestalten.
    Nähere Informationen zum Stück unter:

    kitty.lirnet.de  .

    Grosz, OStR

     

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    Der mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunkt

     

    Der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung wird heute immer mehr Bedeutung zuerkannt. An unserer Schule haben wir deshalb mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt gebildet. Vorausgegangen waren Diskussionen und Abstimmungen mit Eltern-, Schüler- und Lehrergremien sowie eine Erprobungsphase im vergangenen Schuljahr mit der Jahrgangsstufe 5. Aufgrund der guten Erfahrungen im vergangenen Schuljahr und der einmütigen Zustimmung der beteiligten Gremien wird ab diesem Schuljahr in den Klassenstufen 5 und 6 mit der Schwerpunktbildung begonnen, die im Verlauf der Jahre bis in die Jahrgangsstufe 10 ausgedehnt wird. Mit der Bildung dieses Schwerpunktes verfolgen wir die Ziele:

     
         
     

    - Wir wollen allgemein das Interesse an mathematisch - naturwissenschaftlichen Fragestellungen wecken und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler fördern, also ihre Kompetenzen und Interessen auf diesem Gebiet stärken.
    - Konkret wollen wir vor allem die Methodenkompetenz, das eigenverantwortete Lernen sowie die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler verbessern.
    - Durch den verstärkten Umgang mit dem Experiment in Planung, Durchführung und Auswertung, durch den Einsatz des Computers mit den allgemeinen Dienstprogrammen, mit der Fachsoftware für die einzelnen Fächer sowie bei der Internetrecherche und durch das eigenständige Erarbeiten anhand von Texten sollen die angestrebten Zielsetzungen realisiert werden.
    Dazu wird in der Orientierungsstufe das Fach Physik/Chemie von bisher einer auf zwei Wochenstunden aufgestockt, in der 7. Jahrgangsstufe das Fach Mathematik von bisher vier auf fünf Wochenstunden und ab der Jahrgangsstufe 7 bis zur Jahrgangsstufe 10 wird eine mathematisch-naturwissenschaftlich orientierte Klasse eingerichtet.
    In der Orientierungsstufe sollen die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich verstärkt in Schülerexperimenten den Umgang mit den Methoden des naturwissenschaftlichen Unterrichts erlernen.

     

    Der Einsatz des Computers bei der Auswertung von Experimenten mithilfe von Standardsoftware und der Einsatz von Simulationsprogrammen, aber auch schon die Internetrecherche bei fächerverbindenden Projekten stehen im Vordergrund. Die Fächer Mathematik und Physik werden vom selben Lehrer unterrichtet.
    Zur Einbindung der Klasse mit vorgezogener 2. Fremdsprache in das Konzept soll in der 5. Klasse vor allem die Kompetenz im Umgang mit dem Computer gefördert werden. Damit wird an unserer Schule die Einführung in die informationstechnische Grundbildung (ITG) in der Orientierungsstufe abgedeckt in den Normalklassen innerhalb des aufgestockten Fachs Physik/Chemie und in der F+-Klasse durch eine zusätzliche ITG-Stunde.

    In der 7. Jahrgangsstufe soll in der zusätzlichen Wochenstunde die Mathematik in naturwissenschaftlichen Anwendungsbezügen behandelt werden. Hier gibt es eine enge Verzahnung mit entsprechenden Themen der Physik und Biologie. In der Jahrgangsstufe 8 wird in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse eine zweite Wochenstunde Chemie erteilt werden. Die Fächer Biologie und Physik sollen in allen 8. Klassen eng miteinander verzahnt werden, so dass die einstündige Biologie entlastet werden kann.

     
         
     

    Das von uns angestrebte Modell vereinigt auf der einen Seite die heute so nötige Breitenbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich und auf der anderen Seite durch die Bildung einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse das Angebot für Schülerinnen und Schüler, sich in diesem Bereich ganz besonders zu engagieren und zu bilden.

    Rosenkranz, StD

     

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    Letzte Änderung: Sonntag, den 15. Dezember 2002, 15:08 Uhr.