Der Elternbrief vom März 2002


 

Inhalt

 


 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

Es war nicht ganz einfach, den vorliegenden Elternbrief überhaupt zustande zu bringen, da die Zeit zwischen Halbjahreszeugnis und Osterferien so knapp (geworden) ist. Ein wesentlicher Faktor ist das vorgezogene Abitur, das seit diesem Schuljahr für alle Gymnasien verbindlich zwischen Januar (schriftliche Prüfungen) und März (mündliche Prüfung) eines jeden Jahres stattfindet, statt bisher zwischen April / Mai und Ende Juni.
Die durch die verkürzte Schulzeit geschaffene Mehrbelastung von Schülern und Lehrern liegt auf der Hand und wird kritisch gesehen, auch an unserer Schule. Der vom früheren Kultusminister Zöllner hervorgehobene Effekt eines möglichen früheren Studienbeginns für die Studierwilligen muss sich erst einstellen bzw. behaupten. (Der Ausbildungsbeginn für Abiturienten, die nicht studieren möchten, lässt sich nicht ohne weiteres vorziehen; ggf. der Beginn von Bundeswehr- und Zivildienst.)
Auch wenn den Lehrern, die die Abiturienten betreut haben, nach den Osterferien eine wohlverdiente Entlastung winkt, ist die Zeit von Anfang Januar bis März für sie als eine besondere Belastungsprobe zu sehen. Ich möchte allen Kolleginnen und Kollegen für die geleisteten Dienste ausdrücklich danken. Ebenso spreche ich aber auch unserem ersten Abiturjahrgang nach der neuen Ordnung für seine Bemühungen meine Anerkennung aus.
Neben dem Dank an die Adresse unserer Eltern für die rührige Wahrnehmung des Elternsprechtages in neuer organisatorischer Straffung möchte ich diesmal auch eine Bitte äußern dürfen an Teile unserer Elternschaft.
Es geht darum, dass zunehmend Sonderanträge für Beurlaubungen unmittelbar vor bzw. im Anschluss an Ferien(zeiten) gestellt werden. Sonderurlaube für Konfirmanden und Firmlinge und ebenso für ausgewiesene Leistungssportler, die ein Trainingslager auf Bitten des Landesportbundes bestreiten sollen, sind in der Regel bei leistungswilligen Schülerinnen und Schülern für Klassenleitung und Schulleitung kein Problem. Familienunternehmungen über den Ferienrand hinaus sind dagegen nicht zwingend. Buchungsprobleme brauchen bei rechtzeitiger Planung nicht zu entstehen. Auch der Dienstherr - Ministerium und nachgeordnete Schulbehörde - legt Wert darauf, unseren Eltern und Schülern zu vermitteln, dass die unterrichtsfreie Zeit in Gestalt der Ferien ausreichend ist für unsere Erholung. Ich bitte um Verständnis und geflissentliche Beachtung.
Zum Schluss darf ich Sie auf die anstehenden Konzerttermine am 7. März (Konzert mit unseren französischen Partnern aus Versailles) und am 25. und 26. April (Musik und Kunst der 20er Jahre; siehe Extra-Verlautbarung) aufmerksam machen.
Mit Dank für Ihre Lesebemühungen und mit einer freundlichen Empfehlung verbleibe ich


Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

  • Zurück zum Inhaltsverzeichnis

    "Jugend auf dem Weg nach rechts?" (4)

     

    Am 4. Februar fand in der Sporthalle eine weitere Veranstaltung zur Oberstufenreihe "Jugend auf dem Weg nach rechts?" statt. Die Organisatorin, Studiendirektorin Helga Lerch, hatte dieses Mal die Theatergruppe des Kölner Künstlertheaters in die heimischen Hallen eingeladen. Gleich zu Beginn des Theaterstücks wurden die Schüler durch Verwirrung beim Verteilen von Anträgen auf Asyl in die Geschichte eingebunden. Die Theater-gruppe zeigte die Geschichte eines Asylbewerbers und jene eines jugendlichen Rechtsradikalen, die sie parallel zueinander ablaufen ließ. Die Beweggründe, welche den Jugendlichen in die Rechtsradikale Szene brachten, wurden anschaulich dargestellt. Genauso wurden Situation und Gründe des Asylbewerbers dem Publikum näher gebracht, die Probleme in seinem nordafrikanischen, fiktiven Heimatland beleuchtet. Alles in allem war es ein aufregendes Theaterstück, welches die Schüler an das Thema Rechtsradikalis-mus heranführte. Die Schauspieler sahen genau dies als ihre Aufgabe. "Wir wollen die Schüler für diese Problematik sensibilisieren", so Klaus Ohlke, der den jugendlichen Rechtsradikalen spielte. Die Meinungen der Schüler zu diesem Stück gingen weit auseinander, insbesondere wegen der Probleme, die im Vorfeld aufgetreten waren. Die Schüler hatten den Besuch des Stückes aus eigener Kasse zu bezahlen. Außerdem war es eine Pflichtveranstaltung, was bei einigen Unmut hervorrief. So meinte ein Schüler der 13. Klasse (Dennis Becker): "Ich finde, das Stück ist voller Klischees. Außerdem finde ich es nicht gut, dass man hier verpflichtend hingehen soll." Aber es gab auch nicht wenige positive Reaktionen. "Mir hat das Stück sehr gut gefallen, besonders weil das Publikum in die Handlung hineingezogen wurde", meinte ein Schüler der 11. Klasse (Christian Schmitt). Dieses Theaterstück war die vorletzte Veranstaltung dieser Oberstufenreihe und inzwischen befindet sich Sozialkundelehrerin Helga Lerch bei der Planung des Abschlussvortrags.

    Pia Schellhammer, MSS 11

     
  • Zurück zum Inhaltsverzeichnis

    KSV-Seminar 2002

     

    Wie in jedem Jahr fand auch diesmal wieder ein KSV-Seminar (31.1. und 1.2.) statt. An zwei arbeitsintensiven Tagen in der DJH Wolfstein beschäftigten sich die Klassensprecher in verschiedenen Workshops mit den unterschiedlichsten Themen. Um den differierenden Interessen und Bedürfnissen nachzukommen, wurden die Workshops nach Altersgruppen geordnet. Für die Unterstufe, vor allem für die Sextaner, wurde von Frau Pfeffer und Frau Dilg ein Workshop zur Anti-Mobbing-Konvention durchgeführt, damit diese immer wieder in das Gedächtnis zurückgerufen wird und auch wirklich zur Anwendung kommt.
    Auffrischung stand auch im Workshop für die 7. bis 9. Klassen im Mittelpunkt, da es um die in letzter Zeit inaktive Schülerzeitung ging, doch dank dieses Workshops und eines weiteren für die Unterstufe mit Schreibwettbewerb, können die angestrebten Ziele wahrscheinlich erreicht werden. Es gibt jetzt wieder eine Redaktion und zahlreiche interessierte Schreiber.
    Neben dem Aufleben der Schülerzeitung gab es noch einen zweiten Themenpunkt für die 7.-9. Klassen, in dem es um detaillierte Informationen über die SV- Arbeit ging.

     

     

    Die 'älteren' Semester, die 10. bis 13. Klassen, waren angehalten, eine Lösung für den Problemfall Cafeteria zu finden. Trotz des alleinigen Privilegs für die 'erwachsenen' Oberstufenschüler, ist der Zustand des Raumes unzumutbar. Dies ist vor allem der Schulleitung ein Dorn im Auge. Der Workshop blieb zwar leider ohne das gewünschte Ergebnis, doch versucht jetzt eine kleine Gruppe eine Lösung dieses Problems zu finden, um die drohende Schließung abzuwenden.
    Außer diesen speziellen Workshops wurden auch zwei allgemeine angeboten: zum einen ein Deeskalationstraining, bei dem den Schülern die verschiedenen Mittel zur Reaktion in einem Konflikt näher gebracht wurden, zum anderen eine Präsentation des Schüler- und des Fördervereins für die Klassen 7-13, die den Klassensprechern die Aufgaben der beiden Einrichtungen vorstellte.
    Nach einer Frage- und Antwortstunde mit Herrn Jung am nächsten Morgen ging es auch schon wieder nach Hause. Alles in allem sind wir, die SV, sehr zufrieden mit dem Seminar und möchten an dieser Stelle die Möglichkeit wahrnehmen, uns bei allen Beteiligten nochmals herzlich zu bedanken.

    Für die SV, Dirk Jubileum, MSS 12

     
  • Zurück zum Inhaltsverzeichnis

    Vorschläge für Projekttage 2002

     

    Liebe Eltern,
    auch in diesem Jahr finden wieder Projekttage statt, vom 26. Juni bis zum 02. Juli 2002.
    Die Projekttage bieten den Schülern die Möglichkeit, sich mit Themen, Sportarten und auf Gebieten zu beschäftigen, die im Unterricht leider nicht Gegenstand sein können. Das ist nicht nur für Schüler und Lehrer sehr interessant, sondern ermöglicht auch Ihnen, selbst aktiv zu werden und die Schule aus der Sicht von Lehrern und Schülern zu erfahren. Wenn Sie Zeit und Lust haben, nehmen Sie doch einfach die Gelegenheit wahr und bieten Ihr eigenes Projekt an. Wir, das Planungskomitee, freuen uns über jede Mithilfe.
    Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung:

    E-mail: team@diesv.de

    Telefon: 06135 941933
    Handy: 0160 7561193

    Die SV

     
  • Zurück zum Inhaltsverzeichnis

     

    Wegen der Verlegung des Abiturs in die Monate Januar bis März kann das Jahrbuch nicht mehr zum Termin der Abiturfeier erscheinen.
    Stattdessen wird es am Tag des Ehemaligentreffens, in diesem Jahr am 8. Juni, vor-gestellt werden.
    Ein Schwerpunkt wird die Musik an unserer Schule sein.

    Berkes, StD

       

  • Zurück zum Inhaltsverzeichnis

    Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an:
    info@gym-oppenheim.de


    Copyright 1999-2005 - Homepage-AG Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim.
    Letzte Änderung: Sonntag, den 10. März 2002, 08:53 Uhr.