Der Elternbrief vom Dezember 2001


Inhalt



 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

in bewegten Zeiten kann es passieren, dass Elternbriefe öffentlich versendet werden. Nach dem 30.10. musste das sein, als es darum ging, die Öffentlichkeit, nicht nur die Schulöffentlichkeit, deutlich wissen zu lassen, wo die Schule, die Schulleitung steht, in der Auseinandersetzung um das Sporthallenprojekt.
Wie annähernd alle Leser wissen dürften, gab es an dem besagten Tag aus dem Munde des Landrates die unerfreuliche Botschaft, dass der Landkreis als Schulträger sich nach der neuesten Entwicklung im Tauziehen um den Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen derzeit außerstande sieht, seine Zusage einzulösen und ab April 2002 die versprochene große Sporthalle zu errichten. Die Reaktionen auf diese herausfordernde Nachricht haben nicht lange auf sich warten lassen. Die für das Hallenprojekt entscheidenden Gremien, Schulelternbeirat, Fachschaft Sport, Personalrat, Schulleitung, haben sofort reagiert und protestiert - nachhaltig, wie man an dem letzte Woche stattgehabten Forumsgespräch mit dem Landrat (27.11.2001) ablesen konnte. Fast alle Schüler unserer Schule, mehr als 2/3 der Eltern, haben die Petitionen bzw. Protestresolutionen von Schulelternbeirat und Schülervertretung unterzeichnet.
Mit der Zulassung der Presse für den gesamten Verlauf des kritischen Gesprächs durch den Landrat wurde zweifellos auch politisch ein Signal gesetzt. Ich hätte mir gewünscht, dass bereits vorher mehr Kommunikation und Transparenz geleistet und geübt worden wäre zwischen Landkreis und Schulgemeinde. Dies betrifft die Benachrichtigung auf dem Wege über eine Pressekonferenz genauso wie die seinerzeitige Absprache Landkreis-Verbandsgemeinde, das Lehrschwimmbecken der Schule bis zum Ende der Sanierung des Hallenbades der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim offen zu halten. Hätte stattdessen die Präferenz der Schüler-Versorgung mit Sportunterricht in einem ausreichenden räumlichen Rahmen vor den partikularen Vereinsinteressen rangiert, hätten wir heute die Halle!
Das wurde auch dankenswert klar uns bescheinigt von der "vierten Gewalt", der Allgemeinen Zeitung -Landskrone, bei deren Redaktion ich mich ausdrücklich an dieser Stelle bedanken muss für die aufmerksame und umfassende Berichterstattung und Kommentierung der Ereignisse. Den gleichen herzlichen Dank habe ich allen Mitstreitern abzustatten aus Schüler- und Elternschaft und Kollegium für die tatkräftige Unterstützung mit Wort und Schrift und allem, auch symbolischem, Handeln.
Für die Bilanzierung positiver Ereignisse bleibt nicht mehr viel Raum. Zwei Dinge möchte ich hervorheben:
Zunächst den erstmals am Samstag, den 10.11.2001, veranstalteten "Tag der offenen Tür", der in Schule und Öffentlichkeit ein positives Echo gefunden hat dank eines umfänglichen Programms mit einem engagierten Kollegium, einer bereitwilligen Schülerschaft und einem aufgeschlossenen Publikum. Für das besondere Engagement der konzeptionellen Vorarbeit und der Koordination möchte ich Herrn Kollegen StD Wörsdörfer vielmals danken.
Das zweite, was ich noch hervorheben möchte, sind die erfolgreichen Bemühungen eines Arbeitskreises aus Eltern, Schülern und Lehrern um den mittlerweile gegründeten Schülerverein. Über diesen "Verein der Schüler zu Sankt Katharinen" erfahren Sie Näheres an anderem Ort. Eine konkrete Dienstleistung muss aber hier bereits erwähnt werden, nämlich die gelungene Begleitung und Betreuung einer störungsfreien Jahrgangsstufen-Party in Dexheim. Ich danke dem Team des Arbeitskreises, dem Gründungsvorstand und den pädagogischen Bemühungen des Beirats und darf namentlich und stellvertretend danken Herrn Rechtsanwalt Klinkenberg für eine intensive Mitarbeit und Beratung.
Dank dem Leser schließlich für seine treue Gefolgschaft, und allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, Eltern, Schülern, Kollegen, Freunden der Schule, einen besonderen Gruß zum Advent, zu einer friedlichen Weihnacht und einem - trotz aller Lasten unserer Zeit - zuversichtlichen Start ins Neue Jahr.

Ihr

U. Jung

OStD, Schulleiter

 

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  • Sportunterricht im Lehrschwimmbecken - eine Klarstellung

     

    Die allgemeine Enttäuschung der Schulgemeinschaft über die neuerliche, finanziell bedingte Verschiebung des Hallenprojekts darf nicht zu falschen Schlüssen und Handlungsweisen führen, was die weitere Nutzung des Lehrschwimmbeckens betrifft.
    Im Zusammenhang mit einem elterlichen Protest wurde in jüngster Zeit eine außerordentliche Inspektion von Anlage und Wasserqualität des Lehrschwimmbeckens vorgenommen. Der Hygieneinspektor des Amtes für Veterinär- und Gesundheitswesen des Landkreises Mainz-Bingen kommt zu dem eindeutigen Ergebnis: "Die Wasserqualität gab in den letzten Monaten keinen Grund zur Beanstandung. Aus seuchenhygienischer Sicht ist weder die Badewasserqualität noch das Beckenumfeld einschließlich der Nebenräume zu beanstanden." Die zusätzlich von dem Fachmann empfohlene Limitierung der Belegung wird spätestens eintreten mit der in Bälde zu erwartenden Wiedereröffnung des sanierten Hallenbades der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
    Ich bitte alle Eltern unserer Schüler, die aktuell Sportunterricht im Lehrschwimmbecken haben, auf ihre Kinder entsprechend einwirken zu wollen. Analog bitte ich auch unsere erwachsenen Schüler um Mitwirkung bei der Sicherung des Sportunterrichtes im Lehrschwimmbecken.

    U. Jung, OStD, Schulleiter

     
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  • Schulfest 2001

     

    Der Erlös des diesjährigen Schulfests wurde zwischen Human Help Network, einer Kinderhilfsorganisation, die sich hauptsächlich um Kinder in Ruanda kümmert, und der Eritrea-Hilfe aufgeteilt. Bereits vor dem Schulfest wurde in einer Informationsstunde für die Mittelstufe, durch Plakate und auch im Elternbrief auf die Spendenaktion hingewiesen, so dass am Schulfest selbst eine stolze Summe von 4.728,28 DM zusammenkam.
    Von diesem Gesamterlös gingen 80 % - also 3.782,62 DM - nach Ruanda. Mit diesem Geld wird nun der Bau einer Grundschule in der Gemeinde Komonyi finanziert.

     

     

    Zur Zeit gibt es dort nur zwei kleine, in traditioneller Lehmbauweise, errichtete Gebäude, die nur für die Schüler der ersten Klasse Platz bieten, während die älteren Schüler im Freien unterrichtet werden. Außerdem fehlen Schulbänke, Unterrichtsmaterial, sowie sanitäre Anlagen und die finanziellen Mittel, um die Lehrerfortbildung zu ermöglichen, da nur fünf der sieben Lehrkräfte ausgebildet sind.
    Mit dem Betrag von 3.782,62 DM hat unsere Schule einen beachtlichen Anteil an der Aktion in Ruanda. Dafür sagen wir hier im Namen von Human Help Network und des Organisationskomitees des Schulfests: "Danke!"

    Redwana Quader, Martin Borzner, MSS 13

     
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  • "Jugend auf dem Weg nach rechts?" (3)

     

    Ein "absoluter Negativrekord" in Hinsicht auf rechtsextremistische Straftaten überschattete das vergangene Jahr. Mit dieser und anderen aussagekräftigen Statistiken brachten Kriminalhauptkommissar Roland Keilen und Kriminalkommissar Manfred Müller alle MSS-Schüler am 24.Oktober zum Nachdenken.
    In den beiden Einzelvorträgen standen die Schilderung von aktuellen Fallbeispielen und das Thema Skinheads im Vordergrund. Provokation und Angst vor Schädigung und Körperverletzung schaffen, seien nur einige Ziele der rechten Gruppen, so Keilen. Zivilcourage unsererseits stehe daher an oberster Stelle, denn jeder sei ein potentielles Opfer, appellierte Manfred Müller. Er verdeutlichte außerdem die Faktoren, die zum Entwicklungsprozess bis zum "Täter" erheblich beitragen.
    Es seien genau drei: Arbeitslosigkeit, ethnische Konflikte sowie "unsere Winner-Loser-Gesellschaft". Sobald sich also einer als "Loser" fühle, sei er wie gefundenes Fressen für die rechte Szene. "Und der Friedman ist immer noch am Leben" lautete der Aufhänger eines Liedes aus der "Skinmusik". Michel Friedman, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist uns durch seinen Vortrag, den er ebenfalls anlässlich der von Frau Lerch organisierten Oberstufenreihe "Jugend auf dem Weg nach rechts?" hielt, sehr bekannt, und deshalb war dieses Hörbeispiel unbestritten der einschlägigste Beweis für die hohe Gewaltbereitschaft der Skins und die für uns daraus resultierende Gefahr.

    Simone Klein, MSS 11

     
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  • Frankreichaustausch mit dem CIV

     

    Seit dem Schuljahr 1998/99 bestehen Kontakte zwischen dem Centre International de Valbonne (CIV) und dem Gymnasium zu St. Katharinen. Der zwei Monate dauernde Austausch von Schülern der 10. Klassen läuft im dritten Jahr, der drei Wochen umfassende als Kennenlernangebot für die 7./8. Klassen im zweiten.
    Der Schulleiter des CIV, M. Robert, und Herr Jung werteten die bisherigen Aktivitäten gleichermaßen positiv, während des offiziellen Besuch von M. Robert im Juni 2001 in Oppenheim. Beim Gegenbesuch der Oppenheimer Delegation in den Herbstferien 2001 in Valbonne wurden Vereinbarungen getroffen, die bestehende Aktivitäten und in Zukunft denkbare umfassen.
    Ein Informations- und Merkblatt für interessierte Schüler und Eltern wird mit dem ersten Elternbrief im neuen Jahr veröffentlicht.

    W. Müller, StD

     

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  • Die Turn - AG am Tag der offenen Tür

     

    In der Gymnastikhalle zeigten wir am Tag der offenen Tür vor zahlreich erschienenen Eltern und Schülern unser Können an Trampolin und beim Bodenturnen. Am Schwebebalken zeigten Louisa Schwerdt und Patrizia Schulze eine synchrone Kür.
    Nach vielen Trainingseinheiten war die Erleichterung groß, als alles gut klappte.
    Seit dem Tag der offenen Tür haben sich viele Sextaner zur Turn-AG angemeldet.
    Nun laufen die Vorbereitungen schon wieder auf Hochtouren, denn im Januar werden einige der Älteren an den Vorausscheidungen unter dem Motto "Jugend trainiert für Olympia" teilnehmen.

    Kerstin Birnbaum, 9b

     
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  • "FAIRER HANDEL" an unserer Schule!

     

    Am 10.11.2001, am "Tag der offenen Tür", hat der katholische Religionskurs der Klassen 9b und 9d eine Ausstellung über den "FAIREN HANDEL" präsentiert. Obwohl der Ausstellungsraum abgelegen war, fand der Verkauf Zuspruch, der sicherlich größer gewesen wäre, hätte uns ein zentraler Ort zur Verfügung gestellt werden können (z.B. das Foyer).
    Wir stellten verschiedene "fair" gehandelte Produkte vor und boten sie zum Verkauf an. Wir verkauften Schokoriegel, Kaffee, Tee und anderes. Wir haben vor, diese Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.
    "FAIRER HANDEL" bedeutet: Es werden die Zwischenhändler ausgelassen. Dadurch bekommen die Plantagenarbeiter, statt eines sonst üblichen Hungerlohnes, mehr Geld, das beim "normalen" Weg der Zwischenhandel als Profit einsteckt.
    Da unsere Aktion gut ankam und wir den "FAIREN HANDEL" unterstützen wollen, haben wir beschlossen, in den Schulpausen während der Adventszeit Schokoriegel und heißen Kakao anzubieten.

    Rebecca Eichmann, Katharina Eller, Yvonne Weiler, 9d

     
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  • Nachmittag der Sextaner

     

    Am 30.10.2001 war es wieder soweit, die SV hatte zum Unterstufennachmittag geladen.
    Bis auf einige verhinderte Sextaner waren alle der Einladung gefolgt und warteten, nach einer kleinen Stärkung mit Würstchen und Getränken, gespannt auf das, was kommen mochte.
    Zwar hatten die Kinder sich schon im Vorfeld für die verschiedensten Aktivitäten entschieden, zu Gemeinschaftsspielen, Tanzen, Freundschaftsbändchen zu knüpfen und zum Drehen eines kleinen Films. Doch dass der unter dem Motto Gemeinschaft' stehende Nachmittag auch etwas mit Lernen zu tun hatte, war den meisten wohl nicht in den Sinn gekommen. Denn nach dem ersten Workshop, der aus den oben genannten Aktivitäten bestand, ging es darum in verschiedenen Gruppen gemeinsam über die einzelnen Punkte der Anti-Mobbing-Konvention zu sprechen und anschließend den behandelten Punkt am Ende des Nachmittags darzustellen. Die Vorstellung fand in der kleinen Turnhalle statt, wo die Kinder die Möglichkeit erhielten zu sehen, was ihre Mitschüler in der Zwischenzeit erarbeitet hatten. Neben dem Film und dem Tanz hatten sich die anderen Gruppen dafür entschieden, die jeweiligen Punkte der AMK in einem kleinen Theaterstück vorzuführen.
    Zum Abschluss verewigten sich noch alle mit Fingerfarben auf einem riesigen Betttuch.
    Bei einer späteren Umfrage unter den Schülern bekam man den Eindruck, dass es den meisten gut gefallen hat und dass dieser Tag wohl fest in das jährliche Programm der SV aufgenommen werden sollte.
    Abschließend möchten wir uns noch bei den Verbindungslehrern (Frau Kleudgen, Herr Choquet, Herr Vaupel) bedanken, die uns bei der Durchführung sehr unterstützt haben.

    Für die SV: Dirk Jubileum, MSS 12

     
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  • Fritz-Walter-Cup

     

    Beim Fußball-Mädchen-Bezirksentscheid der Schulen in Rheinland-Pfalz am 4.12. 2001 in Mz-Laubenheim erkämpften sich die Mädchen der Jahrgänge 87 - 89 in vier mitreißenden Spielen einen Überraschungserfolg.
    Zwei Siege und zwei Unentschieden brachten die Mannschaft von Sportlehrerin Gabriele Klöckner zum Regionalentscheid, der im neuen Jahr in Kaiserslautern stattfinden wird,. Dort werden 12 Mannschaften um den Einzug ins Landesfinale kämpfen.
    Die Mannschaft unserer Schule: Juliane Hahn, Anja Jizba, Rabea Kruppert, Miriam Mayer, Caroline Haag, Nina Schweitzer, Laura Schardt und Nadine Doppler in der fürsorglichen Betreuung von Birgit Eisen.
    Auch alle Reservespielerinnen halten für die nächste Runde ganz fest die Daumen (Magdalena Kasper, Sandra Autenheimer, Lena Wolski, Elena Kirchner und Silke Steinfurth).

    Birgit Eisen, 10d

     
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  • Auf dem Weg zur Bühne

    Theater-AG des Oppenheimer Gymnasiums macht Workshop

     

    OPPENHEIM (red) - "Gehen, Laufen, Drehen, Freeze!", hallt es durch die leere Schule. "Rückwärts laufen, Rhythmus halten, Hinlegen, Aufstehen, Text sprechen." Zwölf Stunden lang, an zwei Tagen. Nur ist das kein Sportunterricht, was sich da im leergeräumten Lesesaal des Oppenheimer Gymnasiums zu St. Katharinen abspielt. Hier geht es um einen Intensiv-Workshop für die von Peter Grosz betreute Theater-AG.
    Eindringlich wurde bestätigt, wie wichtig die Initiative der "LAG Darstellendes Spiel Rheinland-Pfalz" ist, die aus Mitteln der Stiftung Kultur Rheinland-Pfalz die theaterpädagogische Aktion "Künstler in die Schulen" bezuschusst, um neue Impulse in die Schultheaterlandschaft zu tragen.
    19 Mädchen und Jungs zwischen zehn und 17 Jahren haben ihr Wochenende geopfert und haben doch sichtlich Spaß dabei. Der zu Hause einstudierte Text verliert zunehmend sein hohles Pathos, verliert den störend gekünstelten Ton, und plötzlich wird er zu etwas Eigenem, wirkt glaubhaft und eröffnet ganz neue Aspekte.
    Die treibende Kraft des Spiels mit Körper und Stimme, des Spiels mit der Sprache, ist die 25-jährige Workshopleiterin Uta Köbenick. Ihre eigene Bühnenerfahrung gibt sie begeistert weiter - kleine Bausteine, angepasst an die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Jugendlichen auf dem Weg zur Bühne. Das Zusammenspiel der Akteure soll geübt werden: Vertrauen, Konzentration, Rhythmus, Gruppendynamik. Theorie und Praxis. Die Schüler sollen lernen, den Zuschauer zu überraschen und eine Wandlung durch Verwandlung erreichen: vom Monster zum Gnom und umgekehrt oder vom Kind zur genervten Mutter.

     
    Versuche
     

    Helene (15) ist "überrascht, dass Texte, die nichts miteinander zu tun haben, doch zum Gespräch führen. Es ist egal, was man sagt, wenn das Zusammenspiel stimmt, stimmt auch die Szene". Das Zusehen und Zuhören macht den Teilnehmern Mut, mit den Texten anders umzugehen, mit sich selbst anders umzugehen. Im Spiegelkabinett, in den "nachäffenden" Gesichtern und Gesten der anderen, müssen die Jugendlichen etwas über sich selbst herausfinden und es einfließen lassen in die Improvisation. Immer wieder müssen sie in Übungen die Wahrnehmung schärfen, sich öffnen, nicht geplant agieren, sondern spontan reagieren.
    "Dem ersten Impuls folgen", sagt Uta Köbernick. "Die Jugendlichen haben etwas Wesentliches für das Jugendtheater gelernt", sagt Peter Grosz. Luisa (13) ärgert sich, dass sie manchmal "noch so Hemmungen" hat. Und Niklas (10) sagt: "Wenn's einer neben mir schafft, dann schaff ich das auch".
    Bereits am zweiten Tag zeichnen sich die Folgen der Arbeit ab: Nicht nur das Selbstbewusstsein der Teilnehmer ist gestärkt, sondern auch ihr Bewusstsein für theatrale Mittel und Formen. Die nachhaltigen Erfahrungen der zwei Tage werden in der AG-Arbeit nachwirken und neue Projekte beschleunigen. Und die Spielerinnen der erfolgreichen Anne-Frank-Inszenierung KITTY haben vor, die neuen Erkenntnisse in die Aufführungen in den Mainzer Kammerspielen am 17. und 18. Februar einfließen zu lassen.

    Aus: AZ "Landskrone", 08.12.2001

     
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  • Verabschiedung ehemaliger Mitglieder des Schulelternbeirates

     

    Auf der 2. Sitzung des neu gewählten Schulelternbeirates wurden mit Dank und Anerkennung folgende ehemalige Mitglieder des Schulelternbeirates (SEB) durch die Vorsitzende des SEB und den Schulleiter verabschiedet: Frau Susanne Weber, Frau Maria Bürger, Frau Henriette Degünther, Frau Birgit Schwentick, Frau Marina Wernher-Schickling, Frau Petra Marquardt, Herr Gert-Ulrich Tamm, Herr Professor Dr. Wolfgang Heinrichs, Herr Dr. Markus Sobel, Herr Bernd Gerlach, Herr Hermann-Josef Götz.
    Besonders hervorgetreten durch ihr Engagement in der Elternarbeit sind im Rahmen des Arbeitskreises Konsens Frau Weber, Frau Degünther und Herr Tamm. Ferner haben ihre guten Dienste dem "Arbeitskreis Schülerverein" Frau Weber und Herr Götz erwiesen.
    Ein herausragendes Engagement in der Elternarbeit über viele Stationen seiner Kinder hat Herr Tamm aufzuweisen, der es in der Fülle seiner Elternbeirats-Engagements vom Kindergarten seiner Kinder bis zur Begleitung durch die Oberstufe des Gymnasiums auf nicht weniger als 19 Jahre der Elternarbeit gebracht hat; wenn man fünf Jahre als Betreuer von Jugendlichen in einem sportlichen Verein hinzuzählt, kommt man gar auf 24 Jahre. Herr Tamm erhielt aufgrund seiner herausragenden Verdienste um die Elternarbeit eine von der Ministerin persönlich unterzeichnete Dank- und Anerkennungsurkunde. Herzlichen Glückwunsch Herrn Tamm zu dieser Anerkennung seiner Arbeit und ebenso nochmals den herzlichen Dank der Schulgemeinschaft für ihn und alle o. g. Mitstreiter. Wir freuen uns, dass zu dem in diesem Jahr 2001 besonders gewürdigten Rang des Ehrenamtes auch aktive Eltern unserer Schulgemeinschaft beigetragen haben und noch weiter beitragen.

    U. Jung, OStD, Schulleiter - C. Pfeffer, Schulelternsprecherin

     
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  • 62. Bundesfinale, Berlin 25.-29.09.2001
    Jugend trainiert für Olympia

     

    Nach einer 0:1 Niederlage gegen das Saarland und zwei weiteren Niederlagen gegen Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen in der Vorrunde, schaffte es die Mannschaft des Gymnasiums zu St. Katharinen nur noch in die Spiele um Platz acht bis sechzehn. Nach einer weiteren Niederlage gegen Baden-Württemberg konnte die Mannschaft zumindest noch gegen die Erzrivalen aus Hessen und gegen Schleswig Holstein siegen und sich so den 13. Platz sichern.
    Nach einer mehr oder weniger langen ICE-Fahrt kamen wir zunächst am Berliner Ostbahnhof an ,von dem aus wir dann zum Olympiastadion fuhren, um ein Olympiabuch, eine Regenjacke und mehrere Packungen Kellogg's in Empfang zu nehmen. Nachdem wir unsere Jugendherberge, die in der Mitte Berlins lag, bezogen hatten, zogen wir noch einmal los, um die Stadt zu erkunden und um essen zu gehen. Am nächsten Morgen standen zunächst die Gruppenspiele gegen Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und gegen Baden-Württemberg auf dem Plan. Alle Spiele fanden auf dem Maifeld statt, das direkt hinter dem Olympiastadion liegt. Das erste Gruppenspiel gegen Saarland war ein Spiel auf ein Tor, jedoch trafen wir das Tor einfach nicht und wurden dementsprechend mit dem Gegentreffer zum 0: l, auch der Endstand der Partie, bestraft.
    Die nächsten beiden Gruppenspiele gegen Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen verloren wir ebenfalls, da wir völlig außer Form spielten und uns einfach nichts gelang. So waren wir Gruppenletzter.

     
    Berlin 2001

     

    Nach den Spielen besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten Berlins wie z.B. den Reichstag und das Brandenburger Tor. Den Abend verbrachten wir im Stadtzentrum. Am nächsten Tag standen die Entscheidungsspiele um Platz acht bis sechzehn auf dem Plan. Das erste Spiel gegen die Gewerbeschule Ehingen aus Baden-Württemberg verloren wir wieder, da wir einfach nicht in unser Spiel und zu unsere Form fanden. Als nächstes standen wir gegen Schleswig-Holstein auf dem Platz, gegen die wir unseren ersten Sieg feiern konnten.
    Damit war der sportliche Teil des Tage vorüber und wir besichtigten das Checkpoint-Charlie-Museum. Danach hatten wir Freizeit, welche die meisten zum Einkaufen nutzten. Nachdem wir uns wieder getroffen hatten, besuchten wir noch ein Kabarett und feierten unseren ersten Sieg. Am letzten Wettkampftag standen uns bei dem Spiel um Platz dreizehn die Schüler der Gesamtschule "Busecker Tal" aus Hessen gegenüber. In diesem Spiel blieben wir zwar immer noch weit unter unserem Niveau, gewannen aber trotzdem nach Elfmeterschießen und sicherten uns den dreizehnten Platz.
    Am Abend fanden die Abschlussfeier und die Siegerehrungen des Bundesfinales 2001 statt. Nach den Siegerehrungen gingen wir wieder in die Stadt, um den Abschluss der Fahrt zu feiern, bevor wir am nächsten Morgen die Heimfahrt antraten.

    Christoph Schweitzer, MSS 11

     
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  • Familienwochenende der Kanu-AG

     

    Familienwochenende der Kanu-AG Die Kanu-AG veranstaltete vom 24. bis 26. August 2001 ein Familienwochenende an der Lahn. Wir fuhren mit etwa 30 Personen - Mitgliedern der Kanu-AG und Familien - am Freitagmittag zu einem Campingplatz in Odersbach, direkt an der Lahn. Am nächsten Morgen brachten wir die Boote zunächst mit den Autos nach Weilburg, wo wir sie ins Wasser ließen.
    Von dort paddelten wir bis zu unserem Campingplatz, wobei uns die wunderschöne Landschaft an der Lahn sehr beeindruckte. Da es an diesem Wochenende sehr heiß war, nutzten wir die Gelegenheit, uns ab und zu in der Lahn abzukühlen. Abends wurde dann gegrillt, und beim gemütlichen Zusammensein war bis spät in die Nacht gute Stimmung.

     
    Familienwochenende der Kanu-AG

     

    Am Sonntag ließen wir die Boote noch einmal ins Wasser, diesmal aber direkt am Campingplatz. Von dort aus paddelten wir weiter bis kurz vor Runkel. Es war so heiß, dass uns die abwechslungsreiche, sehr schattige Strecke willkommen war. An unserem Ziel angekommen, wurden die Boote wieder auf den Anhänger geladen und es ging zurück nach Hause.
    Das Wochenende war ein voller Erfolg, alle Beteiligten hatten so viel Spaß, dass wir beschlossen, so ein Familienwochenende im nächsten Jahr zu wiederholen.

    Magdalena Kasper, 8e

     
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    BASKETBALL - Regionalentscheid in Mainz

    Jugend trainiert für Olympia WK IV Mädchen (1989 und jünger)

     

    Aufgeregt und ein wenig ängstlich kamen wir am 30.11.01 in der Sporthalle des Theresianums an. Jeder wollte sich gegenüber den anderen Spielern beweisen und geschätzt werden. Zuerst mussten wir gegen die Mannschaft des Theresianums spielen. - Wir verloren, jedoch erzielten wir einige unerwartete Körbe. Auch ohne Gewinn waren wir darüber sehr stolz, uns bewährt zu haben, und guter Dinge.

     
    Die zweiten Sieger

     

    Nach einer langen Pause gewannen wir gegen die Landauer und schließlich auch gegen Nieder-Olm. Wir wurden zweiter Sieger und wurden jeweils mit einer Medaille ausgezeichnet. Als Belohnung erhielten wir eine Urkunde und einen Basketball.
    Ergebnisse:
    Oppenheim - Mainz 15 : 23
    Oppenheim - Nieder-Olm 20 : 12
    Oppenheim - Landau 24 : 16
    Spielerinnen: Kathrin Kern, Rebecca Grübel, Lina Krämer, Clarissa Wickmann, Joanna Linke, Svenja Gärtner, Elena Abraham-Aracena, Rabea Kruppert, Ilonka Rebold.
    Eigentlich hatten wir nur Erfahrung sammeln und für 6-maliges Training möglichst gut abschneiden wollen, trotzdem wurden wir Zweiter.
    Doch ohne unsere Trainerin Frau Frisch hätten wir das nie geschafft.

    Kathrin Kern, 6a

     
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    Chronologie "Projekt neue Sporthalle" am Gymnasium zu St. Katharinen

      10.09.1996

    Vorsprache beim Landrat wegen akuter Probleme mit Lehrschwimmbecken am Anfang des Schuljahres mit Übergabe des Antrages auf eine zweite Sporthalle.

     
      17.10.1996

    Der Schulelternbeirat schließt sich dem Antrag des Schulleiters in direkter schriftlicher Ansprache des Landrates an.

     
      23.11.1999

    Brief an den Landrat mit der Bitte um beschleunigte Realisierung des Sporthallenprojekts.

     
      26.01.2000

    Ortstermin und Vorabgespräch über den Standort einer neuen Sporthalle.

     
      16.02.2000

    Der Sport-Fachbereich des Gymnasiums zu St. Katharinen spricht sich einstimmig für eine dreiteilige Halle aus.

     
      13.03.2000

    Beantragung einer dreiteiligen Halle auf der Basis eines entsprechenden Beschlusses der Gesamtkonferenz vom 09.03.2000.

     
      08.05.2000

    Schriftliches Versprechen des Landrates der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim gegenüber, "das Lehrschwimmbecken am Gymnasium Oppenheim so lange in Betrieb zu halten, bis das Hallenbad (der VG) saniert ist" - ohne Fühlungnahme mit Schule.

     
      24.05.2000

    Kritische Reaktion der Schulleitung und der Gremien auf die Zusage des Landrates der Verbandsgemeinde gegenüber (siehe 08.05.00).

     
      25.06.2001

    Erneuter Ortstermin mit Festlegung des Landrats auf den April 2002 als Beginn der Bau- bzw. Abrissarbeiten (an Lehrschwimmbecken bzw. Gymnastikhalle) zur Errichtung einer neuen Halle.

     
      30.10.2001

    Pressekonferenz des Landrats mit der Ankündigung einer abermaligen Verschiebung der Realisierung des Hallenbaus (ohne vorherige Verständigung der betroffenen Schule Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim).

     
      31.10.2001 ff.

    Schriftliche und persönliche Proteste beim Landrat seitens der Schulleitung und sämtlicher Gremien des Gymnasiums zu St. Katharinen.

     
      27.11.2001

    Erörterung der aktuellen Situation mit dem Landrat unter Beteiligung sämtlicher Gremien der Schule und des Schulleiters der Landskronschule.
    Frau Christine Pfeffer, Vorsitzende des Schulelternbeirates, und Schülersprecher Christoph Stössel übergeben Unterschriften an Landrat Claus Schick, mit denen 1001 Schüler und 701 Eltern gegen eine erneute Verschiebung des Hallenneubaus protestieren.
    Der Landrat erläutert die aktuelle finanzielle Situation des Kreises, die den Baubeginn der neuen Sporthalle im Frühjahr 2002 unmöglich mache. In der kreisweiten Prioritätenliste stehe die Gymnasiumssporthalle an zweiter Stelle.

     
       

    Püschel, StD

     
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    Letzte Änderung: Sonntag, den 10. März 2002, 17:34 Uhr.