Der Elternbrief vom September 2001


Inhalt



 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

die Anlaufphase zum neuen Schuljahr ist vorbei. Die neuen Mandatsträger der Schülervertretungen sind bereits gewählt, ebenso die Vertrauenslehrer. In diesen Tagen werden auch die Elternsprecher in den Klassenelternversammlungen gekürt, schließlich steht im laufenden Monat auch noch die Neuwahl des Schulelternbeirates an.
Allen, die Verantwortung übernommen haben, unseren Glückwunsch für eine gedeihliche Arbeit! Denen, die in diesen Tagen aus dem Amt geschieden sind, Schülern wie Eltern, danke ich im Namen der Schulgemeinschaft sehr herzlich für die geleistete Arbeit. Ich möchte besonders hervorheben eine selten rührige Schülervertretung, die letztes Jahr amtiert hat, und der wir neben einigen neuen Impulsen nicht zuletzt ein sehr ertragreiches Schulfest im Dienste karitativer Zwecke zu verdanken hatten.
Dass die Leiter der Schülervertretung in der 13 nicht mehr zur Verfügung stehen, ist ab diesem Jahr mehr als verständlich: In sieben Monaten nämlich verlassen sie dank vorgezogenen Abiturs, das erstmals auch unser Gymnasium trifft, die Schule. Hoffentlich geht die Erwartung des ehemaligen Ministers in Erfüllung, dass Schulzeit- und damit Ausbildungsverkürzung ohne Leistungsminderung möglich sei. Nicht nur Schüler, sondern vor allem die Kollegen stehen unter dem großen Druck der komprimierten Leistungserbringung in den nächsten Wochen und Monaten. Neue Fanfarentöne im besten wirklichen Sinne sind neuerdings auf dem Schulgelände zu vernehmen: Die neu gebildete Bläserklasse in der Jahrgangsstufe 5 ist nicht zu überhören!
Zu den neuen Wegen, die vorsichtig beschritten werden sollen, gehören auch Überlegungen zur Bildung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktes. In der Orientierungsstufe (Klasse 5, ausgenommen F+- und Bläserklasse), von unten, fangen wir an, indem wir neben Mathematik eine naturwissenschaftliche Einheit grundlegen auf der Basis von zwei Stunden Biologie, einer Stunde Naturwissenschaft und einer Zusatzstunde Naturwissenschaft.
Gottlob konnte für das laufende Schuljahr am Spanischunterricht an unserer Schule (Jahrgangsstufen 11/12) festgehalten werden trotz der überraschenden Kündigung der vormaligen Spanischlehrerin. Der Schulbehörde und auch unseren Nachbarn, dem Gymnasium Nieder-Olm, sind wir für die bewerkstelligte Aushilfe zu Dank verpflichtet.
"Ab- und zugeben" war die Devise bei der Einrichtung unserer 9. Klassen zum neuen Schuljahr. Wir haben trotz Unterschreitung der Schülerzahlen an fünf Klassen festgehalten, waren dafür aber zu Unterrichtskürzungen gezwungen, was aber sicher kompensiert wird durch die jetzt sehr handlich gewordene Größe der einzelnen Klassen.
Ein Novum ist schließlich noch zu vermelden: Die erstmalige Planung eines Tages der Offenen Tür für dieses Schuljahr. Konkretes Datum: Samstag, der 10.11.2001. Zum Ausgleich wird nach dem Willen der Gesamtkonferenz der Aschermittwoch 5. beweglicher Ferientag.
Alle für den Leser wichtigen Daten wollen Sie bitte dem anliegenden Terminkalender entnehmen. Zum Schluß darf ich allen Lesern einen guten Verlauf des Schuljahres 2001/2002 wünschen.

Mit den besten Empfehlungen
Ihr

U. Jung

 

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    Betriebspraktikum 2002

     

    Die Suche nach Praktikantenstellen für das Betriebspraktikum der MSS 11 vom 14.-25.01.2002 ist derzeit in vollem Gange. Etwa 20% der Schüler des Jahrgangs haben mir ihre Unterlagen zur Praktikumsstelle bereits eingereicht.
    Wer bisher noch keine Anstrengungen unternommen hat, sollte nun schnellstens mit den Vorbereitungen und der Suche nach einer Stelle beginnen. Die Internetadresse http://schuelerpraktika.bildung-rp.de/ , die auch über einen Link auf der Homepage unserer Schule besucht werden kann, gibt dabei Tipps und Anregungen. Wer eine persönliche Beratung vorzieht, kann mich auch in meinem Büro (Raum 120) aufsuchen.
    Auf der Integrationsfahrt nach Hohensolms wird das Informationsangebot zum Betriebspraktikum fortgesetzt mit einer Anleitung zur Anfertigung des Praktikumsberichts. Die Rückmeldungen zur Praktikumsstelle müssen bis spätestens 30. November 2001 bei mir abgegeben werden.

    Dr. Görg, StD

     
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    USA-Austausch

     

    Im Juni 2001 besuchten Mrs. Julie Grahmann und Mrs. Jeanne Wilson mit 13 Schülern der Wilmot Union High School ihre Austauschpartner am Gymnasium zu St. Katharinen. Mit diesem Gegenbesuch der Amerikaner im Rahmen des German American Partnership Program (GAPP) kam der vierte Turnus im Austauschprogramm der beiden Partnerschulen zu einem erfolgreichen Ende.
    Im November 2001 starten die Vorbereitungen für den fünften Austauschturnus zwischen Wilmot und Oppenheim. Es ist vorgesehen, im kommenden Austauschprogramm die Zahl der Teilnehmer aufzustocken. Konnte bisher nur 15 Schülern jedes zweite Jahr die Möglichkeit zur Teilnahme eröffnet werden, so sollen in Zukunft 21 Schüler von diesem Angebot profitieren können. Die neue Schülergruppe wird im Oktober 2002 für drei Wochen (davon zwei Wochen Herbstferien, eine Schulwoche) ins südliche Wisconsin reisen und ihre US-Partner für drei Wochen im Juni 2003 empfangen.
    Auf einer Abendveranstaltung im November - nähere Angaben zu einem späteren Zeitpunkt - werden sich interessierte Gastfamilien über die Details des Programms informieren können. Von den teilnehmenden Schülern werden gute Leistungen und ein tadelloses Verhalten erwartet. Die Bewerbungsunterlagen werden auf der Informationsveranstaltung ausgegeben. Bewerben können sich Schüler, die im November 2001 die Klassen 9 bis 11 besuchen.

    Dr. Görg, StD

     
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    Berufsinformation am runden Tisch von Eltern für Schüler

     

    Auskünfte zu Berufen, die unsere Schüler später einmal ergreifen möchten, werden besonders lebendig und interessant, wenn sie von Berufsvertretern aus der Praxis in kleinen Gesprächsrunden vermittelt werden. Aus diesem Grund möchten wir in diesem Schuljahr an zwei bis drei Abenden Tischrunden (neudeutsch: Table Talks) einrichten, an denen Eltern unserer Schule interessierten Schülern über ihren beruflichen Alltag referieren und Fragen zu Ausbildung und Anforderungsprofil beantworten.
    Die Eröffnung soll ein Abend Ende November zum Thema Medienberufe machen. Im Frühjahr 2002 wird die Reihe fortgesetzt werden mit Gesprächsabenden zu medizinischen Berufen und informationstechnischen Berufen.
    Eltern und Ehemalige, die Interesse haben, unseren Schülern über ihre beruflichen Erfahrungen in den genannten Feldern zu berichten, sind herzlich eingeladen, sich entweder über das Sekretariat der Schule oder direkt an mich zu wenden.

    Dr. Görg, StD

     

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    Boogie Woogie, Ragtime und Blues

    Jazzkonzert im Gymnasium zu St. Katharinen

    Von Simone Klein

     

    OPPENHEIM - Nickende Köpfe, Fußtippen, trommelnde Handbewegungen, verträumte Gesichtszüge - die Besucher des Jazzkonzerts im Gymnasium zu St. Katharinen ließen sich von den musikalischen Klängen völlig hinreißen.
    Constantin Servatius, Mike Schönmehl und Rüdiger Weckbacher war es zu verdanken, dass das vom Förderverein veranstaltete Konzert solchen Zuspruch gewinnen konnte: "Ich habe persönlich guten Kontakt zur Familie Servatius und als ich Constantin spielen sah, musste ich ihn einfach auf meine Idee ansprechen", erläuterte der Vorsitzende des Fördervereins, Professor Dr. Wolfgang Heinrichs. Natürlich lag es dann nicht fern, den Onkel Mike Schönmehl und dessen Kollegen Rüdiger Weckbacher mit ins Boot zu nehmen.

     




     

    Constantin Servatius besucht zwar derzeit die 13. Klasse des Gymnasiums in Oppenheim, ist nebenher jedoch auch Jungstudent am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz: "Ich gehe drei bis vier Mal nachmittags dort hin, also verschieben sich die Schularbeiten meistens noch auf den Abend." Mike Schönmehl hat im Gegensatz zu seinem Neffen den schwersten Weg schon hinter sich gebracht. Er ist Dozent für Jazzpiano an der Musikhochschule Frankfurt und der Uni Mainz im Fachbereich Musik. Sein Begleiter Rüdiger Weckbacher ist ebenfalls Profi, er unterrichtet an der Frankfurter Musikwerkstatt Bass. Neben Professor Dr. Heinrichs war natürlich auch der neue stellvertretende Direktor Hans-Peter Rosenkranz begeistert, die erstklassigen Musiker in den Räumlichkeiten des Gymnasiums zu haben.
    Den Einstieg in das Jazzspektakel gab der Jüngste unter den Dreien und faszinierte mit seinem bunt gemischten Repertoire mit insgesamt zehn Stücken Ragtime, Blues und Boogie Woogie. Das erfahrene Zweiergespann legte dann mit verschiedenen Standards von Swing bis Bop los. Dabei mangelte es auch nicht an humoristischen Einlagen der beiden Musiker, die die Zuschauer somit noch mehr in ihren Bann zogen und ihnen ein brillantes Jazzkonzert boten.

    [Aus: AZ-Landskrone. 4.9.2001, S.11]

     
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    Berufs-Interessen-Test

     

    Laut einer Kurzmeldung der FAZ (Nr.191 v. 18.8.01) können Schüler und Studenten vom 1. bis zum 31. Oktober den Berufs-Interessen-Test des Geva-Instituts statt der üblichen 89 DM für 10 DM online unter www.geva-institut.de machen. Das Institut macht zu dem Test folgende Angaben:
    "Der Berufsinteressentest des Geva-Instituts richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in den Abschlussklassen. Im Mittelpunkt des Tests stehen Fragen zu Interessen und Neigungen und zur persönlichen Selbsteinschätzung. Des weiteren werden sowohl Stärken und Schwächen als auch berufliche Ziele der TeilnehmerInnen analysiert. Die systematische Analyse der persönlichen Berufsinteressen und Berufsziele mittels umfangreicher Fragenkomplexe hilft, persönliche Neigungen richtig einzuschätzen.
    Die Teilnehmer erhalten eine umfangreiche, ca. 12-seitige persönliche Auswertung. Diese gibt detailliert Auskunft über die persönlichen Schlüsselkompetenzen der Teilnehmer und enthält mehrere konkrete Vorschläge für Studium und Beruf, die sich aus den Interessen und der Selbsteinschätzung der Jugendlichen ergeben haben. Die Auswertung berücksichtigt dabei auf aktuellstem Stand über 300 anerkannte Ausbildungsberufe und Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten."

    Dr. Görg, StD

     
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    Vorankündigung

     

    Im Juni 2002 beginnen die Chorproben für die

    MISA CRIOLLA

    eine südamerikanische Messe, mit Solisten und einer südamerikanischen Instrumentalgruppe.
    Die Aufführungen sind geplant für Dezember 2002 in Oppenheim und Mainz. Melden Sie sich frühzeitig an.
    Die Proben finden statt: einmal wöchentlich (Mittwoch, 19.30 Uhr - 21.30 Uhr).

    Klein, OStR

     
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