Der Elternbrief vom Juni 2001


Inhalt



 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

Vergangenes gilt es in der Rückblende noch einmal aufzugreifen, unmittelbar Bevorstehendes zu beleuchten und ggf. auch einen Blick aufs neue Schuljahr zu werfen.

Zuallererst möchte ich aber auch an dieser Stelle den neuen stellvertretenden Schulleiter, Herrn StD Hans-Peter Rosenkranz, herzlich begrüßen. Er ist seit 24.04. bereits überwiegend an unserer Schule tätig, ihr aber schon seit langen Jahren verbunden (vgl. Sie bitte das Gespräch, das Schüler unserer Oberstufe mit Herrn Rosenkranz führten). Herr Rosenkranz vertritt die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät in der Schulleitung, steht vor allem für die Verwaltung und Planung bereit; Letzteres nicht nur im Sinne des Organisatorischen, sondern auch der Erarbeitung von pädagogischen Schwerpunkten und Zielsetzungen. Im Namen der Schulgemeinschaft möchte ich Herrn Rosenkranz nochmals ein herzliches Willkommen entbieten.

Gradmesser des Fortgangs eines Schuljahres ist die jährliche Reifeprüfung, deren Schlussteil bevorsteht mit Bekanntgabe der schriftlichen Ergebnisse und der Wahrnehmung des Termins der mündlichen Prüfung.

Am Ende des Schuljahrs steht heuer wieder ein Schulfest, zu dem ich herzlich einladen darf (das Programm wird separat, aber rechtzeitig erscheinen).

Am Ende der Pfingstwoche hat unterdessen das Ehemaligentreffen stattgefunden, zu dem es bereits im Vorfeld viele Rückmeldungen gegeben hat. Zuvor war ein prominenter Zeitgenosse aus Politik und Gesellschaft bei uns zu Gast (Dr. M. Friedman), im Rahmen der neuen zeitgeschichtlichen Forumsreihe: "Jugend auf dem Weg nach rechts?".

Der unmittelbaren Vergangenheit gehört an eine künstlerische Bemühung auf dem Felde des Jugendtheaters: "Kitty" - ein ergreifendes Spiel um das Schicksal der Anne Frank, dargeboten von neun Mädchen aus der Klasse 9a, die die vielen Facetten dieser jugendlichen Persönlichkeit zwischen Lebenshoffnung und Verzweiflung angesichts der Nazi-Verfolgung dargestellt haben. Wie ich meine, ein Höhepunkt der künstlerischen Arbeit an unserer Schule - dazu im zeitgeschichtlichen Kontext, der uns mehr denn nur künstlerischen Genuss vermittelt hat.

Besonders hervorheben möchte ich in diesem Grußwort auch den gelungenen Ausbau der partnerschaftlichen Beziehung zu "unserem" Lyzeum in Krakau. Indem erstmals beide Seiten, polnische wie deutsche Schülerinnen und Schüler, an drei Tagen an gemeinsamen Projekten - historisch, künstlerisch, sportlich, handwerklich, landwirt-schaftlich ausgerichtet - gearbeitet haben, sind sie im wahrsten Sinne zusammengekommen. Glückwunsch und Dank den drei verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen und den Projektleitern aus Kollegium und - in einem Fall aus der Schülerschaft (Abiturient). Mit unseren westlichen Nachbarn sind wir neuerlich verbunden, in musikalischer Jumelage mit dem College Jean Philippe Rameau in Versailles und im bisherigen Gruppen- bzw. Individualaustausch mit dem Centre International de Valbonne, von dem wir zum Abschluss des Schulfestes in Oppenheim erstmals eine ganze Formation (Big Band) werden begrüßen können. Auch hier, in Sachen Partnerschaften mit Frankreich, möchte ich der verantwortlichen Kollegin und dem verantwortlichen Kollegen herzlich danken für die bisher geleistete Planungs- und Koordinierungsarbeit.

Als krönenden Abschluss möchte ich die dauerhaften Bemühungen des Arbeitskreises "sucht", an dem Eltern und Kollegen mitwirken in Zusammenführung von Schule und Beratungsstellen, dankend hervorheben unter Hinweis auf den eindrucksvollen letzten Elternabend über "Kinder aus Suchtfamilien" (22.05.) und den künstlerischen Beitrag von Schülern unserer Schule zum Aktionstag der Suchtprävention (16.05.) mit der "Ausstellung" einer Plakatwand an der B9 ("Clean ist cool!"). Ein langes Vorwort zum letzten Elternbrief im Schuljahr 2000/2001 ist es geworden. Über Kommendes im Schuljahr 2001/2002 zu einem späteren Zeitpunkt die entsprechenden Nachrichten ...

Schülerinnen und Schülern, Müttern und Vätern, Kolleginnen und Kollegen, allen Lesern wünsche ich einen zufriedenstellenden Ausgang des Schuljahres und eine gute Zeit der Erholung in den vor uns liegenden "Großen Ferien".

Herzlich Ihr
Ihr

U. Jung

 

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    Die Kanu-AG im letzten Schuljahr

     

    "Nach den Osterferien gehen wir, wenn das Wetter mitspielt, wieder raus!" So lauteten die Schlussworte der letzten AG-Stunde vor den Osterferien. "Raus", das bedeutet für uns im Oppenheimer Hafen und auf dem Rhein paddeln. Das erfordert Kraft in den Armen und Disziplin, macht jedoch ungeheuren Spaß. Den Winter über waren wir Kanuten in unserem Schulschwimmbad. Wir lernten mit Hilfe von kleinen Wettkämpfen schnell voranzukommen, auch wenn ein Widerstand geleistet wird, zu reagieren, sobald eine Richtungsänderung angesagt wird, bestimmte Techniken, z. B. um seitwärts ans Ufer zu paddeln, und das Verhalten im Notfall und den Umgang mit den Rettungshilfen. Im Schwimmbad ging das Ganze sehr lustig zu, was auf dem Rhein eher im Hintergrund steht, weil dort Vorsicht geboten ist.

     




     

    Im vergangenen Sommer sind wir oft zur Sandbank kurz vor dem Oppenheimer Strandbad gepaddelt. Wir fuhren entweder zu dritt oder allein gegen den Strom und wechselten dann meistens auf der Sandbank die Kanus, sodass jeder und jede eine Strecke im Kanadier (zu dritt) und eine Strecke im Kajak (alleine) zurücklegte. Auch wurde ab und zu der Rhein überquert, was manchmal die letzten Nerven kostete. Wenn wir dann wieder im Oppenheimer Hafen ankamen, ging es ans Auswaschen und Saubermachen, denn die Kanus sind vom Kanu-Club Oppenheim geliehen. Allein das Herausholen und Wegräumen der Kanus und Schwimmwesten, die natürlich nicht fehlen durften, nahm recht viel Zeit in Anspruch. Bis sich dann auch noch alle umgezogen hatten, konnten wir nicht mehr lange auf dem Wasser bleiben.

     




     

    Am letzten Schultag vor den Herbstferien, bevor es dann ins Schwimmbad ging, starteten wir nach Schulschluss eine Tour zur NATO-Rampe in Laubenheim. Mit einem kurzen Aufenthalt auf der anderen Rheinseite, einem Übersiedeln in den Altrheinarm und ein paar kleinen Wettrennen, legten wir den Weg gut zurück und kamen gegen Nachmittag in Laubenheim an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Auch durfte in diesem Jahr die Weihnachtsfeier nicht fehlen, bei der jeder einen Teil zum Buffet beisteuerte, wir einen Film über Kanu sahen und uns einen schönen Nachmittag machten. Herr Widmer und Herr Eckert haben uns dieses Jahr viel beigebracht, und wer Lust am Kanufahren hat, kann sich bei ihnen genauer informieren.

    Yvonne Weiler, 8d

     
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    St. Katharinen - Mädchen schwammen für Deutschland

     

    Vom 6. bis 9.4.2001 fand in Luxemburg der ISF Swim-Cup 2001 - die Schwimmmeisterschaft der Internationalen Schulförderation - statt, an dem das "St. Katharinen Schwimm-Team" als Vertreter für Deutschland teilnahm.
    Die Schwimmerinnen vom Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim waren nominiert worden, nachdem sie sich schon mehrmals als beste Schulmannschaft von Rheinland-Pfalz zum Bundesfinale in Berlin qualifiziert hatten. Im Jahr 2000 war dies in der Wettkampfklasse II, sie umfasst die Altersgruppe von 14 bis 16 Jahren. Für diese Altersgruppe war auch der Interna-tionale Swim-Cup in Luxemburg ausgeschrieben.
    Für Deutschland startete als Mädchen-Mannschaft das Team vom Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim und als Jungen-Mannschaft das Team vom Leiniger Gymnasium Grünstadt. Die Schwimmerinnen vom Gymnasium Oppenheim waren Angela Baluktsian, Christina Krienke, Veronika Baluktsian, Annette Waldt, Bettina Kerz, Susanne Zeuner unter der Betreuung von Lothar Püschel. Insgesamt nahmen 18 nationale Teams am ISF 2001 in Luxemburg teil. Die einzelnen Teams mussten jeweils von einer Schule ihres Landes kommen.
    Neben Deutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich, Liechtenstein, Italien, Großbritannien, Iran, Puerto Rico starteten Mannschaften aus der VR China, Taiwan, Israel und Polen. Bei den letztgenannten kamen sowohl das Mädchen- als auch das Jungenteam alle von einer Schule, was auf ein Sportleistungszentrum schließen ließ. Die Leistungen und Plat-zierungen unterstrichen diese Vermutung.
    Auf dem Siegerpodest stand einmal bei den Mädchen die Mannschaft aus der VR China (Shanghai) und bei den Jungen das Team aus Taiwan (Taipeh).
    Beide Teams lieferten sich in den Einzelwettkämpfen einen erbitterten "Bruderkampf". Auf den vordersten Plätzen fanden sich weiterhin die Teams aus Polen, Rumänien und Israel. Die Schwimmer aus Puerto Rico überzeugten durch ihre Tanzkünste am "Abend der Nationen", an dem leider die Athleten aus dem Iran aus "religiösen Gründen" nicht teilnehmen durften.
    Das "St. Katharinen Schwimm-Team" belegte in der Gesamtwertung einen ausgezeichneten 11. Platz. Angela Baluktsian verfehlte ganz knapp den Einzug in das Freistil-Einzelfinale. Die Jungen-Mannschaft vom Leiniger Gymnasium Grünstadt steigerte sich in der abschließenden 6x50m Freistil-Staffel auf den 9. Platz.

    Püschel, StD

     
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    Orchesterreise nach Versailles

     

    Am Mittwoch, dem 2. Mai, brach das Schulorchester unter der Leitung von Frau Hartrath-Orth nach Frankreich auf. In Kirchheim-Bolanden machten wir noch einmal Halt, um die übrigen Orchestermitglieder im Nordpfalz-Gymnasium abzuholen.
    In Versailles angekommen wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen, das Wetter jedoch war sehr trüb und regnerisch. Wir verbrachten viele Stunden mit unseren Austauschpartnern, unternahmen aber auch einen Stadtrundgang durch Paris, besuchten die Königszimmer im Schloss, besichtigten die Mona Lisa im Louvre und hatten die Ehre, in der Schul-kantine eine Mahlzeit einzunehmen.
    Nach gemeinsamer Generalprobe stand abends das abschließende Konzert auf dem Programm, das wir mit Stücken wie Trepak, dem Ungarischen Tanz und dem Radetzky-Marsch musikalisch unterstützten. Samstag verbrachten wir allein in den Gastfamilien; gingen shoppen, bowlen, Billard spielen oder im Schlosspark spazieren.
    Sonntag kam die Planung leicht durcheinander, da der Busfahrer erkrankt war und wir deshalb erst mit knapp zwei Stunden Verspätung Paris verließen. Mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge trafen wir gegen 19 Uhr in Oppenheim ein, wo wir schon von unseren Eltern erwartet wurden. Bei Frau Hartrath-Orth und ihrem Mann möchten wir uns im Namen des Orchesters recht herzlich für die schönen Tage bedanken und hoffen, dass dieser Austausch in den nächsten Jahren weitergeführt werden kann.

    Daniela Dausch, 10c

     
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    Kammerkonzert, Donnerstag, 31. Mai 2001

     

    Constantin Servatius, Schüler der 12. Jahrgangsstufe, schrieb in diesem Schuljahr eine "Besondere Lern-leistung" im Fach Musik, deren Kern die Teilnahme am Wettbewerb "Jugend Musiziert" war. Seinem Duopartner Kai Jin und ihm wurde auf Regional- und Landesebene ein erster Preis zugesprochen.
    Am 31. Mai, 19 Uhr 30, präsentierten beide im Musik-saal des Gymnasiums den praktischen Part der Arbeit im Rahmen eines schulöffentlichen Kammerkonzertes. Die Schüler Christina Bergmann (Querflöte), Michael Clopotar (Klavier), Philipp Rüger (Trompete), Anke Schmitt (Posaune), Carina Stöhr (Querflöte), Frank Riedel (Saxophon) und Julia Tetzlaff (Klavier) ergänzten das 25-minütige Wettbewerbsprogramm der beiden zu einem Kammerkonzert auf hohem Niveau.
    Gespielt wurden unter anderem Werke von Dimitri Scarlatti, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini, André Messager und Malcolm Arnold.

     

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    Polen-Austausch 2001

     

    Vier Wochen ist es her, dass wir unsere polnischen Austauschschüler in der 6. Stunde im Lesesaal empfingen. Nachdem sich die Partner gefunden hatten, erklärten Frau Jäger und Herr Kemp noch den Tagesplan für Mittwoch, für den eine Stadtrallye durch Oppenheim geplant war. Am Donnerstag sowie am Montag und Dienstag hatten wir zusammen mit unseren Gastschülern Projektarbeit.

     




     

    Die Projekte waren so geplant, dass man nicht unbedingt auf die Sprache angewiesen war, da wir ja kein Polnisch sprechen und einige der Polen leider nur sehr wenig Deutsch. Weil aber alle Englisch verstehen, gab es bei der Verständigung keine großen Probleme. Zur Auswahl für die Projektbelegung standen z.B. deutsch-polnische Küche, Kanufahren und Rheingeographie, Römer am Rhein. Am Freitag haben unsere Gastschüler einen Ausflug nach Frankfurt unternommen.

     




     

    Die Gestaltung des Wochenendes lag in unserer Hand, die meisten Treffen wurden gemeinsam ausgemacht, so hatten sich für Sonntag einige zum Rheinradeln verabredet.
    Zum Abschluss des Austausches haben wir ein Grillfest veranstaltet, bei dem die Projekte vorgestellt und außerdem die Gewinner der Stadtrallye gekürt wurden.
    Der Austausch wurde vom deutsch-polnischen Jugendwerk gefördert, wofür wir herzlich danken.

    Ulrike Eisen und Erika Mastel, 10a

     
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    "Jugend auf dem Weg nach rechts?"

     

    - so lautet der Titel einer neuen Veranstaltungsreihe des Fachbereiches Sozialkunde für die SchülerInnen der Oberstufe. Die sechsteilige Reihe startete im März mit Miguel Vicente, Geschäftsführer der Ausländer-beiräte, der sich der Frage der Integration ausländischer Mitbürger annahm.
    Am 7. Juni folgt die Fortsetzung mit Dr. Michel Friedman als Referent zu dem Thema "Gibt es in Deutschland einen neuen Antisemitismus?". Begleitend dazu haben SchülerInnen Plakate und Poster gestaltet. Nach den Sommer-ferien werden weitere Veranstaltungstermine u.a. mit Vertretern des Bundeskriminalamtes, einem Referenten aus den neuen Bundesländern sowie - wenn möglich - mit Kardinal Karl Lehmann, folgen.

    Helga Lerch, StD

     
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    Anne Frank, einem Schicksal Leben verleihen

     

    Vor ziemlich genau einem Jahr startete das Theaterprojekt "Kitty", ein Theaterstück nach dem Tagebuch der Anne Frank, unter der Leitung von Peter Grosz. Jeder aus der ehemaligen 8a konnte mitmachen, übrig blieben schließlich 9 Mädchen.
    Nach einem Jahr intensiver Textarbeit und vielen Proben, sollte die harte Arbeit endlich belohnt werden, und dies gleich richtig, denn die "Kittys" hatten die einmalige Gelegenheit, zur EXPO nach Hannover zu fahren und dort ihre Premiere zu feiern. Weitere Auftritte folgten in Bensheim und Oppenheim.
    Der bisherige Höhepunkt waren eindeutig die 22. Jugendtheaterfestspiele in Berlin. Dies war eine großartige Gelegenheit, vieles dazuzulernen und neue Eindrücke zu sammeln. Die durchweg positive Presse, die vielen Engagements und sogar eine Einladung zu den Theaterfestspielen auf Landesebene in Hambach, ermutigen die Kittys weiterzumachen, weitere Auftritte werden folgen.
    Es ist sogar schon ein neues Projekt geplant, aber mehr wird nicht verraten.

    Kathrin Laib, 9a

     
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    German American Partnership Program im Juni 2001

     

    Im Oktober 2000 besuchten 15 Schüler unserer Schule in meiner und Herrn Weigelts Begleitung unsere GAPP-Partnerschule in Wilmot Wisconsin. Vom 13. Juni - 3. Juli 2001 kommt die Deutschlehrerin der Wilmot Union High School, Mrs Julie Haack, zum Gegenbesuch nach Oppenheim. Mit ihr reisen 14 Schüler und ihre Kollegin Mrs Jeanne Wilson.
    Die amerikanischen Schüler werden von ihren deut-schen Gastfamilien aufgenommen und betreut. Für ihren dreiwöchigen Aufenthalt wurde ein Programm erarbeitet, das sicherstellt, dass sie sowohl ihre Partnerschule kennen lernen, als auch einen kleinen Eindruck von Deutschland und einigen seiner Nachbarländer erhalten. Exkursionen führen nach Mainz, Frankfurt, Heidelberg, Trier und Luxemburg. Abschluss des Aufenthalts bildet eine 4-Tages-Reise nach Straßburg und Salzburg.
    Die amerikanischen Schüler, die über ein- oder zwei-jährige Deutschkenntnisse verfügen, besuchen entweder den Unterricht mit ihren deutschen Partnern oder erhalten Sonderstunden in englischer Sprache, um mit einigen Aspekten deutschen Lebens bekannt zu werden.
    Schüler und Eltern, die sich über den GAPP-Austausch informieren möchten, haben dazu Gelegenheit auf dem Schulfest am 26. Juni oder sie wenden sich direkt an mich.
    Mit René Materas (MSS 12) Hilfe werden wir in diesem Jahr erstmals versuchen, die Austausch-aktivitäten auf einer Seite unserer Schul-Homepage zu begleiten. Dies gibt auch den amerikanischen Eltern die Möglichkeit, sich recht unmittelbar über die Ge-schehnisse jenseits des Atlantiks zu informieren. Wir hoffen, dass wir nur gute Nachrichten zu übermitteln haben und die Schreckgespenster von BSE und Maul- und Klauenseuche nicht erneut für Unruhe sorgen.

    Dr. Görg, StD

     
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    Stellvertretender Schulleiter Hans-Peter Rosenkranz

     

    In die Stadt Oppenheim ist einer ihrer Söhne zurückgekehrt. Der von hier stammende Hans-Peter Rosenkranz ist neuer stellvertretender Direktor im Gymnasium zu St. Katharinen.
    Der 46-Jährige erzählt uns ein wenig aus seinem Leben, wie es ihn zurück an unser Institut führte und natürlich welche Vorstellungen und Entwicklungen er für das Gymnasium in den kommenden Jahren sieht.
    Hans-Peter Rosenkranz, 1955 geboren, entwickelt früh die Neigung zu Strategie- und Logikspielen. Parallel dazu gewinnt er den Sinn für Gemeinschaft und Zu-sammenarbeit. Als junger Schüler am Oppenheimer Gymnasium zu St. Katharinen zeigt er bald rege Beteiligung an der Jugendarbeit im CVJM Nierstein. Aus seiner Vorliebe für Strategiespiele und Logik er-wächst langsam der Wunsch, Physik und Mathematik zu studieren.
    Nach bestandenem Abitur macht er diesen Traum wahr. Er studiert Mathematik und Physik. Seine Vor-liebe für Zusammenarbeit gibt den Anstoß, vielleicht selbst einmal den Lehrerberuf zu ergreifen. Als er dann in seinen letzten Semestern als nebenberufliche Lehrkraft am Gymnasium zu St. Katharinen berufen wird und eine spannende Zeit mit den fünften und sechsten Jahrgangsstufen erlebt, steht sein Entschluss fest. Er studiert für das Lehramt, legt die Zweite Staatsprüfung ab und wird Gymnasiallehrer.
    Jetzt, nach einigen Jahren Berufserfahrung mehr, steht er erneut vor einer schweren Entscheidung: endgültig am Schlossgymnasium zu bleiben oder in seine Heimat und damit auch an seine frühere Schule zurückzukehren. Er kann sich vielleicht eines kleinen romantischen Gefühls von Ursprünglichkeit nicht erwehren, zumindest kehrt er zurück.
    Als vormaliger Oberstufenleiter am "Schloss" war es seine Aufgabe, die MSS-Schüler zu betreuen. Nun, da er neuer Stellvertretender Direktor ist, hat ihm das Glück die Chance eingeräumt, seine Zusammenarbeit auf alle Schüler auszudehnen. Hierfür sieht er sich nun auch verstärkt als Verbindungsperson zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Zusammen mit ihnen möchte er die Bildungsseite stärken und Schule gestalten.

    Herr Rosenkranz, in Ihrem AZ-Interview vom 28.05.2001 antworteten Sie auf die Frage, was Glaube für Sie bedeute: "Im Berufsalltag heißt das, die Schüler optimal zu fördern. In meiner Position gilt dieses Bemühen gleichermaßen für die Lehrer." Wie soll das geschehen?

    Rosenkranz: Die Schüler versuche ich durch einen guten und zeitnahen Unterricht zu begeistern und ihnen so optimale Versorgung zukommen zu lassen. Dies heißt für mich auch, einem Schüler, dessen Scheitern beim Abitur abzusehen ist, verständlich zu machen, dass der Besuch einer anderen Schule für ihn besser wäre.
    Den Lehrern versuche ich entgegenzukommen, indem ich ihre Wünsche bezüglich der Zuteilung von Klassen und Kursen so weit wie möglich berücksichtige. Hierbei gilt es jedoch, wie z. B. bei der Vergabe der Stundenpläne, zwischen Schüler- und Lehrerinteressen abzuwägen. Zudem halte ich fächerübergreifenden Unterricht für eine sinnvolle Art der Schülerförderung.

    Wie soll dieser aufgebaut sein?

    Rosenkranz: Man packt z. B. durch einen gemein-samen Mathematik/Physik-Leistungskurs die Bereiche zusammen, die inhaltlich auch zusammengehören, so dass etwa die Hälfte der Schulstunden im Klassenverband gehalten wird. Damit soll eine moderne Ausbildung ermöglicht werden, da der Schüler so Kompetenz über einen an sich klar begrenzten einzelnen Leistungskurs hinaus erlangen kann. Sie haben das Beispiel eines Mathe/Physik-Leistungs-kurses genannt.

    Werden sie als Vertreter der Naturwissenschaften im Direktorium ihr Augenmerk besonders auf die naturwissenschaftlichen Bereiche richten?

    Rosenkranz: Wir werden versuchen - auch im Hinblick auf den derzeitigen Bedarf am Arbeitsmarkt - uns allmählich an die Naturwissenschaften als Fächer-schwerpunkte unserer Schule heranzutasten. Dennoch werden wir auch weiterhin, wie z. B. durch die sogenannten Modellklassen, im sprachlichen Bereich Schwerpunkte setzen. Zudem werden wir sogenannte "Bläserklassen" einrichten, in denen die Schüler ab der fünften Klasse im Rahmen des gewöhnlichen Musikunterrichts Blasinstrumente spielen lernen.

    Zurück zu Ihrer Vorstellung von Förderung von Lehrern. Erachten Sie eine finanzielle Anerkennung für Lehrer, die zusätzliches Engagement zeigen, für sinnvoll?

    Rosenkranz: Grundsätzlich ja. Dennoch möchte ich als stellvertretender Direktor aufgrund der Schwierigkeit einer solchen Beurteilung diese Entscheidung nicht fällen müssen - ganz abgesehen davon, dass eine solche Anerkennung wohl Neid im Lehrerkollegium säen würde. Es sind anderseits jedoch auch die schlechten Aufstiegschancen im Lehrerberuf zu bemängeln. Ist man als MSS-Leiter z. B. zugleich für einen zusätzlichen Aufgabenbereich zuständig, bleibt kaum noch Zeit für eine gescheite Unterrichtsvorbereitung, obwohl doch ein vernünftiger Unterricht die wichtigste Aufgabe eines Lehrers darstellt.

    Plant die Schule zur Vermeidung weiteren Unterrichtsausfalls, dessen Häufigkeit in letzter Zeit z. B. durch den krankheitsbedingten längeren Ausfall zweier Biologielehrerinnen zunahm, neue Lehrer einzustellen?

    Rosenkranz: Es wird in der Tat eine neue Fachkraft für Biologie beschäftigt werden. Jedoch glaube ich - ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Schule darüber nicht zu entscheiden hat -, dass die Schule in letzter Zeit ausreichend neue, relativ junge Lehrer eingestellt hat und der Unterrichtsausfall zudem - im Gegensatz zu anderen Schulen - noch gering gehalten werden konnte.

    Wir Schüler werden von der SV repräsentiert. Was haben Sie sich für die Zusammenarbeit mit der SV vorgenommen?

    Rosenkranz: Ich sehe die Schülervertretung nicht als bloße "Spieldemokratie" an. Mir ist deshalb ein reger Kontakt mit ihr wichtig, so dass ich immer versuchen werde, ihr im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten zur Verfügung zu stehen.

    Wir danken Ihnen für das Gespräch.

    Das Gespräch mit Herrn Rosenkranz führten:
    Manuell Noll und Andreas Walter, MSS 12

     
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    Moderne Kommunikationsstruktur für die ganze Schulgemeinschaft

     

    Unsere Schule macht von einem Angebot der Tochterfirma der Deutschen Post AG, der ePost in Kooperation mit der Landesinitiative MSN (Modulares Schulnetz) Gebrauch und lässt kostenfrei für alle Schüler und Lehrer Emailzugänge einrichten. Diese Emailadressen sind weltweit und lebenslang gültig, d.h. sie können von der Schule unabhängig an jedem Internet-PC genutzt werden und bieten mit dem Anbieter ePost die Gewähr eines zuverlässigen und dauerhaften Partners. In dieses Angebot eingeschlos-sen ist ein Kommunikationsserver, der unter dem Betriebssystem LINUX eine Benutzeroberfläche bietet, die allen Teilnehmern an diesem Emailprojekt moderne Kommunikation erlaubt: neben der Pflege des eigenen elektronischen Briefkastens können klassen- oder projektbezogene Verteilerlisten zusammengestellt werden, Arbeitsaufträge, Aufgabenlösungen, Nachrichten für gerade nicht in der Schule präsente Schüler oder Lehrer erreichen dennoch ihre Adressaten.
    Mit der Etablierung dieses Emailsystems verfügt unser Gymnasium über eine moderne Kommunikations-struktur, wie man sie sonst nur von großen IT-Firmen oder Universitäten kennt. Der hoffentlich "flächen-deckende" Erfolg der auf freiwilliger Basis beruhenden Emaileinrichtung (mehr als 1100 potentielle Teil-nehmer!) sollte Ansporn für die geplagten Netzwerk-betreuer sein, das System jedes Jahr mit Ab- und Zugängen aktuell zu halten.
    Übrigens: Wer schon eine Emailadresse besitzt, kann durch Umleitung auf seine gewohnte Adresse trotzdem an diesem System teilnehmen!

    Schacht, OStR

     
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    Betriebspraktikum

     

    Die Vorbereitungen zum Betriebspraktikum der Jahr-gangsstufe 11 im kommenden Schuljahr 2001/02 haben bereits begonnen. Am 29.05.01 fand in der Gymnastikhalle ein Informationsabend statt für die Schüler der jetzigen 10. Klassen und ihre Eltern. Das Angebot stieß mit einer Besucherzahl von rund 180 Gästen auf reges Interesse.
    Den Eltern dient die Informationsveranstaltung dazu, die Konzeption des Praktikums am Gymnasium zu St. Katharinen kennen zu lernen. Bei der häuslichen Diskussion zur Suche des Praktikumsplatzes kommt den Eltern eine wichtige Beratungsfunktion zu, die wir durch ihre Integration in den Vorbereitungsprozess stärken möchten.
    Schüler und Eltern, die die Veranstaltung nicht besuchen konnten, nehmen bitte Kontakt mit mir auf, damit ich sie mit den notwendigen Materialien versorgen kann. Weitere Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung des Praktikums enthält ein Leitfaden auf dem Bil-dungsserver des Landes Rheinland-Pfalz, der in Zu-sammenarbeit mit Herrn Dietmar Körper vom Frauenlob-Gymnasium Mainz erstellt wurde und unter der Adresse http://schuelerpraktika.bildung-rp.de ab-gerufen werden kann. Wer über den Netscape Navigator verfügt, kann die Website komplikationsfrei studieren. Benutzer des Internet Explorers haben bisher noch nicht auf alle Seiten Zugriff, da sich ein Fehler eingeschlichen hat, den es noch zu beheben gilt.
    Für die Schüler der 10. Klassen hat die Suche des Praktikumsplatzes offiziell begonnen. Die Praktikums-plätze sind bis spätestens 30. November 2001 bei mir zu melden. Für jede frühere Meldung bin ich äußerst dankbar, da es die Organisation des Praktikums erleichtert. Das eigentliche Praktikum in den Betrieben findet statt vom 14. - 25. Januar 2002.

    Dr. Görg, StD

     
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    Berufswunsch: Polizeikommissar

     

    Interesse an einer Beamtenlaufbahn? - Zur Zeit stehen die Chancen nicht schlecht. Das Land sucht Lehrer und Polizisten.
    Zehn Schülerinnen und ein Schüler der Oberstufe folgten der Einladung Herrn Schneiders, Leiter der Oppenheimer Polizeiinspektion, und ließen sich über die Anforderungen und die Praxis des Polizeiberufs informieren. Polizeikommissar Krausch war aus Mainz angereist, um die jungen Leute über die Ausbildung zum Kommissar zu informieren.
    Es besteht großes Interesse, junge Menschen aus der Region für die Arbeit in den hiesigen Inspektionen und Präsidien zu gewinnen, da sie über die notwendige Vertrautheit mit der Gegend und den Menschen verfügen. Wer eine Einstellung erhält, darf sich folglich auch das Präsidium aussuchen, an dem er arbeiten möchte.
    Für Abiturienten und Bewerber mit erfolgreichem Ab-schluss der Klasse 12 plus einer abgeschlossenen Lehre (Fachhochschulreife mit Studienberechtigung) beginnt die Laufbahn als Kommissaranwärter. Die Ausübung des Polizeiberufs erfordert körperliche Fitness und psychische Belastbarkeit. Dies bestätigten Frau Schleimer und Herr Hottum, beide im Einsatz bei der Oppenheimer Inspektion und dort u.a. zuständig für die Betreuung der Bewerber. Es gehört zur Grundkondition, dass Mann und Frau einen 5-km-Lauf ohne Probleme absolvieren können und mit der Belastung des Wechselschichtdienstes zurechtkommen. Im Einsatz sind darüber hinaus kommunikative Fähigkeiten und Sozialkompetenz gefordert, damit der Polizist als "Bürger in Uniform" seinen Mitbürgern die Notwen-digkeit der Einhaltung von Recht und Gesetz plausibel machen kann. Der Berufsalltag bedingt mitunter viel Schreibarbeit, denn die Fakten eines Falles müssen dokumentiert werden, um später vor Gericht nach-vollziehbar zu sein. Alle anwesenden Berufsvertreter stimmen darin überein, dass ihr Beruf interessant ist und viel Abwechslung bringt.
    Bewerbungen erfolgen mit dem Zeugnis 12/2. Die Polizeidiensttauglichkeit stellt der Polizeiarzt fest. Dann folgt ein zweitägiges Testprogramm mit Wahrnehmungs-, Merkfähigkeits- und Fitnesstests, Gruppendiskussion und Individualinterview. Wer alle Hürden erfolgreich genommen hat, studiert drei Jahre an der Fachhochschule die Fächer Rechtswissenschaft, Einsatz- und Kriminalwissenschaft sowie Soziale Verhaltenswissenschaft. Integriert in das Studium ist die sportliche Ertüchtigung mit Schwimmen, Selbstverteidigung, Schießausbildung und Einsatztraining.
    Interessenten finden Informationsmaterial in der Bibliothek ("Career Corner") oder fragen an bei Frau Schleimer und Herrn Hottum in der Inspektion Oppenheim.

    Dr. Görg, StD

     
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    Vortragsabend "Kinder aus Suchtfamilien"

     

    Am 23. Mai 2001 besuchte Herr Dirk Bernsdorf vom Diakonischen Werk Altenkirchen unsere Schule, um einen Vortrag über Kinder aus suchtbelasteten Familien zu halten.
    Herr Bernsdorf arbeitet an einer Fachstelle für Suchtprävention und betreut vorwiegend Kinder, deren Eltern an einer Sucht leiden. Er berichtete, dass diese Kinder sich sehr unterschiedlich verhalten, um irgendwie die Gemeinschaft Familie nach außen hin als intakt erscheinen zu lassen.
    Manche spielen die Rolle des "Heldenkindes". Sie übernehmen die Verantwortung des betroffenen Elternteils, kümmern sich um Geschwisterkinder, organisieren den Tagesablauf und bringen meist auch in der Schule sehr gute Leistungen. Dieses Kind versucht dadurch nach außen hin eine heile Welt vorzuspielen. Dann sind da noch die "unsichtbaren Kinder", krampfhaft bemüht, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Im Gegensatz dazu können andere Kinder ihre Not ausdrücken, indem sie sich wie "Clowns" benehmen, um auf sich aufmerksam zu machen, ohne jedoch die Eltern zu "verraten".
    Herr Bernsdorf berichtete, dass Kinder, die im Gegensatz zu den anderen durch aggressives Verhalten auffallen, die immer wieder als "Sündenbock" in Erscheinung treten, am leichtesten Hilfe bekommen. Das zeigt, wie schwer es für Außenstehende ist, die Probleme dieser Kinder zu erkennen, denn nicht jedes Kind, das verantwortungsvoll, ruhig, spaßig oder aggressiv ist, hat automatisch ein suchtbelastetes Elternteil. Um so schwerer ist es für Lehrer, Erzieher und Freunde bei einem Verdacht in den sensiblen Familienverband einzugreifen.
    Lehrerinnen berichteten, dass Kinder sich lieber zu Hause schlagen lassen und lügen, als die angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Angst, dass die Familie "auseinander" gebrochen wird, ist viel größer, als jene vor körperlicher Gewalt und der Not zu Hause. In der sehr angeregten Gesprächsrunde kamen wir zu dem Fazit, dass ein sehr behutsames und sensibles Vorgehen der Außenstehenden wichtig ist, wenn ein Kind auf sich aufmerksam macht. Für ein betroffenes Kind ist es wichtig, dass der ganzen Familie geholfen wird, ohne diese Basis zu zerstören.
    Es war ein sehr interessanter Vortragsabend und er hat sicher durch die Beiträge der Besucher an Qualität gewonnen. Wir möchten uns auch ganz herzlich bei der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Oppenheim bedanken, die diesen Vortrag in unserer Schule hat stattfinden lassen, und hoffen auf noch einige gemeinsame Veranstaltungen dieser Art.

    Christine Pfeffer, Schulelternsprecherin

     
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    Schulbuchbasar für die 5. - 10. Klassen

     

    Im Rahmen des Schulfestes findet auch dieses Jahr wieder ein Schulbuchbasar statt.
    Die Schüler der 5. - 10. Klassen können am Dienstag, den 26. Juni 2001, von 11-13 Uhr ihre zum Verkauf vorgesehenen Bücher in den Klassenräumen 18, 19, und 20 abgeben. In jedem Buch muss ein offener Umschlag, versehen mit Titel des Buches, Name des Schülers, Klasse und gewünschtem Preis liegen.
    Der Verkauf der Bücher beginnt um 14 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Der Käufer sollte möglichst über Kleingeld verfügen.
    Am Ende des Basars können die Geldumschläge vom Verkäufer abgeholt werden. Restumschläge werden am nächsten Tag über die Klassenleiter verteilt.
    Informationen zum Schulbuchbasar werden auch in der Schule durch die Klassenleiter bekannt gegeben.

    Christine Pfeffer, Schulelternsprecherin

     
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    Schutzengel gesucht!

     

    Sind Sie auch bereit, "Schutzengel" zu werden? Zahlreiche Prominente machen schon mit bei der missio-Aktion gegen Sextourismus.
    Wie Sie Ihre "schützenden Flügel" über missbrauchte Kinder ausbreiten können, erfahren Sie hier. Beim Schulfest werden "Engel" der Klasse 7c die Besucher um ein Foto bitten, auf dessen Rückseite die Adresse des/der Fotografierten steht. Besonders wünschenswert wäre es, wenn ganze Familien, Gruppen, Klassen usw. die Aktion unterstützten. Diese Aktion besteht nämlich darin, dass einige Großspender sich bereit erklärt haben, für jedes Gesicht auf einem Foto eine Mark zu überweisen. Das Geld fließt in Projekte zum Wohle von missbrauchten Kindern. Das ehrgeizige Ziel der Aktion ist es, 400.000 "Schutzengel" zu finden, denn das entspricht etwa der Anzahl deutscher Männer, die jährlich in die Dritte Welt fliegen, um dort Sex zu kaufen.
    Tausende "Engel" sind bereits dem Aufruf gefolgt, auch zahlreiche Prominente aus Kirche, Politik, Sport, Medien; z.B. Kardinal Wetter, Bundespräsident Rau, Ministerpräsident Stoiber, TV-Moderator Kürten. Am eifrigsten war bisher ein Herr aus dem badischen Elzach, der in Schule und Gemeinde 1.000 "Engel" fotografierte.
    Zum Finale der Aktion wird ein Künstler aus den Fotos ein Kunstwerk gestalten und ein Mahnmal gegen Sextourismus errichten, das an einem prominenten Standort zu sehen sein wird.
    Wenn alle Schüler, Lehrer, auch die Eltern unserer Schule die Aktion unterstützen, können wir diesen erfreulichen Rekord noch leicht überbieten. Deshalb unsere Bitte: Bringen Sie zum Schulfest bereits ein Foto von sich und der ganzen Familie mit, vielleicht auch von Freunden und Bekannten, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligen wollen. Sie können sich auch noch am Schulfest fotografieren lassen.
    Ein "Schutzengel-Barometer" wird beim Schulfest ständig den aktuellen Stand anzeigen, ob wir unser ehrgeiziges Ziel - 1.001 "Schutzengel" zu gewinnen - erreichen. Wir hoffen - zu Gunsten der geschändeten Kinder - auf die Unterstützung aller!

    Klasse 7c

     
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