Der Elternbrief vom März 2001


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde unserer Schule,

eine Fülle von Nachrichten gilt es auszutauschen, da das Schuljahr weit fortgeschritten ist, die Osterferien zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Elternbriefes schon fast erreicht sind.
Zunächst ist es mir ein Anliegen, den Eltern und Schülern zu danken, die mit Verständnis darauf reagiert haben, dass es Engpässe in den vergangenen Wochen und Monaten gegeben hat bei der Unterrichtsversorgung. Ursache waren bedauerliche Langzeiterkrankungen im Kollegium. Die Schulbehörde konnte nur sehr eingeschränkt behilflich sein bei der Vermittlung von Vertretungen. Das Gros der Vertretungs- und Aushilfsarbeit musste durch Vor- und Sonderleistungen einzelner Kolleginnen und Kollegen erbracht werden. Leider konnten nicht alle Stunden "aufgefangen" werden. Allen Helfern aus dem Lehrerkollegium in den Fächern Biologie, Chemie und Französisch sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt.

Mittlerweile hat die Anmeldung der neuen Sextaner stattgefunden: Es wird, wie in den zurückliegenden Jahren, auch zum neuen Schuljahr fünf 5. Klassen geben; eine davon wird als sog. "Bläserklasse" Schülerinnen und Schüler aufnehmen, die im Rahmen des Musikunterrichtes der Orientierungsstufe ein Blasinstrument ihrer Wahl erlernen und in der Klassengemeinschaft musizieren werden (vgl. unten ausführlichere Darstellung).

Der Arbeitskreis Konsens unserer Schule, den es an unserer Schule seit 1998 gibt, freut sich über den Erfolg seiner Bemühungen um eine Anti-Mobbing-Konvention, die von allen schulischen Gremien, zuletzt der Klassensprecherversammlung, verabschiedet worden ist, und die nachstehend der Schulöffentlichkeit vorgestellt wird.

Ich möchte das Grußwort zum neuen Elternbrief nicht schließen, ohne auch an dieser Stelle noch einmal Herrn Kollegen Schlicht, der am 31.01.2001 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist, herzlich gedankt zu haben: Für über 35 Jahre treue Dienste an unserer Schule und in deren Rahmen hervorragende Arbeit als Fachlehrer der Mathematik und Physik und ebenso exzellente Arbeit in leitender Position, besonders der des obersten Verwalters, seit weit über einem Vierteljahrhundert (vgl. die im Folgenden wiedergegebene ausführliche Darstellung der Verabschiedung durch die Presse)!

Allen Lesern wünsche ich eine kurzweilige Lektüre des Elternbriefes und eine gute Zeit.

Ihr

U. Jung
Schulleiter Gymnasium zu St. Katharinen


"Tiefe Zuneigung zu diesem Institut"

Horst Schlicht als stellvertretender Leiter des Gymnasiums in den Ruhestand verabschiedet

OPPENHEIM - Der Schritt fällt ihm nicht leicht, wie er bekennt. Doch nach fast 40 Jahren im Schuldienst, knapp 36 davon am Gymnasium zu St. Katharinen und 27 Jahre als stellvertretender Schulleiter, war er unausweichlich: Studiendirektor Horst Schlicht wurde gestern in den Ruhestand verabschiedet.

Von unserem Redaktionsmitglied
Christine Bausch


Die Personalakte von Horst Schlicht umfasst zwei dicke Bände. Vier Schulleiter hat er erlebt, während der Vakanzen dazwischen dreieinhalb Jahre lang das Gymnasium kommissarisch geleitet. Er habe Schülern und Kollegen gegenüber Maßstäbe gesetzt und den mathematisch-naturwissenschaftlichen Ruf der Schule begründet, sagte Oberstudiendirektor Ulrich Jung.
Pünktlichkeit und Genauigkeit, Unermüdlichkeit und einen synoptischen Blick für komplexe Problemstellungen, das schrieben die Lehrväter dem jungen Studienassessor in den sechziger Jahren ins Zeugnis - bevor er als Lehrer an das Gymnasium seiner Schulzeit zurückkehrte. "Ich werde Sie persönlich und menschlich vermissen", bekannte Jung.
Schlicht sei für die Kreisverwaltung als Trägerin immer der wesentliche Ansprechpartner gewesen, betonte Landrat Claus Schick. "Pflichterfüllung war für Sie ein Wert an sich", charakterisierte er den 63-Jährigen als "klassischen Lehrer", der im positiven Sinne wertkonservativ sei. "40 Jahre Lehrertätigkeit - das schlaucht", meinte Schick anerkennend. "Wer das durchsteht, muss innerlich aufgeräumt sein."

Verabschiedung


Augenzwinkernd spielte Heinrich Reif, Personalratschef des Kollegiums, mit dem Namen des stellvertretenden Schulleiters und der daraus resultierenden Bedeutung des Wörtchens "schlicht". Er habe in allen Bereichen der Schule prägende Spuren hinterlassen, so Reif, der nicht verschwieg, dass die Zusammenarbeit mit ihm einer Achterbahnfahrt zwischen sachlichem Streit und kooperativem Miteinander geglichen habe.



Schülersprecher Martin Borzner hatte sich im Schulhof umgehört: "Streng, konsequent und gerecht", so kennen die Schüler Horst Schlicht. "Sie sind eine Institution für die Schule, aber gerade das waren Sie selbst nie. Sie haben eine Politik der offenen Türen praktiziert", erklärte Borzner, der sich die Schule ohne Schlicht zwar nicht vorstellen mag, aber sich seines wohlwollend-strengen Blickes von der Dalbergerstraße aus sicher ist. Schulelternsprecherin Christine Pfeffer und Fördervereinschef Prof. Wolfgang Heinrichs dankten Schlicht für sein Engagement. Oberstudienrätin Marion Rinne sprach für den Philologenverband, Studiendirektor Hans Stammer als Kollege ein Grußwort zum Abschied. Das Schulorchester unter Leitung von Gerda Hartrath-Orth sowie mehrere Lehrer-Ensembles verabschiedeten den Kollegen musikalisch.
In vier Jahrzehnten habe er "eine tiefe Zuneigung zu diesem Institut" entwickelt, bilanzierte Horst Schlicht in seinem Schlusswort. "Das ging teilweise so weit, dass ich mich persönlich getroffen fühlte, wenn jemand etwas Negatives über diese Schule sagte." Im Rückblick nahm er vieles mit Humor. Von "guten Weggefährten, Freunden und gediegenen Gegnern" verabschiedet sich Schlicht an seinem letzten Schultag, dem 31. Januar.

Text: AZ "Landskrone", 26.01.2001
Fotos: Rentzsch, OStR

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    Schülerassistenten


    An drei Freitagen und vier Samstagen im Februar und im März haben wir, Rebecca Geyer, 8a, Jan Becker, Birgit Eisen, Johanna Jelinnek, Thomas Löblein und Matthias Sattler, alle 9d, mit Schülern, Lehrern und Müttern von fünf anderen Schulen insgesamt 35 Stunden in der Rundsporthalle in Nierstein unsere Schülerassistentenausbildung absolviert.
    Wir haben Ausweise erhalten, die die Übungsleiter-C-Lizenz für Kinder und Jugendliche zuschreiben.
    Die Sportjugend Rheinland-Pfalz und die AOK stifteten den teilnehmenden Schulen jeweils eine Spielkiste im Wert von 2000 DM. In ihr sind Pedalos, Basketbälle, Tischtennis-Sets, Jonglierbälle und -tücher, Badmintonschläger, Seile und anderes enthalten. Die Frankfurt Galaxy spendierte zusätzlich mehrere Footbälle für jede Schule. Die Ausbildung umfasste u.a. Einführungen in das Inline-Skating, den Abenteuer- und Erlebnissport und in den Behindertensport. Der Höhepunkt aber war die Hinführung zum American Football durch einen Trainer und früheren Spieler der Frankfurt Galaxy. Wir haben uns in Absprache mit Herrn Widmer dazu entschlossen, in Zukunft das sportliche Angebot der Schule zu bereichern, indem wir z.B. Spielnachmittage für Unterstufenschüler veranstalten. Außerdem wollen wir an Schulfesten und bei den Bundesjugendspielen aktiv werden.
    Die Schüler sollen ein besseres Fair-Play-Verhalten erlernen und einen Einblick in weniger bekannte Sportarten bekommen.
    Wir wollen das Interesse an neuen Spielen wecken und in die bekannten Spiele Abwechslung bringen.
    Uns hat diese Ausbildung viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass die Schüler mit viel Freude an den Veranstaltungen teilnehmen werden.

    Birgit Eisen, 9d

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    Fußball-Schulmannschaft im Viertelfinale

    Mit einem überlegenen Sieg gegen die Hauptschule Wörrstadt schaffte die Schulmannschaft des Gymnasiums zu St. Katharinen Oppenheim am 16.03.2001 den Einzug in das Viertelfinale des Westbezirks.
    Nach einer frühen Führung der Schulmannschaft durch Florian Trumm ließ die Mannschaft unter Führung von Herrn Widmer den Gegnern aus Wörrstadt zu viel Freiraum und gab ihnen einige Chancen zum Ausgleich, die der Torwart Christian Ott jedoch glänzend parierte. Als sich die Spieler kurz vor der Halbzeit wieder gefangen hatten, konnte Andreas Friedrich zum 2:0 erhöhen.
    In der zweiten Halbzeit ließ die Abwehr mit Tim Becker als Libero, Stephan Benz, Angelo Heidrich, Stefan Heinrich und Christoph Schweitzer den gegnerischen Stürmern keine Chance mehr. Außerdem gewann das Mittelfeld mit Andreas Friedrich, Clemens Hess, Florian Trumm und Robert Guzik fast alle Zweikämpfe, und so konnte Florian Trumm auf 3:0 erhöhen. Die beiden Spitzen Janis Dilg und Marius Knaack konnten im Sturm nun ohne Bedrängnis spielen, da die gegnerische Abwehr völlig einbrach. Dennoch gelang ihnen kein weiteres Tor, und so blieb es bei einem verdienten 3:0.
    Es bedeutet den Einzug in das Viertelfinale des Westbezirks, das in etwa zwei Wochen wieder auf heimischem Boden stattfinden wird.

    Christoph Schweitzer und Stephan Benz, 10b

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    Schüler- und Schülerinnenlabor für Chemie an der Uni Mainz

    Am Donnerstag, den 01.02.01 besuchten wir, die Klasse 9a, den Fachbereich Chemie der Universität Mainz. Dieser Ausflug wurde von unserer Klassenleiterin Frau Rinne organisiert.
    Wir hatten dort die Möglichkeit, uns durch Schülerversuche mit dem Thema "Säuren und Basen" auseinander zu setzen.
    Aus Sicherheitsgründen wurde uns vorgeschrieben, Chemiekittel und Schutzbrille zu tragen. Nachdem wir in Fünfergruppen eingeteilt waren, machten uns Chemiestudentinnen mit dem Ablauf der Versuche vertraut, halfen uns bei der Durchführung und beantworteten unsere Fragen. So stellten wir z.B. die Säurestärke von verschiedenen Getränken (wie z.B. Cola und Apfelsaft) und Chemikalien (Salzsäure und Natronlauge) fest. Dazu tauchten wir Indikatorpapier in die jeweiligen Flüssigkeiten ein. Danach ermittelten wir den Säuregehalt auch noch durch Titrationen.
    Später verglichen wir alle unsere Versuchsergebnisse miteinander und füllten einen anonymen Fragebogen aus, der die Studentinnen über die Schülermeinungen über ein solches Projektes aufklären soll.
    Zum Schluß wurden uns Versuche mit konzentrierten Säuren vorgeführt, die alle sehr beeindruckend waren.
    Wir bedanken uns bei allen für dieses Projekt, da es uns außer wichtigen Informationen auch etwas Abwechslung in unseren Schulalltag gebracht hat.

    Helene Gose und Elisa Schmidt 9a

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    Erfolgreiches Landesfinale für WK IV

    Basketball Wie erwartet vertraten uns die insgesamt fünf Basketballmannschaften unserer Schule würdig bis ins Rheinhessen-Pfalz-Finale. Doch dort gab es für die Teams, die von Frau Frisch betreut wurden, leider enttäuschende Niederlagen.
    Die Jungen der Wettkampfklasse II wurden zwar nur Zweite bei dem für diese Altersgruppe ausgetragenen Turnier im Willigis-Gymnasium in Mainz, boten aber hervorragenden Basketball. Ähnlich erging es auch den Jungen der WK III.
    Nur im Spiel gegen das Theresianum Mainz hatten sie das Nachsehen. Etwas abgeschlagener erschienen die Youngstars (WK II), die mit zwei Niederlagen das Schlusslicht beim Bezirksfinale in Landau bildeten.
    Auch die weibliche WK II wurde "nur" Dritte (in Rheinhessen-Pfalz) beim Regionalfinale in Landau. Besser waren die Mädchen der WK III, die sich nur dem Theresianum Mainz geschlagen geben mussten.
    Zum Schluss ein Dankeschön an Frau Frisch, die die Betreuung und Organisation für die fünf Teams übernahm.
    Auch ein Dankeschön an Herrn Ziegler, der die WK II Mannschaft nach Landau begleitete, und an alle Helfer und Helferinnen.

    WK II (Jungen)

    (nur Vorrunde)     

     

    Punkte Fouls Freiwürfe Dreier

    Mathäs, Roman

    11 2 - 1

    Knaack, Sebastian

    3 2 - 1

    Frisch, Benjamin

    18 1 - 2

    Schneider, Philipp

    37 1 3 : 4 2

    Greene, Sebastian

    15 1 4 : 6 1

    Mayer, Burkhard

    0 0 - -

    Benzner, Bernard

    15 0 - 1

    El Mallouki, Jamal

    2 1 - -

    Fender, Hanno

    8 1 - -

     

           
    Vorrunde Oppenheim 53 : 13 Nierstein   1. Oppenheim    
      Oppenheim 59 : 27 Nieder-Olm 2. Nieder-Olm    

     

        3. Nierstein    

    Endrunde:

        1. Theresianum    

     

        2. Oppenheim    

     

        3. Willigis    

     

           

    WK III (Jungen)

    (Vor- und Zwischenrunde)     

     

    Punkte Fouls Freiwürfe Dreier

    Knab, Aaron

    1 3 1 : 3 -

    Knaack, Sebastian

    33 4 8 : 15 -

    Weber, Stephen

    0 2 - -

    Lehn, Kevin

    0 - - -

    Keil, Andreas

    2 - - -

    Gerwinski, Andreas

    4 2 - -

    Abraham-Aracena, Maxi

    10 7 - -

    Mayer, Burkhard

    26 5 4 : 12 -

    El Mallouki, Jamal

    26 6 - -

    Frisch, Benjamin

    38 9 6 : 12 2

    Syas, Darren

    15 - 1 : 2 -

     

           

    Vorrunde:

    Oppenheim 55 : 18 Mainz-Gonsenheim  1. Oppenheim

     

    Oppenheim 62 : 12 Nierstein     2. Mainz- Gonsenheim 

     

        3. Nierstein 

    Zwischenrunde:

    Oppenheim 37 : 32 Bad-Dürkheim 1. Theresianum 

     

    Oppenheim 30 : 38 Theresianum  2. Oppenheim

     

         3. Nierstein 

     

           

    WK IV (Jungen)

    (Vor- und Zwischenrunde)     

     

    Punkte Fouls Freiwürfe Dreier

    Volke, Moritz

    4 3 - -

    Mader, Maximilian

    2 - - -

    Heesche, Tobias

    4 4 - -

    Karkalis, Yascha

    20 8 0 : 4 -

    Frisch, Marian

    18 7 0 : 2 -

    Rische, Tobias

    4 - 0 : 2 -

    Torz, Vincent

    0 1 - -

    Lehn, Kevin

    11 3 1 : 2 -

    Syas, Darren

    35 2 2 : 6 1

    Wehmeier, Patrick

    0 1 0 : 2 -

     

           

    Vorrunde:

    Oppenheim 40 : 12 Mainz-Gonsenheim 1. Oppenheim 

     

    Oppenheim 36 : 12 Worms    2. Worms

     

         3. Mainz-Gonsenheim

    Hauptrunde:

    Oppenheim 08 : 38 Bad Bergzabern     1. Bad Bergzabern

     

    Oppenheim 20 : 34 Theresianum 2. Theresianum 

     

         3. Oppenheim

     

           

    WK II (Mädchen)

    (nur Vorrunde)    

     

    Punkte Fouls Freiwürfe  

    Schmidt, Elisa

    14 3 2 : 4  

    Gose, Helene

    4 1 0 : 2  

    Jelinnek, Johanna

    11 4 1 : 4  
    Obermüller, Christine 6 3 -  

    Rosenkranz, Eva

    2 1 -  

    Laib, Kathrin

    11 5 -  

    Keipke, Eva-Marie

    8 4 0 : 2  

     

           
    Oppenheim 52 : 50 Nieder-Olm   1. Oppenheim   

     

      2. Nieder-Olm  

     

           

    WK III (Mädchen)

    (nur Zwischenrunde)     

     

    Punkte Fouls Freiwürfe  

    Jelinnek, Johanna

    16 0 2 : 6  

    Gose, Helene

    0 2 0 : 2  

    Rosenkranz, Eva

    5 1 1 : 1  

    Borngässer, Julia

    4 0 0 : 2  

    Winkler, Susanne

    2 1 0 : 1  

    Mohr, Charlotte

    2 0 2 : 2  

     

           
    Oppenheim 29 : 69 Theresianum 1. Theresianum   

     

      2. Oppenheim  

    Jamal El Mallouki, 8b

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    Ungarischer Tanz statt Hausaufgaben

    Am Mittwoch, dem 17. Januar, um 8 Uhr fuhren wir, das Orchester des St. Katharinen - Gymnasiums, unter der Leitung von Frau Hartrath-Orth, an unserer Schule ab und machten auf dem Weg zu dem Gemeindezentrum in Trippstadt noch Halt in Kirchheim-Bolanden, um die Orchestermitglieder und den Chor des Nordpfalz-Gymnasiums abzuholen. Nach unserer Ankunft in Trippstadt hieß es gleich "ab zur ersten Probe". Bei täglich fünf bis sieben Stunden Proben waren wir für jede Minute Pause dankbar. Uns war aber schon vor der Abreise klar, dass es kein Urlaub für uns werden sollte, sondern harte Arbeit, damit wir beim Frühlingskonzert am 23. März mit großer Begeisterung empfangen werden.
    Spielen werden wir dort Stücke wie den Ungarischen Tanz, Trepak oder den Radetzky Marsch. Am letzten Abend führten sich Orchester und Chor gegenseitig die in diesen Tagen geprobten Musikstücke vor.
    Am Freitag, den 19. Januar, machten wir uns nach gemeinsamen Frühstück und abschließender Probe wieder auf den Weg nach Hause.
    Wir möchten hiermit herzlichst Frau Hartrath-Orth und Herrn Hartrath für die schönen Tage danken, die natürlich auch ein wenig anstrengend waren, und hoffen, dass die Orchesterfreizeit in den nächsten Jahren fortgesetzt wird!

    Daniela Dausch, 10c

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    "Poesie ist immer auch ein Wettbewerb mit sich selbst"

    Mirela Ivanova las zum ersten Mal in Deutschland für Schüler Gedichte aus ihrem Band "Einsames Spiel" vor. Einige ihrer Werke trug sie sowohl in deutscher als auch in bulgarischer Sprache vor, "da die Leute gerne die fremde Sprache hören", so die Autorin. Insgesamt las sie 15 Gedichte zusammen mit Herrn Grosz, in einer zweiten Lesung mit Herrn Kemp, die mit ihr im Wechsel die deutschen Texte vortrugen.
    Die Palette reichte von Liebesgedichten, Frauengedichten bis hin zum Monolog mit sich selbst. Vielversprechende Titel wie "Aufforderung", "Eurydike" oder "Der Juli ist regnerisch" luden in eine fremde Welt ein. Auffällig dabei war die Leidenschaft der Autorin, als sie ihre Werke vortrug. Gedichte seien ihr überhaupt sehr wichtig, sagte Mirela Ivanova. Nur gebe es einige Probleme bei der Übersetzung, da viele Metaphern und Wortspiele nicht in die deutsche Sprache übersetzt werden könnten.
    "Aber solange der Sinn erhalten bleibt, sehe ich darin keine Probleme", meinte die Autorin. Frau Ivanova achtete jedoch sehr darauf, Umgangssprache in ihre Werke einfließen zu lassen, da "die Umgangssprache die Poesie erfrischt". Auf ihre Arbeitsweise angesprochen, bemerkte die Bulgarin, dass Einsamkeit absolut notwendig sei, um Gedichte entstehen zu lassen. Außerdem sieht die Autorin einen Menschen ganz anders an, der viele Bücher liest: "Das Buch macht Leute geistiger und interessanter. Man trinkt den Wein anders, wenn man Bücher gelesen hat."

    Kristin Heehler und Katharina Löblein, MSS 12

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    Austausch mit dem 13. Lyzeum in Krakau: Neues Konzept

    Grundgedanken des Austausches:
    Polen ist uns, obwohl unser direkter Nachbar, noch sehr fremd. Misstrauen und Vorurteile behindern das gegenseitige Verständnis, zudem existiert eine Sprachbarriere, die zumindest von deutscher Seite noch auf lange Sicht bestehen bleiben wird, wohingegen auf polnischer Seite ein großes Interesse am Erlernen der deutschen Sprache besteht. Im Sinne des Aufbaus gutnachbarlicher Beziehungen soll der Austausch sowohl einen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung leisten als auch Zukunftsperspektiven in einem zusammenwachsenden Europa eröffnen. Hinzu kommt, dass - wie bei jedem Austausch - ein Sich-Einlassen auf eine fremde Kultur soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern kann.
    Neues Konzept: Gemeinsame Projektarbeit
    Ausgangspunkt dieses Konzepts ist die Idee, dass gemeinsame Interessen verbinden und sich durch gemeinsames Handeln Verständnis füreinander bildet. Den SchülerInnen werden verschiedene Projekte zur Auswahl angeboten, z.B.: "Weinbau in Rheinhessen", "Die Römer am Rhein", "Der Rhein als Lebens- und Freizeitraum" und "Erarbeitung eines kurzen Theaterstücks". Während des Besuchs der Krakauer SchülerInnen vom 15. bis 23.05. findet an drei Tagen Projektarbeit statt. Gemeinsam mit ihrem polnischen Gast arbeiten die Oppenheimer Schülerinnen und Schüler während dieser drei Tage an dem Projekt ihrer Wahl. Innerhalb der einzelnen Projekte wird viel Wert auf gemeinsames Handeln gelegt um möglichen Sprachproblemen vorzubeugen. Am Abschlussabend sollen dann ein kurzer Einblick in die verschiedenen Projekte gegeben und mögliche Ergebnisse präsentiert werden.

    Gradl L.i.A.

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    Die neue "Bläserklasse"

    Im Schuljahr 2001/2002 startet das Gymnasium zu St. Katharinen mit dem Projekt "Klassenmusizieren mit Blasinstrumenten" für Fünftklässler. Diese neue Unterrichtsform wird im Rahmen des Musikunterrichts in einer 5. Klasse durchgeführt. Das Programm umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren. Im Musikunterricht erhalten alle Kinder gemeinsam Unterricht auf Blasinstrumenten von den speziell dafür ausgebildeten Musiklehrern Frau Hartrath-Orth und Herrn Klein. Unterrichtet werden wichtige Blasinstrumente des Orchesters: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn, Posaune, Tenorhorn und Tuba. Die Instrumente werden von der Schule als Leihinstrumente zur Verfügung gestellt.
    Die ganze Klasse bildet ein gemeinsam musizierendes Ensemble. In der Einführungsphase nach den Sommerferien lernt jeder Schüler jedes der angebotenen Blasinstrumente kennen, und es wird festgestellt, welche Instrumente für ihn am besten geeignet sind. Erst nach dieser Einführungsphase erfolgt die Wahl des jeweiligen Instrumentes. Diese aus den USA und Kanada stammende Form des Musikunterrichts fördert die beteiligten Kinder nicht nur musikalisch, sondern auch sozial und vermittelt viele gemeinsame Erfolgserlebnisse. Wir sind auf die jungen Musiker gespannt.

    Klein, OStR

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    Nachlese Musical Tilt

    Mit großer Spannung erwarteten wir im letzten Jahr ein schulisches Ereignis, von dem jeder redete, von dem man vieles hörte. Aber außer den beteiligten Akteuren wusste keiner genau, was uns erwartete.
    Bekannt war nur, dass es ein fächerübergreifendes Projekt sei. Herr Klein als Musiklehrer, Herr Grosz von der Fachschaft Deutsch, Frau Frisch als Sportlehrerin und Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen entwarfen ein großes Werk: das Musical TILT. Im November war es dann endlich so weit, und wir Unbeteiligten konnten uns in einer von drei völlig ausverkauften Vorstellungen davon überzeugen, was man durch Motivation, Engagement, viel Arbeit und dazu gehörendem Talent auf die Beine stellen kann.
    Nicht nur dass Texte, Musik, Choreographie und Bühnenbild unter Anleitung der betreuenden Lehrer selbst entworfen wurden - es wurde uns eine Geschichte vorgeführt, die viele von uns zum Nachdenken anregte.
    So wurde uns vor Augen geführt, in welcher emotionalen Welt unsere Kinder und vor allem Jugendliche sich bewegen. Wie schwer häusliche Probleme, Zukunftsängste, Ausgrenzung und zwischenmenschliche Beziehungen auf unseren Kindern lasten können, wurde uns deutlich dargestellt. Aber auch, wie man Probleme anpacken kann, wie man es schafft, sich von rüdem Verhalten und Sprüchen zu distanzieren und klar zu machen: Das ist nicht die richtige Art des Umgangs miteinander.
    Es war ein Stück, das viele von uns Eltern bestimmt zum Nachdenken angeregt und uns vielleicht auch ein wenig an die Probleme unserer eigenen Jugendzeit erinnert hat. Wir vom Schulelternbeirat möchten uns deshalb bei den vielen mitwirkenden Schülern und Schülerinnen bedanken, die mit ihren Gedanken, Ideen, ihrem Talent und nicht zuletzt ihrer freien Zeit das Musical TILT möglich gemacht und uns den Stoff zum Nachdenken mit nach Hause gegeben haben.
    Großer Dank gilt aber auch den engagierten Lehrern und Lehrerinnen, die die Schülerinnen und Schüler durch Motivation und eigenes Engagement zu diesem Ergebnis gebracht haben.
    Wir, die Elternvertreter, können nur sagen: Weiter so! Wir würden uns über weitere Projekte sehr freuen!

    Für den Schulelternbeirat, Christine Pfeffer

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    Anmerkungen zur Umsetzung der Anti-Mobbing-Konvention

    Im Arbeitskreis KONSENS wurde am 19.03.2001 folgender Rahmen zur Umsetzung der Konvention erörtert:
    In einer zentralen Arbeitsphase im Zeitraum vom 16. bis 30.05.2001 (innerhalb der Aktionswochen zur Suchtprävention) sind die Klassen- und Kursleiter und -leiterinnen in Zusammenarbeit mit Fachlehrerinnen und Fachlehrern darum gebeten, die Anti-Mobbing-Konvention in ihren Klassen in einer ihnen didaktisch und methodisch sinnvoll erscheinenden Weise zu bearbeiten. Unterstützend werden von Herrn Reif, Herrn Stauder und Herrn Kemp Plakatwände zum Thema im Lehrerzimmer aufgestellt sowie Methodenmaterial als Handreichungen dort bereit gelegt.
    Seitens der Eltern wird sich der Schulelternbeirat in seiner nächsten Sitzung damit beschäftigen, in welcher Form er in obigem Zeitraum das Thema intensiver an die Eltern herantragen und diese einbinden kann.
    Weiterhin wird sich der Arbeitskreis KONSENS mit dem Streitschlichter-Modell (Mediation) befassen, das in einem Mobbing-Fall zur Problemlösung herangezogen werden kann.
    Wir bitten Sie sehr, die Konvention aufmerksam zu lesen und auch im Familienkreise darüber zu sprechen.

    i.A. Iris Dilg, Arbeitskreis KONSENS

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    Ehemaligentreffen

    Auch im Rahmen des Elternbriefes möchte ich alle Mitglieder der diesjährigen Abiturjubiläumsjahrgänge 1951 - 1961 - 1971 - 1976 - 1981 - 1991 herzlich einladen zum diesjährigen Ehemaligentreffen am Samstag, den 9. Juni 2001. Um 10.00 Uhr werden an diesem Tage unsere Ehemaligen erwartet im Innenhof des Altbaus bzw. bei schlechtem Wetter im Foyer der Schule.
    In den nächsten Tagen werden die individuellen Einladungen versandt. Sollte jemand aus den genannten Jahrgängen keine Einladung erhalten, bitte ich diese über den Elternbrief als Ersatz annehmen zu wollen!

    U. Jung, OStD

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    Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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