Der Elternbrief vom September '00


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

nach einem guten Monat im Schuljahr 2000/2001 ist es an der Zeit, dass der erste Elternbrief mit Rück- und Vorschau Sie erreicht. Das Gros der Schulgemeinde, vor allem unsere Schüler, verbinden mit den "Großen Ferien" in der Regel nur Positives - Erholung, freie Zeit .... Für die Verantwortlichen, die zumindest zeitweise Dienst auch in den Ferien machen müssen, besonders für den Koordinator und Stundenplaner, war es heuer besonders kritisch, ja aufregend, da erst unmittelbar vor Schulbeginn die endgültige Personalzuweisung zum neuen Schuljahr feststand. Es mussten für 45 Klassen und Kurse bzw. 73 Kolleginnen und Kollegen zwei Pläne in kurzer Aufeinanderfolge gemacht werden; von den vielen Ansätzen zuvor sei gar nicht gesprochen! Dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Kollegen StD Schlicht, muss an dieser Stelle im Namen der Schulgemeinschaft herzlich gedankt werden für seine stete Dienstbereitschaft und die Präzision der in kürzester Zeit erbrachten Leistung, die es möglich gemacht hat, dass das Schuljahr relativ problemlos und harmonisch beginnen konnte.
Zu Letzterem haben sicherlich auch alle Beteiligten der Aufnahmefeier für unsere neuen Sextaner, 144 an der Zahl, gesorgt, nicht zuletzt die Eltern und alle Angehörigen der "Neuen".
Ich freue mich, im ersten Elternbrief generell von ertragreicher, positiver Elternarbeit im vergangenen Jahr und, was die Planung für das laufende Schuljahr betrifft, von zu erwartender Kontinuität sprechen zu können. Ich möchte neben dem Wirken des Schulelternbeirates die Anstrengungen in den Arbeitskreisen und die Vortragsveranstaltungen hervorheben (vgl. Sie bitte hierzu die Verlautbarungen im Folgenden)!
Von neueren pädagogischen Akzenten unserer Arbeit erfahren Sie ebenso im Folgenden Näheres. An dieser Stelle verdient bereits hervorgehoben zu werden, dass wir ab diesem Schuljahr in der Lage sind, ab der Jahrgangsstufe 11 auch die Fremdsprache Spanisch interessierten Schülerinnen und Schülern zu bieten.
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit dem gesamten Elternbrief gegenüber und wünschen der Schulgemeinschaft ein gutes Schuljahr mit einem für unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreichen und ihre Eltern erfreulichen Abschluss.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

U. Jung


Personalia

Zu Beginn dieses Schuljahres nahmen Frau Christine Bolk, L.i.A. (F/Span/Gesch), Herr Frank Feuerstack, L.i.A. (M/Ph) und Herr Frank Kottsieper, L.i.A. (M/Ph) den Dienst auf.

Knollmann OStR


Wichtige Hinweise

Verhaltensweise der Radfahrer
In jüngster Vergangenheit hat sich immer häufiger gezeigt, dass Rad fahrende Schülerinnen und Schüler durch unnötiges Nebeneinanderfahren und schlängelnde Fahrweise ein erhöhtes allgemeines Unfallrisiko herbeiführen. Auch hier bitten wir die Eltern mit Nachdruck, ihre Kinder an die einschlägigen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung zu erinnern.
Pünktlicher Unterrichtsbeginn
Um einen pünktlichen Unterrichtsbeginn zu gewährleisten, bitten wir die Eltern eindringlich, darauf hinzuwirken, dass ihre Kinder den jeweils "frühen" Zug aus Richtung Mainz oder aus Richtung Worms benutzen.

Stammer, StD


Projektwoche 2000

Wegen des kurzen Schuljahres fand die Projektwoche im Sommer nur an drei Tagen, nämlich vom 15 - 19. Juli statt. Den Schülern stand eine große Vielfalt an Projekten in den Bereichen Sport, Freizeit, Sprache, Kultur, Handarbeit, Technik und Sonstigem zur Auswahl. Am letzten Projekttag, der wie gewohnt zugleich Präsentationstag war, konnte sich jedermann ein Bild von den einzelnen Projekten und der dort vollbrachten Arbeit machen. Für Essen und Trinken wurde ausreichend von den einzelnen Jahrgängen der Oberstufe und von Projekten wie "Internationale Küche" oder "Türkisch Kochen" gesorgt. Zum Abschluß der Projekttage veranstaltete die SV eine Grillparty im Innenhof, die musikalisch von der Schulband unterstützt wurde und auf rege Beteiligung stieß. Wer Genaueres über die Prowo 2000 erfahren will, kann dies der Prowo - Zeitung des gleichnamigen Projektes unter Leitung von Herrn Vaupel entnehmen, oder demnächst unter www.gym-oppenheim.de nachlesen.

Gregor Merkel, MSS 13b


Erfolgreiches Landesfinale für WK IV

Nach dem Gewinn des Rheinland-Pfalz - Finales, wird innerhalb der Mannschaft des Gymnasiums zu St. Katharinen immer noch Trübsal geblasen: Denn in der Altersgruppe WK IV war vom Veranstalter die Fahrt nach Berlin zur Deutschen Schulmeisterschaft, gestrichen worden. Genauso erging es auch den Ältesten. Für den WKI ist die Fahrt trotz eines Gewinns bei der Landesmeisterschaft auch gestrichen. Das ist natürlich schade, vor allem nach den souveränen Leistungen im Bezirksentscheid Rheinhessen-Pfalz, ausgetragen im Friedrich-Magnus - Schwerdt Gymnasium in Speyer. Dort hatte man die Mainzer des Willigis-Gymnasiums mit 28:8 und den Titelverteidiger Speyer mit 34:21 bezwungen. Bei den Mädchen setzten sich die jungen Damen des Theresianums aus Mainz durch und qualifizierten sich für das Landesfinale Rheinland-Pfalz, das im Gymnasium zu St. Katharinen Oppen-heim stattfand. Die angereisten Mannschaften aus Linz und Trier (bei den Jungen) sowie das Kurfürst-Balduin-Gymnasium aus Müstermaifeld, das Auguste-Viktoria-Gymnasium aus Trier und das Theresianum aus Mainz (bei den Mädchen) fanden eine prall gefüllte Halle vor. Das erste Spiel der Oppenheimer Mannschaft fand jedoch erst um 13:00 Uhr statt. Das Martinus-Gymnasium aus Linz und das Friedrich-Spee-Gymnasium aus Trier eröffneten das Turnier. Das Team aus Trier gewann knapp mit 31:26 Punkten. Danach spielten das Theresianum und die Mädchen aus Münstermaifeld, und die Mainzerinnen siegten mit 60:23 nicht unerwartet. Endlich durften die Oppenheimer ran. Die Linzer hatten schon eine Niederlage eingesteckt und hätten nun gewinnen müssen, um Chancen auf den Titel zu behalten. Die Oppenheimer, von den Fans und von der Trainerin Astrid Frisch lautstark unterstützt, gewannen dank einer hervorragenden Teamleistung mit 50:18 und bewahrten sich alle Chancen auf den Turniersieg. Erfolgreichste Spieler waren Sebastian Knaack(18), Burkhard Mayer (14) und Jamal El Mallouki (12). Doch auch die Neulinge der Mannschaft boten attraktiven Basketball. Die Triererinnen gewannen ihr erstes Spiel auch und zwar mit 46:13. Dann das alles entscheidende Spiel der Jungen um den Titel des Landesschulmeisters Rheinland-Pfalz 2000! Oppenheim musste gegen das Aufgebot der Trierer spielen. Doch die Oppenheimer gingen die Sache "cool" an, gewannen souverän und sicherten sich den ersten "großen" Titel in ihrer jungen Karriere. Bei den Mädchen gewann das Theresianum -die die Oppenheimer auch unterstützten. Danke schön! - trotz der Niederlage im Spiel gegen Trier (31:27), da die Trierer Mannschaft aus Spielerinnen des Jahrgangs '86 bestand - und so um 1 Jahr zu alt war.
Nun gut, das Gymnasium zu St. Katharinen ist Landesschulmeister 2000 im Basketball der Spielklasse WK IV ('87 und jünger) bei den Jungen geworden und das Theresianum Mainz bei den Mädchen. Zum Schluss ein großes DANKE SCHÖN an die Schüler und Schülerinnen, die die Mannschaft lautstark unterstützten, die Mädchen, die den Verkauf geregelt haben (das habt ihr toll gemacht!), und natürlich an die Trainerin Astrid Frisch, ohne die der Gewinn nicht möglich gewesen wäre. Auch ein Lob an die Mannschaft, die diszipliniert, konzentriert und "cool" ins Turnier ging und schließlich auch gewann.

Ergebnisse im Einzelnen:

Name Punkte Freiwurf % Dreier
Maximilian - - - -
Abraham-Aracena 12 0:2 0 0
Jamal El Mallouki 43 0:1 0 0
Andreas Gerwinski 0:0 0 0 0
Andreas Keil 5 1:2 50 0
Sebastian Knaack 56 5:6 83 1
Aaron Knab 8 1:4 25 0
Kevin Lehn 2 0:2 0 0
Burkhard Mayer 34 3:4 75 0
Benjamin Müller 6 0:2 0 0

Turnier - Ergebnisse:

Jungen
Trier - Linz 26:31
Oppenheim - Linz 50:18
Oppenheim - Trier 42:25

Mädchen
Mainz - Münstermaifeld 60:23
Trier - Münstermaifeld 43:13
Mainz - Trier 27:31


Jamal El Mallouki, 8b


Sonderpreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Im Rahmen des "Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2000" wurde unserem Gymnasium mit Dank und Anerkennung für die Unterstützung des Wettbewerbs der Sonderpreis in Höhe von 500 DM zugesprochen.

Reif, OStR


Sonderpreis für Online-Projekt

Im Rahmen des "Multimediawettbewerbs Rheinland-Pfalz 2000" wurde das Oppenheimer Online Projekt - Vernetzung einer 6. Klasse Eltern - Schüler - Lehrer" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung beinhaltet die Teilnahme am Multimediakongress Rheinland-Pfalz 2000 am 30. und 31.10.2000 im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz, wo das Online-Projekt einem breiten Publikum vorgestellt wird. Neben den ersten zehn Preisträgern - ausschließlich aus dem Bereich Wirtschaft - konnte der Projektleiter Oberstudienrat Lothar Püschel auf der Pressekonferenz am 18.09.2000 im Wirtschaftsministerium die Sonder-auszeichnung für das Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim entgegennehmen. Diese Auszeichnung bedeutet einerseits Anerkennung für ausgezeichnete Arbeit im Bereich der Neuen Medien am Oppenheimer Gymnasium und gleichzeitig Ansporn für Schule und Schulträger im Engagement nicht nachzulassen. Am 24. und 25.09.2000 erfolgt zur 5. Fachtagung von Schulen ans Netz im Bildungszentrum West der Deutschen Telekom AG eine weitere Präsentation des Oppenheimer Online-Projektes.

Püschel, OStR


Suchtprävention im Jahre 2000

Die Leitkonzepte und Praxismodelle der schulischen und außerschulischen Suchtprävention haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Die Entwicklung läßt sich grob mit den folgenden Phasen beschreiben:
60/70er Jahre:  Drogenprävention
70/80er Jahre:  Suchtprophylaxe
80/90er Jahre:  Gesundheitsförderung
90/00er Jahre:  Risikokompetenzvermittlung

Aus den Erkenntnissen über die Mängel der jeweiligen Konzepte ergaben sich die Verbesserung und Weiterentwicklung zum heutigen Konzept. Den aktuellen Stand der Suchtprävention in Rheinland-Pfalz stellt das PROPP(Programm zur Primärprävention)-Projekt dar.
PROPP setzt an der momentanen Wirklichkeit der heranwachsenden Generation an. Der Alltag der Jugendlichen heute ist wesentlich geprägt durch nachlassende Erziehung in den Familien und zunehmende Dominanz der Medien.
Die Zitate aus Werbung für jugendliche Konsumenten zeigen, wie diese Signale an die Risikobereitschaft der Jugendlichen anknüpfen:
"play with fire", "live life to the max", "take a walk on the wild side", "verschwende deine Jugend", "just do it", "better to burn out than fade away", "no risk, no fun", "feel the adventure", "if life gets boring, risk it", "open your mind" ... Teilweise sind diese Begriffe in den Sprachgebrauch des Alltags und in die Denkweise unserer Kinder und Jugendlichen übergegangen.
Ansatzpunkt des Präventionsmodelles ist nun, den Kindern und Jugendlichen soviel Handlungskompetenz zu vermitteln, dass sie diese Phase des Heranwachsens kontrolliert durchlaufen können, ohne längerfristig schädigendes Missbrauchsverhalten zu entwickeln. PROPP wendet sich daher gegenüber den vorherigen Ansätzen der Suchtprävention schon an wesentlich jüngere Zielgruppen. Es stellt ein Trainingsprogramm dar, das auf das Verhalten der Kinder zielt und sie in die Lage versetzen soll, mit Situationen, die von Konflikten bestimmt sind, umgehen zu können, ohne Zuflucht zu suchtartigen Verhaltensweisen (Medienkonsum, Essstörungen, Suchtmitteln etc.) nehmen zu müssen. Im Schuljahr 98/99 wurde das Trainingsprogramm an 10 Schulen in Rheinland-Pfalz erprobt und nun im Schuljahr 99/00 auf 100 Schulen ausgeweitet. Das Gymnasium zu St. Katharinen nimmt zur Zeit mit einer 5./6.Klasse und einer 7/8. Klasse an PROPP teil. Die beteiligten Lehrerteams der jeweiligen Klassen werden in begleitenden Seminaren durch den schulpsychologischen Dienst dafür geschult und ausgebildet. Nach dieser Versuchsphase soll PROPP in Rheinland-Pfalz auf alle Schulen mit Orientierungsstufen ausgedehnt werden.
Im letzten Schuljahr wurden die Bereiche Selbstkonzept (Wer bin ich? Was will ich? Wie sehen mich die anderen?) und Sozialkompetenz (soziale Wahrnehmung, soziale Beziehungen, Kommunikation und soziale Verantwortung) trainiert. Nach den Herbstferien beginnen wir mit dem Teil Konfliktbewältigung (Konfliktwahrnehmung, Konfliktbearbeitung und Streitkultur), dessen Ziel es ist, in der Klasse Konfliktsignale früh zu erkennen und angemessen anzusprechen. Am Ende sollte eine gemeinsame "Streitkultur" entstehen, die nach festen Regeln abläuft und hilft, die Eskalation von Konflikten zu vermeiden. Eine weitere wichtige Komponente ist die Information und Einbeziehung der Eltern in das Programm durch Elternabende. In einer Ausweitung des PROPP auf alle Schulen ist geplant, an den örtlichen Volkshochschulen Begleitseminare für die Eltern anzubieten. Am Ende dieses Schuljahres werden alle Beteiligten eine Bewertung des Versuches vornehmen und über die Fortführung entscheiden.

Stauder, OStR


Die neue SV für das Schuljahr 2000/01

Es ist soweit; die Wahlen sind vorbei, das neue Team wurde gebildet. Die Schülerschaft wird dieses Jahr vertreten durch Martin Borzner (MSS 12) als Schülersprecher, Anna Kühne (MSS 13) als stellvertretende Schülersprecherin, Philip Hoppe (MSS 12) als Kassenwart und Michaela Keil (MSS 12) als Schriftführerin. Die Sprecherinnen für Ober-, Mittel-, und Unterstufe sind Redwana Quader (MSS 12), Sabrina Bertram (10a) und Juliane Hahn (6d). Der Kontakt zur Schülerzeitung wird durch Christoph Eckert aus der 6. Klasse garantiert, um die Zusammenarbeit mit dem Förderkreis kümmern sich Eva Heise (MSS 11) und Michael Sauermann (9b). Die ersten Projekte für dieses Jahr sind ein Nachmittag für die 5. Klassen, an dem diese spielerisch in die Arbeit der Schülervertretung, der Verbindungslehrer und der Schülerzeitung eingeweiht werden sollen, und eine Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus, zu der Schüler, Eltern und Lehrer eingeladen werden sollen. Die Termine hierfür werden rechtzeitig bekannt gegeben.

i.A. Anna Kühne, MSS 13e


Unser Musical: TILT

Schon vor längerer Zeit hatte Herr Klein den Traum, an unserer Schule einmal ein eigenes Musical zu schreiben und aufzuführen. Im letzten Schuljahr wurde der Traum Wirklichkeit: Schüler trafen sich, um unter der Leitung von Herrn Grosz den Text zu schreiben oder mit Herrn Klein Lieder zu komponieren. Mittlerweile sind mehrere Gruppen mit der Umsetzung beschäftigt: Etwa 15 Darsteller proben regelmäßig, der Chor und einige Musiker üben die Stücke, angeleitet von Frau Frisch, werden Tänze einstudiert. Ende Oktober verbringen alle gemeinsam ein Probenwochenende, um dem Musical für die Premiere Mitte November den letzten Schliff zu geben. Es handelt von uns, unserer Lebenswelt, unseren Problemen, Ängsten und Wünschen, unseren Partys und unseren Eltern und Lehrern. Wer also mehr über sich erfahren möchte, sollte TILT unbedingt am 16.,17. oder 18. November, jeweils um 20 Uhr, in der Turnhalle erleben.

Sabine Harnau, MSS 13e


Grußwort des Schulelternbeirats

Seit einigen Wochen ist nun wieder der Schulalltag in vollen Gange und die Sommerferien scheinen schon lange zurückzuliegen. Deshalb nutzen wir heute die Gelegenheit, besonders die Schüler und Schülerinnen mit Ihren Eltern zu begrüßen, die seit diesem Schuljahr neu in unsere Schule gekommen sind.
Der Start in die fünfte Klasse ist für Kinder und Eltern ein neuer Abschnitt im schulischen Leben, und sofern nicht schon von älteren Geschwistern bekannt, muss man sich an den Ort Schule, den häufigen Klassensaalwechsel, die unterschiedlichsten Lehrer, die große Schülerzahl und die vielen neuen Regeln erst einmal gewöhnen.
Dass dieses gut gelingt, dazu wünschen wir als Schulelternbeirat Eltern und Kindern alles Gute.
Auch die Schüler und Schülerinnen, die in die Mittel- oder Oberstufe an unsere Schule gewechselt haben, begrüßen wir mit ihren Eltern ganz herzlich und wünschen auch ihnen im Schulalltag viel Erfolg.
Sie, die Eltern, möchte ich ermutigen, mit uns zusammen die Schule im Rahmen unserer Möglichkeiten mitzugestalten.
Neben den Tätigkeiten der Klassenelternsprecher und -sprecherinnen werden Arbeitskreise angeboten, in denen alle Eltern mitarbeiten können. Der Arbeitskreis "KONSENS" trifft sich ungefähr viermal im Jahr, er setzt sich aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammen. In dieser Runde ist das Ziel, offene Gespräche über Erziehung und menschliches Miteinander zu führen.
Auch im Arbeitskreis "Sucht" ist jede Mitarbeit herzlich willkommen. Der "Runde Tisch" setzt sich zusammen aus jeweils einem Lehrer- und Eltern-vertreter der Schulen in der Verbandsgemeinde Nierstein - Oppenheim, dem Verbandsbürgermeister und Vertretern der ORN. In diesem Arbeitskreis werden die Probleme der Schülerbeförderung mit den Bussen erörtert.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für unsere Arbeitskreise noch mehr Eltern gewinnen könnten, und stehen Ihnen jederzeit gerne zu Informationen zur Verfügung.

Christine Pfeffer, Schulelternsprecherin


Informationsveranstaltung zum Thema "Essstörungen"

Der Schulelternbeirat und die Schulleitung des Gymnasiums zu St. Katharinen laden alle interessierten Eltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer am Dienstag, den 19. September um 19 Uhr in den Lesesaal zu einer Informationsveranstaltung ein.
Frau Kerstin Almeroth vom Psychosozialen Beratungszentrum Oppenheim wird zu dem Thema "Essstörungen - Magersucht, Bulimie, Esssucht, Diätsucht" referieren. Essstörungen sind typisch weibliche Suchtformen, wenngleich die Zahl der betroffenen Jungen und Männer im Trend des zunehmenden Körperkultes steigt. Sowohl der Anteil der bulimischen, wie auch der magersüchtige Mädchen und Frauen wird auf jeweils ca. 15% der weiblichen Gesamtbevölkerung geschätzt, wobei es eine hohe Dunkelziffer gibt.
Essstörungen können ein Versuch sein, den Selbstwert zu verbessern, gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen, verbotenen Gefühle, wie z.B. Aggression und Neid, nicht zu spüren oder intensive Gefühle und Wünsche zu unterdrücken. Konfliktort ist der eigene Körper, der zum größten Teil abgelehnt wird.
Wir laden Sie auch ganz herzlich zu einer weiteren Informationsveranstaltung am 24. Oktober 2000 auch um 19 Uhr in unsere Schule ein. Herr Dipl.-Psychologe Schreiber-Ringel wir zu dem Thema " Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten" referieren.
Wenn es noch Fragen zu den Beiträgen gibt, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Christine Pfeffer, Schulelternsprecherin


Bundesjugendspiele 2000

Erster sportlicher Höhepunkt im noch jungen Schuljahr waren unsere Bundesjugendspiele in der Leichtathletik am 29.08.2000.
Nach einer fast olympiareifen Eröffnung durch unsere 5. und 6. Klassen wetteiferten über 800 Schüler/innen (Rekordbeteiligung!) in den traditionellen Disziplinen Laufen, Springen und Werfen bzw. Stoßen.
Dass solch ein Sportfest auch heute noch eine hohe Motivation für den Großteil unserer Schüler darstellt, beweist die Tatsache, dass viele Teilnehmer Bestleistungen innerhalb dieses Wettkampfes aufstellten. Auch der Vergleich unserer Ergebnisse mit dem Bundesdurchschnitt kann sich sehen lassen. In den meisten Klassen wurden deutlich mehr Sieger- und Ehrenurkunden als im Bundesdurchschnitt erreicht. Somit sind auch die leider aufgetretenen Wartezeiten während dieses Tages leichter zu verkraften!
Im Rahmenprogramm fanden zudem die 10 x 50 m - Pendelstaffeln der 5./6. Klassen und die als Schulmeisterschaft ausgetragenen Endläufe der Klassenschnellsten über 75 und l00m statt.
Die ersten Schulmeister des neuen Jahrtausends im Sprint:
7. Klassen: Anja Merkel, 7c (11,3 Sek., 75 m) Martin Burzynski, 7c (10,4 Sek., 75 m)
8. Klassen: Manuela Schütz, 8a (10,8 Sek., 75 m) Kevin Seckel, 8d (10,5 Sek., 75 m)
9. Klassen: Birgit Eisen, 9d (14,1 Sek., 100 m) Marius Knaack, 9b (12,6 Sek., 100 m)
10. Klassen: Anna-Lena Gremme, 10b (12,8 Sek., 100 m) Fabian Czerwensky, 10d und Angelo Heidrich, 10b (jeweils 12,7 Sek., 100 m)
11. Klassen; Sarah Strub, 11a (14,6 Sek., 100 m) Martin Kramer, 11e (12,4 Sek., 100 m)
In den Pendelstaffeln stellten die Klassen 5e (1:27,0 Min.) und 6c (1:25,0 Min.) die Sieger.
Leider konnte die Siegerehrung der Jahrgangsbesten und der Schulmeister aus Zeitgründen nicht mehr stattfinden. Sie wird in der Woche vor den Herbstferien in einer Großen Pause nachgeholt!
Was wäre eine solche Veranstaltung aber ohne die vielen Helfer? - Gar nicht möglich!!! Deshalb sei auf diesem Wege den Eltern der 5. und 6. Klassen für die köstlichen Kuchen- und Obstspenden, den Schülerinnen und Schülern der 12. und 13. Jahrgangsstufen und allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für ihre tatkräftige Mithilfe ganz herzlich gedankt.

Widmer, OStR


Geschichte anschaulich

Einen besonderen Gast konnte der 13er Geschichtskurs Herrn E. Henns am 5. September begrüßen:
Frau Mannheimer, eine gebürtige Oppenheimerin, die ihre Heimat wegen ihres jüdischen Glaubens unter den Nazis hatte verlassen müssen und schließlich in Israel ihr neues Zuhause fand.
Lange Zeit hatte sie seitdem Deutschland nicht mehr besucht, bis sie sich schließlich - nicht zuletzt auf Initiative von Herrn Kemp - dazu bewegen ließ, noch einmal hierher zurückzukehren.
Ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Zeit des Dritten Reiches schilderte die rüstige Dame ebenso anschaulich wie beeindruckend, und nicht wenige davon gaben Anlass zur Betroffenheit; so auch das Schicksal zahlreicher Bekannter und Familienangehöriger, die dem NS-Regime zum Opfer fielen.
Diese sehr persönlichen Äußerungen Frau Mannheimers dürften viel zum Geschichtsverständnis beigetragen haben, da der Unterschied zwischen den eher nüchternen Sachtexten und den direkten Schilderungen größer nicht sein könnte.

André Heizenröder, MSS 13e


Ehemaligentreffen

Da die ersten Anfragen wegen des Treffens der ehemaligen Schüler im laufenden Schuljahr bereits vorliegen, möchte ich bei Gelegenheit dieses ersten Elternbriefes den Termin bekanntgeben. Es handelt sich um Samstag, den 9. Juni 2001 (erster Samstag nach Pfingsten). Es sind in diesem Schuljahr eingeladen bzw. zum Termin im nächsten Kalenderjahr die Abiturjahrgänge 1991, 1986, 1981, 1976, 1971, 1961, 1951. Es wird sicher nicht ganz leicht sein, zu den beiden letztgenannten Jahrgängen alle aktualisierten Anschriften mit Hilfe unseres Sekretariates zusammenzustellen, aber wir entsprechen mit der Einbeziehung der "40-" bzw. "50-jährigen" einem vielfachen Wunsch des letzten Ehemaligen-treffens im vergangenen Schuljahr. Alle Helfer aus den Jahrgängen, die uns aktualisierte Anschriften vermitteln können, sind uns natürlich sehr, sehr willkommen!

U. Jung, OStD


Förderkreis des Gymnasiums zu Sankt Katharinen

Wir (der Vorstand des Förderkreises) möchten wieder einmal auf die Arbeit des Förderkreises unseres Gymnasiums aufmerksam machen. Der Förderkreis hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schule in Belangen zu unterstützen, für die in den öffentlichen Haushalten zu geringe oder keine finanziellen Mittel vorhanden sind. Damit kommt die Arbeit des Förderkreises in erster Linie unseren Schülern zu gute. Aktuell unterstützt der Förderkreis die Aufführung des Schulmusicals. Hierzu wurden von der Schule bereits Bühnenelemente angeschafft, die unabdingbare Voraussetzung für die Aufführung des Musicals sind. Diese Bühnenelemente verbleiben danach im Besitz der Schule und dienen so weiteren Projekten in der Zukunft. Die Kosten seitens des Förderkreises: rund 7000 DM.
Weitere regelmäßige Förderprojekte sind die Herausgabe des Jahrbuches, Unterstützung der SV, Schüleraustausch, Schulfreundschaften (z.B. Krakau), die Gestaltung des Ehemaligen-Treffens (damit der Kontakt zur Schule lebendig bleibt) und in Einzelfällen auch die Unterstützung von Klassenfahrten. Durch die Unterstützung und Organisation von Veranstaltungen möchte der Förderkreis unsere Schule in der Öffentlichkeit besser bekannt machen, die Schule positiv repräsentieren und den guten Ruf festigen. Hier wünschen wir uns immer wieder mehr Aktivitäten seitens der Schule, des Kollegiums oder aus Ihrem Bereich - der Elternschaft. Bitte sprechen Sie eines der Vorstandsmitglieder an, wenn Sie ein gutes Projekt haben - Sie werden offene Türen vorfinden.
Damit der Förderkreis dies alles erreichen kann, benötigt er Ihre Hilfe! Diesem Elternbrief liegt ein Informationsblatt des Förderkreises bei, welches auch eine Beitrittserklärung beinhaltet. Mit nur 36 DM im Jahr unterstützen Sie über den Förderkreis die Aktivitäten um die Schule und Ihre Kinder. Unsere Bitte an Sie: Wenn Sie es noch nicht sind, werden Sie Mitglied im Förderkreis!

Wolfgang Heinrichs, 1. Vorsitzender

Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


Copyright © 2000-2002 - Homepage-AG Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim.
Letzte Änderung: