Der Elternbrief vom Juni '00


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

kurz, sehr kurz, ist die zweite Hälfte des in wenigen Wochen bereits zu Ende gehenden Schuljahres. 108 Schülerinnen und Schüler bereiten sich in diesen Tagen auf die mündliche Reifeprüfung vor, nachdem sie sich in der ersten Maihälfte dreifach der schriftlichen Prüfung gestellt haben. Die Belastung eines großen Teils des Lehrerkollegiums durch die Anzahl der diesjährigen "Prüflinge" und vor allem durch den sehr kurz bemessenen Zeitraum der Korrekturen, die in der Regel noch ergänzt werden durch solche in den nachrückenden Jahrgängen, ist heuer besonders groß. So wird der Leser gut verstehen, dass der letzte Elternbrief des Schuljahres mit einem Dank an die Damen und Herren des Kollegiums beginnt.
Die, die geprüft worden sind und noch einmal mündlich geprüft werden, waren nicht nur zahlenmäßig ein starker Jahrgang. Es gab ausgesprochen leistungsstarke Kurse, Gruppierungen und selbstverständlich auch "Einzelkönner". Zu dem, was bereits geleistet worden ist, vor und in dem bisherigen Abitur, überwiegend geleistet worden ist, kann man nur sagen: "Gratulation!"
Von dem scheidenden Jahrgang ist nicht nur mit Leistungsbereitschaft und Leistung geantwortet worden auf die Bemühungen der Schule, es hat auch schon ausdrückliche Mitteilungen gegeben, dass sich die Mühe verlohnt habe. Bald sind unsere Abiturienten "Ehemalige". Von ihren Vorgängern, die in großer Zahl Ende Mai ihre alte Schule besucht haben, konnte man neben freundlich geäußerter Kritik Ähnliches gewahr werden aus Einzelgesprächen, nämlich auch Anerkennung und Dank als Rückmeldung auf 50 Jahre Schulgeschichte.
Ehe das Schuljahr am 21.06.2000 "ausgeläutet" wird, denke ich, besteht Gelegenheit für unsere Eltern, aus Anlass der Abrundung der Projekttage (Freitag, 16.06. – Dienstag, 20.06.2000) noch einmal auf Tuchfühlung mit der Schule zu gehen. Trotz der kritischen Terminlage sind Schüler und Projektleiter bemüht, etwas auf die Beine zu stellen, was sich in der Traditionslinie früherer Projektwochen sehen lassen kann. Die Last der Vorbereitung ruht in erster Linie auf den Schultern der Verbindungslehrer, denen für ihre Mühe herzlich gedankt sei.
Sehr wahrscheinlich wird der Schulleiter nach Konsultation mit der Gesamtkonferenz sich unmittelbar vor Schuljahresende nochmals in Kurzform melden müssen, um das Ergebnis der notwendigen Überlegungen bekannt zu geben, wie der durch den neuen Bundesbahn-Fahrplan für die "Mainz-Fahrer" nach Unterrichtsende (6. Stunde) entstandene "Notstand" behoben werden kann.
Gleichwohl möchte ich Ihnen, sehr geehrte Eltern, schon jetzt danken für ihre Bemühungen um ein gutes Verhältnis Elternhaus – Schule im zu Ende gehenden Schuljahr und Ihnen und Ihren Kindern eine erholsame Ferienzeit wünschen.

Mit den besten Empfehlungen Ihr

U. Jung


Austausch Oppenheim – Krakau

Als "echt super" und "ein klasse Erlebnis" wurde dieser vom deutsch-polnischen Jugendwerk finanziell unterstützte Austausch von den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 10 bis 12 empfunden. Auch den polnischen Austauschpartnern, die uns vom 16. bis 23. Mai besuchten, hat es offenbar sehr gut gefallen. Am 16. Mai kamen die 37 Austauschschüler aus Krakau nach 20 Stunden Busfahrt gegen 11.15 Uhr am Gymnasium an. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Jung und einer kurzen Ansprache von Herrn Kemp, der diesen Austausch mit Hilfe von Frau Gradl und Frau Jäger organisierte, ging es dann heimwärts in die Gastfamilien, in denen die Austauschschüler den Nachmittag verbrachten. In der dann folgenden Woche war für die Oppenheimer Schülerinnen und Schüler wie gewohnt Schule angesagt, die polnischen Partner jedoch machten einen Stadtrundgang durch Oppenheim, Exkursionen nach Frankfurt, Mainz und Worms. Der Sonntag stand zur freien Verfügung. Am Montag dann fuhren die deutschen und die polnischen Schüler gemeinsam mit dem Bus nach Bingen, von wo aus es mit dem Schiff nach St. Goar ging. Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir dann mit dem Bus wieder zurück. Am Abend, bei der gemeinsamen Abschlussfeier, dankte Herr Jung den mitwirkenden Lehrkräften, den Schülern, aber besonders auch den Eltern für ihr Engagement. Leider mussten sich die polnischen Austauschpartner dann am Dienstag wieder auf den Heimweg begeben. Der Austausch, denke ich, war sehr gelungen, und ich freue mich mit den anderen Austauschpartnern auf den Gegenbesuch im Herbst.

Carina Stöhr, 10d

Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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