Der Elternbrief vom März '00


Inhalt



Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Freunde der Schule,

nun ist das „besondere” Jahr 2000 schon fast zu einem Viertel vorbei, und natürlich gibt es einiges zu vermelden, im Überblick und im Detail.

Die wichtigste Nachricht für die breite Schulöffentlichkeit ist die nach ausführlicher Beratung in den entscheidenden Gremien gefallene Entscheidung, bei dem Schulträger, dem Landkreis Mainz-Bingen, die Errichtung einer großen dreiteiligen Sporthalle zu beantragen. Im Herbst 1999 hatte es sich abgezeichnet, dass der Kreis eventuell in naher Zukunft schon etwas Entscheidendes würde unternehmen können zur Besserstellung des Sportunterrichts an mehreren kreiseigenen Schulen. Der von Schulelternbeirat, Gesamtkonferenz und Schulleitung vorgetragenen Bitte um Aufnahme der bereits 1996 erstmalig beantragten Halle für unsere Schule in die Prioritätenliste des Kreises wurde bereits im Januar in der Weise entsprochen, dass mit Ortsbesichtigung und anschließender Beratung der Weg gewiesen wurde zu einer möglichst bald beginnenden Bauplanung. Wie durch Presseveröffentlichungen im Februar deutlich geworden war, gab es Bedenken und Widerspruch von Vereinen, die den durch die ”große” Lösung bedingten Wegfall des Lehrschwimmbeckens beklagten. Mit einem Treffen und einer offenen Aussprache über die unausweichlichen Prioritäten der Schule einschließlich und vor allem des Fachbereiches Sport, wobei die Wünsche und Bedürfnisse auch der benachbarten Sonderschule einzubeziehen waren, konnte für Verständnis geworben werden. Die Planungsarbeiten für das Hallen-Projekt werden im laufenden Kalenderjahr getätigt werden können. Die Realisierung darf man mit ziemlicher Sicherheit für das kommende Kalenderjahr erwarten. Ein Eckdatum für den Baubeginn muss mit Blick auf die Fortsetzung von Schwimmaktivitäten der Schule und der Vereine der Zeitpunkt der Fertigstellung der Sanierung des Hallenbades der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim sein. (Vorher soll mit dem Abriss des Lehrschwimmbeckens nicht begonnen werden.) Den Bericht abschließend, darf ich auch öffentlich Herrn Landrat Schick danken für seine intensiven Bemühungen um das Hallenprojekt wie ebenso seinen leitenden Mitarbeitern, Herrn Kreisbeigeordneten Steib und Herrn Abteilungsleiter Beck. Nicht vergessen möchte ich, auch Herrn Bürgermeister Menger für seine Bemühungen um Vermittlung der Standpunkte zwischen Schule(n) und Vereinen zu danken.
Verehrte Leser, es gibt noch einiges mehr an Wichtigem und Interessantem zu berichten. Lesen Sie daher bitte auch die folgenden Seiten,

freundlich gegrüßt von Ihrem

U. Jung


Personalia

Im Herbst 1999 wurden zu Verbindungslehrern der Schülerschaft gewählt: Denis Choquet, L. i. A., Gernot Klein, OStR, und Gabriele Kleudgen, StR‘.


Schreiben verbindet

Zum 14. Mal fand Ende November 1999 der bundesweite Wettbewerb ”Schüler schreiben” statt. Die aus Schriftstellern und Literaturkritikern bestehende, neunköpfige Jury wählte unter den rund 2.600 Einsendern 20 aus, die vom 24. bis 29. November zum „Treffen junger Autoren” nach Berlin eingeladen waren. Auch 1999 befanden sich Schüler unserer Schule unter ihnen: Miriam Bürger und Sabine Harnau (beide MSS 12), sowie Nadja Susemichel, die im Sommer 1999 Abitur gemacht hat. Im Mittelpunkt des Treffens stand die öffentliche Lesung am 25.11., zu der nicht nur die Presse und Verlagsvertreter erschienen waren. Die anderen Tage waren angefüllt mit Workshops, Lektoratsgesprächen, literarischen Abendveranstaltungen und dem Knüpfen persönlicher Kontakte: zu den anderen Ausgewählten, Ehemaligen, Juroren und den jungen Autoren aus Polen, Rumänien, Frankreich und Australien. Jenseits aller Unterschiede verband uns das Schreiben und unsere „Jugend”; es war eine faszinierende Erfahrung, auf Gleichgesinnte zu treffen, zu lernen, zu diskutieren und zu feiern. Die ausgewählten Texte erscheinen in einer Anthologie, die von diesem Frühjahr an im Buchhandel erhältlich sein wird.

Sabine Harnau, MSS 12


Austausch mit Kanada 1999/2000

Drei Monate nach Kanada, ins Land der unberührten Natur... Das klang verlockend, fanden vier Schülerinnen der 9. und 10. Klassen und bewarben sich im Januar letzten Jahres für diesen Austausch. Nach langer Zeit des Wartens und Hoffens stand es Ende April endlich fest: The winners are - Christina Eckert und Eva Ackermann. Bei einem Informationstreffen aller Teilnehmer des rheinland-pfalz-weiten Austausches beantworteten wir geduldig alle Fragen, und so blickten wir diesmal gespannt dem Ende der Sommerferien entgegen. Bereits nach der ersten Schulwoche war nämlich Abreisetag. Für Eva war die Reise nach 9stündigem Flug in Vancouver zu Ende, doch Christina musste noch einmal ins Flugzeug steigen, ab in den Norden nach Prince George. Die ersten zwei Wochen hatten wir Zeit, uns einzugewöhnen und Eindrücke vom Land zu sammeln. Touren zum Stanley Park, Whistler, White Rock und Downtown Vancouver standen für Eva auf dem Programm, Christina durfte eintauchen in die gigantische Welt der Rocky Mountains. Dann hieß es aber auch für uns und alle anderen Kanadier: Schule! Was für die Einheimischen so selbstverständlich war, daran mussten wir uns erst einmal gewöhnen: später zur Schule und später wieder heim, längere Schulstunden, dafür aber auch ein Unterricht mit vergleichsweise leichtem Stoff und lockeren Lehrern. Außerdem kamen wir in den Genuss der in Oppenheim immer noch ersehnten Schließfächer! Mit Hilfe der Counsellors war es für uns jedoch kein Problem uns zurechtzufinden, und so genossen wir diese neuen Erfahrungen. Auch Feste wie das traditionelle Thanksgiving und Halloween durften wir miterleben. Nach weiteren erlebnisreichen Wochen und Monaten und dem ersten großen Schnee in Prince George nahm aber auch diese schöne Zeit wieder ein Ende. Schon im Flugzeug gen good old Germany stand für uns fest: Wir kommen wieder, der Charme Kanadas hatte uns verzaubert! Nun freuen wir uns auf die Ankunft unserer Austauschpartner im März und können nur allen sagen: Lasst euch diese Erfahrungen nicht entgehen und nehmt selbst an einem Austausch teil!

Christina Eckert, Eva Ackermann (beide 10b)


Neues vom Schach

Die erfolgreichen Spieler beim Schachturnier in Mainz haben am 11.3.2000 in Ludwigshafen anläßlich der Landesmeisterschaft Schulschach einen ehrenvollen sechsten Platz belegen können.

Marschall, OStR


Jugend forscht 2000 - Regionalwettbewerb

Wieder erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend forscht”: Im diesjährigen Wettbewerb war unser Gymnasium mit einer Reihe von sehr guten und guten Leistungen vertreten. An den Regionalwettbewerben in Mainz und Bad Kreuznach nahmen folgende Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen teil:

Name,Vormane Thema Ort des Wettbewerbs Platz betr. Lehrer
Sobel, Matthias Lokale Chemiegeschichte - 175 Jahre Chininherstellung in Oppenheim Mainz 1. im Fach Chemie und Preis des Landrates OStR Stauder
Huff, Patrick Die Doppelbrechung des Lichtes Mainz   OStR Meneghini
Kassner, Sebastian Optische Aktivität Mainz 3. im Fach Physik OStR Meneghini
Keller, Barbara Ermittlung des Flughöhepunktes des Traubenwicklers an vier verschiedenen Standorten in Abhängigkeit vom lokalen Kleinklima Mainz 1. im Fach Biologie StR' Laqua
Hess, Judith Wie wirkt sich die Ortsumgehung Guntersblum auf Gewerbetreibende und Wohn- und Lebensqualität aus? Mainz 2. im Fach Geo- und Raumwissenschaften OStR König
Hamann, Simone Strukturwandel in der Landwirtschaft: Vergleich eines Betriebes in Rheinhessen und Mecklenburg-Vorpommern Mainz   OStR Püschel
Regh, Christina Strukturwandel in der Landwirtschaft am Beispiel der Gemeinde Dolgesheim Mainz 3. im Fach Geo- und Raumwissenschafte OStR Püschel

Ebert, Nadine

v. Seelen, Jessika

Kempski, Christine

Recherche und Dokumentation mit Hilfe neuer Medien am Beispiel des Internetprojekts Afrika life Mainz   OStR Püschel
Meneghini, Julia Die Auswirkungen der Renaturisierungsmaßnahmen am Beispiel des Schlimmergrabens Mainz 1. im Fach Geo- und Raumwissenschaften und Umweltpreis und Preis der Nw. G. MZ OStR Reif

Schütz, Berthold

Rachow, Carsten

Golfplatz Mommenheim-Domtal, Flächenumwandlung und ihre Folgen Bad Kreuznach 1. im Fach Geo- und Raumwissenschaften OStR König
Hith, Dominik Strukturwandel in der Landwirtschaft am Beispiel der Gemeinde Eimsheim Bad Kreuznach 3. im Fach Geo- und Raumwissenschaften OStR Püschel
Ebling, Ulrike Strukturwandel in der Landwirtschaft am Beispiel der Gemeinde Friesenheim Bad Kreuznach   OStR Püschel

Allen beteiligten Schülern gebühren Anerkennung und Dank der Schule für ihr Engagement. Eine Auszeichnung (Geldspende von DM 500.-) für das ehrenamtliche Engagement bei der Betreuung von mehr als vier Arbeiten wurde Herrn OStR Püschel überreicht, und die Schule erhielt den Preis des Sparkassen- und Giroverbandes. Die Schüler, die einen ersten Platz im Regionalwettbewerb erreicht haben, nehmen am Landeswettbewerb in Ludwigshafen teil.

siehe auch: Bericht I
siehe auch: Bericht II

Reif, OStR


PC für Schülerzeitung

Die Schülerzeitung KONTAKT66 bedankt sich sehr herzlich bei SV und Förderkreis, die den Kauf eines eigenen PCs finanziell unterstützt haben. Beim Erarbeiten der letzten Ausgabe (erschienen im Dez.’99) hatte sich herausgestellt, dass es kaum möglich ist, ohne eigenen Computer mehr als eine Zeitung pro Jahr zu produzieren. Die Nutzung der schuleigenen EDV-Räume zum Layout ist wegen der durch die Netzwerkanbindung entstehenden Langsamkeit nicht ratsam. Aufgrund des sehr kleinen Budgets der KONTAKT66 waren wir auf die Spenden von SV (250 DM) und Förderkreis (750 DM) angewiesen. Dank dieser Zuschüsse kann die nächste Ausgabe bereits im April erscheinen.

Sabine Harnau, 12e, Chefredakteurin


Betriebspraktikum 2000

Am diesjährigen Betriebspraktikum nahmen alle 102 Schülerinnen und Schüler der MSS 11 geschlossen teil. Etwas mehr als ein Drittel der Praktikanten kam bei Betrieben in Mainz unter, unmittelbar gefolgt von Oppenheim, wo ein Viertel des Jahrgangs von hiesigen Betrieben betreut wurde. Die übrigen verteilten sich auf Bodenheim (12%), weitere rheinhessische Gemeinden (16%) und hessische Kommunen (14%), angeführt von Wiesbaden. Führend bei der Branchenaufteilung waren der Einzelhandel (16%), Industrie, Gewerbe und Handwerk (14%) und medizinische und Pflegeberufe (12%). Gleichauf im Interesse lagen an vierter und fünfter Stelle die Medien mit staatlichen und kommunalen Institutionen, dicht gefolgt von Werbung und Design (9%), Datenverarbeitung (8%) und Schulen und Kindergärten (8%). Die übrigen Praktikanten machten ihre Erfahrungen in der Berufswelt bei Architekturbüros (7%), Banken und Versicherungen (5%), in den Kanzleien von Anwälten und Steuerberatern (3%) und schließlich im künstlerischen Bereich des Theaters. 40 Kollegen besuchten die Schüler vor Ort und erhielten überwiegend positive Rückmeldungen von den Betrieben. Das Betriebspraktikum des kommenden 11er-Jahrgangs wird im Januar 2001 stattfinden. Noch vor den Sommerferien 2000 werden die Schüler der 10. Klassen über die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen informiert. Es bleibt dann ein halbes Jahr Zeit (bis 30.11.2000), einen Praktikumsplatz zu suchen und ihn der Schule zu melden. Die Erfahrungen der Vorjahre haben gezeigt, dass es sich lohnt, die Suche früh zu starten und gewissenhaft zu betreiben. Wer sich nicht rechtzeitig kümmert und die Suche einer Praktikantenstelle unnötig aufschiebt, muß sich notfalls mit einem Platz begnügen, der weder seinen Interessen noch seinen Vorstellungen entspricht. Der genaue Termin des Praktikums 2001 wird auf der Vorabinformation in den 10. Klassen vor den Sommerferien bekanntgegeben.

Dr. Görg, StD


Oppenheimer Gymnasium holt Tischtennis - Vizemeisterschaft in Pirmasens

Die Tischtennisspieler des Gymnasiums zu St. Katharinen nahmen erstmals an dem bundesweiten Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia” teil. Die Schulmannschaft mit Anja Jizba, Jan Schäffer, Felix Odenbach, Christoph Thomé und Jürgen Seib hatten sich in Wörrstadt für das Bezirksfinale in Pirmasens qualifiziert. Die Mannschaft betreuten Sportlehrer HansJürgen Widmer und Tischtennistrainer Hartmut Träumer vom TV Dienheim. Die Gruppenspiele wurden alle klar mit 5:0 gegen die Karmeliter-Realschule Worms und 5:1 gegen das Gymnasium aus Thaleischweiler gewonnen. Damit waren die Spieler ins Halbfinale gekommen, in dem sie sich sicher gegen das Gymnasium aus Grünstadt mit 5:2 durchsetzten und die gewünschte Platzierung erreichten. Das Finale lautete wieder wie in Wörrstadt: Willigis-Gymnasium gegen St. Katharinen–Gymnasium. In Wörrstadt war der Titel an das Mainzer Willigis-Gymnasium gegangen. Doch die Spieler aus Oppenheim hatten sich in den Kopf gesetzt, einen Punkt mehr als in Wörrstadt zu holen. Das erste Paarkreuz mit Jan und Felix verlor wie erwartet gegen den Rheinhessenmeister Simon Melles und den starken Jonas Hoffmann. Christoph und Anja konnten problemlos im hinteren Paarkreuz auf 2:2 ausgleichen. Das Doppel ging wieder einmal, obwohl nicht chancenlos, an die Mainzer. lm Gegensatz zu der Begegnung in Wörrstadt zeigte sich Anja gegen Stefan Weil wesentlich verbessert und gewann ihr Spiel. Da Christoph auch klar gewonnen hatte, ging die Oppenheimer Schulmannschaft erstmals mit 4:5 in Führung. Jetzt hofften alle Oppenheimer auf einen Sieg des vorderen Paarkreuzes, der war jedoch nicht so einfach zu erreichen. Jan hielt zwar anfangs gut mit Jonas Hoffmann mit, verlor aber dann doch ziemlich klar. Also setzte man alle Hoffnung auf Felix, der seit Monaten nicht mehr trainiert hatte. Nach dem ersten Satz war die Freude groß, denn Felix hatte Simon Melles unter Kontrolle und hatte den ersten Satz gewonnen. Als er dann auch noch im zweiten Satz klar führte, war sich fast jeder sicher, dass er gewinnen musste. Nach spektakulären Ballwechseln verlor Felix den zweiten Satz schließlich doch noch. Im dritten Satz zahlte sich die Erfahrung von Simon Melles klar aus. So ging der Titel wieder an die Mainzer, doch die Oppenheimer waren trotzdem nicht traurig, denn sie hatten ja einen Punkt mehr als in Wörrstadt geholt. Um im nächsten Jahr vielleicht den Sprung ins Landesfinale zu schaffen, planen Gymnasium und TV Dienheim ihre Zusammenarbeit zu verstärken. Mit Anja Jizba, Christoph Thomé und Jürgen Seib hat man bereits drei von fünf eingesetzten Spielern ohne Satzverlust.

Anja Jizba, 6c


Ein neu gewählter Schulelternbeirat stellt sich vor

Im September 1999 fanden an unserer Schule die Schulelternbeiratswahlen statt. Zum Teil wird der SEB von Mitgliedern vertreten, die jahrelange Erfahrung einbringen. Zum anderen wurden auch viele Elternvertreter gewählt, die mit neuen Ideen und viel frischem Wind unsere Arbeit beleben. Einige Schwerpunkte werden weiterhin in Arbeitskreisen behandelt, wie zum Beispiel die Suchtvorbeugung, die Gewaltprävention oder der Schülertransport, mit dem sich der „Runde Tisch” befasst. Auch der Arbeitskreis ”Konsens” ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir begrüßen es, wenn viele Eltern uns durch ihre Mitarbeit unterstützen, und laden dazu herzlich ein. Vor allem aber möchten wir Ansprechpartner für Sie sein, um noch enger mit Ihnen zusammen zum Wohle unserer Kinder arbeiten zu können. Wir bitten Sie deshalb, mit Fragen, Anregungen und Problemen zu uns zu kommen, und werden uns um eine zufriedenstellende Zusammenarbeit bemühen.

Für den Schulelternbeirat Christine Pfeffer


Mirjam Pressler und Anne Frank

Das Tagebuch der Anne Frank steht zur Zeit auf dem Stundenplan der Klasse 8a. Die Auseinandersetzung mit der von Mirjam Pressler zusammengestellten Leseausgabe ist allerdings nicht nur auf das Medium Buch allein beschränkt. Die Klasse beschäftigt sich außerdem mit der Umsetzung des Tagebuchs als Theaterstück. Um ihr Wissen über Anne Frank und ihre Lebensumstände zu mehren, lud die Klasse Mirjam Pressler ein, die neben der Leseausgabe auch die kritische Ausgabe des Tagebuchs zusammenstellte und eine Biographie über Anne Frank verfasste. In ihrem anderthalbstündigen Vortrag über Anne Frank ging es deshalb nicht allein um das Tagebuch. Mirjam Pressler versuchte Anne Frank in ihrem geschichtlichen Zusammenhang für die Schüler und Schülerinnen begreifbar zu machen: die Zeit, bevor Anne begann Tagebuch zu schreiben und die Zeit, in der sie kein Tagebuch mehr führen konnte. Sie beschrieb die Mühen des Vaters, einen Verleger für das Tagebuch seiner Tochter zu finden, und ihre eigene fünfjährige Beschäftigung mit Anne Frank. So kamen den Schülern und Schülerinnen einige Informationen zu, die andern in den meisten Fällen verwehrt bleiben.

Miriam Bürger, MSS 12


Ehemaligentreffen

Schulleitung und Förderkreis laden in diesem Jahr die runden Abiturjahrgänge 1970 / 1975 / 1980 / 1985 / 1990 und erstmalig auch die ”40-jährigen” (Abiturjahrgang 1960) und auf Vermittlung unseres ehemaligen Schülers und Kollegen, Herrn Dr. Horsts, auch die „50-jährigen” (Abiturjahrgang 1950!) zum Ehemaligentreffen für Samstag, den 27. Mai 2000, in die Schule ein. Das Programm in Kurzfassung: Beginn der Begrüßungsfeier – möglichst im Innenhof –: 10:00 Uhr. Anschließend „Studium” und ggf. Entgegennahme der Abiturarbeiten. Danach Umtrunk. Abschließend Gelegenheit zur Besichtigung der „alten Schule”. Es wird selbstverständlich in diesen Tagen auch individuelle Einladungen für jeden Ehemaligen geben!

U. Jung, OStD


Staatssekretär Glahn informiert sich über das Online-Projekt der 6c

Anläßlich der offiziellen Präsentation des Online-Projektes, Vernetzung einer 6. Klasse, konnte der Schulleiter Herr Jung hohen Besuch am Gymnasium zu St. Katharinen begrüßen. Herr Staatssekretär Glahn vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz informierte sich persönlich über das bundesweit einmalige Projekt am Oppenheimer Gymnasium. Daneben war der Schulträger durch Herrn Landrat Schick persönlich vertreten, der die Ausstattung der Schulen im Landkreis Mainz-Bingen mit Neuen Medien zur Chefsache erklärt hat. Partner dieses Online-Projektes ist die Telekom-Niederlassung Mainz/Wiesbaden, die durch Herrn Matthäus, den Leiter des Vertriebs, und Herrn Knab, den Leiter Marketing-Abteilung, vertreten war. Der Partner Telekom hatte für alle Beteiligten, für Eltern, Schüler und Lehrer der Klasse, monatliche Gebühreneinheiten und zur Anbindung des Computers ein Modem oder eine ISDN-Karte geliefert, während das Gymnasium Oppenheim mit dem Projektleiter, Herrn Püschel, die Idee und mit der Klassenleiterin, Frau Kunz-Henrich, und den Fachlehrern für die pädagogische Betreuung sorgte. Die Grundidee besteht darin, den beteiligten Eltern, Schülern und Lehrern per E-Mail und Internet eine zusätzliche Kommunikationsebene zu schaffen. Ziele des Projektes im Einzelnen sind: E-Mail als ein zusätzliches Angebot zur Kommunikation zwischen Eltern, Schule und Lehrern soll für alle denkbaren Mitteilungen genutzt werden. Das Medium soll bei Entschuldigungen, Terminabsprachen, wichtigen oder hilfreichen Meldungen für schnelle und unkomplizierte Übermittlung sorgen, so neben der Kommunikation zwischen allen Beteiligten auch bei einem E-Mail-Projekt mit einer australischen Schule. Daneben ermöglichte das Software-Unternehmen Harvas Interactive die Arbeit mit der Lernsoftware Addy Deutsch, Mathematik, Englisch und Erdkunde am häuslichen Computer, die es dem Projekt jeweils im Klassensatz kostenlos zur Verfügung stellte. Das Gesamtprojekt ist fächerübergreifend angelegt und in den pädagogischen Rahmen des OUFO-Projektes eingebunden, das schon seit einigen Jahren in den 5. und 6. Klassen etabliert ist. Herr Matthäus von der Telekom kommentierte das Online-Projekt mit folgenden Worten: „Das Gymnasium hat einen bisher einmaligen Weg in die Informationsgesellschaft gewählt.” Weitere Informationen im Internet unter:

Püschel, OStR


Musikalischer Austausch mit Franzosen

Am 20.3.00 empfingen wir in Oppenheim französische Orchestermitglieder aus Versailles. Zunächst mussten sie sich an unsere Sprache und unseren Lebensstil gewöhnen. Trotzdem war unser Talent in der Sprache Französisch gefragt, da manche nicht so gut Deutsch sprechen konnten. Am Dienstagmorgen kamen sie mit uns in die Schule und begleiteten uns den ganzen Schultag über im Unterricht. Anschließend war eine gemeinsame Probe mit den Schülern aus Kirchheimbolanden und ihren Austauschpartnern angesagt. Mittwochvormittag begleiteten sie uns zwar in die Schule, verabschiedeten sich aber dann mit ihren Lehrern nach Mainz und ins Rheintal. Für Donnerstag war eine große Rallye durch Oppenheim geplant. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der kleinen Turnhalle ging es zur Generalprobe, ebenfalls mit den Schülern aus Kirchheimbolanden, für das anstehende abendliche Frühlingskonzert. Freitagmorgen mussten wir uns leider schon wieder verabschieden. Aber da wir im Mai den Gegenbesuch antreten, werden wir uns bald wieder sehen... Für die tolle Organisation sorgten Frau Hartrath-Orth und Herr Hartrath (Nordpfalz-Gymnasium Kirchheim-bolanden). Ihnen ein großes Lob und ganz herzlicher Dank.

Daniela Dausch, 9c, Yvonne Weiler, 7d


Konzert mit den französischen Austauschschülern

Anlässlich des Besuchs der französischen Austauschschüler in Oppenheim und Kirchheim-bolanden wurde am Donnerstag, den 23.03.2000, von dem Orchester des Collège Jean-Philippe Rameau, des Nordpfalz-Gymnasiums Kirchheimbolanden und unserem Gymnasium ein Frühlingskonzert veranstaltet. Es begann um 19.30 Uhr in der mit Zuhörern voll besetzten Sporthalle mit dem Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Unter anderem wurden auch Stücke von Jacques-Féréol Mazas, Paul Peures und Jacques Offenbach aufgeführt. Die Farandole aus der „Arlésienne – Suite Nr.2” von Georges Bizet bildete den krönenden Abschluss. Unter der Leitung von Christophe Junivard, Gerda Hartrath-Orth und Georg Hartrath haben die jungen Musiker den Gästen einen wundervollen Abend geboten!!!

Helene Gose, Lena Kassner, 8a


Wer nichts tut, macht mit!

Die meisten Leser werden mit diesem Titel schon konfrontiert worden sein: Es ist der Programm-Titel einer Kampagne von Innenministerium und Polizei unseres Bundeslandes zur Stärkung der Rolle des Bürgers als Helfer und Zeuge bei Unfällen und auch – im wörtlichen Sinne – angesichts von Verbrechen. Die Polizei, Freund und Helfer, benötigt ihrerseits Hilfe auch, und gerade seitens der jungen Generation. Daher haben Schulelternbeirat und Gesamtkonferenz die Initiative des Polizeipräsidiums Mainz, repräsentiert durch die Polizeiinspektion Oppenheim, begrüßt, während der Aktionswochen Informationsstunden für die Jahrgangsstufen 9 – 12 in unserer Schule einzurichten.

U. Jung, OStD


Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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