3 Monate Kanada - ein einmaliges Erlebnis!



Zum dritten Mal bewarben sich Schüler unseres Gymnasiums für den dreimonatigen Austausch mit Britisch Kolumbien, Kanada.
Im Januar letzten Jahres hatte ich mich beworben und wartete dann gespannt auf die Zusage im April. Ende August ging es dann für insgesamt 60 Schüler und Schülerinnen aus Bremen und Rheinland-Pfalz nach Kanada, der Gegenbesuch findet im März 2001 statt.
In Kanada angekommen, erwarteten mich zuerst zwei Wochen Ferien, bis Anfang September die Schule anfing.

Gruppenbild


Die erste Schulwoche war allerdings schwierig, da es eine große Umstellung bedeutete, sich an ein fremdes Schulsystem zu gewöhnen. Dennoch habe ich mich schnell an den kanadischen Alltag gewöhnt und auch Gefallen daran gefunden. Speziell der Schulalltag ist lockerer als in Deutschland, und ich durfte zum ersten Mal in meinem Leben den Gebrauch von Schließfächern, den sogenannten "lockers", machen. Gar nicht so einfach war hingegen die Wahl meiner Schulfächer. Aus etwa 40 unterschiedlichen Schulfächern musste ich vier Fächer auswählen.

Matheklasse

Für mich persönlich war es außerdem sehr interessant, das Verhalten und die Lebensgewohnheiten der kanadischen und deutschen Schüler vergleichen zu können. Verwundert hat mich allerdings das Bild mancher Kanadier von den Deutschen. So wurde ich auch schon einmal gefragt, ob es einen Urwald mit Affen in Deutschland gäbe und ob Moskau denn nicht in Deutschland liege.

In meiner Freizeit konnte mir meine Gastfamilie wunderschöne Eindrücke des Landes vermitteln. Wir unternahmen Ausflüge nach Vancouver, Whistler, Kamloops und Edmonton/Alberta. Überwältigend war jedoch die Tour in den Mount Robson National Park. Fünf Tage verbrachten wir mit Wanderrucksäcken und Zelten in den Rocky Mountains, und ich kann sagen, dass es wirklich ein Erlebnis ist, die unberührte Natur Kanadas so hautnah mitzuerleben.
Viel zu schnell ging die schöne Zeit vorbei, und Mitte November hieß es dann Abschied nehmen, welcher allen sichtlich schwer gefallen ist. Betrachtet man die kanadischen Wetterverhältnisse im November, dann denke ich aber, dass es doch höchste Zeit war, die Rückreise anzutreten, da man bei Temperaturen von -25°C anfängt unter der Kälte zu leiden.

Mount Robson


Und so kann ich mit sehr positiven Erinnerungen auf meinen Austausch zurückblicken und wünsche mir, dass er auch weiterhin bestehen bleibt, da man von diesem einmaligen Erlebnis nur profitieren kann.

Jessica Neumann, 10a


Bei Fragen oder Problemen schreiben Sie bitte an schule@gym-oppenheim.de


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